Zeichentrick

Dieses Wochenende zu Gast bei den Simpsons: Breaking Bad; Marge backt Kekse, Bart vertickt, Homer lauert und Heisenberg und Jesse lümmeln auf der Couch. Sweet! Nach dem Klick das Original…

via Nerdcore
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Coda Shetterly hat Frame für Frame eine 1080P-Fassung des Zeichentrick-Klassikers Bambi meets Godzilla (1969) gebastelt, die als respektvolle Restauration ein guter Ersatz für die Low Quality Uploads des Proto-Remix-Culture Shorts auf Youtube sein dürfte. In einem ausführlichen Blogpost spendiert uns der Restaurateur zusätzlich noch ein ziemlich spannendes Making of der gelungenen Überarbeitung.  Wer den Film noch nicht kennt – Shame on you! – sollte diese kulturelle Bildungslücke spätestens jetzt schnellstens füllen.

Bambi meets Godzilla Restoration via BoingBoing

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Traumhochzeit!

via Nerdcore

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Was ich dazu noch anmerken wollte: Es gibt keine Serie, die so gut ist wie Breaking Bad (abgesehen vielleicht von The Wire)*

*Ich liebe Breaking Bad, aber da hat der Family Guy schon recht. Keine andere Serie derzeit scheint derart missionarische Fans zu besitzen. Woher das kommt? Keine Ahnung, vielleicht der Apple-Effekt: Wenn etwas qualitativ hochwertig + hip ist, läuft es wohl leichter Gefahr zum Kult zu werden, inklusive aller negativen Nebeneffekte.

via Seitvertreib

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…wie es sich für eine gute Erörterung gehört, nach Gewichtung gestaffelt. Nur für den Fall, dass es manche noch in Zweifel ziehen…

via Lichtecho

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Habe jetzt auch mal auf die Schnelle versucht mir einen treffenden Titel für Jake Frieds The Deep End zusammenzubasteln. Maik hat das ganze drüben als handgemachte Wirr-Warr-Illustrationsanimation bezeichnet, was mindestens genau so gut passt. Vielleicht kann man es aber auch einfach als das stehen lassen, was es ist… oder als Kunst bezeichnen… als wirklich beeindruckende, wunderschön gestaltete Kunst.

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Gibt es in den Weiten des Internet leider nur auf englisch, ist aber dennoch mehr als sehenswert. Es finden sich ja wirklich eine ganze Menge herausragender Verfilmungen von Charles Dickens’ A Christmas Carol (1843) da draußen und dennoch gehört der Disney-Cartoon von 1983 nach wie vor zu denen, die mich am meisten bewegen. Scrooge wird in dieser Version – passenderweise – von Dagobert Duck verkörpert, dessen englischer Name Scrooge McDuck ist, natürlich angelehnt an die klassische Dickens-Figur. Seinen ersten Auftritt hatte Scrooge McDuck, der sich auch außerhalb von A Christmas Carol viele Eigenschaften mit dem berühmten Namenspatronen teilt, ebenfalls in einer Weihnachtsgeschichte, nämlich dem Comicheft Christmas on Bear Mountain (1947). In seinen Anfängen noch als eher unsympathisch charakterisiert, erarbeitete sich der reiche, geizige Grummelkopf schnell eine treue Fanbase und wurde von seinen Schöpfern daher peu à peu in einen sympathisch ambivalenten Charakter umgewandelt. Ich habe Dagobert schon immer geliebt, v.a. Dank der großartigen Serie und dem nicht minder großartigen Film Ducktales (1987 – 1990).

