Die 90er Jahre: Die schlechtesten Filme des Jahrzehnts

Nach dem unterhaltsamen Trash kommt die Schlechtigkeit… keine Frage. Und es gibt wie schon beim selben Thema in den 00er Jahren einfach zu viel in diesem Bereich. Dennoch soll es bei einem Artikel bleiben. Denn eigentlich gibt es viel zu viel Gutes, an das man sich zurück erinnern kann (und vor allem will) und eine Beschäftigung mit miesen Filmen ist – abgesehen von That guy with the glasses und Konsorten – meistens nicht mehr als bloße Zeitverschwendung. Daher an dieser Stelle ‘nur’ sieben miese Filme mit sieben kleinen Verrissen. Im Anschluss eine kurze Liste von 90’s Crap, den man in der Videothek großzügig umgehen sollte.

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Die 90er Jahre: Die besten Trash-Filme des Jahrzehnts II

Und weiter gehts im Kino der niedersten Niederungen, der obskuren Ideen und kostengünstigen Antipoden zum Big Business. Dieses Mal haben sich gleich ein paar qualitativ hochwertige Filmversatzstücke in unserer Trash-Schau eingefunden. Neben Christoph Schlingensiefs Trash-Blaupause United Trash – die wie alle seine Filme heftig mit Avantgarde und Hochkultur kokettiert – kümmern wir uns um das deutsche Trashurgestein Helge Schneider und seinen Anti-Western Texas, freuen uns noch einmal auf Troma-Ware bei Sgt. Kabukiman und packen mit dem Geballer von Rutger Hauer in Split Second und den Nippeln von Demi Moore in Striptease zumindest noch zwei Filme dazu, über deren Qualitäten man vorzüglich streiten kann.

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Die 90er Jahre: Die besten Trash-Filme des Jahrzehnts I

In der Trash-Retrospektive der 00er haben wir die Trash-Perlen und schlechten Filme zusammen in einen Artikel gehauen, was genau genommen schlichtweg unfair ist. Denn es gibt einen schmalen, aber umso essentielleren Grat zwischen miesen Filmen und herausragenden Trashperlen, ein Grat, der entscheidet, ob wir an einem schlechten Film Spaß haben oder ob er uns langweilt oder gar ärgert. Genau jener Schwelle wollen wir in der 90er Retrospektive der Tieflader Rechnung tragen. Die Filme in diesem Artikel sind keine guten Filme im gewöhnlichen Sinne, nach cineastischen Maßstäben sogar oft genug ziemlich üble Machwerke. Aber verdammt nochmal, sie haben Spaß gemacht. Es war ein Genuss sie zu sehen und sie haben das Erbe des Midnight-, Trash- und Exploitationkinos würdig in eine neue Filmepoche transferiert. Hier kommen sie: Garantierter Filmspaß auf garantiert niedrigstem Niveau.

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Hörenswertes Mai 2011 (III): Lady Gaga, Eddie Vedder, Death Cab For Cutie, Mona

So, heute gibt es weniger  Geschnetzeltes, sondern saftige Filestücke im Dreier-Pack. Ob das Angebot des Monats wirklich schmackhaft ist, Lady Gaga noch immer voll im Saft steht, wir zu Eddie Vedder Knödel empfehlen  oder das Frischfleisch von Mona mundet erfahrt ihr wie immer hier, kurz vor Ladenschluss. weiterlesen

Troma’s Father’s Day Artwork von Tom Hodge

via Filmfreunde

Okay… Troma… Independent-Trash-Company. Surf Nazis must die, The Toxic Avenger, Class of Nuk’em High; so was halt. Irgendwie ziemlich überschätzt meiner Meinung nach. Der Großteil der Filme, die ich kenne, ist ziemlich lame und richtige Trashfreude kommt höchstens durch einen gewissen Nostalgiebonus auf. Das Plakat zum neuen potentiellen Indie-Hit gehört hier aber trotzdem rein. zeigt es doch ganz schön, wie irgendwann alles dahin zurückkommt, wo es hingehört. Troma machen trashige, überfrachtete 80er Artworks, Tarantino und Rodriguez krallen sich diese, packen Pop drauf und kreieren damit Filmposter für Kassenschlager. Troma krallen sich diese Hit-Artworks und bastlen daraus wieder Trash. Der ewige Kreis… oder so ähnlich. Designt wurde das Teil übrigens von Tom Hodge, der echt mal ein Händchen für schräge, übervolle Filmplakate hat, die den halben Film erzählen (und tausendmal lebendiger wirken, als die minimalistischen Zero-Artworks einiger heutiger Filme). Und weil ich gerade so unglaublich viel Freude daran habe, mich durch dessen Blog zu nerden, gibts noch zwei seiner Entwürfe nach dem Klick.

