Schlagwort-Archiv: Subkultur

Musikvideo der Woche: Frankie Goes To Hollywood – Relax

30 Jahre hat dieser Song auf dem Buckel und irgendwie hat sich relativ wenig getan. Die Bundeskanzlerin tut sich ja bekanntlich schwer mit dem Adoptionsrecht für Homosexuelle und Russland Präsident Putin bekommt bestimmt schon Stresspickel, wenn in seiner Nähe jemand eine Banane isst. Der Song hat also von seiner Aktualität nichts verloren und das Video, so traurig wie das eigentlich ist, würde wohl auch heute wieder für Aufruhr sorgen. Das Musikvideo produzierte Candyman-Filmregisseur Bernard Rose.

Frankie Goes To Hollywood – Relax (1983)

Regie:Bernhard Rose
Album:Welcome to the Pleasuredome

Fan-Typologien von James Mollison

Oasis Fans

Insgesamt drei Jahre war der Fotograf James Mollison für die Bilderserie The Disciples mit seiner Kamera in den Nischen der Popkultur unterwegs. Herausgekommen sind herausragende, mitunter ziemlich überspitzte – und natürlich auch leicht pauschalisierende – Typologien von Fans, die ihren präferierten Künstlern erschreckend ähnlich aussehen. Habe jetzt auf Anhieb nichts 100% passendes für uns gefunden, aber wenn ich die Redaktion von Seite360 optisch einordnen müsste, würde ich sagen: Rinko – Pulp, Marcus – Justice, Johannes – Blackmail, und ich selbst – Einstürzende Neubauten. Ist aber nur ein Schätzwert…

I was fascinated by the different tribes of people that attended them, and how people emulated celebrity to form their identity. As I photographed the project I began to see how the concerts became events for people to come together with surrogate ‘families’, a chance to relive their youth or try and be part of a scene that happened before they were born.

 

Iron Maiden Fans

The Disciples by James Mollison via Wirsing Maracuja

Links fürs Wochenende

Saarbrücker Kultstadtteil: Das Nauwieser Viertel

Auch die gute alte Heimat ist durchaus von Erscheinungen der Gentrifizierung. Dass man nicht nur in Berlin ein Mashup aus Hipstern, Hausbesetzern, alt gewordenen 68ern und jungen Familien erlebt, beweist eindrucksvoll dieser Artikel zu meinem Lieblingsstadtteil Saarbrückens.

Nur geträumt: Mike Kelley

Eines seiner letzten Interviews führte der diese Woche gestorbene Installations- und (Anti)-Pop-Art Künstler Mike Kelley mit dem Art Magazin.

Mythos Bielefeld

Knapp einstündige Sendung des Deutschlandfunks über die legendäre Bielefeldverschwörung, ihre Herkunft und ihr Ausbreiten seit den 90er Jahren, kombiniert mit einer allgemeinen Betrachtung über Verschwörungstheorien überhaupt, von der angeblich inszenierten Mondlandung bis zum 11. September.

Ein Abend bei RetroGames e.V.

Fabian vom Zockwork Orange hat bei den Retro-Gamern in Karlsruhe vorbeigeschaut und sich durch die großartige Arcade-Geschichte gedaddelt.

Woanders is’ auch scheiße

Lukas Heinser über Konrad Lischkas und Frank Patalongs Ruhrgebiet-Buch Dat Schönste am Wein is dat Pilsken danach:

Das Verhältnis der “Ruhris” zum Ruhrgebiet ist ein zutiefst ambivalentes: Eine unheilvolle Mischung aus Lokalpatriotismus und Selbstverachtung, aus Stolz und Skepsis, Traditionsbewusstsein und Wurzellosigkeit führt dazu, dass sich im fünftgrößten Ballungsraum Europas niemand zuhause fühlt.

Coulrophobia – Are you afraid of Clowns?

Did you find Heath Ledger as The Joker scary? Then perhaps you suffer from coulrophobia, the abnormal fear of clowns. Join a self-confessed coulrophobic for a look at these guys and see if you are too. Like you don’t already know!

