Links fürs Wochenende

Postmoderne, Peinlichkeiten und die allmächtige Ironie

Nina Pauer untersucht für die ZEIT unter dem Titel “Wenn Ironie zum Zwang wird” die Mechanismen der Peinlichkeit und Ironie im postmodernen Diskurs und macht einen Schlenker von aktuellen Casting-Shows zum 80er- und 90er Trash-Revival. Dies veranlasst Lukas Heinser zu einer ziemlich interessanten, ausführlichen und angenehm abschweifenden Antwort unter dem Titel Auf der Straße zur Ironie-Hölle.

Einer zum Reden

Interview von Verena Reygers mit dem Hip Hop Hoffnungsträger Casper:

Casper gilt im HipHop-Kosmos als braver Rapper. Deswegen wollen Frauen nach den Konzerten auch nur eins: ihm ihre Lebensgeschichte erzählen

Video Games then and now

Schöne Zusammenstellung vom Retronauten, in der Klassiker der Videospielgeschichte mit ihren aktuellen Äquivalenten verglichen werden.

Vorher gründlich googeln: Wie die Filmarbeit wahrgenommen wird

Es fällt ja nicht allzu schwer, über die Dunkelheit zu klagen, die hinter den gleißenden Scheinwerfern herrscht. Gelegentlich richtet dann aber doch mal jemand die Kamera in die schattigeren Bereiche und zeigt, dass nicht alles nur so toll ist wie angehende Top-Models und Superstars sich das vorstellen. Das geschah bislang zwar eher selten, in diesem bereits auslaufenden Jahr aber schon mehrmals, weshalb ich versucht bin, einen Trend darin sehen zu wollen …

Das totale Archiv

Spannender, mehrteiliger kulturwissenschaftlicher Essay von Johannes Kreidler, der nach eigener Aussage von einer Fachzeitschrift für Musik und Ästhetik “als “stalinistisch”, “medienfaschistisch” und “neoliberal” abgelehnt” wurde.

Allgemeine Feststellungen zur Buchsituation

Müssen wir uns Sorgen darüber machen, dass Sascha Lobo mittlerweile Stammgast bei unseren Links fürs Wochenende ist? Nicht so lange er so hervorragende, pointierte Artikel schreibt. Dieses Mal im eigenen – leider immer etwas verwaisten – Blog zum Thema E-Books und Verlage in Deutschland.

Banalitäten versteht man nur in der Muttersprache

Ein gut gelaunter, selbstbewusster Dieter Thomas Heck verteidigt den Schlager, die deutsche Sprache in der Musik und sein gesamtes Lebenswerk.

Lemmings Returns (Flashgame)

Großartige Browservariante des klassischen Lemmings. Nur zeichnen und löschen, um die suizidalen Grünschöpfe zum Ausgang zu begleiten. Rockt.

Letztes Jahr auf Seite360:

Mit einem Blick auf die Vorreiter des Genres beginnt unsere Nu-Metal-Retrospektive (die dann wieder ziemlich ins Stocken geraten ist). Marcus lernt, was während einer Zombie-Attacke zu tun ist, Florian geniesst passend zu Halloween die Black Francis Variante von Paul Wegeners Golem und rezensiert die besten Filme der 00er Jahre für Musikliebhaber.

Trailerprogramm: Chronicle, When Harry left Hogwarts, Crazy Clown Time, Himizu, Noé, Piranha 3DD, American Reunion

Chronicle [Josh Trank]

Film über ein paar High School Jungs, die plötzlich Superkräfte entwickeln. Sieht verdammt interessant aus. Nachdem Kick-Ass und Super diese Vorgabe für bitterböse Satiren und Nerd-Action ordentlich genutzt haben, wurde es aber auch echt mal Zeit für einen Film, der sich auf realistische Weise dem Thema nähert. Ist zu Beginn wahrscheinlich viel, zu viel, Mockumentary-Shaky-Cam, scheint aber während seiner Laufzeit immer weiter aufzudrehen. Coming-of-Age trifft Heroes trifft Super… Joa, das könnte was werden.

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Deutsche Filme der 90er Jahre: War da was?

