Schlagwort-Archiv: Strategiespiel

3LIND – Mystery-Browsergame

…Und… um der Hitze zu entkommen, ein herrlich unterkühltes Rätselspielchen für den samstägigen Morgen. Wer Mystery-Games wie Antichamber kennt, dürfte ungefähr ahnen, was ihn erwartet. Erst einmal gilt es, die Regeln herauszufinden, und dann ändern sich diese wiederum komplett, wodurch jeder neue Raum zu einer neuen Herausforderung wird. Mit seinen gerade einmal 20 Leveln hält der Spaß an 3LIND zwar nicht sonderlich lange an, dafür stimmt die Atmosphäre (Kopfhörer und verdunkelter Raum seien empfohlen), und auch wenn die Rätsel für geübte Querdenker keine wirkliche Herausforderung darstellen, so macht es doch Spaß dem Mystery-Eye auf dem Weg durch die Labyrinthe zu helfen. 30 Minuten, die alles andere als vergeudet sind.

3LIND (Browsergame) via nerd gold

Browsergame: Escuro

Düsteres und ziemlich elegantes Browserspiel, von dem mir gerade immer noch die Augen schwirren. Das Ziel des Spiels ist simpel: Mit Hilfe der Pfeiltasten muss der Spieler bunte Quadrate peu à peu im schwarzen Hintergrund verschwinden lassen und dabei verhindern, dass sie komplett weiß werden. Der absolut abstrakte Minimalismus (Schwarzer Hintergrund, farbige bis weiße, manchmal pulsierende Squares) ist symbolisch aufgeladen (“a game about murder”), was durch die kryptischen Hinweise vor jeder Stage (“Torture in Circles” etc.) noch verstärkt wird. Ein kleiner, dunkler Trip, der es selbst in dieser abstrakten Form vermag, Furcht vor der dunklen Seite der eigenen Seele auszulösen: “No colors anymore I want them to turn black!”

Escuro (Browsergame) via Indiegames

Links fürs Wochenende

Das weltweit schwerste Sudoku…

…entwickelt von einem finnischen Mathematiker. Habe mich selbst noch nicht rangetraut, auch wenn ich Sudokus so grundsätzlich eigentlich sehr mag, auch und insbesondere die richtig schweren. Siehe dazu auch, Bericht vom Daily Telegraph: World’s hardest sudoku: can you crack it?

No Surprises? Der große Radiohead-Coveralbum-Showdown

Uli vergleicht bei Auftouren das OK-Computer-Tributalbum OKX (2007) von Stereogum (Download-Link) mit dem aktuellen OK-Computer-Tributalbum A Tribute To OK Computer (2012), das vom Musikexpress herausgegeben wurde.

21/22

Ausdeutungen des Balotelli-Jubels konnte man in der Süddeutschen, der Welt und der taz lesen. Keiner der Exegeten ist auf Cantona gekommen, um Balotelli einzuordnen. Das ist nicht verwunderlich, denn sie haben alle drei etwas anderes im Blick: dass Balotelli schwarz ist. Dass er so gejubelt hat, ist ihnen immer auch Zeichen seines Schwarz-Seins.

Liebling, ich habe ein Viral kreiert – Wie konnte das passieren?

Jannis von Netzfeuilleton fragt sich, wie sein Video Gratis-BILD Unboxing zum viralen Hit auf YouTube mit über 100.000 Visits werden konnte.

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Plants vs. Zombies online (Browsergame)

Zwar nur die gekürzte, dafür aber kostenlose Version des großartigen, großartigen, großartigen (Oh mein Gott, ist das großartig!) Tower-Defense-Games für PC und diverse Mobile Devices. Wer es noch nicht gespielt hat, sollte das jetzt ganz dringend nachholen. Eines der besten, lustigsten und putzigsten Strategiespiele der letzten zweitausend Jahre.

Warum Musik Angst einflößen kann

Was wäre ein Gruselfilm ohne schaurige Musik? – Forscher präsentieren nun eine Erklärung, warum uns beispielsweise die Musik bei der Duschszene des Hitchcock-Thrillers „Psycho“ einen Schauer über den Rücken jagt.

How I watch Movies

Infografik, über den Unterschied cineastischer Sehgewohnheiten zwischen Kinovorführung und Computer-Konsum. Traurig, aber allzu oft wahr.

