Fundraising für die Public Domain Review

Die Public Domain Review gehört zu den größten Online-Publishern von spannendem und interessantem Material, dessen Urheberrecht abgelaufen ist und das dadurch zum kulturellen Allgemeingut der Menschheit geworden ist: Fotos, Bilder, Videos, Musik… zahhlose wertvolle, ältere Kulturgüter, die sich endlich aus Copyright-Hausen und Profit-Ville verabschiedet haben, finden in dem gigantischen Non-Profit-Projekt ein kuscheliges, digitales Zuhause. Und genau dieses Zuhause ist Dank der Tonnen an Material mittlerweile ziemlich teuer geworden. Wenn ihr also in nächster Zeit online etwas Gutes tun wollt – sowohl für euch als auch eure Kinder als auch eure Kindeskinder (und so weiter…) – beteiligt euch bitte an der Fundraising-Kampagne der großartigen Vintage-Fundgrube: 20.000$ werden benötigt, knapp 5000 sind bereits gesammelt, und jeder einzelne Cent wird gebraucht, um auch in Zukunft die digitale Aufbereitung und Präsentation großer, peripherer und auch schräger Kultur zu gewährleisten

With our initial funding now come to an end, we need your support to help us continue our mission – to promote the public domain as an indispensable public good, and to curate and showcase the most interesting out-of-copyright works on the web.


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Update or Die! – Vintage Bibliotheken-Fotos

Vintage-Stuff für Bibliophile. Vintage Everyday hat massig tolle Fotografien von Bibliothekspersonal und Benutzern aufgetan: Lesend, Arbeitend, schweigend in die Kamera blickend. Wäre ich nicht so irgendwas mit Medien geworden… wäre Bibliothekar die nächste sinnige Alternative gewesen. Und bei solchen tollen Aufnahmen, sollte selbst Rinko mal aufhören können, über seinen Job zu lästern…

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Update or Die! – Fin de Siècle de Pop

Die Gebrüder Marvellin aus Milan haben 2011 ein Projekt ins Leben gerufen, in dem alte Fotos mit ikonischen Masken, von Superhelden wie Catwoman bis hin zu Fimmonstern wie Hannibal Lector, aufgehübscht werden. Pop Art trifft Art Déco trifft Jahrtausendwechsel trifft Vintage Fotografie… Irgendwo zwischen faszinierend, spooky und lässig zu verorten…

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Skateboardin` USA

Schaut man sich den Jungen in der Mitte des Fotos an, stellt sich folgende Frage: Kid der 60 oder Hipster mit momentan angesagter Nerdbrille? Okay, ich habe mich ja bereits mit der Überschrift verraten und doch wirken die Fotos von Bill Eppridge, die er in den 60ern für das Life Magazine schoß, seltsam gegenwärtig und lassen mich an meine mehr als missglückte und eigentlich nie stattgefundene Skater-Karriere erinnern. Wie unser Hipster-Boy habe ich keine größeren Tricks gekonnt und bin im Safety First-Style auf dem Skateboard sitzend die Straße hinunter gerollt. Die Kumpels im NOFX Shirt und der Suicidal Tendencies-Musik hätten mich gefoltert, wenn sie das jemals erfahren hätten…

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In the Fishtank 4: Snuff (1999)

Erkenntnisse aus der vierten In The Fishtank-Session:

- Das nächste Mal den Musikern doch bitte Bananen zur Aufnahmesession mitbringen!

- Kurz und schnell kommt immer gut.

- Die Kombination aus Bläsern und gitarrenlastigem Punkrock muss nicht automatisch nach Ska klingen.

- Nein, sie haben keine Bananen!

- Meldoievariationen sind irgendwie so 90er.

- Wenn schon immer die gleichen Melodien, warum dann auch nicht im selben Atemzug immer die gleichen Lyrics?

- Nein, es gibt keine Bananen!

- No Tenemos Bananas!

- Eine EP kann auch mal auf 9 Songs kommen, wenn diese denn kurz genug sind.

- Funpunk muss nicht nach Surfklischees klingen, sondern kann auch ordentlich roh und dreckig sein.

-  No Bananas! Not today!

- Schnell, noch ein bisschen gröhlen, ein paar “Ahhs!” auf schnoddrigen Gitarren, ein bissel derb rocken, ordentlich instrumental metallastig hinterherbolzen (epische 2 1/2 Minuten lang)… und keine Bananen.

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Die 00er Jahre: Die besten Erotikfilme des Jahrzehnts

Vom Spaß an der Überwindung der Wirklichkeit in den besten Fantasyfilmen des Jahrzehnts, über das blanke Grauen der besten Horrorfilme zum puren Genuss des erotischen Kinos. Gerade der erotische Film war schon immer eine ambivalente Geschichte: Einerseits ist der Fokus klar: Erotik, Sex, nackte Haut… Andererseits wünscht man sich als Zuschauer dennoch einen interessanten, fesselnden, auch unabhängig von seinen Schauwerten funktionierenden Film zu sehen. Denn ähnlich wie bei Actionfilmen steht auch bei diesem Genre das Sujet derart im Mittelpunkt, dass die Narration oft ins Hintertreffen gerät und der Cineast unbefriedigt zurück bleibt. Aber es gibt sie: Die guten Filme des erotischen Kinos, Filme die mehr sind als Masturbationsvorlagen und mit interessanten Perspektiven auf die menschliche Sexualität zu begeistern wissen. Aber auch Filme die dennoch erotisieren und erregen können und ihr Sujet nicht verschämt und verklemmt verbergen müssen. Hier haben wir die größten Werke dieses Genres von 2000 – 2009 zusammengestellt.

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