(englisch)

Was sich Frauen wünschen

Letztes Jahr auf Seite360:

Neben den besten Science Fiction Filmen der 90er Jahre machen wir auch noch ein bisschen Promo für unseren ganz eigenen Science Fiction Film EWE (der mittlerweile immerhin auf drei Festivals gelaufen ist). Rinko schaut nebenher massig Walrus TV und verliert sich in der dunklen Seite des Pop, was Flo wiederum dazu veranlasst mit Tucker und Dale gegen das Böse zu kämpfen und mit Trail of Dead das Yin und Yang der Toten, das Tao of the Dead zu ergründen.

Die 90er Jahre: Die besten Dokumentarfilme des Jahrzehnts II

Der zweite Teil unserer 90er-Doku-Retrospektive. Ich fasse mich mal kurz: Gleich dreimal blicken wir hinter die Kulissen der Filmindustrie, leiden und lachen in American Movie mit unabhängigen Filmemachern, erinnern uns mit Werner Herzog an seinen liebsten Feind Klaus Kinski und betrachten in The Celluloid Closet amerikanische Filmgeschichte aus einem anderen Blickwinkel. Zu den cineastischen Dokumentationen gesellt sich die Schönheit der Natur, in einer kurzen Geschichte der Zeit, die Kosmos, Erde und Mensch in das richtige Verhältnis rückt und in Luc Bessons Atlantis, in dem wundervolle Unterwasseraufnahmen auf einen hypnotischen Score treffen. Einmal dokumentarische Vielfalt bitte, nach dem Klick.

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Die 90er Jahre: Die besten Dokumentarfilme des Jahrzehnts I

Wie schon in der 00er-Filmretrospektive können wir uns, nachdem wir den fiktionalen Stoff hinter uns gebracht haben, der Realität widmen. Es gab einige großartige Dokumentarfilme in den 90er Jahren, aber ich befürchte auch hier habe ich Nachholbedarf. Die zwölf Filme, die jetzt – und im anschließenden zweiten Teil – folgen sind es aber allesamt wert gesehen zu werden. Es geht hinab in die Tiefen und Untiefen der deutschen Filmgeschichte, festgehalten in einem künstlerischen und menschlichen Porträt Leni Riefenstahls, weit hinein in die Befindlichkeiten Amerikas: Legendäre Boxkämpfe beim Rumble in the Jungle, legendäre Comickunst und Exzentrik von Robert Crumb, legendäre Filmgeschichte bei Francis Ford Coppolas Reise in die Hearts of the Darkness… und daneben gibt es auch noch einen Blick auf die kleinen großen Momente, die Glocken aus der Tiefe des russischen Glaubens und Aberglaubens und die Amerikanischen Träume, die an der harten, kapitalistischen Realität scheitern.

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Die 90er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber

Wie schon bei den 00er-Filmretrospektiven gibt es auch für die 90er noch einen kleinen Nachschlag für Musikliebhaber. Warum dieser im Vergleich zu den letzten beiden so dünn ausfällt… I don’t know. Vielleicht waren die 90er im Gegensatz zu den 00ern einfach nicht das große Jahrzehnt für Musikfilme, vielleicht habe ich diesbezüglich auch einfach noch verdammt viel Nachholbedarf. Falls ihr an dieser Stelle also dieses oder jenes Meisterwerk vermisst, habt keine Scheu davor, diese Lücke in den Kommentaren lauthals kundzutun. Nach dem Klick gibts dann erstmal Nostalgie mit den Beatles, ein eindrucksvolles Neil Young Musikerporträt von Jim Jarmusch, Videoclipästhetik auf Filmlänge, Radiohead auf der Suche nach sich selbst, zwei Slacker in  Wayne’s World, sowie Abgesänge auf den Glam Rock, den Grunge und das 18. Jahrhundert.

