Schlagwort-Archiv: The Legend of Zelda

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Das Nintendo Classic Mini hat einen Release-Termin und einen Preis

DDQlaDAVwAEleYgDie Mini-Auflage des klassischen Super Nintendo wird am 29. September 2017 in Europa erscheinen und ca. 70 Euro kosten. Der Clou: auf der Konsole sind bereits 21 Spiele vorinstalliert. Darunter Super Mario World, The Legend of Zelda: A Link to the Past, Mega Man X, Street Fighter 2 Turbo: Hyper Fighting und Final Fantasy 3. Die vollständige Liste könnt Ihr Euch hier auf Nintendo.de anschauen.

Nintendo treibt das Treubleiben auf die Spitze und geht nun voll Retro. Könnte funktionieren, zumal es attraktiv sein könnte, sich dem Überangebot an Spielen zu entziehen und die Titel der eigenen Kindheit wiederzuentdecken. Nostalgie halt. Wer sich lieber selbst eine Retro-Game-Emulationsstation basteln möchte, der kann sich Florians Artikel dazu durchlesen, denn der hat sich eine solche aus einem Raspberry Pie gebaut und das genau beschrieben.

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Mein Haus, mein Auto, meine Wii U

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Falls ihr euch gefragt habt, warum ich die letzten Tage so wenig hier gebloggt habe… Ich habe ein Wii U Mario Kart Bundle geordert und das ist auch pünktlich am 30.05. bei mir zu Hause angekommen. Stammleser wissen vielleicht, dass ich schon länger mit dem Kauf einer der drei neuen, großen Konsolen flirte. Nachdem ich Ende 2012 ziemlich enttäuscht war vom Launch und Software-Angebot der Wii U, und nachdem Microsoft die XBox-One Präsentation so richtig verkackt hatte, stand eigentlich lange Zeit eine Playstation 4 auf dem Speiseplan. Deren Spieleangebot zum Launch war allerdings derart dünn – tatsächlich noch dünner als bei Nintendos Konsole – dass ich von dem Gedanken abgerückt bin (und sogar nen saftigen Rant zu den beiden neuen Konsolen geschrieben habe). Und da Mario Kart in den Startlöchern stand, ich mich seit jeher sehr zu Nintendo hingezogen fühle (They just develop the best Games!) und ich verdammt nochmal jetzt spielen und nicht noch ein Jahr auf die PS4-Knaller warten wollte, habe ich mich zum ersten Mal seit 18 Jahren (Launch des N64, ja so lange ist das schon her) wieder für eine Nintendo-Konsole entschieden… und bin mit dieser Entscheidung gerade verdammt glücklich.

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Happy Birthday, Game Boy – Die 10 besten Spiele für den Handheld-Klassiker

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So bevor es zu spät ist, schicke ich an dieser Stelle auch noch schnell meine Geburtstagsgrüße zum 25jährigen Bestehen des Game Boy heraus. Auch wenn der kleine Handheld nicht meinen ersten Kontakt zu Videospielen darstellt (davor gab es bei uns zu Hause ne uralte Pong-Konsole und nen Atari VCS 2600, außerdem habe ich intensiv bei nem Freund Amiga und C64 gezockt), so markiert der Game Boy doch meine intensivste und prägendste  Auseinandersetzung mit Videospielen… bis zum heutigen Tag, über mehrere Variationen und Generationen hinweg. Ich habe den klassischen Game Boy zur Erstkommunion geschenkt bekommen (der beste Teil meiner katholischen Sozialisation), habe mir später vom Taschengeld einen Super Game Boy Adapter für mein SNES gekauft, hatte einen Game Boy Light, einen Game Boy Advance und wurde doch ziemlich wehmütig, als Nintendo den prototypischen Handheld mit der Veröfentlichung der DS-Franchise offiziell beerdigte. Anyway, wenn schon jeder das Jubiläum des kleinen Kastens damit feiert, eine Best-Of-Liste rauszuhauen, dann kann ich das auch. Es folgen – ohne große Einleitungsworte – meine subjektiven Top10-Games für den schwarzweiß-Handheld. Nur Games, die auf jedem Game Boy Modell spielbar waren, sprich: Die wirklichen Klassiker. Keine Game Boy Color -, keine Advance-Games, einfach nur pures Retro-Glück in Grau und Grün. Happy Birthday, lieber Game Boy. Ohne Dich wäre meine Kindheit weitaus trostloser gewesen.