Als ich die Liste für die besten Filme der 90er Jahre – sortiert nach Genres – angelegt habe, hat die ganze Redaktion fleißig mitgeholfen. Rinko hat dann auch ganz euphorisch eine Liste mit den besten deutschen – beziehungsweise deutschsprachigen – Filmen der 90er Jahre angelegt (Artikel von ihm in Arbeit), wovon ich so gut wie gar keinen kannte. Die, die ich kenne und sehr schätze, habe ich dann zu den anderen Genres gelegt… vorerst ohne mir große Gedanken zu machen. Es wäre mühselig jetzt zu grübeln, ob es Sinn macht, eine Best-Of-Liste für nationale Filme aufzustellen: Natürlich hat der Deutsche Film in jedem Jahrzehnt Spezifika, die ihn von anderen Ländern abheben. Und natürlich verdienen es diese Spezifika auch, näher genannt zu werden. Am stärksten kommt dies wohl beim Neuen Deutschen Film der 60er und 70er Jahre zur Geltung. Werner Herzog, Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder… Diesen großen Regisseuren gelang es damals tatsächlich dem Deutschen Film eine besondere Note, ein Alleinstellungsmerkmal im internationalen Kino zu geben. Aber wie sieht es eigentlich in den 90ern aus? Was waren die Momente, die das deutschsprachige Kino von internationalen Produktionen abhob… Und sind diese ein Grund für cineastischen Patriotismus?

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Die 90er Jahre: Die besten TV-Serien des Jahrzehnts IV

Auf zum letzten Teil unserer 90er TV-Kanonisierung. Dieses Mal gibt es viel Teenagerherzschmerz, einmal der realistischen und zugleich hochästhetischen Art mit der wundervollen Drama-Serie Willkommen im Leben, einmal als warmherziges Nostalgie-Paket Wunderbare Jahre. Neben Teenagern war die Dekade gegen Ende besonders von den Arzt- und Krankenhausserien geprägt. Der Vorreiter Emergency Room soll hier nicht unterschlagen werden, ebenso wenig die makabere, surreale Umsetzung des Topos in Lars von Triers grotesker Horrorserie Hospital der Geister. Zum Lachen gibt es dann aber auch noch was: Das großartige Review-Format Mystery Science Theater 3000 und die sarkastische, trockene High School Außenseiterin Daria. Alles ordentlich sortiert und rezensiert… nach dem Klick.

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Trailerprogramm: The Girl with the Dragon Tattoo, Attack the Block, Urbanized, Luck, The Grey, ZOMBINLADEN

The Girl with the Dragon Tattoo [David Fincher]

Seitdem es David Fincher sogar geschafft hat, die Geschichte eines Internet Start-Ups mitreißend zu erzählen, hat er bei mir so etwas wie Narrenfreiheit. Ich vertraue ihm… fast blind. Und auch wenn ich überhaupt kein Fan dieses nordischen Thrillerkonzepts à la Stieg Larsson bin, so scheint The Girl with the Dragon Tattoo mein Vorschussvertrauen nicht zu enttäuschen. Wirkt schön düster, dicht und vor allem mit permanenter Spannung aufgeladen. Wie gesagt, ich kenne weder die Vorlage noch deren erste filmische Umsetzung. Ich freue mich aber definitiv auf diese Interpretation des Fight-Club-Regisseurs.

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Tommy Wiseau bekommt eigene WebTV-Show

Oh, my God! That’s tearing me apart. Tommy Wiseau wird der Star der neuen webTV-Serie The Tommy Wi-Show, die diesen Herbst noch von Machinima produziert werden soll. Inhalte sind wohl Games, Tommy Wiseau und irgendwelcher weird Alien-Stuff. Wobei sich Letzteres auch auf das Zweite beziehen könnte… Ähmm… ja… Wem Tommy Wiseau gerade kein Begriff ist: Der ist Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Hauptdarsteller eines der schlechtesten Filme aller Zeiten… The Room, den wir hier auch schon mal auseinander genommen haben.

Der entsprechende Kanal bei youtube ist schon eingerichtet – und sieht genau so fucking weird aus wie erwartet – … und ja verdammt, irgendwie freue ich mich da drauf.

via /Film

Alleinunterhalter-Rant: Zur Hölle mit den Hochzeitsmusikern!