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Links fürs Wochenende

Verschwörungstheorien oder strukturelle Analyse des 11. September

Das Thema lässt mich noch nicht los. Und gerade im Hinblick auf die zahlreichen hervorragenden Widerlegungen der obskuren Nanothermit-, Cruise Misile- und False Flagg-Theorien versetzt es mich doch immer wieder in Erstaunen, wie hartnäckig Verschwörungstheoretiker an ihren längst widerlegten in sich zusammenfallenden Gedankengebäuden festhalten. Michael Albert und Stephen R. Shalom lieferten bereits 2002 im Zmag eine gute Erklärung für das Verhalten der Truthseeker und vergleichen das Prozedere der Verschwörungstheorie mit wissenschaftlichen, strukturellen Analysen. Trotz des Alters immer noch lesenswert, gerade weil auch ein eleganter Bogen zu den Gefahren geschlagen wird, die von VTlern ausgehen. Um diesen entgegen zu wirken gibt es selbstverständlich auch nach wie vor aktuelle und ständig aktualisierte Links: Auf Mosaik9/11 habe ich ja schon bei den letzten Links fürs Wochenende verwiesen. Wer noch tiefer eintauchen will, sollte unbedingt bei Debunking9/11 vorbeischauen. Und wer ein wenig zu dem Thema lachen will, dem empfehle ich: Neue Verschwörungstheorie: Stecken Verschwörungstheoretiker hinter den Anschlägen vom 11. September? Ich habe an dieser Stelle erstmal fertig mit dem Thema.

Die Lücke

Regisseur Christoph Hochhäusler (Unter dir die Stadt) über Utopie und Wirklichkeit des deutschen Films:

Ich wünschte, ich könnte Filme machen, die ganz direkt sind, mehr oder weniger nur aus Rohstoffen bestehen, ein konkretes Kino, weder „Avantgarde” noch „Kommerz”.

Die Lücke, die hier klafft, muss die praktische Arbeit schliessen.

Kunst und Terror

Claudia Bodin und Ute Thon waren für das Art-Magazin unterwegs, um die besten, provokantesten und lohnenswertesten Ausstellungen rund um die künstlerische Verarbeitung von 9/11 ausfindig zu machen.

The Artist is Present

Art-Performance-Game nach einem konzeptionellen Kunstwerk von Marina Abramovic. Dazu auch passend dieser Film zur ursprünglichen Ausstellung, deren Höhepunkt die Vorlage für dieses Geduldsspiel war. Mehr Kunstspiel geht echt nicht.

Im Allgemeinen das Hohe wiederfinden

Kein Etikett blieb lange an ihm haften. Zu seinem Markenzeichen wurde allein der Stilsprung. Jetzt ist der Pop-Art-Pionier Richard Hamilton im Alter von 89 Jahren gestorben.

Reich, aber sexy

Interessante Analyse des derzeitigen “Entwicklungsstandorts” Berlin: Wo geht die Reise hin? Zum Londoner Snobismus? Zur urbanen Bürgerlichkeit? Oder weiter zu einer großstädtischen Vielfalt, in der Prekariat und High Society nur einen Katzensprung voneinander entfernt sind?

Die Partei: Wahlkampf mit Krawallsatire

Über das Wechselspiel zwischen der Titanic-Partei, Martin Sonneborn und den Medien, die irgendwie immer noch nicht recht wissen, wo sie “Die Partei” einzuordnen haben und wie sie mit dieser schlagfertig umgehen können, ohne zu Spielverderbern zu werden.

Letzte Jahr auf Seite360:

Die 00er Filmretrospektiven haben so etwas wie Halbzeit, während der Sommer sich brutal dem Ende neigt. Rinko blickt daher noch einmal wehmütig auf das Haldern Open Air zurück, während Florian schon voll im Prog-Herbst angekommen ist und sich dort Demians Mute vorknöpft. Passend zur anstehenden dunklen Jahreszeit werfen wir einen Blick auf die extremen und schockierenden Filme der 00er Jahre und verlieren uns in absonderlichen Skurrilitäten von Terry Gilliam.

Off Book | Steampunk | PBS Arts – Kurzdokumentation

Sehr schöne – leider viel zu kurze – Dokumentation über die Kunst der Steampunk-Kultur. Oben auf dem Bild ist die Spukhaus-Variante zu sehen…

http://www.pbs.org/pbsarts Steampunk art evokes an alternate reality where steam is the primary source of power. Technology, though highly advanced, has taken on a very different look and feel, and fashion is heavily influenced by Victorian styles. In this episode, we explore the Steampunk aesthetic and art movement. We speak with a Steampunk artist, a composer who created an entire piece of music inspired by Steampunk, and a performing arts collective whose work falls naturally into this intriguing world.

