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Rinko Heidrich //Herausgeber

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Hört: von düsteren Black-Metal über glockenhelle Frauenstimmen bis derbste Beats alles was Kopf und Extremitäten in Bewegung setzt. Aufgewachsen unter Michael Jackson, in den 90er gelitten unter Eurodance und Sting, in der Blüte seines jungen Erwachsenenlebens in der Class of 2005 abgehangen und derzeit froh über das Aufleben seiner Jugendliebe Hip-Hop. Neuerdings auch Vinyl-Addict.

Schaut: So ziemlich alles was Netflix hergibt. Nach dem Tod von Walther White kann zwar nicht mehr viel kommen, ich vertraue aber auf Nucky Thompson und Games of Thrones.

Liest: leider schon seit einiger Zeit kaum noch etwas. Das erste freiwillig gelesene Buch war die unendliche Geschichte, das unterhaltsamste “The Dirt” und bisher schönste “Die weißen Nächte”

Sieht sich selbst als: Grummler, hinter dessen mürrischer Fassade ein Romantiker und netter Kerl steckt. Rege mich über Arroganz und Ungerechtigkeit auf, versuche es mit fortschreitenden Alter zu ignorieren. Neugier wird immer bleiben und das hoffentlich sehr sehr lange (Hallo alter Rinko! Hoffe du liest das nicht mit einem Anflug von Scham und hörst nur noch Klassik-Alben aus dem Aldi-Regal).

Wird von den Mitautoren gesehen als: gar nicht sooo zynisch wie er gerne tut, mit unbändigem Wissen über aktuelle und vergangene (Pop)-Musik ausgestattet, immer auf der Suche nach dem heißesten Scheiß, dabei aber auch echt immer wahre Perlen ausgrabend. Hat ein unglaublich gutes Gespür für visuelle und auditive Feinheiten und schafft es daher in seinen Fotos mal so ganz nebenbei dem Pott, der Nacht oder einfach nur einem Stück Asphalt die schönsten Seiten herauszulocken.

| Facebook: Rinko Deathstarr | Homepage: http://rinkoheidrich.de/ | Instagram: https://www.instagram.com/rinkbert/  –> Alle Artikel von Rinko


Florian Bayer

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Hört: Indie, Postrock, Experimental und Art Pop, Progressive, Avantgarde, Punk and strange stuff von The Residents bis Naked Lunch

Schaut: Nouvelle Vague,  großes episches Blockbusterkino made in USA, Europäisches Arthaus-Kino, Trash und Horrorklassiker, vieles aus der aktuellen TV-Serien-Landschaft (von Breaking Bad bis Real Humans), Genres: v.a. Horror, Mystery, Surreales, Sci-Fi, Fantasy und natürlich existenzielle Dramen und Tragödien

Liest: Alles aus dem Bereich Moderne und Postmoderne, gerne auch die fetten Schinken von Thomas Mann und James Joyce, Illuminatus is the best fucking epic novel ever, außerdem die Philosophen aus der poststrukturalistischen Ecke, Retro-Science-Fiction, Populärwissenschaftliches aus dem naturwissenschaftlichen Bereich und Harry Potter

Sieht sich selbst als: Skeptiker, Grübler, Rationalist mit Hang zum trockenen Humor, zu übertriebenen Meta-Meta-Meta-Diskussionen und zu pseudointellektuellen Geschwafel, Internet-Junkie

Wird von den Mitautoren gesehen als: Der wohl ausgeglichenste Koffein-Junkie auf Erden. Ein 3000 Wörter-Manifest wird gerade mal zwischen zwei selbstgedrehten Glimmstängel und der obligatorischen Tasse Kaffee in die Tasten gehauen; Programmierkenntnisse zwischen Nintendo-Games und der ständig erweiterteten Film-Bibliothek in Rekordzeit aufgesaugt. Sein unaufgeregtes und dennoch verspieltes Denken, das immer nebenbei inspiriert bis überzeugt, ist dankbarerweise eines der wenig anzutreffenden Netze, die pirouettenhafte Denkkapriolen vor dem ganz harten Aufschlagen bewahren und nicht selten zurück in die Luft befördern.

Twitter: @Plorbe | Facebook: Florian Bayer | Web: Plorb.de | In Sozialen Netzwerken, Diskussionsforen etc. meist als Plor unterwegs. Früher auch als Seiltänzer aktiv.

–> Alle Artikel von Florian


Marcus Frost

Hört: Pendelnd zwischen Lo-fi, Grunge und Anti-Folk wie Neutral Milk Hotel, Pavement, Nirvana und vertäumten und verliebten Synthie- und Dream- und Jangle-Pop like Cigarettes After Sex oder Chromatics oder Girls oder Mazzy Star.

Schaut: Liebe ist, wenn ein Regisseur das Medium Film gebraucht, wie es das Medium selbst vorgibt und mit dem bloßen Bild und dessen Montage erzählt, so wie Tarkowski, Kubrick, Bergmann und Hitchcock. Die Coen Brothers, Tarantino und Denis Villeneuve erzählen aber auch tolle Geschichten. Außerdem gibt es da diese Vorliebe für die absurden Skurrilitäten eines Roy Anderssons oder den unnachahmlichen Satiren eines Schlingensiefs oder Helges.

Liest: Moderne, proto- und postmoderne Literatur, vor allem wenn sie Zerfall exerziert, Unmögliches zelebriert, das Absurde feiert, vorlaut ist und Regeln zertrümmert. Und wenn nicht, dann muss sie die uns umgebende alltägliche Poesie ganz nebensächlich erzählen. Beckettsche Deklinationen. Bernhardsche Gesänge des Abscheus. Kafkaesk-genaue Verwirrungen. Kleistsche Gewalt. Taniguchis Poesie des Alltags.

Sieht sich selbst als: Interessiert mich nicht dass du in New York warst, ich habe hammerviele Filme gesehen, die in New York spielen oder in denen Leute weggehen und Spaß haben.

Wird von den Mitautoren gesehen als: zwischen konfus und genial von einem Gedanken zum anderen springend, Ich habe kein ADHS, es ist nur so, dass… Oh, kuck mal, ein Eichhörnchen, weiß manchmal selbst nicht so genau, wo er gerade mit seinem Text hinwill und produziert meistens genau dann die größten essayistischen Kunstwerke. Gedanken fokussieren ist was für Luschen, scheiß drauf und lass sie freidrehen, sie werden uns schon irgendwo hinführen. Auf dem besten Weg zur postpostmodernen Künstlerikone; weiß es leider nur noch nicht.

Twitter: Instagram: tiltedmf | Twitter: @tiltedmf | tumblr: Tilted MF | YT: Tilted MF

–> Alle Artikel von Marcus

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