Schlagwort-Archiv: Terminator

Bildschirmfoto 2015-09-04 um 12.08.00

Ein feuchter cineastischer Traum: Hell´s Club

Eine Welt, in der der Terminator in die Vergangenheit (oder sowas) zurückgereist ist um Tony Montana zu töten, aber von Collateral-Tom-Cruise daran gehindert wird, während sich Vincent Vega angepisst-neidisch den tanzenden Saturday-Night-Fever-Travolta reinzieht, Blade auf der Suche nach Vampiren durch die Reihen tigert, Pinhead feiert und Anakin und Obi-Wan Jedi-Busines regeln? Ich habe Tränen in den Augen! Ist das großartig! Antonio Maria da Silva definiert mal eben das (Film-) Mashup-Genre völlig neu und lässt im “Hell´s Club dutzende popkulturelle Figuren und zwar die “echt-fiktionalen”, nicht etwa Fan-Fiction-Schauspieler, gegeneinander antreten. Wie zusammengemixte Soundspuren. Keine Ahnung ob diese Technik bei Film-Mashups schon mal zur Anwendung kam, aber das hier ist einfach DAS Wiedersehen mit seinen alten besten Freunden.

via sploid.gizmodo.com

Links fürs Wochenende

Wie sich René von Nerdcore wünschte wird das Bild vom Rösler-Diekmann-hug gerade fleißig durch den “Meme-Wolf” gedreht. Wie sehr das Originalbild die verkrusteten Zusammenhänge zwischen Politik und traditionellen Medien offenbart spar ich mir an dieser Stelle. Die Blogosphäre bringt schon ganz gut das Wesentliche zum Ausdruck, wie zum Beispiel “Philipp Rösler worshipping evil”, woher auch obiges Bild stammt.

Passend dazu, die wahrscheinlich einzige ehrliche (Nicht-) Wahlwerbung dieses Jahres: Gut gemacht, FDP!

 Der Terminator in unserer Mitte

Apropos böse: Peter Piksa über die Fortschritte in der Militärrobotik und deren mögliche Einsatzgebiete. Die Videos die Piksa als Beispiele zeigt sind zwar schon durch diverse Blogs gegangen, dennoch erzeugt diese Zusammenfassung ein leicht beunruhigendes und weirdes Gefühl.

Verbraucherschutzministerien fordern gesetzliche Verankerung der Netzneutralität

Und noch mal Politik. Laut Netzpolitik.org wird dies von den Verbraucherschutzministern aller Bundesländer einstimmig gefordert.

Schauspieler Stefan Kaminski fasst “Der Ring des Nibelungen” zusammen

Unpünktlich zu Richard Wagners 200. Geburtstag, endlich mal eine für das Internetzeitalter angepasste, also schnelle Erklärung was da eigentlich los ist. Zu jedem Teil der Tetralogie ein kurzes Video, beginnend mit dem Teil über “Das Rheingold”. Nach dem Klick findet ihr dann die anderen drei Teile.

Dass Ich, dass sich duzte

Super interessanter Artikel von Matthias Dell, in welchem er eine neue Tendenz des gegenwärtigen Dokumentarfilms untersucht. Am Beispiel der Dokus “Love Alien”, “Vergiss mein nicht”,   und “More than honey” zeigt er dass der Ich-Erzähler sich von einem “aufrichtigen Bekenner intimer Gefühle”, zu einer “Pose, die die Erzählhaltung des Films stützen soll” gewandelt hat.

Rapper Haftbefehl: Deutschland im Spiegel

Was mich freut ist, dass immer mehr Menschen außerhalb des Rap-Mikro-Makro-Kosmos verstehen was Haftbefehl da eigentlich macht und warum es großartig für Deutschrap und die Kunst ist. Boris M. Peltonen spricht über Hafts einzigartiger Lyrik und findet auch angemessen kritische Worte.

Kickstarting a Banküberfall

Während Haftbefehl den Gangster-Rap-Film fährt, designt Ilona Gaynor einen großen Banküberfall als Kunstprojekt, wofür sie noch (Ironie) dringend Geld braucht. Daraus soll dann auch ein Buch werden oder so.

Die 80er Jahre: Die besten Science Fiction Filme des Jahrzehnts II

Genre-Hybriden sind einfach das Beste… Warum auch sich mit nur einer Schublade begnügen, wenn man es sich gleich in einem Dutzend davon gemütlich machen kann? Die folgenden 80er Science Fiction Meisterwerke jedenfalls springen munter zwischen den Stühlen: Von Horror und Science Fiction (Dreamscape) von Drama und Science Fiction (Enemy Mine, Cocoon), von Action und Science Fiction (The Terminator, Aliens), von “Was zur Hölle versuchst du mir zu sagen?” und Science Fiction (Dune – Der Wüstenplanet) und lassen sich dabei dennoch alle wunderbar dem futuristischen, utopischen/dystopischen und prophetischen Genre zuordnen.

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Introducing… The Uncanny Valley

Die ersten Trailer des Tintin-Animationsfilms von Steven Spielberg werden derzeit in einigen Blogs skeptisch beäugt, da sie so gut wie keine Gesichtsanimationen, keine lebendigen Handlungen en Detail zeigen. Dabei kommt fast zwangsläufig in jeder kritischen Äußerung der “Uncanny Valley”-Effekt zur Sprache. Dass Tim nicht in seiner vollen virtuellen menschlichen Pracht gezeigt wird, wird dabei mutmaßend auf eben jenes “Uncanny Valley” (“Unheimliches Tal”) zurückgeführt, in dessen Falle der Film getappt sein könnte… und dies müsste nun so lange wie möglich geheimgehalten werden. Durchaus eine berechtigte Spekulation. Denn das unheimliche Tal ist ein lästiger, fieser, kleiner Begleiter des realitätsnahen Animationsfilms der letzten Kinojahre. Jeder der schon einmal ein gewisses Unwohlsein beim Blick auf menschenähnliche Computeranimationen empfunden hat, kann dies nachvollziehen. Aber worum handelt es sich genau beim Uncanny Valley und warum ist es ein so großes Problem für den Animationsfilm?

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