via Retronaut

Kurzfilm der Woche: Hands Solo – Mockumentary über gebärdenden Pornostar

Hands Solo ist eine 15minütige Mockumentary über einen gebärdenden Pornostar, der Dank seines Könnens der Gebärdensprache mit seinen Fingern entsprechend geschickt umzugehen weiß und genau deswegen im Sex-Business äußerst gefragt ist. Klingt bescheuert…? Ist es auch, gleichzeitig allerdings ungemein genial und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sowohl Humor als auch Sex-Appeal sind in der medialen Verarbeitung der Gebärdensprache sträflich unterrepräsentiert. Und von beidem besitzt sie – egal ob lautbegleitend oder komplett gebärdet – mehr als genug. Zusätzlich besitzt Hands Solo natürlich noch einen ordentlichen Trash-Charme, viel schwarzen und auch bitteren Humor und die notwendige Leichtigkeit, um über 15 Minuten unterhalten zu können.

What if a Deaf man became an internationally famous adult film star, all because he’s very very good with his hands?

Hands Solo is a short comedy mockumentary about one lucky person who makes it to the top.

DIRECTOR’S STATEMENT:
Three years ago this month, I was in the pub with Charlie Swinbourne watching the end of a disappointing Euro 2008 game, when he reached into his rucksack and brought out a script he wanted me to read. It was called HANDS SOLO. I knew right there and then I wanted to make that film no matter what. It was the start of a beautiful working relationship, and a long filmmaking process.

3 years later, after many late night meetings, email exchanges, filming days and editing, Hands Solo has been round the world at various festivals, won lots of awards, reviewed in Empire magazine and Sight and Sound, shocked a few people and made even more people laugh. We’ve even caused an outrage in The Daily Mail which means we’ve finally become truly famous…

Hands Solo (Großbritannien 2010)

Regie: William Mager

Drehbuch: Charlie Swinbourne

Kamera: Stuart Bentley

Darsteller: Matt Kirby, Nicola Stapleton, Ben Green, Deepa Shastri

http://www.hands-solo.com

via Grenzgängerin

Poetisches für den Sonntag: Das Futuristische Manifest

Am 20. Februar 1909 von Filippo Tommaso Marinetti in Le Figaro publiziert, begründete Das Futuristische Manifest die kurzlebige, dafür aber umso intensivere, Bewegung des literarischen Futurismus.

  1. Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit.
  2. Mut, Kühnheit und Auflehnung werden die Wesenselemente unserer Dichtung sein.
  3. Bis heute hat die Literatur die gedankenschwere Unbeweglichkeit, die Ekstase und den Schlaf gepriesen. Wir wollen preisen die angriffslustige Bewegung, die fiebrige Schlaflosigkeit, den Laufschritt, den Salto mortale, die Ohrfeige und den Faustschlag.
  4. Wir erklären, daß sich die Herrlichkeit der Welt um eine neue Schönheit bereichert hat: die Schönheit der Geschwindigkeit. Ein Rennwagen, dessen Karosserie große Rohre schmücken, die Schlangen mit explosivem Atem gleichen … ein aufheulendes Auto, das auf Kartätschen zu laufen scheint, ist schöner als die Nike von Samothrake.
  5. Wir wollen den Mann besingen, der das Steuer hält, dessen Idealachse die Erde durchquert, die selbst auf ihrer Bahn dahinjagt.
  6. Der Dichter muß sich glühend, glanzvoll und freigebig verschwenden, um die leidenschaftliche Inbrunst der Urelemente zu vermehren.
  7. Schönheit gibt es nur noch im Kampf. Ein Werk ohne aggressiven Charakter kann kein Meisterwerk sein. Die Dichtung muß aufgefasst werden als ein heftiger Angriff auf die unbekannten Kräfte, um sie zu zwingen, sich vor den Menschen zu beugen.
  8. Wir stehen auf dem äußersten Vorgebirge der Jahrhunderte! … Warum sollten wir zurückblicken, wenn wir die geheimnisvollen Tore des Unmöglichen aufbrechen wollen? Zeit und Raum sind gestern gestorben. Wir leben bereits im Absoluten, denn wir haben schon die ewige, allgegenwärtige Geschwindigkeit erschaffen.
  9. Wir wollen den Krieg verherrlichen – diese einzige Hygiene der Welt – den Militarismus, den Patriotismus, die Vernichtungstat der Anarchisten, die schönen Ideen, für die man stirbt, und die Verachtung des Weibes.
  10. Wir wollen die Museen, die Bibliotheken und die Akademien jeder Art zerstören und gegen den Moralismus, den Feminismus und jede Feigheit kämpfen, die auf Zweckmäßigkeit und Eigennutz beruht.
  11. Wir werden die großen Menschenmengen besingen, welche die Arbeit, das Vergnügen oder der Aufruhr erregt; besingen werden wir die vielfarbige, vielstimmige Flut der Revolution in den modernen Hauptstädten; besingen werden wir die nächtliche, vibrierende Glut der Arsenale und Werften, die von grellen elektrischen Monden erleuchtet werden; die gefräßigen Bahnhöfe, die rauchende Schlangen verzehren; die Fabriken, die mit ihren sich hochwindenden Rauchfäden an den Wolken hängen; die Brücken, die wie gigantische Athleten Flüsse überspannen, die in der Sonne wie Messer aufblitzen; die abenteuersuchenden Dampfer, die den Horizont wittern; die breitbrüstigen Lokomotiven, die auf den Schienen wie riesige, mit Rohren gezäumte Stahlrosse einherstampfen und den gleitenden Flug der Flugzeuge, deren Propeller wie eine Fahne im Winde knattert und Beifall zu klatschen scheint wie eine begeisterte Menge …