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Art infiltrated by Video Game Sprites

Vincent Van Goghs Sternennacht und Die große Welle vor Kanagawa werden von Videospiel-Charakteren überrannt. Hoffentlich kommt da demnächst noch ein bisschen mehr, denn diese beiden Kunst/Game-Mashups von Noah Gibbs alias SirNosh können sich echt sehen lassen.

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A Link to the Past

Keine Sorge, ich bin noch irgendwie im hier und jetzt verwurzelt. Und da ich mich prüfungstechnisch mittlerweile schon zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorgegraben habe, hat der ganze literaturwissenschaftliche Schmu auf Seite360 auch bald ein Ende. Und dann gibt es natürlich wieder jede Menge Pop, Mashups, Street Art, Postmoderne und all den abgefuckten Kunst-Kram, den man im 19. Jahrhundert nur selten findet. Versprochen! Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, sobald ich die Prüfungen hinter mir habe, meine Retro-Game-Collection ordentlich auszubauen… einfach weil es nichts schöneres gibt, als pixelige Helden durch pixelige Landschaften laufen zu lassen… und weil alles, was im Games-Bereich in den letzten 10 Jahren veröffentlicht wurde, doof ist… Zumindest kein Vergleich zu den großen Sprite-Veteranen der 8 und 16-Bit Ära. Den Beweis dafür gibts dann auch gleich mal hier in einem wundervollen Comic vom wundervollen Zac Gorman. Und damit verabschiede ich mich wieder in die Vergangenheit… Woyzeck lesen.

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Links fürs Wochenende

Schießen Sie nicht auf den Pappkameraden

Großartiger Essay über Mythos und Wirklichkeit der “Political Correctness”. Ließe sich so auch in vielerlei Hinsicht auf den unsäglichen Begriff des “Gutmenschen” übertragen:

Dass „Neger“ eine üble Bezeichnung ist, weil sie bis zum Hals im Bodensatz einer langen Kolonialgeschichte aus Unterdrückung, Versklavung und Ermordung steht, konnte man 1990 schon wissen. Weil es aber plötzlich „PC“ gibt, darf man richtig „inkorrekt“ noch länger so tun, als wisse man davon nichts. Denn „politisch inkorrekt“ funktioniert wie ein Schutzanzug, der gegen das Wissen vom „falsch“ und eine dahingehende Kritik imprägniert. Trickreicherweise sieht der Schutzanzug aus wie das Gewand eines Märtyrers: Seht her, ich traue mich „noch“, „Klartext“ zu reden!

Top 20 Iconic Movie Posters

Gesammelt und kommentiert vom Creative Bloq. Zu Wort kommen Designer, Künstler und Cineasten, die ikonische Filmplakate wie das zu Ghostbusters oder Pulp Fiction analysieren, historisch einordnen oder schlicht und ergreifend abfeiern.

My Kiez is my Castle

Über die mitunter absurde, mitunter aber vor allem auch einfach beängstigende Abneigung der Berliner Kiez-Bewohner gegenüber Touristen.

Halluzinationsgefahr

Über den Amoklauf von Aurora wurde ja eigentlich schon mehr als genug berichtet. Bert Rebhandl betrachtet die Geschehnisse um die “The Dark Knight Rises”-Premiere, den Schrecken und die Reaktionen der Presse noch einmal aus einer anderen, lesens- und beachtenswerten Perspektive.

Edzard Ernst -“Little H”

Der renomierte und gegen die Esoterik kampferprobte Professor für Alternativmedizin Edzard Ernst äußerst sich zu der #Camgate-Geschichte (Schmutzige Methoden der sanften Medizin), bei der es vor allem darum ging, dass ein Blogger – gesponsort von homöopathischen Unternehmen – im Netz auf diversen Websites ordentlich gegen Homöopathie-Kritiker und Alternativmedizin-Skeptiker schoss. So dreckig diese ganze Geschichte auch ist, so habe ich doch das Gefühl, dass von ihr vor allem die positive Auswirkung ausgeht, dass sich auch Leute, die zuvor nicht in dem Thema drin waren, kritisch mit der Homöopathie auseinandersetzen, die einfach mal mit zu den nervigsten pseudowissenschaftlichen Erscheinungen unserer Zeit gehört. Eine deutsche Übersetzung des Textes gibt es bei Psiram.