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Die 90er Jahre: Die besten Tragikomödien des Jahrzehnts I

So, sechs Komödienretrospektiven haben wir hinter uns gebracht (Parodien, Grotesken, Slacker, bitte, bitte, bitte…). Wenden wir uns nun der gekonnten Mischung aus Tragik und Komik zu. Wie schon bei den Komödien aufgefallen, ist es gar nicht so leicht das Genre der Tragikomödie einzugrenzen. Gelungene Komödien bieten immer auch tragische Momente, große Dramen haben auch oft genug ihre komischen Seiten. Und was sich dann genau dazwischen abspielt, ist eben oft auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und Empfindens. Egal, diese Filme bieten – jeder für sich – genug fürs Herz, für die Sinne, zum Schmunzeln, manchmal auch zum Lachen und selbstverständlich zum Weinen. Komisch schön, tragisch schön, einfach nur schön… die besten des Jahrzehnts. Mit einem Lächeln und einer Träne Teil 1…

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Filmabend: Walt Disney vs. Zombies from Outer Space

Jepp, wir leben in Zeiten der Mashup-Kultur, des Zusammenpralls der Weltbilder und Ideen. Und was gibt es schöneres, als diesen Zusammenprall bei einem deftigen Filmabend zu forcieren und zu zelebrieren? Richtig: Heute wird alterniert. Disney – Zombies – Disney – Zombies… dazu ein knackiger Vorfilm, der Walt Disney auf kongeniale Weise mit den dunklen Seiten des Kinos konfrontiert… und jede Menge würziger, süßer, klebriger Speisen. Uns steht ein launiger, nerdiger und gut durchgeschüttelter Filmabend bevor. Viel Spaß!

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Die 90er Jahre: Die besten Komödien des Jahrzehnts V

Der fünfte und vorletzte Teil unseres 90er Jahre Komödienrückblicks. Dieses Mal mit mindestens einem Titel, über dessen Nominierung man vorzüglich streiten kann… Aber so etwas gehört wohl in jede saubere Best-Of-Aufstellung (Ich verstehe immer noch nicht, wie Rinko Robbie da rein pressen konnte). Neben dem kontroversen Cable Guy genießen wir Humor von der Insel, Kulinarisches von Ang Lee, derbe Unterhaltung der Farrellys und Woody Allen, dem wir im letzten Teil noch mindestens einmal begegnen werden. Außerdem gibt es kuriose Filmrezensionen vom Mystery Science Theater und noch kuriosere Filmdrehs von Mr. Bowfinger. Rock on, die besten Komödien der 90er Jahre, nach dem Klick.

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Stagnation of the Dead? – Grenzen und Möglichkeiten des aktuellen Zombiefilms

Das große Horrorrevival des letzten Jahrzehnts war neben der Kommerzialisierung des Torture Porns durch Remakes wie “The Hills have Eyes” und Neuschöpfungen wie Hostel vor allem die Renaissance des Zombiefilms. Diese brachte einige sehr gute, einige gute und sehr viele schlechte Filme hervor. Gerade die unzähligen B-Movie-Massenprodukte lassen es mitunter so erscheinen, als sei das Genre erneut – wie schon in den 80ern – mittlerweile zu Tode getrampelt, beziehungsweise, wenn man den klassischen Zombiefans folgt, zu Tode gerannt. Aber gibt es nicht auch Lichtblicke? Ist tatsächlich der rennende Zombie an der Stagnation Schuld? Ist alles aus diesem Horrorbereich ausgeschlachtet? Das Subgenre zu Ende definiert? Und welche Filme beweisen ganz oder in Ansätzen das Gegenteil? Eine Bestandsaufnahme.

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Die 90er Jahre: Die besten Slacker-Komödien des Jahrzehnts

Irgendwann sind sie dann doch erwachsen geworden, die Teenager der 80er Jahre, die nichts anderes zu tun hatten, als die Schule zu schwänzen, kreativ unproduktiv zu sein, zu saufen, zu kiffen und die Zeit totzuschlagen. Typen wie Ferris Bueller, Hoops McCann oder John aus Breakfast Club. Aus ihnen wurden schließlich Twenties, die nichts anderes zu tun hatten, als die Arbeit zu schwänzen, kreativ unproduktiv zu sein, zu saufen, zu kiffen und die Zeit tot zu schlagen. Aus den High School Outsidern der 80er Jahre wurden die Slacker der 90er (aus denen schließlich die Nerds der 00er erwachsen sollten, aber das ist eine andere Geschichte). Kaum ein Stereotyp war in den Independentfilm Komödien der 90er Jahre derart angesagt wie der des jungerwachsenen Herumlungerers, der nicht genau weiß was er mit seinem Leben anfangen soll, der das macht, was ihm gefällt, der sich seiner Faulheit nicht schämt und diese zugleich dazu benutzt, sich selbst zu verwirklichen. Und Regisseure wie Richard Linklater und Kevin Smith haben diesen Typen – die sinnbildlich für eine wesentliche Attitüde der Generation X stehen – filmische Denkmäler gesetzt. Die Besten und Größten der Faulsten… Unzeitgemäß, antriebslos, auf ihre eigene Art rebellisch und dabei meistens urkomisch, wenn auch fast immer mit einer tragischen Komponente…. Viel Spaß.