Quelle und weitere Informationen: Wikipedia

“Bass Weight – a Dubstep Documentary” online

Dafür gibt’s jetzt erst einmal einen strikten Anschaubefehl. Die herausragende Dokumentation “Bass Weight – a Dubstep Documentary” liefert einen ebenso breiten wie tiefen Einblick in die Musik, die Szene und deren Akteure. Gerade für Leute wie mich – die dubstep zwar prinzipiell mögen, das ganze drumherum aber eher am Rande wahrnehmen – quasi eine Pflichtlektüre in Sachen zeitgenössischer Musikgeschichte. Jetzt auch in voller Länge auf youtube.

BASSWEIGHT is a feature length documentary that offers an unparalleled insight into the subterranean world of Dubstep.

Charting the genre’s growth from its obscure origins in south London to global recognition today, the film features in-depth interviews with many of the DJ’s, producers and promoters who have been instrumental in Dubstep’s ongoing evolution.

Skream, Benga, Kode9 and Mary Anne Hobbs are just some of the key players who have contributed, reflecting on the movement they’ve helped shape; a movement that has come to define the importance of underground music in the 21st Century.

This highly stylised film travels from Dubstep’s birthplace in Croydon to Europe, Brazil and Japan, demonstrating just how huge an impact this initially indigenous scene has made at an international level.

http://www.bassweightdvd.com/

via KFMW

Hip Hop Dokumentation: Urban Movements

Ausgezeichneter, semi-artifizieller Dokumentarfilm von David Köhlmeyer zu Lifestyle, Kunst und Attitüde rund um die urbanen Hip Hop Communities. Street Art, Rhymes, Rhythms, Breakdance… ist alles drin. Und verdammt schick dokumentiert und fotografiert obendrein.

 

Urban Movements – A HipHop Documentary
by David Köhlmeier. 34 Min. HD. 2010/11

Members of Blumentopf, Texta, AML, Hashtwins, Fovs-Crew, Beathoavenz, Prodigyy-Crew, Permanent-Unit, Tribe Vibes, Weisssgold and many others served as interviewees for the essayistic documentary Urban Movements. BBoys, Djs, Rapper and Graffiti-Writers answer questions about HipHop, the commercialization of it, as well as the sub culture being as a HipHoper. They talk about dreams and struggles for life. At times seriously, sometimes in a cheerful way … The HipHop conversations are accompanied by urban images, by time lapse and slow motion shots of Berlin, Vienna, Frankfurt, Munich, Graz, Linz, Bregenz and other german speaking cities.

Urban Movements via Mururoar

Die 90er Jahre: Die besten Komödien des Jahrzehnts VI

Auf ein Letztes… Einmal noch treten die Komödien zum Stelldichein an. Danach können wir uns wieder anderen Genres widmen. Aber zuvor wird es noch einmal lustig: Mit einer deftigen Modesatire von Robert Altman, einer albernen James Bond Parodie mit Mr. Cool himself Bill Murray, gediegener und intelligenter Woody Allen Unterhaltung im Doppelpack, pechschwarzem Humor von der Insel und einer gewagten Comedyhommage unserer Dauergäste, den Coen-Brothers.

