And without a doubt the most impressive picture of this year’s solar eclipse…

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…was taken by the ISS. It’s getting dark down there.

What does the Earth look like during a total solar eclipse? It appears dark in the region where people see the eclipse, because that’s where the shadow of the Moon falls. The shadow spot actually shoots across the Earth at nearly 2,000 kilometers per hour, darkening locations in its path for only a few minutes before moving on. The featured image shows the Earth during the total solar eclipse of 2006 March, as seen from the International Space Station. On Friday the Moon will move in front of the Sun once again, casting another distorted circular shadow that, this time, will zip over part of the north Atlantic Ocean.

Astronomy Picture of the Day (NASA) via boing boing

Kluge Worte von Ranga Yogeshwar

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Als Nachklang zur Sonnenfinsternis heute morgen und auch darüber hinaus voll ins Schwarze treffend. Ranga Yogeshwar über unverhältnismäßige Panikmache und erdrückende Schutzbrillen:

Unsere Gesellschaft wird zunehmend von Angstszenarien geprägt. Bei der anstehenden Sonnenfinsternis füllen vielfältige Warnungen die Schlagzeilen: Niemals in die Sonne schauen!! Nur mit Schutzbrille. Die Energieversorger warnen:“ Droht uns jetzt der Strom-Blackout?“. Schulkinder dürfen nicht vor die Tür, Eltern sind besorgt. Unsere Medien warnen so sehr, dass die Sonnenfinsternis zur herannahenden Bedrohung wird. Schade!
Gestern habe ich ein kleines Video erstellt um all jenen, die keine Spezialbrille kaufen konnten, eine Alternative zu bieten: Mit einer Handy-Kamera. (Siehe Facebook-Beitrag) Prompt reagierten manche Medien erneut mit Angst: Fachredakteure schreiben mich an und fragen: Verbrennt da nicht die Handy-Kamera?
Offensichtlich scheinen unsere Medien aus der Spirale der ewigen Panikmache nicht mehr herauszufinden, dabei sind die Sorgen überzogen (…)

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Und dann war da noch der mumifizierte Mönch, der in einer Buddha-Statue gefunden wurde…

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Jepp, die haben mittels CT-Scan eine mumifizierte Leiche gefunden. In a fucking Statue of Buddha. Manchmal rockt der – von den europäischen Esos und New Agern zerkaute, wiedergekäute und in klumpiger Form wieder ausgespuckte – Buddhismus doch noch!

This Buddha statue was exhibited earlier this year in an exhibition in the Drents Museum (where it was shown for the first time outside China). The mummified body of the Buddhist master Liuquan, a monk who lived around the year 1100 and who belonged to the Chinese Meditation School, is hidden in this precious reliquary dating from the eleventh or twelfth century.

Buddha Statue with Mummy in Hospital via Nerdcore (Photo by M. Elsevier Stokmans)

Super Mario als künstliche Intelligenz

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In einem Forschungsprojekt der Universität Tübingen wird eine Super Mario AI in Java programmiert, die dazu in der Lage ist, neue Informationen abzuspeichern, logisch im Spielverlauf anzuwenden und dadurch generell autonom zu lernen. Dabei wird dem künstlich intelligenten Mario ein eigener Charakter gegeben, indem ihm zum Beispiel ein “Hunger” nach Münzen einprogrammiert und die Fähigkeit gegeben wird, je nach eigener Gemütslage und Motivation, eigenständig Ziele anzustreben.

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Exoplaneten-Artworks der NASA

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Wundervoll gestaltete Plakate des Jet Propulsion Laboratory der NASA: Im retrofuturistischen Stil wirbt die amerikanische Raumfahrtbehörde für neu entdeckte Exoplaneten, auf denen die Menschheit potentiell siedeln könnte, und stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Himmelskörpern auf artifizielle und zugleich angenehm nostalgische Weise dar: Betont werden so die wahrscheinlich andersartige Photosynthese auf Kepler-186f, die höhere Schwerkraft auf dem Giganten HD 40307g und die zwei Sonnen auf Kepler-16b. Wissenschaft als Kunst als Promotion in der schönstmöglichen Verbindung.

