Die 90er Jahre: Die besten Postrock-Alben des Jahrzehnts II

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Also, Butter bei die Fische: Was ist denn dieser DHL-Rock nun genau? Ich persönlich bin ja ein großer Fan der Definition von Simon Reynolds, der in die Schublade Post-Rock (Post Rock? Postrock? Whatvever!) all das steckt, was sich mit “using rock instrumentation for non-rock purposes” umschreiben lässt. Oder um es noch abstrakter auszudrücken: Rock, der nicht nach Rock klingt. Oder zumindest nicht nach Rock N Roll. Aber dann sind wir schon bei nem ziemlichen Allgemeinplatz angekommen.

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Die 90er Jahre: Die besten deutschen Alben des Jahrzehnts VII

So, jetzt aber zum wirklich allerletzten Mal Musik aus der Heimat der 90er Jahre… Heimatliche Klänge gibt es hier gleich mehrmals zu hören. Sowohl Element of Crime als auch Fink spielen ihre ganz eigene Interpretation deutscher Liedermacherkunst und übernehmen damit den Barden-Thron, der von den in den 90ern schwächelnden, klassischen Chansonniers verwaist zurückgelassen wurde. Immerhin Franz Joseph Degenhardt macht mit schlichten und zugleich effektiven Klängen auf sich aufmerksam. Ansonsten dominiert der Nachwuchs: Störrischer Punk von …But Alive, Folkpunk mit einem Augenzwinkern von Mutabor, großer Alternative von The Notwist… Und dann gab es da noch eine kleine, schüchterne, zurückhaltende und unglaublich sympathische Sängerin, Judith Holofernes, die auf ihrem Debüt einige wunderbare Deutschpophymnen versammelt, die später in gepimpter – aber nicht unbedingt besserer – Form ihren Weg zu Wir sind Helden finden sollten.

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Die 90er Jahre: Die besten deutschen Alben des Jahrzehnts VI

Zwei Rückblicke zu den besten deutschen Alben der 90er habe ich noch in petto. Im vorletzten Teil unserer Retrospektive dominiert wieder die deutschsprachige Musik… aber nicht nur. Ganz ohne Vocals kommen die Doom Jazzer von Bohren & der Club of Gore aus, die bereits vor ihrem Meisterwerk Black Earth die Schönheit der Stille entdecken, während The Notwist für den gewissen angelsächsischen Touch sorgen. Deutschpunk darf natürlich nicht vergessen werden, in diesem Fall vertreten durch Slime, die amtlichen 80er Punk Rock von der Straße zelebrieren, diesen aber mit Metal und Noise gehörig in die Mangel nehmen. Auch die Boxhamsters spielen keineswegs klassischen Deutschpunk und schielen stattdessen lieber Richtung Hamburger Schule und Postrock-Euphorie mit Pop-Attitüde. So etwas wie die Hamburger Vorschule (ähmmm) gibt es dann auch noch, und zwar von der grandiosen, prophetischen Kolossalen Jugend. Und wirklich klassische deutsche Musik hat der Barde Konstantin Wecker im Gepäck, wenn er auf famose Weise Berthold Brecht interpetiert.

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Hörenswertes Juni 2011: Fink, Esmerine, Thurston Moore, 13&God

Okay, okay… es braucht kein langes Drumherumreden. Auch dieses Mal tendieren unsere hörenswerten Alben wieder in Richtung der dunkel schillernden Seite des Sommers. Soll Rinko sich doch um den feuchtfröhlichen Pop kümmern. Hier geht es wieder tief hinein ins Herz der Finsternis, an dessen Ende doch so etwas wie pure Schönheit wartet. So baden wir mit Fink in schwüler Düsterromantik und lassen uns von dem Postrock Esmerines in postapokalyptische Gefilde entführen.  Und weil wir mal wieder etwas hinterher hängen, liefern wir Thurston Moore und 13&God noch zwei Mai-Reviews nach.

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13 & God – Own your Ghost (Neues Album im Stream)

Eigentlich hasse ich es ja, wenn Soundcloud-Streams nicht einbettbar sind… Was soll das? Es ist doch vollkommen egal, ob der interessierte Hörer in das Zeug direkt auf Soundcloud oder in irgendeinem Blog reinhört. Das nervt mich sogar so sehr, dass ich in solchen Fällen dazu geneigt bin, gar nicht auf den entsprechenden Stream aufmerksam zu machen. In diesem Fall eine kleine Ausnahme. Das neue Album von 13 & God, eine Kollaboration der deutschen Indie-Elektroniker “The Notwist” und der amerikanischen Hip-Hop-Band Themselves, ist nämlich so verdammt gut, dass ihr an dieser Stelle einfach weiterklicken müsst. Own your Ghost heißt der spannende Rap/Pop/Indie/Experimental/Electro-Bastard und zu hören gibt es ihn

hier!

 

via In.die Meute

Die 100 Alben des Jahrzehnts der User von Plattentests.de (Plätze 50 – 11)

Samstag Abend hat Quertz die Top50 00er Alben der Plattentests-Leser veröffentlicht. Wie schon bei den Plätzen 200 – 101 und 100 – 51 wollen wir euch an dieser Stelle das Ergebnis nicht vorenthalten, da es sich bei Plattentests.de um eine der wichtigsten (wenn nicht gar die wichtigste) Online-Musikzeitschriften im deutschsprachigen Raum handelt.

Dieses Mal ohne große Vorrede, die beliebtesten Alben der 00er Jahre, gewählt von über 100 Plattentestslesern:

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