Schlagwort-Archiv: Titanic

Links fürs Wochenende

Der beste schlechte Schauspieler der Welt

Großartige Auseinandersetzung mit Triumph, Niederlage und Triumph der Schauspieler-Karikatur Nicolas Cage:

Cage sehen heißt erkennen, wie Schauspiel zustande kommt. Man wird nicht wie bei anderen Stars in eine Illusion hineingezogen, sondern erlebt zur gleichen Zeit die Herstellung und Zertrümmerung einer Fiktion.

Warum ich das hier nicht auf einen Tumblr mache

Kraftfuttermischwerk-Ronny verteidigt seine Entscheidung, weiterhin klassisch zu bloggen und trotz mitunter knapper Texte – oder vollkommen ohne Text auskommender Bilder – nicht einen auf Tumblr zu machen.

Müssen wir uns vom Konzept des geistigen Eigentums verabschieden?

Eigentum an Sachen ist etwas, was die Menschheit seit Jahrtausenden kennt und anerkennt. Das Konstrukt des geistigen Eigentums stellt demgegenüber eine (juristische) Fiktion dar, die erst wenige Jahrhunderte alt ist und die von der Vorstellung getragen wird, dass man die Inhaberschaft an einem Geisteswerk in gleicher Weise wie eine Sache einer einzelnen Person ausschließlich und absolut zuordnen kann.

Geboren zwischen Katzen und Sex

Eine kleine Geschichte über die Hacker-Gruppe LulzSec, die sich aus dem Anarcho-Forum 4chan gebildet hat und diese Woche vom FBI ausgehoben wurde.

Mari0 (Game-Download)

Endlich: Der Portal/Mario-Hybrid von Stabyourself hat das Licht der Welt erblickt und begeistert mit den klassischen Mario-Bros-Levels, einer großen Portal-Spielwelterweiterung sowie einem sexy Level-Editor.

Der Drill des Gefällt mir

Titanic-Redakteur Leo Fischer setzt sich mit  satirisch mit der Generation Facebook auseinander und spart auch nicht an Selbstkritik.

Presserat: „taz-Fail“ als Meinungsäußerung zulässig

Der Presserat segnet die vollkommen falsche Behauptung, alle Amokläufer an Schulen hätten exzessiv Killerspiele gespielt, als legitime Meinungsäußerung ab.

Letztes Jahr auf Seite360:

Erschreckend wenig, was vermutlich wie derzeit unter anderem mit dem guten Wetter zusammenhängt: Rinko schafft es immerhin eine epische R.E.M.-Retrospektive zu veröffentlichen (was anderes als episch ist bei diesem enormen Output auch gar nicht drin) und Florian schaut sich den Himbeer-Abräumer Die Legende von Aang unter dem Motto “really that bad?” noch einmal genauer an.

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht! – Martin Sonneborn stellt sich ‘Klipp und Klar’ zur Berlin-Wahl 2011

Mantrisch wiederholend: “Wir sind kein Politblog, wir sind kein Politblog, wir sind kein…” Jetzt hat Rinko auch noch zum Kampf gegen alle Carnivoren aufgerufen, nachdem ich bei jedem zweiten feministischanarchistischsyndikalistischen Blog-Post auf unseren apolitischen Status hingewiesen habe. Naja, wenn die politische Sau erst in den Brunnen gefallen ist… und außerdem sind in Berlin ja bald Wahlen. Und ich wohne ja auch in dieser wunderschönen Stadt… Und ich werde wahrscheinlich dann doch mal in den nächsten Tagen, vollkommen entgegen der Richtlinien unserer fehlenden Politzentrierung eine kleine Wahlempfehlung abgeben, bzw. posten, was ich am 18.9. wählen gehe… Das hier ist keine Wahlempfehlung sondern politische Satire vom Feinsten. Martin Sonneborn – der letzte lebende Satiriker in Deutschland äußert sich zu den Positionen seiner Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI). Die dürfen nämlich allen Neidern, Spöttern und Hatern zum Trotz im September ebenfalls antreten. Ein Kreuzchen werde ich zwar nicht bei ihnen machen, meiner Sympathie und Solidarität dürfen sie sich aber sicher sein. Zum Wahlprogramm von Die PARTEI Berlin:

Die PARTEI Berlin möchte mit Ihrer Stimme ins Abgeordnetenhaus einziehen und sich für Ihre Belange mit allen Kräften einsetzen. Die PARTEI steht für eine Politik der extremen Mitte, die den Stillstand durch Bewegung überwindet. Wir sind bereit, aus der Last der Verantwortung wieder eine Lust der Verantwortung zu machen – und damit wegweisende Politik mit Kopf, Herz, Hand und Verstand für unser Berlin und seine Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. In der Regierung wird die PARTEI die Finanzen der Stadt in Ordnung bringen, gleichzeitig aber auch Visionen für die Zukunft entwickeln. Realistische Politik ist Voraussetzung dafür, dass Bürgerinnen und Bürger wieder Vertrauen in die politischen Institutionen Berlins gewinnen. Vertrauen entsteht, wenn Versprechen eingehalten werden. Dafür stehen wir mit unserem Namen.

Links fürs Wochenende

Harry Potter vs. Star Wars

Die Gemeinsamkeiten sind einfach zu offensichtlich, als dass sie nicht benannt werden sollten. Hier in einer pointierten Bilderserie der Dit Rebels.

Wir hatten wirklich einen Engel gefunden!