Judging a Book by its Cover

Eine Sechsjährige errät anhand der Covergestaltung, wovon berühmte  Werke der Weltliteratur wie Der große Gatsby oder Clockwork Orange handeln könnten. So schreibt sie über Hermann Hesses Steppenwolf:

“That looks VERY CREEPY!!!” (My daughter insisted that there be three, exactly three exclamation points). “It looks like it would be scary and very very strange and about creepy things. The story is about a very very hairy eagle who hangs out with fancy ladies.”

Oswald the Elephan (Browsergame)

Lust auf ein wirklich stressiges, unglaublich schön anzusehendes Abusing Game? Dann ist Oswald the Elephant das Richtige.

Zelda Mystery of Solarus DX (Freeware-Game)

Fanmade Fortsetzung des grandiosen, grandiosen, grandiosen SNES-Zelda A Link to the Past (1991). Das Game, das sich grafisch und spielerisch stark an den 16-Bit-Klassiker anlehnt,  gibt es schon eine ganze Weile, wurde aber erst vor kurzem ins Englische übersetzt und ist daher dankenswerterweise nun auch für alle nicht französisch sprechenden Zeldafreaks in seiner ganzen Pracht genießbar.

Video Game Tourism

Tolles junges Videospiel-Blog, das den feuilletonistischen Weg einschlägt. Videospiele werden als Kunstform, als ästhetisches Erlebnis analysiert und dargestellt.

VGT ist ein Ort, an dem über Computerspiele geschrieben wird – und zwar so, wie wir es gerne auch in arrivierten Medien sehen würden. Computerspiele sind nicht nur ein sehr populäres Massenmedium, sondern möglicherweise auch die Kunstform des 21. Jahrhunderts. Denn schon im August 2008 machte es zumindest die EU-Kommission offiziell: Computer- und Videospiele sind Kulturgut, in dessen Erhaltung und Förderung auch öffentliche Mittel fließen sollen.

rrrrrrroll

Tumblr, in dem sich alles dreht. Mehr muss dazu eigentlich nicht gesagt werden.

Letztes Jahr auf Seite360:

Marcus begibt sich in die Soundcloud und gräbt mit Shlohmo, Nocow und Downliners Sekt hörenswerte Musik hervor. Die Darbietung von Wagners Siegfried-Idyll durch das Israel Chamber Orchestra in Bayreuth ist ein netter, kleiner feuilletonistischer Aufreger für das sonst weit klaffende Sommerloch. Ebenfalls aus dem Sommerloch reißt uns die erschreckende Nachricht vom Tod von Amy Winehouse, der Rinko einen kleinen Nachruf widmet. Ein wenig Nostalgie ist auch wieder am Start: Die besten Alternative Rock Alben der 90er entführen in diesem Fall zurück in die gute alte Zeit.

Eine offizielle The Legend of Zelda-Timeline…

…die zwar genau so wenig Sinn macht wie die ständigen Beteuerungen von Nintendo, es gäbe eine schlüssige Chronologie im Hyrule-Kosmos, die aber allemal ganz gut ins Jubiläumsjahr der großartigen Fantasy-Actionadventure-Reihe passt. Die Timeline stammt aus dem von Nintendo veröffentlichten Link-Geburtstagsbändchen Hyrule-Historia und ist damit as official as it gets… macht allerdings wie gesagt wenig Sinn. Das hat der Angry Video Game Nerd übrigens schon vor zwei Jahren erkannt, als er versuchte Ordnung in die konfuse Zelda-Chronologie zu bringen, die jedes Spiel mit dem selben Schauplatz und den selben Protagonisten ausstattet, diese aber vollkommen unterschiedlich gestaltet und der Geschichte jedes Mal erneut scheinbar jegliche Erinnerung nimmt.