UNDERGROUND NEW YORK PUBLIC LIBRARY

Bilder von lesenden Menschen in der New Yorker U-Bahn

The IRL-Fetish

Sehr cooler Artikel über den Real Life, bzw. Offline-Fetisch, über die permanente Gegenüberstellung von echtem Leben und digitaler Sphäre, sowie über den Stolz, mit dem viele “Offliner” ihr “wahres Leben” präsentieren:

In great part, the reason is that we have been taught to mistakenly view online as meaning not offline. The notion of the offline as real and authentic is a recent invention, corresponding with the rise of the online. If we can fix this false separation and view the digital and physical as enmeshed, we will understand that what we do while connected is inseparable from what we do when disconnected. That is, disconnection from the smartphone and social media isn’t really disconnection at all: The logic of social media follows us long after we log out. There was and is no offline; it is a lusted-after fetish object that some claim special ability to attain, and it has always been a phantom.

How Accurately Does Hollywood Age Actors?

Fotostrecke des Slate-Magazins über die Diskrepanz zwischen der “künstlerischen Alterung” von Darstellern in Hollywoodfilmen und ihrem tatsächlichen Alterungsprozess. So haben die Star Trek Schöpfer von 1967 nicht im Geringsten bedacht, wie James T. Kirk William Shatner im Alter in die Breite gehen könnte, überraschend gut getroffen dagegen sind die Protagonisten aus Back to the Future.

The Art of Danger and Suspense

Im wahrsten Sinne des Wortes spannende Fotos bei Creative Review: Glas, scharfe Kanten, fatale Winkel… Die Gefahr der Verletzung ist in jedes einzelne dieser Bilder eingeschrieben.

Letztes Jahr auf Seite360:

Weiter geht es mit den musikalischen 90er-Retrospektiven, weiter geht es im Speziellen mit dem besten Alternative Rock des Jahrzehnts. Ebenfalls Richtung 90er schielt die Betrachtung sämtlicher Kuriosita der Zelda-Reihe, seien es die grauenhaften CD-I-Games oder die groteske Zeichentrickserie. Ebenfalls etwas kurios aber darüber hinaus erfolgreich: Die Suche nach historischen Allegorien in der Harry-Potter-Reihe.

Civilisation II Dystopie: 3991 n.Chr.

Eine von Atomkriegen zerstörte Welt, die von Totenköpfen übersät nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Nur drei überlebende Nationen, die sich im ständigen kalten und auch heißen Krieg gegeneinander befinden. 90% der Weltbevölkerung ausgelöscht, die Städte produzieren nur noch Waffen, die Menschheit hungert… Nein, nicht die Vorlage für einen George Orwell Roman, sondern ein Spiel in Civilisation II (1996), das von Hardcore-Stratege Lycerius seit nunmehr 15 Jahren immer wieder gespielt wird. Dieser hat vor kurzem seine selbst erspielte, düstere Dystopie bei reddit vorgestellt und bei der Lösung der Probleme um Hilfe gebeten. Irgendwie eine ziemlich gruselige Geschichte, und sein größter Fehler liegt wohl nicht im Jetzt-Zustand sondern in der Vergangenheit: Hätte er die anderen Nationen rechtzeitig ausgelöscht, könnte er sich nun als alleiniger Welt-Hegemon darum kümmern, seinem Volk Glück und Wohlstand zu bringen. Ist aber kein moralisches Urteil, mit Moral ist man in der Civ-Reihe nie weit gekommen…

I’ve been playing the same game of Civ II for 10 years. Though long outdated, I grew fascinated with this particular game because by the time Civ III was released, I was already well into the distant future. I then thought that it might be interesting to see just how far into the future I could get and see what the ramifications would be. Naturally I play other games and have a life, but I often return to this game when I’m not doing anything and carry on. The results are as follows.

  • The world is a hellish nightmare of suffering and devastation.
  • There are 3 remaining super nations in the year 3991 A.D, each competing for the scant resources left on the planet after dozens of nuclear wars have rendered vast swaths of the world uninhabitable wastelands.

-The ice caps have melted over 20 times (somehow) due primarily to the many nuclear wars. As a result, every inch of land in the world that isn’t a mountain is inundated swamp land, useless to farming. Most of which is irradiated anyway.

-As a result, big cities are a thing of the distant past. Roughly 90% of the worlds population (at it’s peak 2000 years ago) has died either from nuclear annihilation or famine caused by the global warming that has left absolutely zero arable land to farm. Engineers (late game worker units) are always busy continuously building roads so that new armies can reach the front lines. Roads that are destroyed the very next turn when the enemy goes. So there isn’t any time to clear swamps or clean up the nuclear fallout.

-Only 3 super massive nations are left. The Celts (me), The Vikings, And the Americans. Between the three of us, we have conquered all the other nations that have ever existed and assimilated them into our respective empires.

