Hörenswertes, Februar 2016: Pinegrove, The Prettiots, Bianca Casady, Two Ich Astronaut

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Der Februar nähert sich dem Ende… und mein Plan wieder mehr frische Musik zu hören zahlt sich aus. In diesem Monat entdecke ich vor allem drei kleine Weird Folk Glanzlichter, die sich an Bekanntem orientieren, um dennoch neues zu schaffen: Sympathischer Indie Teenie Folk von den Prettiots, nostalgischer Alt Country von Pinegrove und experimentelle Genre-Dekonstruktionen von Bianca Casady, die auch ohne ihre Schwester herausragende CocoRosie Sounds zu produzieren vermag. Okay, genug mäandert… Für den stilvollen Krach sind diesen Monat Two Inch Astronaut verantwortlich, die eine herausragende Mischung aus hymnischem, artsy Alternative Rock und trockenen Math Rock Experimenten spielen.

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Hörenswertes, Herbst: Castanets, Swans, Electric Wizard, …And you will know us by the trail of dead

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Sorry Leute. Seht es ein. Der Sommer ist vorbei, der Punk ist tot und der Pop riecht schlecht. Anbei sende ich euch trotzdem ein paar kalte Grüße, serviert von (Schenkt ihm endlich die Aufmerksamkeit, die er verdient) Raymond Raposa aka Castanets, den  auf ihrem eigenen Trip hängengebliebenen (wenn es möglich wäre, würde ich eure Musik ficken!) Swans, den nach wie vor umtriebigen (Wo liegt meine Bongh?) Electric Wizard und den Seite360-Dauergästen (sorry, aber verdammt seid ihr alt geworden!) …And you will know us by the trail of dead. Das wird ein guter Herbst…

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Fundstücke aus der SoundCloud: Tea Leigh, Strangr, Sotus

Dieser Artikel lag hier noch rum, aber er muss unbedingt raus! Denn es ist mal wieder an der Zeit Musiker vorzustellen, die trotz offensichtlicher Großartigkeit nur wenigen bekannt sind. Indier than Indie sozusagen. Außerdem fällt mir grad auf, dass diese Mucke, echt gut ist gegen diese bösartige Kälte. Wenn das kein Grund für ein Yeah! ist!?? weiterlesen

Hörenswertes: Januar 2011

Das Jahr fängt sowohl musikalisch als auch metereologisch schonmal recht ordentlich an. Mit Anna Calvi, Tu Fawning, Qube und Fujiya And Miyagi folgen vier musikalische Pralinen für die – Gott sei Dank – gar nicht mehr so kalten Januartage: Edler Songwriterpop, verschnörkelter Indie, eskapistischer Folk und deftiger Neo Progressive Metal. Da dürfte für jeden was dabei sein…

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Jeff Mangum (Neutral Milk Hotel) spielt nach zehnjähriger Pause ein Set

Bildmaterial von Last.Fm

In den Top Ten der besten Alben der 90er tauchen grundsätzlich immer die üblichen Verdächtigen wie Smashing Pumpkins, Oasis oder Nirvana auf. Und auch am Anfang dieses Jahrzehnts fand man noch relativ selten den Namen Neutral Milk Hotel, bis sich in den letzten Jahren ein regelrechter Indie Hype um die Alternative Folk -Band um Jeff Mangum entwickelte, der sich nach dem epochalen Meisterwerk In the Aeroplane Over the Sea zurück zog und es bis heute geschafft hat eine gewisse mystische Aura um seine Person zu bewahren. Nur ganz selten lässt sich Mangum zu einem Livekonzert überreden und schafft es selbst in Zeiten von Youtube nicht allzu viel von sich und seinem Privatleben preiszugeben. Bei einem Benefizkonzert für Chris Knox gelang es immerhin ein paar Leuten äußerst wacklige Aufnahmen von ihm zu machen… und so haben es immerhin zwei  Videos zu “Oh Comely” und “Two Headed Boy Part 2″ in die Spähren des Internets geschafft.

Setlist

“Oh Comely”
“A Baby for Pree”/”Where You’ll Find Me Now”
“Two Headed Boy Pt. 2″
“In the Aeroplane Over the Sea”
“Engine”

Verwobene Gesänge, verschrobene Klänge – CocoRosies neues Album "Grey Oceans"

Sie waren schon immer offen für allerlei Musikstile und Genres… CocoRosie die beiden Schwestern aus Frankreich. Das hat sich auch auf ihrem aktuellen Album Grey Oceans (vö: 10.05.) nicht geändert. Ganz im Gegenteil: Mehr denn je schrauben sie die folkigen Pop-Sounds zurück und widmen sich experimentellen, verschrobenen Klangfeldern. Dennoch geht es hier alles andere als stillos zur Sache. Wo andere Bands Schicht auf Schicht legen würden, blitzt bei CocoRosie trotz aller Experimentierfreude immer ein Hang zum raffinierten Nebeneinanderstellen auf. Dieses Konzept äußert sich bei Grey Ocean vor allem im Spiel mit den Kontrasten und Gegensätzen. Hell und dunkel, zurückhaltend und schrill, apokalyptisch und optimistisch, melancholisch und lebenslustig… Wie sich in den einzelnen Songs die Stimmen der Schwestern abwechseln, wechseln auch die Stimmungen und Stile…

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Berlin: Die Ladies erobern den Mai

Berlin: Weiblich musikalisch wird der Mai in unserer Hauptstadt. Gleich zu Beginn des Monats sorgen Rihanna (02.05.), Alicia Keys (07.05.) und Lady Gaga (11.05.) für ein ordentliches Live-Pop-Paket in der o2-Arena. Wem das zu schrill, bunt und mainstreamig ist, der darf sich auf ein Konzert der ehemaligen Lamb-Sängerin Lou Rhodes freuen. Die mittlerweile solo agierende Songwriterin wird am 06.05. ihr neues Folk-Album One Good thing im Lido präsentieren. Ebenfalls folkig kommt Joanna Newsom am 17.05. daher: Im Admiralspalast dürfen sich Freunde der ambitionierten Harfinistin auf ein ganz besonders exquisites Konzerterlebnis freuen. Ein besonderes Konzerterlebnis verspricht auch das US-Duo CocoRosie: Folk an der Schwelle zum Indiepop und Soul, angereichert mit experimentellen Electronica spielen die beiden Schwestern gewohnt virtuos am 18. Mai ebenfalls im Admiralspalast.

Rihanna: 02.05.2010 (o2-World)

Lou Rhodes: 06.05.2010 (Lido)

Alicia Keys: 07.05.2010 (o2-World)

Lady Gaga: 11.05.2010 (o2-World)

Joanna Newsom: 17.05.2010 (Admiralspalast)

CocoRosie: 18.05.2010 (Admiralspalast)


Die 00er Jahre: Die vergessendsten Alben des Jahrzehnts V

Im fünften Teil mit schrägem 80er Retro-Indie-Rock, relaxtem Americana Folk, einem besonderen Tribut an Pavement, experimentellem Pop aus Frankreich, coolem Noir Jazz, absolut unzeitgemäßem Funk und Bluesrock sowie einer mathematisch präzisen Free Jazz Kapelle.

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