Schlagwort-Archiv: Xiu Xiu

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Hörenswertes, Januar 2014: Sunn O))) & Ulver, Blank Realm, A Silver Mt. Zion, Xiu Xiu, Dum Dum Girls, Billie Joe and Norah Jones

Das Jahr 2014 startet groß… richtig groß. Bereits der Januar kann es locker fast im Alleingang mit 2013 aufnehmen und ich komme gerade gar nicht hinterher beim Reinhören in die ganzen fantastischen Alben, die hier durch den Stream rauschen. Und fuck ja, ich weiß, es ist schon Februar… und dann hat sich hierher auch noch mit Billie Joe und Norah Jones ein 2013er Output verirrt. Der hat mir den letzten Monat allerdings – trotz ein wenig zu braver Befriedung des Everly Brothers Klassikers “Songs our Daddy taught us” – mehr als einmal versüßt hat. Ansonsten gibt es in diesem Hörenswert-Artikel allerdings nichts aus der 13er Dose: Stattdessen neue Postrock-Highlights der Silver Mt. Zion, düstere Drone-Reisen in der Sunn O))) & Ulver Kollaboration, konfusen Retro Indie/Psychedelic-Rock von Blank Realm, Anti-Pop von Xiu Xiu und Pro-Pop von den Dum Dum Girls.

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Hörenswertes März 2012 II: Grimes, Gazpacho, Islet, Xiu Xiu, Terry Malts

Jetzt habe ich doch noch ausführlich und mehrmals Grimes gehört, einfach um wirklich was aktuelles bei den zweiten Hörempfehlungen für März dabei zu haben. Denn ansonsten stammen die rezensierten Alben doch primär aus den Vormonaten (was deren Qualität freilich nicht im geringsten schmälert). Ob der hippe Electro-Pop auf Visions hält, was der Hype verspricht, könnt ihr nach dem Klick lesen. Ergänzt werden kann so viel Trendyness nur durch knallharte Anti-Trends: Obwohl Neo-Prog irgendwie ziemlich tot ist, hatte ich eine gute Zeit mit Gazpacho, die irgendwo zwischen Anathema, Porcupine Tree und Dredg nach den verlorenen Höhen des neoprogressiven Himmels suchen. Terry Malts spielen 70er Fuzzie-Punk, wie er traditioneller nicht sein könnte, Xiu Xiu besinnt sich ebenfalls auf seine Experimental-Wurzeln, während die einzig wirklich, wirklich – verdammt so was von wirklich – originellen Klänge dieser Hörnswert-Runde von den grandiosen Islet stammen. Aber auch Unoriginelles kann hörenswert sein, wie eigentlich alle folgenden Alben unter Beweis stellen. Achja, es ist März, die Sonne scheint und es wird echt mal wieder Zeit für großartige Musik. Das Folgende dürfte die notwendige Ladung sein, um den Frühling würdevoll zu begrüßen…

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Xiu Xiu im Cafe Steinbruch, Konzertbericht vom 02.06.2010

Draußen im Biergarten des Steinbruchs sitzen fröhlich schwatzende Menschen, die meisten davon deutlich über 30, bei einem Glas Bier und genießen noch die letzten Strahlen dieses zaghaft warmen Frühlingstages. Eine Person mit seitlich abrasierten Haaren, 90er Baseballjacke und eher mürrischen Blick sticht aus der Masse heraus und sitzt vollkommen in sich versunken und einsam an einem Tisch. Der Gesichtsausdruck ist nahezu manisch und das letzte was man wagen möchte ist Jamie Stewart zu stören, um damit wohl einen Tobsuchtsanfall des launischen Sängers zu provozieren, der wohl äußerst unzufrieden mit seinem Auftritt in Berlin gewesen sein muss, wo er kurzfristig das Set abbrach. Weiterlesen

Heute Abend: Xiu Xiu im Cafe Steinbruch

Jamie Stewart muss sich ja echt selber hassen um in das kulturelle Brachland zwischen Rhein und Ruhr zu kommen, aber was des einen Leid ist der anderen Freud, oder so. “Dear God, I hate myself” ist mit seinem Mix aus Folk, Goth, Electro und Indie sicherlich eines der ganz großen Songwriter-Alben der letzten Zeit und wenn sich eine Indie-Größe schon hierhin ver(w)irrt sollte man nicht lange überlegen und die Gelegenheit ergreifen den exzentrischen aber genialen Musiker heute abend im kleinem Cafe Steinbruch erleben zu dürfen.

Einlass: 20 Uhr

Anfahrt

***  Ich könnte noch eine Person für lau (Gästeliste) mitnehmen, bei Interesse mail an mich. ^^***

Im Märzen der Progger… – Vier neue Avantgarde und Progressive Alben unter der Lupe

Das erste Jahresviertel 2010 ist geschafft und von vorsichtig bis ungestüm klopfen die Art Rock, Progressive und Avantgardevertreter an seine Tür. Wir haben für euch gleich vier Alben der Komplexen, Vetrackten, Progressiven und Verspielten unter die Lupe genommen. Zu hören gibt es frischen Avantgarde Pop von Xiu Xiu, rohen rauhbeinigen italienischen Progressive Metal von Watzlawick, ungestümen deutschen Screamo Postcore von The Hirsch Effekt und klassischen Nu Jazz Fusion und Progressive Rock von Jaga Jazzist aus Norwegen.

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