Schlagwort-Archiv: Vampire

Only Lovers Left Alive (screenshot)

Filmabriss: Only Lovers Left Alive, Grand Budapest Hotel, Der Schaum der Tage, Das jüngste Gewitter

Only Lovers Left Alive (screenshot)

Filmaufriss, könnte ich auch titeln, da wir einen analytischen Blick auf (bzw. in) jüngere Filmwerke werfen werden. Filmästhetik und Erzähltechnik stehen da ebenso im Fokus wie philosophischer Gehalt. Da ich wenig Sinn darin sehe über irrelevante Filme zu schreiben, kann ich schon im Vorhinein alle hier behandelten Titel uneingeschränkt empfehlen. Have some fun.

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Musikvideo der Woche: Tocotronic- Pfad der Dämmerung

Tocotronic machens mit High School, Vampiren und Cheerleadern. Klingt furchtbar trendy, und genau das ist es auch. Passt aber nach irgendeinem Reverse Reverse Irony Prinzip – das wahrscheinlich nicht einmal die Band selbst versteht – perfekt zu der Musik der Hamburger, die schon seit einigen Jahren auf ihren Alben so etwas wie pure, ungefilterte Destillate von deutschem Pop/Anti-Pop/Pop verbreiten.

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Die 80er Jahre: Die besten Horrorfilme des Jahrzehnts II

Nachdem bei der letzten Horror-Retrospektive primär brav gruseliges bis episches Horrorkino dran war, drehen die nun auftauchenden Horrorfilme deutlich an den Daumenschrauben. Gleich zwei Index-Kandidaten, die damals der BPjM zum Opfer fielen, stehen heute auf dem Programm: Die Mörderischen Träume in A Nightmare on Elm Street und die wandelnden Toten in Day of the Dead waren offensichtlich zu viel für die prüden Sittenwächter von einst. Unblutiger und Traditioneller geht es dagegen in dem Gothic-Horror-Schinken Die Braut zu, während Fright Night sich munter vergnügt in der 80er Trash- und Mainstream-Ecke ausbreitet. Und Body- sowie Monsterhorror war in den 80ern natürlich auch noch ein großes Thema, in diesem Rückblick vertreten durch die so verschiedenen – und doch gleichermaßen polarisierenden – Regisseure David Cronenberg und Chuck Russell, die mit Die Fliege und The Blob auf unterschiedliche Art das Monströse zum Widerspiegel des menschlichen Scheiterns werden lassen.

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Die 80er Jahre: Die besten Horrorfilme des Jahrzehnts I

Während es bei den Fantasyfilmen der 80er Jahre die schräge Albernheit ist, die die Filme von damals aus heutiger Sicht mitunter sehr befremdlich und lächerlich wirken lässt, ist es beim Horror-Genre mitunter der plastische und überzeichnete Gewaltanteil. Brutalität hatte diese Nische zwar schon in den 70ern zu bieten, aber erst in den 80er Jahren kam es – zumindest im Independent-Bereich – zu einer wahren Welle an Gore- und Splatter-Flicks. Während die Gewalt des 70er Jahre Kinos vor allem durch den Terror dominiert war, der in Filmen wie Texas Chainsaw Massacre (1974) weniger visueller als viel mehr inhaltlicher Natur war, standen im folgenden Jahrzehnt vor allem die explizite Darstellung im Mittelpunkt. Dabei ist diese Dekade keineswegs brutaler als die vorhergehende, viel mehr wurde das dystopische Moment der Gewalt zurückgeschraubt, um dafür blutigen, organischen Visualisierungen – vom gnadenlosen Realismus bis hin zur comichaften Überzeichnung – Platz zu machen. Gerade Letztere wiederum wirkt aus der heutigen Sicht mitunter albern, unseriös und alles andere als gruselig. Neben den zahllosen dreckigen Independent-Flicks gab es aber auch den ein oder anderen subtilen, traditionellen Horrorfilm. Ein Recht auf Beachtung verdienen beide Auslegungen des Genres und so pendeln wir in den folgenden Retrospektiven munter zwischen intelligenten Schauergeschichten und blutrünstigen BPjM-Zensur-Kandidaten.

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Halloween-Content: Tanz der Vampire

Einer der besten Streifen von Roman Polanski überhaupt: Tanz der Vampire (1967) – Originaltitel  The Fearless Vampire Killers – hat mir als Kind eine Höllenangst gemacht und gehört auch heute noch Dank seines grandiosen Timings, seiner tollen Atmosphäre zwischen rabenschwarzer Nacht und überspitzter Ironie zu meinen absoluten All Time Favorites. Hier, für alle, die den Genuss des Films dringend nachholen müssen, in der ungeschnittenen europäischen Fassung.

via Dangerous Minds

Trailer zum Fright Night Remake

Hmmm… ich weiß nicht so recht… naja. Irgendwie ist es ja schon ganz nett, dass dieser etwas vergessene, kleine, schrille Horrorbastard der 80er mit einem Remake wieder etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt. Andererseits… Hmmm… Irgendwie scheint der Version des 21. Jahrhunderts mal wieder jede coole Cheesyness abhanden gekommen, jede Schrulligkeit getilgt, der Film von jeglichem Dreck gesäubert. Klar, Fright Night (1985) – der in Deutschland unter dem Titel “Die rabenschawarze Nacht” lief – war mit Sicherheit kein großes Meisterwerk des US-Horrorkinos. Aber ähnlich wie der ziemlich wüste “The Lost Boys” hatte dieser Film irgendwas. Gerade durch sein überdrehtes Gebahren, seinen Trashy-Faktor und seine überspitzte Vorstadthorrorkomödien-Atmosphäre. Und all das ist in dem ab Oktober 2011 in den deutschen Kinos laufendem Remake eben anscheinend komplett verloren gegangen. Hat ein bisschen was von Stangenware, was der Trailer uns präsentiert. Gut, immerhin spielen Colin Farrell und Toni Collette mit. Aber… naja… hmmm…