-You’ve heard of the 100 year war? Try the 1700 year war. The three remaining nations have been locked in an eternal death struggle for almost 2000 years. Peace seems to be impossible. Every time a cease fire is signed, the Vikings will surprise attack me or the Americans the very next turn, often with nuclear weapons. Even when the U.N forces a peace treaty. So I can only assume that peace will come only when they’re wiped out. It is this that perpetuates the war ad infinitum. Have any of you old Civ II players out there ever had this problem in the post-late game?

-Because of SDI, ICBMS are usually only used against armies outside of cities. Instead, cities are constantly attacked by spies who plant nuclear devices which then detonate (something I greatly miss from later civ games). Usually the down side to this is that every nation in the world declares war on you. But this is already the case so its no longer a deterrent to anyone. My self included.

-The only governments left are two theocracies and myself, a communist state. I wanted to stay a democracy, but the Senate would always over-rule me when I wanted to declare war before the Vikings did. This would delay my attack and render my turn and often my plans useless. And of course the Vikings would then break the cease fire like clockwork the very next turn. Something I also miss in later civ games is a little internal politics. Anyway, I was forced to do away with democracy roughly a thousand years ago because it was endangering my empire. But of course the people hate me now and every few years since then, there are massive guerrilla (late game barbarians) uprisings in the heart of my empire that I have to deal with which saps resources from the war effort.

-The military stalemate is air tight. The post-late game in civ II is perfectly balanced because all remaining nations already have all the technologies so there is no advantage. And there are so many units at once on the map that you could lose 20 tank units and not have your lines dented because you have a constant stream moving to the front. This also means that cities are not only tiny towns full of starving people, but that you can never improve the city. “So you want a granary so you can eat? Sorry; I have to build another tank instead. Maybe next time.”

-My goal for the next few years is to try and end the war and thus use the engineers to clear swamps and fallout so that farming may resume. I want to rebuild the world. But I’m not sure how. If any of you old Civ II players have any advice, I’m listening.

via Geekosystem

Trailerprogramm: 4:44 Last Day on Earth, Brave, Wonder Women, Angry Birds Space, Comic-Con, The Moth Diaries, Bully, People in Motion, Movie

4:44 Last Day on Earth [Abel Ferrara]

Wie schon wieder Weltuntergang? Schon wieder von der ruhigeren, kunstfilmigeren Art? Nicht schlimm: Ich liebe Apokalypsen, ich liebe poetische Weltuntergänge und ich liebe fantastische Geschichten, die sich als Parabel auf universelle menschliche und gesellschaftliche Zusammenhänge eignen. Der Trailer rockt auf jeden Fall schon mal. Und das beste habe ich noch gar nicht gesagt. Der geteaserte 4:44 Last Day on Earth stammt von Abel Ferrara, dem womöglich am meisten unterschätzten Regisseur des 90er Jahre Kinos. Der Abel Ferrara, der für Meisterwerke wie Bad Lieutenant (1992), King of New York (1990) und Das Begräbnis (1996) verantwortlich ist und damit bei unseren besten Filmen der 90er Jahre gleich mehrmals vertreten ist. Okay, der hat zwar in den letzten Jahren weniger mit großartigen Filmen von sich reden gemacht, aber wenn die fertige Apokalypse hält, was dieser herausragende Trailer verspricht, dann ist der Mann wieder voll im Rennen. (via)

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Links fürs Weihnachtswochenende

Weihnachts-Cartoons bei NICHTLUSTIG

Just that! Zur Einstimmung aufs Fest…

Klugscheißer? Ein Ressentiment gegen Hochbegabte!

Harald Martenstein macht sich Gedanken über diskriminierende und diskriminierungsfreie Schimpfwörter und interessiert sich dabei vor allem für eine Facebook-Seite, die sich um das selbe Thema kümmert.

“Trash-Fernsehen ist wie Fast Food”

Interview mit Philipp Walilus, der im Fernsehen auf die billigen Sendeplätze abgeschoben ist, dessen herausragende TV-Satiren aber auf YouTube ein richtiger Renner sind. Der Channel Walulis sieht fern gehört einfach mal mit zum Besten, was es derzeit auf Youtube zu suscriben gibt.

Wissenschaft? Na klar!