Ich war ja vor zwei Wochen in der guten alten Heimat auf einer Hochzeit… und irgendwie habe ich nach wie vor nicht den Schmerz überwunden, den ich an diesem Tag erleiden musste. Nein, dasbetrifft weder den katholischen Ritus, den ich mit einem Augenzwinkern und leicht nostalgischen Gefühlen gut überstanden habe. Es betrifft auch nicht das restliche Zeremoniell: Weißes Brautkleid, Blumenwurf, Kalt-warmes Buffet und Walzertanz. Das sind alles Dinge, mit denen ich klar komme. Wer’s braucht. Ich bräuchte es nicht, kann das ganze traditionelle Brimborium aber recht gut ertragen. Nein, was an diesem Tag wirklich unerträglich war, mir abwechselnd Angstschweiß, Schamesröte und schmerzhaft zusammengekniffene Augen ins Gesicht getrieben hat, war die musikalische Untermalung der Feier. Für diese war niemand anderes als ein Alleinunterhalter verantwortlich und dementsprechend bin  ich gleich mehrmals am Abend innerlich verblutet.

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Freude, schöner Götterfunken… Der Sendebetrieb von 9Live wird komplett eingestellt

An solchen wunderbaren Tagen darf man auch einfach nur mal polemisch sein… Ja, es ist wahr: Die ProSiebenSat.1 AG hat in ihrem Quartalsbericht verkündet, dass dem gerade im Netz nicht sonderlich beliebten Spartensender 9Live in wenigen Tagen das Licht vollständig ausgeknipst wird. Am 9. August bereits wird der Sendebetrieb des “Heute ist mein Tag”-Kanals komplett eingestellt. In letzter Zeit war es etwas still geworden um den interaktiven Sender: Die Gesichter der großen Anheizer Jürgen Milski (Ex Big Brother Kandidat), Alida-Nadine Kurras (Ex Big Brother Kandidatin) und Max Schradin (der so ziemlich alles verkörpert, was man an Call-In-TV verabscheuungswürdig finden kann) waren schon verschwunden, seitdem der Sender ab Mai diesen Jahres auf Konserven und Astrologieblödsinn setzte. Nun ist aber auch dem ein Ende gemacht, nachdem die Erlöse und Einschaltquoten konstant zurückgingen.

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Sasori Jailhouse 41 – Kostenlos Auf Arte+7

Letzte Woche haben wir über Sasori Scorpion berichtet, der kostenlos auf Arte+7 verfügbar war. Selbiges Glück widerfährt nun mit dem Nachfolger Sasori Jailhouse 41, den ich im Gegensatz zum vorangegangenen Klassiker jedoch noch nicht gesehen habe. Werde ich die Tage aber mit Sicherheit nachholen, und ich lege euch dann auch einfach mal ans Herz mir dies gleichzutun.

Nicht ohne Grund fürchtet der sadistische Inspektor Goda die berühmteste Insassin seines Gefängnisses, die enigmatische, schweigsame Matsu. Deshalb hält er sie in Isolationshaft und versucht immer wieder, ihren Willen zu brechen.
Doch bei der ersten Gelegenheit benutzt Matsu ein selbstgeschliffenes Messer und sticht auf Goda ein. Damit erreicht sie jedoch nur, dass unter den Gefangenen des Frauenknasts eine Revolte ausbricht und Goda bis aufs Blut gereizt ist. Er befiehlt den Wächtern, Matsu zu vergewaltigen und lässt alle Gefängnisinsassinnen dabei zusehen.
Doch Matsu gibt sich nicht geschlagen. Sie entkommt mit sechs weiteren, inhaftierten Frauen – alles Mörderinnen und zugleich Opfer männlicher Gewalt – und begibt sich mit ihnen auf einen Rachefeldzug gegen die Wächter und die Männerwelt im Allgemeinen. Goda bleibt ihnen zwar zunächst auf den Fersen, doch dann gelingt es Matsu, den Spieß umzudrehen…

Kurzfilm der Woche: Hands Solo – Mockumentary über gebärdenden Pornostar

Hands Solo ist eine 15minütige Mockumentary über einen gebärdenden Pornostar, der Dank seines Könnens der Gebärdensprache mit seinen Fingern entsprechend geschickt umzugehen weiß und genau deswegen im Sex-Business äußerst gefragt ist. Klingt bescheuert…? Ist es auch, gleichzeitig allerdings ungemein genial und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sowohl Humor als auch Sex-Appeal sind in der medialen Verarbeitung der Gebärdensprache sträflich unterrepräsentiert. Und von beidem besitzt sie – egal ob lautbegleitend oder komplett gebärdet – mehr als genug. Zusätzlich besitzt Hands Solo natürlich noch einen ordentlichen Trash-Charme, viel schwarzen und auch bitteren Humor und die notwendige Leichtigkeit, um über 15 Minuten unterhalten zu können.