Official Zelda Timeline via Neatorama

The Legend of Zelda: Four Swords – Kostenlos im Nintendo DSi- und e-Shop

Keine Ahnung, ob das auch für Deutschland gilt, aber bei The Gaming Vault haben sie gebloggt, dass The Legend of Zelda: Four Swords (2002) derzeit vollkommen kostenlos bei Nintendo heruntergeladen werden kann. Wer einen 3DS oder DSi besitzt, darf bis zum 20. Februar 2012 für lau das etwas vergessene Zelda im hauseigenen e-shop downloaden… Und das lohnt sich natürlich. Nicht nur weil es Zelda und weil es kostenlos ist, sondern auch weil dieser kleine Ableger der großen Franchise viel Multiplayer-Spaß in einem ungeheuer niedlichen Setting verspricht. Also schnell zugreifen!

Weitere Infos direkt bei Nintendo

Zelda-Retrospektive III: Kurioses und Absurdes

Dass Nintendo seine Ikonen und Sprites gerne prostituiert dürfte ein offenes Geheimnis sein. Und dennoch sind sie mit Link, Zelda und Hyrule weitaus respektloser umgegangen als mit jeder anderen ihrer Franchises (inklusive Mario). Hand aufs Herz: Link is a fucking Bitch! Ausgeschlachtet, adaptiert, dem Fernseher, dem Werbemarkt und Philips hilflos ausgeliefert und von diesen erbarmungslos vergewaltigt. The Legend of Zelda hat so einiges an merkwürdigen Adaptionen durchgemacht, und mehr als einmal darf man sich dabei fragen: Wo ist der Respekt, wo ist die Würde, wo ist der menschliche Anstand? Hier jedenfalls nicht. Denn wir erinnern noch einmal an Links peinlichste Aussetzer, Karrieretiefpunkte und Prostituierungen…

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Die Spiele der Zelda-Reihe II: Link in 3D

Nachdem wir uns im ersten Teil den 2D-Titeln der Zelda-Franchise gewidmet haben, folgt nun das Land Hyrule im Polygonenlook. Seit Ocarina of Time für das Nintendo64 ist Link auch in drei Dimensionen unterwegs. Dabei haben die 3D-Ableger atmosphärisch Dichtes, Spannendes, aber auch Unterhaltendes und Kurzweiliges hervorgebracht. Vielleicht hat an ihnen der Zahn der Zeit etwas stärker genagt, primär, da sie sich vom Artwork-Konzept mit Polygonmonstern von heute messen müssen, im Gegensatz zu den früheren Pixelabenteuern, die durch ihr hohes Alter bereits mit einem Stück Nostalgie-Segen belegt sind. Anyway, auch die 3D-Abenteuer in Hyrule machen nach wie vor Spaß, können nach wie vor mitreißen und gehören teilweise fest in der Videospielgeschichte verankert. Meisterwerke und Ausscherer, Neuerungen und Traditionalismus… alles in 3D und nach dem Klick. Und im dritten Teil der Zelda-Retrospektive widmen wir uns dann den richtigen Kuriositäten und schwarzen Schafen…

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Zum 25Jährigen: Die Spiele der “The Legend of Zelda”-Franchise I – Link in 2D

Am 21. Februar 1986 erschien mit “The Legend of Zelda” in Japan ein wegweisendes Actionabenteuer, das zweifellos eine neue Ära der Videospielunterhaltung einleitete. 2011 feiert der kleine Link also sein 25jähriges Bestehen, und dadurch steht zumindest bei Nintendo das ganze Jahr im Zeichen des kleinen Abenteurers, des Triforce und des Landes Hyrule. Und unabhängig, ob Nintendo-Jünger oder nicht: Zelda definiert ein Stück Videospielgeschichte, hat fast im Alleingang Open-World-Konzepten in Adventures den Weg geebnet, hat durch seine intelligente Struktur und kniffligen Dungeons Action Maßstäbe gesetzt und für alle Nintendo-Konsolen gleich mehrere Games abgeworfen, die regelmäßig in Best-Of-Listen ganz oben auftauchen. Wir wollen uns die Spiele der Fantasy-Franchise näher anschauen. Den Beginn machen die Ausflüge ins zweidimensionale Hyrule auf NES, SNES und Game Boy.

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