Nachruf von Wim Wenders an Peter Falk und Erinnerungen an ihre Zusammenarbeit bei Himmel über Berlin (1987)

Der Backpfeifen-Picasso

Er prägte ganze Generationen: mampfte, rülpste und verteilte Backpfeifen. Seine Biografie ist ein Beststeller. Aber was können wir von Bud Spencer lernen? Zwei einestages-Redakteure nahmen sich eine DVD-Box mit den Filmen des Haudraufs und wagten ein Experiment – eine Zeitreise in die Jugend.

Seine Jungs

Die Geschichte der Zivildienstleistenden aus der Sicht eines Querschnittsgelähmten, der seit 27 Jahren von Zivis betreut wird.

Ach, Apple!

Vor kurzem hat Apple die neueste Version ihrer Videoschnitt-Software Final Cut Pro X veröffentlicht… und die Reaktionen auf die beschnittene und entprofessionalisierte Software waren vernichtend. Selbst Conan O’Brien stieg in das Apple-Bashing ein, und in professionellen Cut-Communities wurde heftig darüber diskutiert, ob das ehemalige Schnitt-Flaggschiff von Apple damit endgültig zu Grabe getragen wurde. Optimistische Prognosen gab es nur vereinzelt, und so sah sich Apple schließlich selbst zu einer Stellungnahme genötigt, die die User auch eher unschlüssig zurückließ… Und ich habe gerade begonnen, mich in Final Cut Studio zu verlieben. Das Leben ist einfach nicht fair.

Leitwolf im Schafspelz

Es dürfte eigentlich mittlerweile jedem aufgefallen sein, wie sich SPON der Bild annähert und Titanic Autor Stefan Gärtner erklärt uns, wie Spiegel Online sogar Deutschlands erfolgreichstes Boulevard-Medium an Sensationsgeilheit in den Schatten stellt.

Suburban Knights

Jetzt wird’s episch… That Guy with the Glasses feiert sein fünfjähriges Bestehen, und um dies gebührend zu zelebrieren hat Doug Walker (alias The Nostalgia Critic) Freunde, Videopodcaster, Reviewer zu einer großen Queste eingeladen, inklusive Cosplay, inklusive zahlloser Running Gags, inklusive Cheesy, trashy Moments, inklusive alberner Zitate, und… und… und… Vier Teile sind es bereits, und es lässt sich jetzt bereits erahnen, dass dies das epischste Critic-Abenteuer aller Zeiten wird. Trailer unten, den Rest bei That Guy with the Glasses anschauen.

Letztes Jahr auf Seite360:

Weiter gehts in unserer 00er Retrospektive mit den besten Tragikomödien des Jahrzehnts, während wir uns alle anlässlich des großen Fußballsommers die berechtigte Frage stellen, ob man für oder gegen die Deutsche Nationalelf sein sollte.

Links fürs Wochenende

Memetic Chic: Revolution und Struktur nach dem Ende der Moderne

Struktur -> Antistruktur -> Struktur? Geht es wieder zurück zum Idealismus, zum Holismus und zur Ideologie? Welchen natürlichen Bewegungsgesetzen unterliegt die Kultur? Und welche Rolle spielen die Meme bei dieser Bewegung?

Blöd on Blöd

Lukas Heinser ärgert sich über einen Brisant-Bericht zu Bob Dylans 70. Geburtstag:

Bis hierhin ist es ein peinlicher, ahnungsloser Beitrag. Doch jetzt wird der Jubilar nicht mehr nur von Schlagerbarden besungen, jetzt werden ihm haltlose Vorwürfe gemacht: “Ohne ihn hätte es die deutsche Rockband BAP womöglich nie gegeben.”

Ein Niemand seiner Stimme

Und als Kontrastprogramm wirklich gelungene Geburtstagsglückwünsche von Thomas Groß an den “ewigen Avantgardisten”

Don’t watch Annie Hall (First)!

Plädoyer an Nichtkenner und Kennenlernwoller für einen gemäßigten Einstieg ist das herausragende filmographische Werk Woody Allens.

Oh mein Gott! Es ist so lustig, es ist so verdammt lustig… Ist That Guy with the Glasses natürlich immer. Aber in diesem Fall umso… ach was. Einfach anschauen! Jetzt, sofort! Los!

Letztes Jahr auf Seite360:

Rinko freut sich auf neues Material von Liam Gallagher und über klassische visualisierte Sounds von Orbital. Florian beleuchtet in der 00er-Retrospektive die besten Erotikfilme des Jahrzehnts, beäugt kritisch den neusten Anathema-Output We’re here because we’re here und rätselt über das Ende von LOST, das so ziemlich jeden Fan der Mysteryserie etwas ratlos zurück lässt. Außerdem verdient der Eurovision Songcontest 2010 eine kleine Nachlese, in der noch einmal ordentlich in den Lena-Hype eingestiegen werden darf.

Die 90er Jahre: Die besten Epen und Historienfilme des Jahrzehnts

Wie schon im letzten Jahrzehnt sind die Epen als Filmgenre schwer zu greifen: Groß, bombastisch, pompös, meist historisch, oft bilderverliebt und grundsätzlich immer mit gigantomanischem und universellen Anspruch. Manchmal eskapistisch, manchmal aber auch düster und realistisch, manchmal sogar introspektiv… Aber irgendwie immer ein bisschen größer (und oft genug länger) als das, was es sonst im Kino zu sehen gibt. Here they come…

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