Naturwissenschaft ist nicht nur wichtig, um zu verstehen, wie die Welt rund um uns funktioniert, sie ist auch noch spannend, sie ist schön, sie ist wertvolles Kulturgut. Eine Beobachtung, die uns ein neues Naturphänomen erkennen lässt, kann das selbe Bauchkribbeln hervorrufen wie gute Musik. Eine Theorie, die in schönen, einfachen Formeln große Wahrheiten festhält, kann ähnlich begeisternd sein wie Poesie.

The 36 worst Action Figures from iconic Toy Lines

All das, was damals kein Kind unterm Weihnachtsbaum sehen wollte. Grauenhafte Actionfiguren, die sich irgendwie in eigentlich ziemlich coole Spielzeugserien geschmuggelt haben: Prostitute April O’Neil, Stinkor, German Mechanic from Indiana Jones, Wheelchair Rocky, Invisible Woman, Aunt Mary from Spiderman and many more.

The Word ALONE

Nettes, kleines Puzzlespiel für zwischendurch. Kombination aus Scrabble und einem entspannten Tetris-Klon, die zumindest für eine oder zwei Runden Spaß macht, allerdings kein Suchtpotential birgt. Gut so, schließlich will man an diesem Wochenende ja auch Zeit für seine Liebsten haben.

Disneycember

Doug Walker alias That Guy with the Glasses produziert derzeit knackige, pointierte Video-Reviews zu so ziemlich jedem Disney-Zeichentrickfilm, der jemals produziert wurde. Und an Weihnachten gibt es nachweislich nichts Schöneres, als sich an all die wunderbaren Momente der Kindheit zu erinnern, zu denen die Walt Disney Company ebenfalls nachweislich einen erheblichen Teil beigetragen hat.

Letztes Jahr auf Seite360:

Wie dieses Jahr, wie jedes Jahr… WEIHNACHTEN! Und damit auch so etwas wie ein wohlverdienter Kurzurlaub für alle Schreibenden. Das waren dann zusätzlich auch die letzten Tage, die wir auf unserer alten Domain unter wordpress.com unterwegs waren. Noch vor dem Jahreswechsel haben wir alles zusammengepackt und sind auf die Domain hier umgezogen, wo wir uns seitdem ausgebreitet und es uns gemütlich gemacht haben…

Pokerboom, Pokerpoesie und Pius Heinz, der als erster Deutscher die WSOP gewonnen hat

Wir dürfen uns jetzt alle ganz vorsichtig auf den zweiten großen Pokerboom in Deutschland einstellen… Mittwoch Morgen um ca. 9 Uhr 30 hat der in Deutschland geborene, in Österreich lebende 22jährige Pius Heinz die World Series of Poker 2011 in Las Vegas für sich entscheiden können. Neben dem – in der Pokerwelt – begehrten, ursthässlichen Bracelet darf er zusätzlich einen satten Gewinn von über 8 Millionen Dollar mit nach Hause nehmen. Als wäre das nicht schon Ruhm genug, wurde er noch nebenbei Mitglied des Pokerstars-Team, was so viel bedeutet, dass ihm – im Gegenzug zur Bereitstellung von Werbung auf seiner Kleidung – die Antrittsgebühren für kommende Poker-Turniere (zwischen 1000 und 10.000 Dollar) spendiert werden. Es sei dem jungen Pokerchampion gegönnt: Mit halbem Ohr und halbem Auge habe ich Sonntag Abend und heute morgen beim Frühstück den Livestream der entscheidenden Hände verfolgt, und soweit ich mitgekriegt habe, hat Pius ausgezeichnet gespielt, aggressiv gesetzt und die anderen Mitspieler größtenteils dominiert. Aber unabhängig von diesem Live Changing Win für den jungen Profispieler dürfte das Ergebnis auch eine Menge für die deutsche Pokerlandschaft zu bedeuten haben…

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Browsergame: Running Men

Superbes Flashgame, in dem der Spieler die Aufgabe hat “menschliche Versuchskaninchen” von a nach b zu manövrieren. Dies wird nicht in der direkten Steuerung der Figuren selbst erledigt, sondern in der Manipulation der Umgebung. Was von der reinen Spielmechanik eine Art minimalistisches Lemmings (1991) darstellt, ist in der inszenatorischen Umsetzung ein wahrhaft makaberer Hochgenuss: Suizidale Versuchskaninchen, ein grimmiger Operator, der eiskalt Anweisungen gibt und ein generell ziemlich schwarzer Humor dominieren das Art-Design. Die Grafik ist schlicht, aber mehr als zweckmäßig, und die Anforderungen an Knobelkönnen und Geschicklichkeit werden mit der Zeit ganz schön hoch angesetzt. Jepp, damit kann man sich – abwechselnd lachend und fassungslos die Hände über dem Kopf zusammenschlagend – locker einen Nachmittag vertreiben.