What if a Deaf man became an internationally famous adult film star, all because he’s very very good with his hands?

Hands Solo is a short comedy mockumentary about one lucky person who makes it to the top.

DIRECTOR’S STATEMENT:
Three years ago this month, I was in the pub with Charlie Swinbourne watching the end of a disappointing Euro 2008 game, when he reached into his rucksack and brought out a script he wanted me to read. It was called HANDS SOLO. I knew right there and then I wanted to make that film no matter what. It was the start of a beautiful working relationship, and a long filmmaking process.

3 years later, after many late night meetings, email exchanges, filming days and editing, Hands Solo has been round the world at various festivals, won lots of awards, reviewed in Empire magazine and Sight and Sound, shocked a few people and made even more people laugh. We’ve even caused an outrage in The Daily Mail which means we’ve finally become truly famous…

Hands Solo (Großbritannien 2010)

Regie: William Mager

Drehbuch: Charlie Swinbourne

Kamera: Stuart Bentley

Darsteller: Matt Kirby, Nicola Stapleton, Ben Green, Deepa Shastri

http://www.hands-solo.com

via Grenzgängerin

Filmabriss: Wer ist Hanna?, The Human Centipede (First Sequence), Die Tür

Tja, wer bei diesem Wetter seine Zeit mit Filmen vergeudet, ist natürlich selbst schuld… Umso ärgerlicher, wenn das bemusterte Material sich tatsächlich nach Zeitverschwendung anfühlt. Ganz so schlimmt kommt es mit den Werken unseres aktuellen Filmabriss nicht. Wer ist Hanna? (2011) entpuppt sich als spannender Thriller, dessen wenig originelle Handlung von der herausragenden Inszenierung abgefangen und abgefedert wird, The Human Centipede (2010) ist ohnehin schon so etwas wie ein Gaga-Ekel-Klassiker und Die Tür (2009) vermag es zumindest überdurchschnittliche Mystery-Unterhaltung zu generieren. Alle drei ausführlich durchleuchtet, nach dem Klick.

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Interview mit den Asylum-Filmschaffenden

Wenn es um zeitgenössischen Trash geht, führt kein Weg an den Mockbustern von Asylum vorbei: Snakes on a train, Transmorphers, Titanic 2… kein Blockbuster ist heilig genug, um nicht durch den Asylum-Fleischwolf gedreht zu werden. Moviepilot hat ein Interview mit den beiden Köpfen der Low-Budget-direct-to-DVD-Schmiede geführt, und die Jungs sind nicht nur verdammt sympathisch, sondern wissen auch genau, was für eine Grütze sie mit Asylum fabrizieren. Den Spaß daran, lassen sie sich trotzdem nicht nehmen. Und genau so sollte es bei gutem Trash auch sein. Who’s Uwe Boll?

via Filmfreunde

Zelda-Retrospektive III: Kurioses und Absurdes

Dass Nintendo seine Ikonen und Sprites gerne prostituiert dürfte ein offenes Geheimnis sein. Und dennoch sind sie mit Link, Zelda und Hyrule weitaus respektloser umgegangen als mit jeder anderen ihrer Franchises (inklusive Mario). Hand aufs Herz: Link is a fucking Bitch! Ausgeschlachtet, adaptiert, dem Fernseher, dem Werbemarkt und Philips hilflos ausgeliefert und von diesen erbarmungslos vergewaltigt. The Legend of Zelda hat so einiges an merkwürdigen Adaptionen durchgemacht, und mehr als einmal darf man sich dabei fragen: Wo ist der Respekt, wo ist die Würde, wo ist der menschliche Anstand? Hier jedenfalls nicht. Denn wir erinnern noch einmal an Links peinlichste Aussetzer, Karrieretiefpunkte und Prostituierungen…

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Links fürs Wochenende

Harry Potter vs. Star Wars

Die Gemeinsamkeiten sind einfach zu offensichtlich, als dass sie nicht benannt werden sollten. Hier in einer pointierten Bilderserie der Dit Rebels.