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Die 90er Jahre: Die besten Satiren, Grotesken und schwarzen Komödien des Jahrzehnts

Okay… Hier soll es wirklich böse, bizarr, grotesk, allerdings dennoch und gerade deswegen urkomisch werden. Und um das gleich klarzustellen: Wenn an dieser Stelle von schwarzen Komödien die Rede ist, dann ist auch wirklich schwarz gemeint. Pechschwarz! Nicht der sadistische Fäkalhumor, der sich als böse tarnt, um zu verbergen, dass er doch nur moralinsaure Teenager- und Massenunterhaltung aus Hollywood ist… nein, nein… gemeint ist das Lachen, das dir im Halse stecken bleibt und dort noch Tage später schmerzt. Das Lachen, das weh tut, weil es die eigene Amoralität, den eigenen Sadismus, die ureigenen dunkelsten Seiten des Menschen enttarnt. Böse gehässig und eben doch zum Schreien komisch, oder zum Leiden komisch, zum Erschrecken komisch, whatever. Die besten des Jahrzehnts: Wir haben euch gewarnt.

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Die 90er Jahre: Die besten Komödien des Jahrzehnts I: Parodien und Persiflagen

Langsam kommen wir schon zu den Hauptkategorien, was allerdings noch nicht viel zu heißen hat. Denn auch hier tummeln sich haufenweise Subgenres und Nebenkategorien… wie zum Beispiel Parodien und Persiflagen, die bei den Komödien eine gewisse Sonderstellung einnehmen: Meistens mit einer hohen Gagdichte, mit mindestens einer großen Referenz; nebenher vielen  kleinen Filmzitaten… Und eigentlich fast immer vollkommen Over The Top, absurd und ohne Rücksicht auf die Realität. ZAZ haben es in den 80ern vorgemacht – und auch in den 90ern so manchen Treffer gelandet. Here they come, ein ganzer Sack voll komischer Metafilme. Nach dem Klick…

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Filmabriss: Bedways, Daybreakers, Für immer Shrek, Rampage

Zeit für einen weiteren kleinen Filmabriss: Dieses Mal mit dem spröden Independent-Sexdrama Bedways, dem überraschend gefälligen Vampirthriller Daybreakers, einem vermeintlich guten Film von Uwe Boll und dem wohl endgültig (hoffentlich) allerletzten Teil der Shrek-Franchise…

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Really that bad? – Rezension zum Razzie-Abräumer “Die Legende von Aang”

Verlacht, verhöhnt, verrissen, von James Cameron den Titel geklaut bekommen, für rassistisch befunden und schließlich mit einem ganzen Sack voller Goldener Himbeeren abgestraft… M. Night Shyamalan – einst gefeiert für seinen Mysterykassenschlager “The sixth sense”, einst zu einem der vielversprechendsten Regisseure deklariert, scheint, nachdem er mit “The Happening” bereits einen der schlechtesten Filme der 00er Jahre ablieferte und vor kurzem mit der Langweiler-Mysteryproduktion Devil baden ging, ganz unten angekommen zu sein. The Last Airbender – Die Legende von Aang ist der vorläufige Tiefpunkt einer Filmographie, deren folgenden Streichen gar negative Wertungen bei Rotten Tomatoes prognostiziert werden. Bliebt die Frage: Ist Avatar das Aang-Märchen wirklich so schlecht? oder entladen sich hier nur die Wut und die Enttäuschung über den tiefen Fall eines einstigen potentiellen Wunderkinds? Wir wollen das ganze nochmal von vorne aufrollen und machen das mal so ganz erörterungstechnisch. Filmkritik vs. Shyamalan, oder Wieviel ist (nicht) dran an der fantastischen Animekonvertierung fürs Kino?

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And the Loser is… Goldene Himbeere 2011

Nachdem die Oscarverleihung mit dem Minimum an Überraschungsmomenten aufwarten konnte, lohnt sich doch ein kurzer Blick auf die andere, die dunkle Seite des Filmgeschäfts. Wie jedes Jahr wurden auch 2011 einen Abend vor der Oscarverleihung mit den goldenen Himbeeren – The Razzie Awards – die schlechtesten Filme des vergangenen Jahres prämiert.

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