Schlagwort-Archiv: Techno

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Die 90er Jahre: Die besten Alben des Jahrzehnts (Übersicht aller Artikel)

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Poetisch, laut, grimmig, maskulin, feminin, naiv und abgeklärt. Das waren die 90er und hier noch einmal die große Retrospektive im Überblick.

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orakles

Newcomer 2015 – Seite 360 wagt einen Ausblick in die Zukunft

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Ach, der Blick in das Orakel war eigentlich schon immer ganz lustig und irgendwie habe ich diese Rubrik schleifen lassen, weil meine Musikleidenschaft sich schon seit einiger Zeit nicht mehr so wirklich auf Newcomer konzentrierte, bei denen ich eh gelangweilt nach 5 Sekunden die unüberhörbaren Vorbilder und viel zu wenig Eigenständigkeit heraushören kann.

Aber ich habe mich  für Anfang 2015 mal seit langer Zeit wieder durch massig Blogs gegraben und eine kleine Auswahl an Künstlern gefunden, die mich dann doch überzeugt haben, wenngleich auch kein massiver Hit wie “Wonderful Life” von den damals unbekannten Hurts dabei ist. Das macht aber nichts, wenn die vorgestellten Künstler danach eher durch Substanz auffallen als im Frühstücksfernsehen enden.

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Hoenyblood-Album-Cover

Hörenswertes: Coldplay, Lana del Rey, Alt-J, Royksopp & Robyn, Mastodon, Honeyblood, Dexter

Ja ich war faul und habe trotzdem direkt noch eine zweite Ausrede im Gepäck: So richtig große Sachen sind ja in in den letzten Monaten nicht raus gekommen. Jungle wurden mir empfohlen, aber haben einfach nicht überzeugt, La Roux finde ich im zweiten Versuch nach dem nervtötenden Debüt auch nicht besser und überhaupt…ach nee, wir wollen ja nicht meckern, hat sich doch letzten Endes was Altbewährtes Hörenswertes gefunden. Rise Against sind immer noch die Könige unter den Stadion-Punkern, Lana Del Rey zeigt uns die Welt hinter dem schönen Schein, Coldplay sind wieder traurig und zum Ende gibt es sogar Blut, Schweiß und Honig. Wohl bekommt`s!

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Hörenswertes Herbst 2013: Travis, Nine Inch Nails, MGMT, Moderat,The Field,Casper, Darkside

Somme, Sonne, Kaktus ist leider vorbei. Schlecht für das Gemüt, schlecht für das Immunsystem, gut für die Musikliebhaber. Der Herbst gehört schon traditionell zu den Monaten mit einer enormen Veröffentlichungswelle an interessanten Alben, auch wenn aus purer Faulheit ein paar Alben aus dem Spätsommer reingerutscht sind, aber mal ganz ehrlich: Travis waren doch schon immer eine Herbst-Band, der grummelige Industrial von NIN was für verregnete Scheißtage, MGMT haben schon lange die Schnauze voll von ihren Party-Hits und Moderat waren ja schon immer eher die Melancholiker unter den Berliner Elektronikern. Bei all dem Anflug von Schwermut hat sich Casper zum Glück für den Aufbruch entschieden und geht mir großen Elan seinen Weg als Freidenker weiter.

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Hörenswertes Frühling: The Knife, When Nalda Became Punk, Tyler The Creator, James Blake

Endlich! Das erste Mal nach Ewigkeiten wieder vor die Tür gehen und zur Abwechslung keine sibirische Kälte, die einem im Wind um die Nase weht, sondern Grill-Geruch von Nachbars Garten und überall aufhellende Häuser-Fassaden und glückliche Gesichter. Naja, etwas übertrieben, und ich bin eigentlich noch zu sehr im Winter-Modus gefangen, als dass ich einfach so dem sonnigen Sonntags-Braten trauen könnte, aber dafür gibt es ja auch passende Musik, die einen in den Groove bringt. The Knife sind allerdings eher was für halluzinogene Trips, Tyler ist nun doch ein Sunnyboy, James Blake wehklagt weiterhin und When Nalda Becomes Punk haben wohl als einzige wirklich den Wetterwechsel registriert. Nächstes Mal wird es richtig poppig und bis dahin gönnt euch mal ein leckeres Eis, Stracciatella oder Nuss.