Senior Charlie Brewster (Anton Yelchin) finally has it all—he’s running with the popular crowd and dating the hottest girl in high school. In fact, he’s so cool he’s even dissing his best friend Ed (Christopher Mintz-Plasse). But trouble arrives when an intriguing stranger Jerry (Colin Farrell) moves in next door. He seems like a great guy at first, but there’s something not quite right—and everyone, including Charlie’s mom (Toni Collette), doesn’t notice. After witnessing some very unusual activity, Charlie comes to an unmistakable conclusion: Jerry is a vampire preying on his neighborhood. Unable to convince anyone that he’s telling the truth, Charlie has to find a way to get rid of the monster himself in this Craig Gillespie-helmed revamp of the comedy-horror classic.

via Cinematze

Jim Jarmusch goes Twilight

Wie  screendaily.com berichtet, arbeitet Jim Jarmusch (The Limits of Control) derzeit an einem Vampirfilm, in dem Tilda Swinton, Michael Fassbender und Mia Wasikowska tragende Rollen spielen sollen. Richtig interessant wird es freilich, wenn man Jarmuschs Beschreibung des Films lauscht. Dieser skizziert das noch titellose Werk als kryptische Vampierliebesgeschichte (“crypto-vampire love story”), was ein bisschen nach einer Arthausversion der Bis(s)-Reihe klingt. Unabhängig davon ist ein neuer Jarmusch-Film natürlich immer eine positive Nachricht wert. Der Drehbeginn ist allerdings erst für 2012 geplant.

Filmabriss: Source Code, Paul – Ein Alien auf der Flucht, Wir sind die Nacht

Es gibt mal wieder ein paar neue – und weniger neue – Kinofilme, die durch unseren Filmriss gejagt gehören. Im letzten Filmabriss habe ich mich ja dezidiert mit Nerdfilmen auseinander gesetzt. Und Paul – Ein Alien auf der Flucht, der neue Film von und mit Simon Pegg und Nick Frost hätte auch wunderbar in diesen Artikel gepasst. Ansonsten gibt es noch Source Code, den neuen Science Fiction Mysterythriller von Duncan Jones (Moon), sowie den Vampirthriller Wir sind die Nacht, mit dem die Deutschen auch etwas von dem internationalen Vampir-Hype-Kuchen abhaben wollen. Mit Twilight hat der grimmige Berlin-Film dennoch wenig gemein…

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Filmabriss: Bedways, Daybreakers, Für immer Shrek, Rampage

Zeit für einen weiteren kleinen Filmabriss: Dieses Mal mit dem spröden Independent-Sexdrama Bedways, dem überraschend gefälligen Vampirthriller Daybreakers, einem vermeintlich guten Film von Uwe Boll und dem wohl endgültig (hoffentlich) allerletzten Teil der Shrek-Franchise…

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Die 90er Jahre: Die besten Horrorfilme des Jahrzehnts II

Haben wir bereits im ersten Teil mit der Verfilmung von Stephen Kings Klassiker ES liebäugelt, so gibt es hier gleich noch einen doppelten King-Nachschlag. Darüber hinaus allerlei Vampiristisches – von der klassischen Gothic Novel Adaption bis hin zu postmodernen Varianten. Außerdem das faszinierende Regiedebüt von Guillermo Del Toro, eine kultige Freakshow von Clive Baker, italienische Zombies, amerikanische Kannibalen und asiatische Mord- und Folterorgien. Die besten Horrorfilme der 90er, Teil 2, direkt nach dem Klick.

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Die 90er Jahre: Die besten Horrorfilme des Jahrzehnts I

Im Vergleich zum 00er Horrorjahrzehnt stinken die 90er schon gewaltig ab… Während es im neuen Jahrtausend ein großartiges Zombie-Revival, eine neue Torture-Welle und ausgezeichnete asiatische Spukgeschichten gab, bleiben die 90er Jahre diesbezüglich genretechnisch ziemlich diffus und heterogen. Ein paar Gothic-Horror-Schinken, ein kurzes Slasher-Revival gegen Ende des Jahrzehnts, und das wars auch schon. Ansonsten viel Mittelmäßiges, Uninteressantes, Vergessenswertes… Kein gutes Jahrzehnt für den Horrorfan. Und dennoch findet sich auch in den 90ern die ein oder andere Genreperle. Wir haben sie für euch ausgegraben und sogar so viel gefunden, dass wir das Ganze wider Erwarten in zwei Teilen veröffentlichen können. Das erste satte Horrorpaket steht schonmal hier. Teil 2 in Kürze…

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Die 00er Jahre: Die besten Horrorfilme des Jahrzehnts

Nach den besten Fantasyfilmen des Jahrzehnts bleiben wir noch kurz im phantastischen Bereich. Grusel- und horrortechnisch ist so manches passiert in der letzten Dekade. Es gab eine ausufernde Zombie-Widergeburt, einen unglaublichen Hype um das asiatische Gruselkino (das diesen Artikel auch wie eine Welle überfluten wird), eine strukturell interessante Horror Nouvelle Vague aus Frankreich und die Ankunft des Splatter, Gore und Midnightmovies im Mainstreamkino. Folgerichtig erlebte der Horrorfilm einen wahren Boom, ein Hoch an Zuschauerzahlen, das man seit der verebbenden Slasher-Welle nicht mehr für möglich gehalten hatte und eine ganze Riege an erstklassigen, zweitklassigen und leider auch drittklassigen Filmen. Unsere Highlights des Spuk- und Blutoverkills wollen wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten.

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