500 Simpsons-Episoden gleichzeitig

John Hatfield hat das gemacht… wahrscheinlich einfach so, weil er es kann. Und das Ergebnis ist wie ein gruseliger, aus dem Ruder gelaufener, weirder LSD-Trip. Springfield-World-Domination. Groß.

500 Simpsons Episodes at the same time via boing boing

CGI sucks! Really?

Ja, we all have been there: CGI nervt, die Filme haben nicht mehr die Qualität von früher, Computereffekte zerstören die Illusion, Uncanny Valley, blablabla und so weiter. Das reicht so langsam mal… und das sage ich als großer Fans der “echten” Special Effects der alten Schule. CGI hat der Filmwelt eine Menge Gutes gebracht, vor allem wenn es richtig eingesetzt wurde. Und dieses kleine Video-Essay bringt das dann auch ziemlich gut auf den Punkt, ohne Früher-war-alles-besser-Bullshit.

Why CGI sucks (Except it doesn’t) via Seitvertreib

Die Filme des Christopher Nolan

Die Frage, was denn nun nerviger sei, die Christopher Nolan Verehrer, die vollkommen unkritisch jeden seiner Filme als nächste cineastische Offenbarung abfeiern, oder die Nolan-Hater, die den Regisseur am liebsten gleich neben Michael Bay einsortiert hätten, lässt sich für mich derzeit ziemlich leicht beantworten: Natürlich die Hater. Selbst wenn Nolans letzter Film Interstellar ein ziemlicher Krampf von einem prätentiösen SciFi-Trip mit 2001-Ambitionen war, kann man dem Mann eines nicht absprechen: Er weiß verdammt noch mal einfach, wie man große, düstere und pathetische Blockbuster inszeniert, die zwar nix mit Arthaus gemein haben (auch wenn das seine Fans mitunter anders sehen), dafür aber immer noch die perfekte Verbindung von Blockbuster Mainstreamtauglichkeit, Fuck-Yeah-Bombast und der notwendigen Brise Nachdenklichkeit darstellen.

Und wenn schon die Blockbuster-Ausbeute dieses Jahr ziemlich dünn war, dann darf ich mich auch auf den nächsten Nolan freuen, wie auch immer der aussehen wird. Hoffen wir mal, dass er bei diesem seine Shyamalan-Seite etwas zurückführt und wieder ein bisschen mehr von seinen Aronofsky- und Spielberg-Qualitäten unter Beweis stellt. Bis dahin gibts diesen sehr schönen – natürlich vollkommen over the top fanboyigen – Supercut zu sehen. Manchmal kann man sich alles Kritikwürdige auf einfach sonstwo hinstecken und einfach nur einen enorm begabten Regisseur abfeiern… Done!

ciné: Cristopher Nolan via pewpewpew

Animated Short der Woche: All Your Favorite Shows!

Absolut fantastisch animierter und geschnittener Kurzfilm, der die Geschichte eines Teenagers erzählt, der von dem medialen Überangebot seines Tablets latent überfordert ist. Dieser unglaublich furiose Bastard aus Sketch Animation und Action Supercut lässt sich am besten zusammenfassen mit: Videodrome trifft Kid’s Story trifft die gesamte fucking Filmwelt des 20. und 21. Jahrhunderts! Habe ich noch irgendwelche Superlativen parat? Nein verdammt, schaut euch das Teil einfach an! Wirklich groß!

All Your Favorite Shows! via pewpewpew

Die erste und die letzte Einstellung eines Films…

Schöner Supercut von Jacob T. Swinney, der sich von über 50 Filmen die Intros und Outros vorgenommen und verglichen hat (via Maik). Mein – von Swinney leider nicht verarbeiteter – Favorit wäre wahrscheinlich Blue Velvet. Wer eine derart düstere Geschichte in derart stilisierte, kitschige und romantisierte Bilder packt, hat verflucht viel richtig gemacht. Die Liste aller beteiligten Filme folgt dann nach dem Klick.

Some of the opening shots are strikingly similar to the final shots, while others are vastly different–both serving a purpose in communicating various themes. Some show progress, some show decline, and some are simply impactful images used to begin and end a film.

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Coen Country (Supercut)

Mit Supercuts bin ich noch lange nicht durch. Vor allem wenn sie so großartig geschnitten sind wie dieser Ritt durch die Themen, Bilder und Köpfe der gesamten Coen-Filmografie. Da wirkt auch die Selbsttitulierung als Video Essay alles andere als großspurig. Besser kann man kaum die Meisterwerke der beiden Regie-Brüder komprimiert zusammenführen.

This short video-essay examines various themes present in the work of the Coen brothers. While other essays have assembled several recurring visual tropes: elevators, dogs, dream sequences, bathrooms etc., this essay has the characters talk to one another across the films so we can more clearly hear the Coens’ dominant concerns: identity, miscommunication and morality. Taken as a trinity, these elements indicate that the Coens’ true subject is the search for value in a random and amoral universe.