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Exoplant Travel Series (NASA) via iflscience

Ein Musikvideo als physikalisches Experimentierfeld

Großartiges Mashup nach dem Prinzip Science Vs. Music von Nigel Stanford. In CYMATICS geben die Schallwellen elektronischer Klänge den Takt vor, spielen mit Resonanz, Tesla-Spulen und all dem anderen Kram, der sonst in eine gute Physik-Vorlesung gehört. Great Job!

NigelStanford.com/Cymatics via Erklärfix

Poetisches für den Sonntag: Ein Plattenspieler unter dem Mikroskop

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Eigentlich sollte nicht ich das veröffentlichen, sondern unser Vinyl-Enthusiast Rinko. Anyway, wunderschön ist es, selbst wenn man weder Plattenspieler noch Platten zu Hause stehen hat. Ein Plattenspieler unter dem Mikroskop, extrem vergrößert bis zu dem Punkt, an dem man die Wellenform der gespielten Musik sehen kann. Gänsehaut!

via Kottke

Eine Nano-Skulptur unter dem Mikroskop

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Der Künstler Jonty Hurwitz hat in seinem neuen Projekt Trust eine menschliche Skulptur gestaltet, die so klein ist, das man sie nur unter einem Mikroskop betrachten kann. Mit 80 x 100 x 20 Mikrometer (ungefähr die Größe eines menschlichen Spermiums) handelt es sich um die kleinste Plastik eines menschlichen Körpers überhaupt. Ein großartiges Remix aus Kunst und Wissenschaft, beeindruckend in seiner Ambition, noch beeindruckender in seiner Ausführung. Size matters sometimes!

We live in an era where the impossible has finally come to pass. We have, in our own little way we have become demigods of creation in our physical world…. The nano works that I present to you here represent more that just a feat of science though. They represent the moment in history that we ourselves are able to create a full human form at the same scale as the sperm that creates us in order to facilitate the creation.

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Trust by Jonty Hurwitz via Beautiful/Decay

Warum Bücher so wunderbar duften…

tumblr_mwxukgqcXK1t11q4bo1_250…insbesondere natürlich ältere (+100 Jahre), die irgendwo in einer Bibliothek vor sich hinstauben und, sobald man sie öffnet, wahre olfaktorische Wunder offenbaren. Aber auch frisch gekaufte, deren Mischung aus Papierbehandlung und Druckerschwärze ein wahres Fest für die Nase eines  jeden bibliophilen Gourmets sein können. Compound Interest hat das Ganze mal chemisch aufgeschlüsselt und als CC-Grafik zur Verfügung gestellt: Wie bei allen chemischen Prozessen gilt: Die Mischung macht es. Herbes Benzaldehyd, süß duftendes Vanillin, markantes Hydrogen Peroxid und blumiges 2-Ethyl Hexanol. Es ist immer ein gutes Gefühl, wenn man etwas liebt, zu wissen, warum man dies tut…

Everyone’s familiar with the smell of old books, the weirdly intoxicating scent that haunts libraries and second-hand book stores. Similarly, who doesn’t enjoy riffling through the pages of a newly purchased book and breathing in the crisp aroma of new paper and freshly printed ink? As with all aromas, the origins can be traced back to a number of chemical constituents, so we can examine the processes and compounds that can contribute to both.

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What causes the smell of new and old books? via Bookpatrol

Künstliches Ohr aus Van Gogh DNA: Jesus Motherfucking Christ, it’s alive!

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Das befriedigt sowohl den kunstfanatischen Leichenschänder in mir als auch meine Freude am Crossover von Kunst und Wissenschaft. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der ZKM Karlsruhe hat Diemut Strebe ein Vincent Van Gogh Ohr neu wachsen lassen:

Gezüchtet aus Knorpelgewebe mittels echter Van Gogh DNA, lebende Zellen enthaltend, Dank Computer-Abtast-Gedöns mit dem Ohr des Meisters formidentisch, und dann auch noch mit einem Computer verbunden, der zu dem Ohr gelangende Töne in Echtzeit in Nervenimpulse verwandelt: Arty, spooky, epic Frankenstein-Kunst. Top!