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Eclectic Method – The Future

In ihrem neusten schweißtreibenden Supercut haben Eclectic Method eine Menge über die Zukunft zu erzählen: Von düsteren Terminator-Prophezeiungen über “Back to the Future”-Ausflüge bis hin zu den urbanen Visionen eines Blade Runners und kosmischen Space Opern. Wie immer, verdammt schick.

via Testspiel

Skream – Warehouse Project 130 BPM Set (Stream & Download)

Momentan scheint sich ja Dubstep in verschiedene Fraktionen aufzuteilen: Der prollige Großraum-Krach von Skrillex, den unterkühlten Soul von James Blake und den integeren Underground um Burial und Skream, die ihr Baby vor dem Mainstream schützen wollen. Den fast schon technoid-kühlen Sound von Skream kann man sich nun auf Soundcloud anhören und beinhaltet sein Set vom Warehouse-Club in Manchester. Während der Kollege von Testspiel etwas wegen der erhöhten BPM-Zahl meckert, finde ich das gerade genau richtig um mich von dem sauschlechten Kindergarten-Geboller des neuen Korn-Albums zu erholen.

FREE DOWNLOAD: Warehouse Project 130 bpm set by SKREAMIZM

via Testspiel

Darkside – Darkside EP (Stream)

Nicolas Jaar, der mit Space is only Noise Anfang dieses Jahres ein vielbeachtetes Album veröffentlicht hat, arbeitet derzeit mit Dave Harrington – *sorry, wem? – zusammen. Das Ergebnis, die Darkside EP besteht aus 3 Tracks, die wieder einmal experimentierfreudige und vitale Electronica an den Grenzen zu diversen anderen Genres zu bieten haben. Gerade Track 2 und 3 scheinen eine ganze Menge vom Blues gelernt zu haben, drehen frei und zelebrieren spontan wirkende fast folkloristische Soundscapes, um dann doch zum klassischen, entspannten Tech-Sound Jaars zurückzufinden. Höchst spannend das Ganze und für nur 5 Dollar bei Jaars  Clown & Sunset Label zu beziehen.

via Cinematze

Die 90er Jahre: Die besten deutschen Alben des Jahrzehnts II

“Damals hatten wir noch Gefühle” stand bei dem Youtube Kommentaren zu einem Jonas Video, die wir im ersten Teil der 90er Alben-Retrospektive vorgestellt haben. Ist natürlich “Früher war alles schöner”-Gejammer, aber so wütend wie auf Digital ist besser waren Tocotronic vielleicht nie wieder: Wo heute gesetzter Indie-Pop für Berlin Mitte regiert, war es früher roher Lo-Fi infizierter Sound, der irgendwo in einem dunklen Keller in Hamburg entstand. Ihre Begabung für Pop schimmerte schon damals durch. Die Einstürzenden Neubauten wagten sich mit Tabula Rasa erst einmal sehr vorsichtig und schemenhaft an das von ihnen eher ungeliebte Genre der Populärmusik, Selig und Die Fantastischen Vier indes hatten damit noch nie Probleme und erreichten mit ihren 90er Alben den künstlerischen Zenit.

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Nicolas Jaar – Don’t break my love EP (Stream)

Nicolas Jaar habe ich ja Anfang dieses Jahres schon ordentlich abgefeiert. Und da ich gerade erstmal genug von den ganzen nostalgischen Metal-Attacken der letzten Wochen habe, kommt der Stream der neuen EP des minimalistischen, elektronischen Klangkünstlers gerade recht. Zurücklehnen und entspannen… und so düster sieht der Herbst dann auch nicht mehr aus…

NICOLAS JAAR / Don’t break my love EP by Clown & Sunset

via Testspiel

Die 90er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber

Wie schon bei den 00er-Filmretrospektiven gibt es auch für die 90er noch einen kleinen Nachschlag für Musikliebhaber. Warum dieser im Vergleich zu den letzten beiden so dünn ausfällt… I don’t know. Vielleicht waren die 90er im Gegensatz zu den 00ern einfach nicht das große Jahrzehnt für Musikfilme, vielleicht habe ich diesbezüglich auch einfach noch verdammt viel Nachholbedarf. Falls ihr an dieser Stelle also dieses oder jenes Meisterwerk vermisst, habt keine Scheu davor, diese Lücke in den Kommentaren lauthals kundzutun. Nach dem Klick gibts dann erstmal Nostalgie mit den Beatles, ein eindrucksvolles Neil Young Musikerporträt von Jim Jarmusch, Videoclipästhetik auf Filmlänge, Radiohead auf der Suche nach sich selbst, zwei Slacker in  Wayne’s World, sowie Abgesänge auf den Glam Rock, den Grunge und das 18. Jahrhundert.

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