Running Men von mif2000 könnt ihr hier kostenlos online spielen.

via Superlevel

Portal kostenlos auf Steam

Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen… Ich bin jetzt nicht soooo der große Portal-Fan… Ahhh, Buhhh, Öähhh!!!… Jaja, ich weiß. Keine Ahnung, irgendwie törnt mich schon seit längerem alles ab, was irgendwie mit Ego-Perspektive arbeitet. Liegt wahrscheinlich schlicht und ergreifend an meiner Übersättigung mit öden First Person Shootern seit den Spät 90ern. Whatever, Portal (2007) ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Mysteriös, dunkel, verspielt, knifflig und mit genialem Konzept. Gäbe es das Teil in 2D oder 2 1/2D oder wenigstens im Third Person Look, ich würde sofort zuschlagen und mich nochmal auf die Jagd nach dem Kuchen machen.

Für alle, die im Gegensatz zu mir, einen knackigen Rätselspaß trotz Ego-Perspektive zu schätzen wissen, dann doch der kurze Hinweis darauf, dass es Portal derzeit völlig umsonst auf Steam gibt. Get It Here! Mindestens einmal im Leben sollte jeder diesen Klassiker angespielt haben… Das ist die perfekte Gelegenheit.

Portal on Steam via The Gaming Vault

Links fürs Wochenende

Original Models: A Look at Iconic Tech Prototypes

Sehr schöne Bilderserie zu Prototypen diverser elektronischer (und mechanischer) Geräte. (Gefunden bei Nerdcore)

Sofort-Kultur!

Fünf spannende Thesen zur vermeintlich neuen Kostenlos-Kultur des Internets.

Die „Kostenlos-Kultur“ ist sehr viel älter als das Internet. Filme, Fernsehsendungen und Musik werden seit Jahrzehnten kostenlos über den Äther gejagt. Straßenmusikanten, die ihre Musik spielen und danach um einen freiwilligen Obolus bitten, gibt es wahrscheinlich schon länger als Straßen.

Manchmal wäre ich gern ein Pseudowissenschaftler…

… Oh ja! Ich auch.

Civilization V wird demokratischer

Wie die Geschichte von Sid Meyers Strategiespielklassiker die jeweiligen politischen Begebenheiten widerspiegelt. Johannes Thumfart entdeckt Spuren des kalten Krieges im ersten Teil der Reihe, Clinton-Optimismus in CIVII, Bush-Konservatismus im dritten Ableger und hangelt sich so – äußerst Lesenswert – zum neusten fünften Teil vor, der wie kein Civ zuvor den neuen Geist der Obama-Ära und der multikultural globalisierten Welt verkörpert.

Wie man sich ins Coma spielt

„Der Entwicklungsprozess von ‚Coma’ war für mich die bisher intensivste und verwirrendste Erfahrung meines Lebens”, sagt Thomas Brush. „Und das schlimmste: nachdem ich das Spiel fertig gestellt hatte, war ich mir nicht einmal sicher, ob es überhaupt gut ist.”  Allein für diese  im Gamebereich unübliche Zurückhaltung muss man schon den Entwickler und sein Indie-Flash-Game “Coma” toll finden. Es ist übrigens tatsächlich nicht gut, sondern einfach nur toll.

Burger King Pizza Burger

Burger King war schon immer der prollige Bruder von Ronald McDonald. Während die sich um zunehmend um kalorienbewusste Latte Machiatto Käuferinnen bemühen kann man bei BK noch seinem Jagdtrieb frönen und einen Pizza Burger in der Größe eines Mammuts bestellen. Wir freuen uns schon auf den Biershake mit optionalem Bierhelm.

Kritiker verdammen Mauer-Ballerspiel

Interessant, das Kunst heutzutage wohl primär in “Spielform” provozieren kann. Die Ego-Shooter-Auseinandersetzung mit der historischen DDR-Grenze erinnert an Konzepte wie das Holocaust-Brettspiel. BILD und Politikeranhang haben freilich mal wieder nichts besseres zu tun, als sich empört zu geben, bevor sie sich mit dem Werk tatsächlich auseinandersetzen.

Retro-TV: Sendung Nr. 42 zum Oktober 1988

Mit den Schlümpfen, Ein Engel auf Erden und Ruck Zuck

Wieviel Kunst verträgt Nintendo?

Hervorragender Bericht zu der Symphonic Legends Reihe, bei der die Kölner Philharmonie klassische Videospielsoundtracks neu intoniert.