Someone called Steve Austin a SJW… Then this happened.

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Wegen seiner “progressiven” – manch einer würde sagen, einfach nur vernünftigen – Ansichten zu Themen wie Gay Marriage wurde Steve Austin als Social Justice Warrior bezeichnet (das englischsprachige Äquivalent zum “Gutmenschen”)… und er hat reagiert, wie es sich für einen Bad Ass Wrestler gehört. Ich feiere das gerade extrem ab und verzeihe dem Stone Cold dabei auch liebend gerne die Caps Locks. Social Justice Warriors of the world united. Let’s kick some asses!

via boing boing (Facebook)

Normale Wrestlemania

Die YT-Crew RackaRacka haben mal eben jede Wrestlemania zusammengefasst. Ich hab das ja früher auch geschaut, beide Ligen. In der Grundschule hatte ich mir sogar ein Tape kopiert, auf dem die “Reinkommmusik”, wie wir es damals nannten, von WWF-Wrestlern drauf war. Ich kenne die Slogans heute noch. Ich weiß noch als die WCW Ende der 90er in Deutschland waren. Wir haben das bei nem Kumpel über Premiere geschaut (Premiere ey!), ich glaube das war sogar live. Und wie scheiße langweilig die deutschen Fans waren, als würden die einem durch die StVO geregeltem Boxkampf von Henry Maske geradesitzend, mittelgescheitelt beiwohnen. Kein komplett irres Rumgebrülle von zigtausenden durchgeknallten Fans, nee, immer nur ein Stöhnen und Anfeuern, wenn ein Move gemacht wurde. Ohne Witz, die Wrestler haben mir leid getan! True Story. Das muss ein ziemlich verstörendes Erlebnis für die gewesen sein, auf deutsche Biederkeit und straff durchgeordnetem Abfeiern zu treffen. Man sagt, damals sei der Undertaker tatsächlich gestorben.

Hypnotizing Wrestling

Ja verdammt. Ich hatte auch meine Wrestling-Phase. Muss wohl so Anfang der 90er gewesen sein… WWF natürlich. WCW fand ich damals ziemlich lame, und als die dann bigger und cooler wurde, war ich meiner Wrestlingphase schon wieder entwachsen. Tatanka fand ich damals übrigens am besten und habe es den Drehbuchautoren auch nie verziehen, dass sie ihm zum Heel (Bösewicht) gemacht haben (der sich dann sogar noch mit Yokozuna verbrüderte). Ein Mark (Fan der glaubt, die Kämpfe wären echt und nicht inszeniert) war ich nie, soweit ich mich erinnere. Und die Show drumherum fand ich immer cooler als die Kämpfe selbst. Anyway, das Video unten zeigt, dass sich eine richtig geniale Show perfekt in einen Kampf integrieren lässt: Zuerst Hypnose (von den Kommentatoren vollkommen zurecht als illegal gebranntmarkt) und dann die coolsten Dance-Moves, die man je im Ring sehen durfte. Kein nervig redundantes Gekloppe, keine sich wiederholenden Würfe, keine lahmen Stuhlzweckentfremdungen… Just three minutes of pure Wrestling-Awesomeness.


via Gilly