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The Snowman (1978) ist ein Kinderbuch von Raymond Briggs, in dem ein Schneemann auf magische Weise über Nacht zum Leben erwacht und den kindlichen Protagonisten mit auf eine fantastische Reise nimmt. Klingt profan, ist es aber keineswegs. Auf wundervolle Weise erzählt das Buch vom Sein und Vergehen, von Vorstellungskraft und Fantasie, ohne dabei jemals zu sentimental zu werden. Wenn ihr jungen Nachwuchs habt, praktisch eine essentielle Pflichtlektüre für den Winter. Ebenfalls mehr als eine bloße Adaption ist der gleichnamige Film aus dem Jahr 1982, in dem die Geschichte ebenso berührend wie wundervoll, ebenso warmherzig wie traurig in poetische Bilder getaucht wird, begleitet von der herausragenden Musik Howard Blakes. Vollkommen zurecht wurde der 20Minüter 1983 für den Oscar nominiert und rangiert auch regelmäßig weit oben, wenn es um die besten britischen TV-Produktionen geht. Und… wie sollte es auch anders sein: Er passt perfekt zum frühen Morgen des zweiten Weihnachtstags.

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Tragisch, komisch, berührend… auch immer wieder groß.

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Hier darf einfach nicht viel erzählt werden, weil jede Erwähnung des Inhalts ein Spoiler zu viel sein könnte. Nur so viel: Woodland Critter Christmas (2004) gehört mit zu den besten Weihnachtsspecials, die es in der Serienlandschaft zu finden gibt… und ist natürlich genau das, was man von South Park erwartet. Mr. Hanky (totally overrated) kommt Gott sei Dank nicht darin vor. Stattdessen gibt es lustige, singende Tiere, einen verzweifelten Schüler, einen dreisten Erzähler, Abtreibungen, Satanismus und Santa Claus mit einer Shotgun. Wie gesagt, alles was man von South Park erwartet. Und viel mehr. Unbedingt anschauen!

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Bei all den unzähligen medialen Verarbeitungen von Dr. Seuss’ How the Grinch Stole Christmas! (1957) hat ausgerechnet die Schlechteste in Deutschland die größte Popularität erreicht. Deshalb noch einmal für alle: Der Grinch-Film von 2000 mit Jim Carrey ist eine überdrehte Katastrophe im Vergleich zu all den wundervollen, warmherzigen Grinch-Adaptionen, die es da draußen zu finden gibt. Die schönste Version dürfte wohl immer noch das Weihnachtsspecial von Chuck Jones aus dem Jahr 1966 sein, in dem der große Boris Karloff nicht nur als Erzähler fungiert, sondern auch die gruselige Stimme des Grinchs übernimmt. Knapp aber wirklich nur ganz knapp dahinter platziert sich dann die wunderschöne, ordentlich mit der Vorstellungskraft der Zuschauer spielende Version von iMAGINEblank aus dem Jahr 2011. Manchmal braucht es eben nicht mehr als einen Zeichenblock, ein paar Stifte und einen gediegenen Erzähler. Ein kleines Meisterwerk der minimalistischen Animationskunst.

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Während ich derzeit mit Freundin und Familie feiere, versuche ich trotzdem auch online ein wenig Weihnachtsstimmung zu verbreiten und hacke deswegen – gute sieben Tage vorher – ein bisschen Christmas-Content in den Seite360-Kalender. Stimmungsvoll ist definitiv der Disney-Film Der Esel von Bethlehem (1978), der im Original The Small One heißt. Verantwortlich für den warmherzigen 20Minüter zeichnet sich niemand geringeres als Don Bluth, der nach seiner Zeit bei Disney mit unabhängigen Produktionen wie Mrs. Brisby und das Geheimnis von NIMH (1982) oder Feivel, der Mauswanderer (1986) wahre Zeichentrickmeisterwerke produzierte, die sich in ihrer Ernsthaftigkeit und ihrem Respekt gegenüber dem Publikum angenehm von der kunterbunten, heilen Disney-Welt abheben. Seinen Hang zum erwachsenen, düsteren Einschlag merkt man Bluth durchaus auch im Esel von Bethlehem an, trotz seines enormen christlichen Einschlags. Der Film steckt voller Herzenswärme, bietet ein paar großartige Songs und eine schöne, runde Geschichte, deren Ende zwar ziemlich früh zu erahnen ist – und zudem Atheisten eventuell ein bisschen zu viel Christenkitsch sein könnte -, die aber dennoch als stimmungsvolles Drama zu begeistern weiß. Ein echter Weihnachtsklassiker, und einmal im Jahr kann man ja auch den Skeptiker/Zyniker/Pragmatiker in Einem skeptisch/zynisch/pragmatisch sein lassen und sich einfach an fantastischen Weihnachts-Sentimentalitäten erfreuen.

