Schlagwort-Archiv: Trent Reznor

trentnerd

Trent Reznor spielt Pantomime in Curb Your Enthusiasm

Ist er es nun oder nicht? Darüber streiten sich gerade die Nine Inch Nails-Fans bei reddit. Die menschliche Statue in einer Szene auf der Kultserie “Curb Your Enthusiasm” sieht ihm jedenfalls verdammt ähnlich und die Brille trug er auch schon auf einem Albumcover zu einem Fake-Album, was am 1. April heraus kommen sollte und angeblich Chris Martin, Sheryl Crow und Bono featuren sollte.

Der Mann hat also durchaus seinen eigenen Humor und auch wenn alles eigentlich gegen die Fan-Theorie spricht: Warum sollte er sich diesen Spaß für gerade mal ein paar Sekunden nicht erlauben?

So oder so ein schöner Rätsel-Spaß für den trüben Samstag.

Kq9TTva

malick

Über Terrence Malicks Poesie des Voiceover

Terrence Malick: The Art of Voiceover from Kevin B. Lee on Vimeo.

Terrence Malick gilt als Poet des Kinos, der sich für seine Werke Zeit lässt. In den letzten vierzig Jahren hat er sieben Filme gemacht. Rainer Werner Fassbinder hat mal sieben Filme in einem Jahr geschafft, glaube ich. Malicks Gebrauch des Voiceover trägt unzweifelhaft zu seinen filmischen Erzählungen bei. Aber auch andere filmästhetische Griffe bewirken diesen Zauber seiner Werke. Ich bin richtig verliebt in die Kameraführung, die die Bewegtheit seiner Figuren wiedergibt. Herkömmliches (Popcorn-) Kino handelt oft nur Ideen ab, die in Szene gesetzt werden, was wirklich cool sein kann, Christopher Nolans “Inception” zum Beispiel, der total Hitchcock-mäßig montiert ist (“Dial M for Murder”). Malick ist eher an der Dynamik menschlicher Psyche interessiert, am Bewusstseinsstrom. Er dokumentiert menschliche Haltungen zu Liebesbeziehungen und deren Zerfallen, erzählt fast schon phänomenologisch über Scham, Angst, Krieg, Freiheit, Tod. Dabei gewinnt man den Eindruck, dass es nie die Figuren sind, die erzählen, sondern immer Malick. Man könnte als Regisseur verschiedene Charaktere als Individuen sprechen lassen und ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen und somit die Unsicherheit und Irrationalität von Aussagen, die alle wahrhaftig sein wollen, darstellen. Malick macht das auch, aber immer ist es seine “Stimme”, immer ist er dazwischen, lässt die Figuren immer seine Sklaven sein, die stets nach seiner Pfeife tanzen. Die beweglichen Kamerafahrten im Zusammenhang mit den Bewegungen der Figuren sind immer inszenierter Tanz. Und er selbst ist der bewegte Beweger. Er entblößt damit das “Autor-Sein”, das “Gott-Sein” und versetzt die Wahrheit (des Films) in den Bereich gemachter Fiktionalität. Die Poesie seiner Werke besteht in dieser Bewegungskunst und Kunst der Bewegtheit, in diesen gefühlten, lebendigen Augenblicken. Kein Wunder, dass er mit seinen visionären Bildern irgendwann ziemlich sakral geworden ist (“Tree of Life”). Die Wahrheit, die er uns zeigen möchte, ist die Aktualität von Emotionen. War es nicht Zach Braff, der in seinem “Garden State” gesagt hat, dass der Schmerz/ das Gefühl das Einzige ist, was real ist? Oder Trent Reznor: “I focus on the pain, the only thing that´s real.” (Im Gegenzug hat David Fincher/ Chuck Palahniuk in “Fight Club” die Emotion weg-erklärt und die Idee des Anarchismus abgefeiert.) Alles hier ist in Bewegung und spricht. Und in diesem Sinne ist Malicks Werk eben nicht das Abhandeln und Weglegen von Ideen, sondern der Hinweis, dass diese Bewegtheit nie aufhören wird, dass es keinen Halt gibt, sondern nur uns und unsere konstruierten Annahmen und Sätze, an die wir uns so gerne halten wollen.

via Arthaus auf Facebook

This Is A Trent Reznor Song (Nine Inch Nails Parody)

Ich muss mir hier gerade die Tränen aus den Augen wünschen. Auch wenn ich die Arbeit von Trent Reznor sehr schätze, aber es lässt sich auch nicht ein gewisses Baukausten-Prinzip beim Aufbau seiner treibenden Industrial-Song leugnen. Die tolle NIN-Parodie von Freddy Scott funktioniert schon fast erschreckend großartig und simpel, und trotzdem muss man einen Trademark-Sound natürlich auch erstmal schaffen. Ich wünsche trotzdem viel Spaß und wer danach immer noch gecheckt hat wie ein flotter Industrial-Pop funktioniert wird selbst einen Wendler für komplexe Hochkultur halten.

via Soundcloud

Nine Inch Nails – Hesitation Marks (Stream)

Ganze 5 Jahre sind seit dem letztem Album-Release von Trent Reznor ins Land gezogen. Ich habe mir den Stream schon einmal angehört und kann sagen, dass Hesitation Marks ziemlich genau da aufhört wo Year Zero aufgehört hat, auch wenn es zuweilen an den ruhigen Score von The Social Network erinnert.