Wir hatten wirklich einen Engel gefunden!

Nachruf von Wim Wenders an Peter Falk und Erinnerungen an ihre Zusammenarbeit bei Himmel über Berlin (1987)

Der Backpfeifen-Picasso

Er prägte ganze Generationen: mampfte, rülpste und verteilte Backpfeifen. Seine Biografie ist ein Beststeller. Aber was können wir von Bud Spencer lernen? Zwei einestages-Redakteure nahmen sich eine DVD-Box mit den Filmen des Haudraufs und wagten ein Experiment – eine Zeitreise in die Jugend.

Seine Jungs

Die Geschichte der Zivildienstleistenden aus der Sicht eines Querschnittsgelähmten, der seit 27 Jahren von Zivis betreut wird.

Ach, Apple!

Vor kurzem hat Apple die neueste Version ihrer Videoschnitt-Software Final Cut Pro X veröffentlicht… und die Reaktionen auf die beschnittene und entprofessionalisierte Software waren vernichtend. Selbst Conan O’Brien stieg in das Apple-Bashing ein, und in professionellen Cut-Communities wurde heftig darüber diskutiert, ob das ehemalige Schnitt-Flaggschiff von Apple damit endgültig zu Grabe getragen wurde. Optimistische Prognosen gab es nur vereinzelt, und so sah sich Apple schließlich selbst zu einer Stellungnahme genötigt, die die User auch eher unschlüssig zurückließ… Und ich habe gerade begonnen, mich in Final Cut Studio zu verlieben. Das Leben ist einfach nicht fair.

Leitwolf im Schafspelz

Es dürfte eigentlich mittlerweile jedem aufgefallen sein, wie sich SPON der Bild annähert und Titanic Autor Stefan Gärtner erklärt uns, wie Spiegel Online sogar Deutschlands erfolgreichstes Boulevard-Medium an Sensationsgeilheit in den Schatten stellt.

Suburban Knights

Jetzt wird’s episch… That Guy with the Glasses feiert sein fünfjähriges Bestehen, und um dies gebührend zu zelebrieren hat Doug Walker (alias The Nostalgia Critic) Freunde, Videopodcaster, Reviewer zu einer großen Queste eingeladen, inklusive Cosplay, inklusive zahlloser Running Gags, inklusive Cheesy, trashy Moments, inklusive alberner Zitate, und… und… und… Vier Teile sind es bereits, und es lässt sich jetzt bereits erahnen, dass dies das epischste Critic-Abenteuer aller Zeiten wird. Trailer unten, den Rest bei That Guy with the Glasses anschauen.

Letztes Jahr auf Seite360:

Weiter gehts in unserer 00er Retrospektive mit den besten Tragikomödien des Jahrzehnts, während wir uns alle anlässlich des großen Fußballsommers die berechtigte Frage stellen, ob man für oder gegen die Deutsche Nationalelf sein sollte.

Die besten/schlechtesten/durchschnittlichsten Filme der 90er Jahre: Waterworld?

Wenn es um die besten und schlechtesten Filme der 90er Jahre geht, nimmt Kevin Costners Waterworld (1995) eine interessante Sonderstellung ein. Als er Mitte der 90er Jahre für ein Budget von 175 Millionen Dollar gedreht wurde, war er nicht nur der bis dato teuerste Film aller Zeiten, er zementierte zudem Kevin Costners Ruf als größenwahnsinniger Realisator von unlukrativen cineastischen Mammutprojekten. Waterworld ist quasi im Alleingang dafür verantwortlich, Costner für die weitere Zukunft für diverse Filmstudios unmöglich zu machen, machten diese doch mit der Veröffentlichung von Waterworld ordentliche (wenn auch nicht erhebliche) Verluste. Gerade angesichts der finanziellen Erwartungen an das Großprojekt, kamen die miesen Einspielergebnisse einem Offenbarungseid gleich. Und dann gab es natürlich noch die Kritik, die viel Spott und Häme über dem missglückten Großprojekt ausgoss und sich freute in dem überambitionierten Endzeitepos zahllose Logiklöcher und Albernheiten zu finden.

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