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Die besten Filme der 90er: Zumindest beachtenswert – “The Brave” (1995) von und mit Johnny Depp

Vielleicht nicht gerade einer der besten Filme der 90er, aber allemal sehens- und erinnerungswert ist das Regiedebüt von Johnny Depp, in dem der talentierte Allrounder nicht nur die Inszenierung sondern auch gleich die Hauptrolle übernahm und somit eine gediegene und interessante One-Man-Show ablieferte. Wer bei One-Man-Show in Verbindung mit dem Namen „Johnny Depp“  nur an Fluch der Karibik oder Dead Man denkt, sollte sich durch „The Brave“ von 1997 umgehend eines Besseren belehren lassen. Der von Depp verkörperte Protagonist dominiert auf eine originelle – dem Sterbenden in Dead Man nicht ganz unähnliche Art und Weise – den gesamten Film. Sprich, wir sehen hier den ruhigen, sensiblen, melancholischen,  Johnny Depp, der zugleich als aufopferungsvoller Kämpfer für das Wohl seiner Familie agiert.

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Links fürs Wochenende

“Unsere Kinder” – Jugend- und Protestkultur in der DDR

Superber Dokumentarfilm über Außenseiter-Jugendkulturen der DDR (Skinheads, Nazis, Punks…) von Roland Steiner aus dem Jahr 1986.  Auf youtube hochgeladen vom User wasisnhierlos2 und von Ronny vom KFMW in die obige sechsteilige Playlist gepackt.

99 Fragen an Michael Stipe

Interview der Zeit mit dem R.E.M. Frontmann und Sänger

Die erfundene Wirklichkeit im Fernsehen

Onlinepodcast von Reflexe über die Scripted Reality Formate, die nachmittags im Privatfernsehen laufen. Hörenswert.

PRIOR

Großartiges Flashgame. Eine interaktive, mysteriöse Reise, die weniger spielerisch als viel mher narrativ und ästhetisch anspruchsvoll ist. Gefunden im Zockwerk Orange.

Graphitti-Blog: Die Welt erklärt in lustigen Grafiken

Hat mir letzte Woche den gesamten Sonntag Abend versüßt. Tolles Blog, das es mehr als einmal visuell direkt auf den Punkt bringt.

GEZ für alle

Im Konvergenzmedium Internet gibt es keinen Rundfunk und keinen vernünftigen Grund mehr, warum nur die Informationsangebote von ARD und ZDF unterstützt werden sollten. Plädoyer für eine Neuverteilung der Rundfunkabgabe.

Sucker Punch, Verrisse und die Kommentare: Hier dann mal gleich ein ganzer Tross von Links. Filmrezensenten und Feuilletonisten haben derzeit großen Spaß daran, Zack Snyders Sucker Punch in Grund und Boden zu rezensieren, während die “Hirn aus, Film an!”-Fraktion in den Foren ordentlich über die entsprechenden Verrisse herzieht, um sich schließlich verbale Duelle mit Filmnerds, Cineasten, Kino-Kids und Feuilletonisten zu liefern. Macht Spaß, dem ganzen Treiben zu folgen und der Film – der wohl tatsächlich in die Kategorie “urghh!” gehört – wird dabei irgendwie zur Nebensache. Unbedingt nicht nur die Verrisse sondern auch die Kommentare lesen: Die fünf FilmfreundeSPONZEITFilmszeneDiskussionen bei Moviepilot

Letztes Jahr auf Seite360:

Marcus erinnert an das Zusammentreffen von William S. Burroughs und Kurt Cobain. Rinko stellt Alt-Country von Peggy Sue vor und findet weiterhin Gefallen an Popalben der 00er Jahre, während Florian sich auf kommende Kultfilme freut (von denen sich im Nachhinein betrachtet die meisten als Rohrkrepierer erwiesen haben) und mal wieder in Demian von Hermann Hesse blättert. Mit Rejected gibt es nun auch den ersten Animated Short der Woche, mit I’m here einen großartigen Kurzfilm von Spike Jonze.