Coen Country (Vimeo) via Seitvertreib

Kurzfilm der Woche: Cinematography of 2014

Zum Jahresabschluss/-auftakt ein schöner kleiner Supercut mit beeindruckenden Kameraeinstellungen aus dem vergangenen Jahr. Passt.

A brief look at some notable/unique cinematography included in films theatrically released in the United States during 2014.
Music: Sugar Storm by Trent Reznor and Atticus Ross

Films used (in order of appearance):
Interstellar, Nightcrawler, Locke, Godzilla, Under the Skin, Birdman, Snowpiercer, Foxcatcher, Inherent Vice, Fury, God Help the Girl, Double, Gone Girl, White Bird in a Blizzard, Nymphomaniac, The Grand Budapest Hotel, Wild, Unbroken, Fury, The Rover, The Theory of Everything, Mr. Turner, Mommy, Into the Woods, Blue Ruin, The Imitation Game, Edge of Tomorrow, Captain America 2: The Winter Soldier, Guardians of the Galaxy, Ida, The Babadook, American Sniper, Frank, Chef, Mr. Turner, Rosewater, Jimi: All Is by my Side, Palo Alto, The Raid 2, Cold in July, Horns, Filth, Adieu au langage, Whiplash, 300: Rise of an Empire, A Most Wanted Man, Noah, Boyhood.

via Fubiz

I [Heart] The Walk (Supercut)

Heute ist so ein bisschen Supercut-Tag bei uns… und einen habe ich noch dafür: Menschen die auf Kameras zugehen, sich neben Kameras herbewegen, in das Szenenbild hineinlaufen, es wieder verlassen, von der Kamera verfolgt werden, und so weiter… Schlicht gehende Menschen. Aber verdammt gut – und cineastisch – zusammengeschnitten, inklusive hervorragender Musik aus der French House Ecke. So müssen Supercuts und nicht anders.

I [Heart] The Walk (Supercut) via Seitvertreib

Steadicam Progress: Paul Thomas Andersons Karriere in 5 beeindruckenden Szenen

…Tja, was soll man hier noch viel sagen. P.T.Anderson ist neben den Coens, Béla Tarr, Lars von Trier, Quentin Tarantino und Christopher Nolan (Ja, ich streite sehr gerne mit euch über die letzten beiden genannten) einer der besten noch lebenden Regisseure. Und warum das unter anderem so ist, bringt Kevin B. Lee in seinem Videoessay über die beeindruckendsten (Steadicam-)Einstellungen des Regisseurs perfekt auf den Punkt. Nicht nur ein schnöder Supercut, sondern akribische Filmarchäologie. 10 Minuten, die alles andere als verschenkt sind.

The Career of Paul Thomas Anderson in Five Shots via pewpewpew

He-Man Oneliner und Skeletor Insults (Supercuts)

hemanskeletor

Bei so viel – selbst im Namen – zur Schau getragenem Testosteron vergisst man nur allzu gerne, dass He-Man in erster Linie der Held der einfältigen, naiven, maximal putzig witzigen Oneliner ist. Im Prinzip die Mylittlepony-Version von Bruce Willis und Äktschn-Arnie…

Achja, und Skeletor sollte man auch nicht nur nach seinem Äußeren beurteilen. Hinter der unheimlichen Sensemann-Fratze steckt nämlich in Wahrheit ein sehr sensibler – und ziemlich trotziger – Fünfjähriger, der beim “Mensch ärgere dich nicht” einfach nicht verlieren kann. DreamWorksTV bringt das unbedarfte Gemüt sowohl von Super Hero als auch von Super Villain in den jeweiligen Supercuts perfekt auf den Punkt. Gott, was habe ich diese Serie geliebt!

Skeletor hasn’t just mastered evil, he’s also mastered the art of the BURN! Watch some of skeletor’s funniest, punniest, most rediculous insults in the history of He-Man and the Masters of the Universe!

Skeletor may be the master of the insult, but HE-MAN is still the Master of the Universe, and has some great one-liners of his own!

via seriesly awesome

Eclectic Method – 2001 : A Remix

Schöner Remix von Eclectic Method, in dem “Also sprach Zarathustra” zu Bildern und O-Tönen aus Kubricks Science Fiction Klassiker ordentlich durch den E-Mixer gejagt wird. Passt! Und ich habe mal wieder unfassbare Lust auf den Film…

Eclectic Method – 2001 : A Remix via Progolog

The Evolution of Visual Effects (Supercut)

Und noch einmal im eskapistischen Zeitraffer durch die Filmgeschichte der Visual Effects. Schöner – und vor allem pathetischer – Supercut von Jim Casey:

A homage to the great moments that changed visual effects:
Took a little while to put together but I think its conveys the evolution of visual effects quite well. I tired to the best of my ability to order these clips chronologically (except for of course the first 3)

Direktlink via Boing Boing