Stream

Trent Reznor & Atticus Ross – The Girl With The Dragon Tattoo (Six Songs Download)

Uff, ich finde ja diese Millenium-Romane von Stieg Larrson reichlich mau, aber David Fincher hat nun “Verblendung”  a.k.a. The Girl With The Dragon Tattoo nochmal neu verfilmt und Trent Reznor & Atticus Ross arbeiten nach The Social Network ein zweites Mal mit dem Ausnahme-Regisseur (The Fight Club, Zodiac, Benjamin Button)  zusammen.  Wie man es von Reznor gewohnt ist, gibt es einen schönen Free Download mit nicht weniger als sechs Songs vom bald erscheinenden Soundtrack-Album. “The Girl With The Dragon Tattoo” startet in Deutschland am 12.01.2012, der Soundtrack ist digital ab Mittwoch erhältlich und physisch am 27.12.2012.

Free Download

The Girl with the Dragon Tattoo – Kanadisches Filmplakat + Trailer

Nachdem wir uns an anderer Stelle bereits auf David Finchers Remake des schwedischen Thrillers “The Girl with the Dragon Tattoo” – eine Verfilmung von Stieg Larssons Roman Vergeltung – gefreut haben, gibt es den Trailer nun auch in unverwackelt und schick. Und dazu auch gleich noch das erste interationale Artwork-Poster via Slashfilm (zugespielt von einem Leser, also ohne Gewähr für Echtheit), das schon wie der Trailer eine ziemlich düstere Ausrichtung verspricht… Das könnte echt verdammt gut werden.

Trent Reznor und Karen O. covern Led Zeppelin für David Finchers Verfilmung von Stieg Larssons Verblendung (The Girl with the Dragon Tattoo)

Überlange Überschrift für epische Kollaborations-Polygamie von ihrer schönsten Seite: Trent Reznor (Nine Inch Nails) der zusammen mit Atticus Ross schon für The Social Network einen Oscar für die beste Filmmusik für sich verbuchen konnte und Karen O., Frontfrau der Yeah Yeah Yeahs, deren liebreizende Musik unter anderem in der wunderschönen Fantasyadaption Where the wild things are zu vernehmen war, kollaborieren für den Soundtrack von “The Girl with the Dragon Tatoo”. Und dieser stammt von niemandem geringeren als David Fincher. Um den traumhaften Künstlerreigen zu vervollständigen: Die beiden spielen nicht irgendein Lied, sondern covern “Immigrant Song” von Led Zeppelin.

Weiterlesen

Indie Stars, bevor sie berühmt wurden…

Der Death Cab For Cutie Sänger als rumpelnder 90er Punk, Trent Reznor mit ekliger 80er Frisur und viele andere heute eher für cooles Auftreten bekannte Indie-Stars in Commercials und Filmprojekten, die sie weniger mystisch sondern so normal wie Otto Normalbürger auf einem Hochzeitsvideo dastehen lassen.

Hier nun ein kleiner Appetizer von 1993, der Ben Gibbard mit einer Schulband in den wilden Anfangs 90er zeigt, wo echte Jungs noch Topdeckel-Frisur und zu lange Shirts trugen.

weiter geht es auf Stereogum

Irgendwie fehlt da aber noch das Video dieser hoffnungsvollen Newcomer- Band, die einen gewissen  Maynard James Keenan als Sänger und ein Eddie Murphy Double am Bass hatte.

Update: The Social Network – 5 Tracks zum Free Download

Update: Da Trent Reznor letzte Nacht tatsächlich den Oscar für Beste Filmmusik bekam, hole ich den Artikel vom letzten Jahr wieder nach oben.

Bald erscheint der neue Film von David Fincher, einstmals Hollywoods Visionär und Querdenker im Bereich Mainstream-Kino. Diesen Titel hat er durch maue Filme mittlerweile an Chris Nolan abgeben müssen, und ob sein neues Werk über Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nicht doch arg der Zensurschere zum Opfer fällt, darf gespannt abgewartet werden. Zumindest der Blick auf den Score, für den Fincher seinen Intimus Trent Reznor gewinnen konnte, lässt wieder mehr Düsternis erwarten. Weiterlesen

Twitter, Twitter Indie Star

Twitter gehört wohl zu den hassgeliebtesten Plattformen im Internet: Für die einen die endgültige Bankrotterklärung des Kommunikationszeitalters, für die anderen eine weitere Möglichkeit sich zu präsentieren und informieren. Da uns der das Gezwitscher von Dieter Bohlen und Co eigentlich weniger interessiert haben, haben wir uns die Mühe gemacht und mal nachgeschaut wie sich eigentlich unsere Lieblinge im Netz machen. Das Ergebnis ist teils ernüchternd, aber auch einige Überraschungen sind dabei.

wie immer subtil und eloquent gibt sich der frontmann auf http://twitter.com/freddurst

1:25 AM Mar 13th via wordpress

____________________________________________________________________________________________

großer künstler, große lyrics und leider gar nix zu mitzuteilen : http://twitter.com/thomyorke

3:25 AM Mar 12th via wordpress

____________________________________________________________________________________________

warum johnny cash angeblich gay sein soll erfahren wie von mrs. dresden doll : http://twitter.com/amandaPalmer

Weiterlesen