Vincent van Gogh repräsentiert mehr als jeder andere Künstler das stereotype, romantische Bild des Künstlers als Genie. Sogar Teile der Kunsttheorie tendieren zu einer Mystifizierung der künstlerischen Kreativität verglichen mit jeder anderen Form menschlicher Innovation.

Das Ohr besteht aus gezüchtetem (tissue engineered) Knorpelgewebe und ist durch den Einsatz von computerbildgebender Technologie in der Form identisch mit dem Ohr van Goghs. Es besteht aus lebenden Zellen, die natürliche, genetische Informationen über ihn enthalten sowie genetisch konstruierte Komponenten, die sich im Ohr als „lebendes Kunstwerk“ reproduzieren.

Weitere Infos zu der Installation via Nerdcore

Game of Thrones: Why Winter is coming…

Oh ja… Science auf Fiction! Immer wieder gut…

A longer interview with Professor Mike Merrifield about what may cause the unpredictable winters in Game of Thrones (aka A Song of Ice and Fire).

Direktlink via Florian Freistetter, der auch noch einiges Interessantes zum Thema zu sagen hat.

If the Moon were only 1 Pixel…

moon1Nicht die erste dieser Visualisierungen der Größe und vor allem Leere unseres Sonnensystems, bzw. des gesamten Kosmos. Ich kann davon aber auch einfach nicht genug bekommen. Es macht durchaus Sinn, sich hin und wieder ins Bewusstsein zu rufen, wie klein und unbedeutend unsere Erde doch angesichts des riesigen sie umschließenden Raumes ist. Und wenn das ganze dann noch so trocken und lakonisch kommentiert wird wie bei Josh Worth, macht es sogar erstaunlich viel Spaß, sich unbedeutend und verloren im Nichts zu fühlen…

If the Moon were only 1 Pixel via Kottke

Star Wars durchs Teleskop schauen…?

….a long time ago, in a galaxy far, far away. Sollte für ein ordentliches Teleskop ja eigentlich kein Problem sein. Warum es dennoch nicht so einfach ist, erklärt uns Jake Roper im ebenso informativen wie hyperaktiven Nerd-Monolog über die Möglichkeiten der Weltraumbeobachtung und die sich in der Bewegungsunschärfe auflösende Niedlichkeit von Ewoks.

via Laughing Squid

Scientifically Accurate DuckTales

Goodbye Childhood. Vor fünf Minuten habe ich mich noch tierisch auf das DuckTales HD-Remake für so ziemlich alle Konsolen gefreut und habe auch den Gedanken in mir getragen, dass ich ja auch die Serie mal wieder schauen könnte, die zweifellos zu den besten Zeichentrickserien der 90er Jahre gehört. Ähmmm, ja… jetzt nicht mehr. Die wissenschaftlich akkurat ausgearbeiteten Entengeschichten sind nicht einfach nur desillusionierend sondern geradezu verstörend. NSFW definitiv, denn Enten sind echt mal abartige Geschöpfe, über deren Lebensstil man sich nicht allzu viele Gedanken machen sollte.

via Minds Delight

re:publica 2013 Nachtrag

Shew… zwischen Magisterarbeit und Job bin ich nach wie vor leider noch im Blogvernachlässigungsmodus. Einen kleinen Nachtrag zur re:publica wollte ich trotzdem noch hier reintackern. Wie schon die Jahre zuvor war ich während des Großteils der Messe an meinen Arbeitsplatz gekettet (siehe Foto oben) und konnte deswegen exakt 0 (in Worten: Null) Reden und Workshops live miterleben. Meine Eindrücke vom Event beschränken sich daher zwangsläufig auf Rundgänge über das Gelände in den Pausen, die Videos von interessanten Vorträgen (die ich mittlerweile ganz gut abgegrast habe) und natürlich die Interviews, die wir zusammen mit Philip gedreht haben, bzw. die Gespräche mit deren Protagonisten davor und danach.

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