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Irgendwann vor einiger Zeit habe ich hier nen kleinen Artikel veröffentlicht, dessen Kernaussage ungefähr war, dass Family Guy primär eine großartige Simpsons-Parodie ist, also quasi eine Satire der Satire, eine Perversion des extremen Humors bis hin zum Unschaubaren. Ob man dem jetzt folgt oder Family Guy nur für ein lahmes Rip-Off der gelben Fernsehfamilie hält, fest steht, dass die beiden Serien verdammt eng miteinander verknüpft sind. Der Computer-Künstler Parag Kumar Mital hat diese Tatsache visuell auf beeindruckende Weise umgesetzt. Das großartige Banksy-Intro der Simpsons komplett zusammengesetzt aus Mosaiken, in denen Snippets aus Family Guy zu sehen sind. Sieht ziemlich strange und verwirrend aus und ohne das Original links daneben würden sich wohl viele Bilder gar nicht erst identifizieren lassen… Genial ist es aber allemal, allein schon wegen der Idee.

via

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Wieder eine Rotkäppchen-Reinterpretation, dieses Mal als Dark Fantasy Thriller Version mit einem elegant inszenierten Twist in Richtung der klassischen Märchenvorlage Das Rotkäppchen (1853).

¨Based on a true fairy tale¨

As the silhouette of a lonely girl runs through the woods, something in the shadows is lurking her.

RED is an animated short film, which presents a new version of the classic tale ¨Little Red Riding Hood¨ by Charles Perrault. The directors Jorge Jaramillo and Carlo Guillot explore more thoroughly the drama, horror and realism of the story. A journey of feelings and moments, with visual and musical elements existing only to carry a clear and strong narrative.
In RED the directors based on traditional shadows animation, giving it a new perspective by using technology to create a new concept, while maintaining the visual and narrative force of the classic technique.

The production of the film was done almost entirely by the two directors and musician/composer Manuel Borda, who completed the story by reinforcing all emotions through it.

Jorge Jaramillo
jorge-jaramillo.com
Carlo Guillot
youtube.com/carloguillot
Manuel Borda
vimeo.com/user10188978

via robotmafia

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Die Geschichte hinter Steve Moores Redux Riding Hood (1997) ist mindestens genau so spannend wie der eigentliche Film. Gegen Mitte der 90er plante Disney unter dem Projektnamen Totally Twisted Fairy Tales zusammen mit MovieToons eine Reihe von animated Shorts, die klassische Märchenstoffe düsterer, schräger und vor allem erwachsener erzählen sollten. Moores Neuinterpretation ist dann tatsächlich der einzige Film, der dafür produziert wurde: 1997 fertig gestellt, im selben Jahr mit einer Oscar-Nominierung geadelt, ein Jahr später von Disney in den Giftschrank verbannt.

Schon merkwürdig, da wurde Steven Moore einerseits freie Hand bei der Inszenierung gelassen, andererseits schien das Ergebnis doch nicht so ganz dem von Disney intendierten Film zu entsprechen. Redux Riding Hood beginnt als eine Auseinandersetzung des älter gewordenen Wolfes mit seinem Rotkäppchen-Trauma und läuft gegen Ende total aus dem Ruder. Zu viel sei an dieser Stelle nicht gespoilert, aber der Film enthält unter anderem multible Wolf-Versionen, Zeitreisen und eine ordentlich psychotische Inszenierung. Gerade der nostalgische und zugleich schräge Stil, inklusive Hammer-Score erinnert nicht zuletzt an die mutigeren Tex-Avery-Cartoons der guten alten Zeit… hey, und der hat auch schon mal eine ziemlich erwachsene Red Hot Riding Hood (1943) im Programm, die ebenfalls mit Zensur und Giftschrank-Politik zu kämpfen hatte (die gibt es dann nach dem Klick zu sehen).

Auf seinem Blog erzählt Steve Moore mehr zur Entstehung des Films und zu den Kämpfen die er auszufechten hatte… (via /film)

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