Schlagwort-Archiv: Steven Spielberg

Die 80er Jahre: Die besten Kriegsfilme des Jahrzehnts (“Zivile Kriegsfilme”)

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Gute (Anti-)Kriegsfilme müssen nicht zwingend aktive Soldaten im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit haben. Das beweisen gleich alle fünf hier vertretenen Meisterwerke, die man mit Fug und Recht auch als “zivile Kriegsfilme” bezeichnen könnte. Ihre Protagonisten sind einfache Bürger (The Day after), ums Überleben kämpfende Kinder (Reich der Sonne), Radiomoderatoren (Good Morning Vietnam), Reporter (The Killing Fields) und traumatisierte Kriegsheimkehrer (Rambo). In der ein oder anderen Form finden aber alle auf Schlachtfeldern statt, seien es die Postmilitärischen oder die Ungesehenen an der Peripherie. Und ebenso wie die Protagonisten sind in diesem Fall auch die Genres vielfältig: Von der Tragikomödie über das große Melodram, über den Action-Flick bis zum annähernd dokumentarischen Kriegspanoptikum ist alles dabei.

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Spielberg, Art, Games, Angry Video Nerd und Satire

Au weia, da haben die Jungs von Pixeled Courier nen heftigen Buzz ausgelöst. In einem gefakten Artikel lässt sich Spielberg über den Vergleich von Games/Kino aus.

When asked if he had tried games like The Walking Dead, Journey and The Last of Us – games where empathy serves as a central aspect of the experience, Spielberg replied in the negative.

“No, I haven’t tried those games, but if they use a controller then they simply cannot be as artistic and daring as Indiana Jones IV.”

Der Rant wurde schon auf mehreren Gaming-Seiten, u.a.Gamestar und Gamona, übernommen und geistert auch als empörter Link auf Facebook rum. Dabei gab es doch so *hust* gelungene Umsetzungen von Jaws, Indy und Jurrasic Park und ich hätte durchaus Verständnis das die Regie-Legende danach keinen Nerv mehr auf Lizenzspiele gehabt hätte. Die Diskussion ist trotzdem spannend und wird hier sicherlich auch noch mal besprochen werden.

Die 80er Jahre: Die besten Abenteuerfilme des Jahrzehnts II

Weiter geht es mit den besten Abenteuerfilmen der 80er Jahre, dem letzten Jahrzehnt, in dem dieses Genre tatsächlich noch eine gewisse Relevanz sowohl für Arthaus- und Independent- als auch das große Blockbuster-Kino hatte. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja demnächst doch noch einmal ein etwas größeres Revival abseits von lahmen Piratenfilm-Ablegern. Bis dahin denken wir wehmütig an die gute alte Zeit zurück, als Indiana Jones und der letzte Kreuzzug sowie die Jugendversion des Abenteuer-Popcorn-Kinos Die Goonies Fantasy, Epik und Action perfekt unter einen Hut brachten, als Mosquito Coast, Greystoke und Wenn die Wölfe heulen sich in Zivilisationskritik und Überhöhung des natürlichen, kreatürlichen Leben übten, und die Zeit in der Im Rausch der Tiefe die Standards für ein beeindruckende Naturaufnahmen und herausragende Kameraführung neu definierte. So viel Nostalgie muss sein…

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Die 80er Jahre: Die besten Abenteuerfilme des Jahrzehnts I

Neben all den großen und kleinen Genre-Irrungen und Wirrungen steht für die 80er Jahre eins fest: Sie waren die letzte Dekade der wirklich großen Abenteuerfilme des Blockbuster- und Independentkinos. Und was für ein tolles Jahrzehnt waren sie für dieses Subgenre! Schatzjagden, Erkundungen im Dschungel, in Wüsten und auf Meeren, spannende Familienunterhaltungen und düstere Reisen in die Herze der Finsternis. Es erfüllt schon mit Wehmut, dass dieses ausufernde Genre in den folgenden Jahrzehnten kaum noch Berücksichtigung geschweige denn Anerkennung fand. Abenteuerfilme, wie die hier genannten, bewegen sich immer an der Grenze zwischen Action, Spannung und Fantasy. Gerade der letzte Aspekt kann sich auf vielfache  Weise niederschlagen, sei es in mythologischen Bezügen wie im ersten Indiana Jones Jäger des verlorenen Schatzes, in tatsächlich fantastischen Szenarien wie im zweiten Teil der Reihe Der Tempel des Todes oder sei es in fantastischen Wirklichkeitsverklärungen wie in Crocodile Dundee oder Piraten. Näher an der Realität, weiter weg vom Fantastischen – aber alles andere als naturalistisch – sind da schon der vergnügte Comedy Clash of the Cultures Die Götter müssen verrückt sein sowie der spannende Ökothriller Der Smaragdwald. Für ein sehnsüchtiges in die Ferne schweifen, sind sie allesamt geeignet, und großartige Filme noch obendrein.

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Die 80er Jahre: Die besten Horrorfilme des Jahrzehnts III

Wir pendeln weiter zwischen Hollywood-Grusel und Independent-Horror. In der dritten 80er Horror-Retrospektive wird es zumindest kurzfristig wieder “etwas” braver, berechenbarer und vor allem familiengerechter. Mit Poltergeist stellen Steven Spielberg und Tobe Hooper unter Beweis, dass es durchaus auch so etwas wie die Family-Version des klassischen Horrors geben kann. Stephen King ist auch wieder zu Gast, dieses Mal mit dem Meisterwerk Shining, das der Autor der Vorlage dem ausführenden Regisseur Stanley Kubrick wohl nie verziehen hat und das zugleich die beste King-Verfilmung überhaupt ist. Surreal, ungewöhnlich und extravagant wird es im psychedelischen Höllentrip und den beiden Spät-Giallos Opera und Tenebrae, in denen Dario Argento sowohl ästhetisch als auch inhaltlich vollkommen spinnert, ungeniert am Rad drehen darf. Und für den Trash-Faktor sorgt der ausgesprochen vergnügte, nichts desto trotz beängstigende Zombie-Thriller Re-Animator.

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Oscars: Spielberg geht leer aus…1976

In ein paar Stunden beginnt die Verleihung der Oscars 2012 und Steven Spielberg ist ja schon längst Stammgast und stolzer Besitzer mehrerer Filmpreise. Wahrscheinlich würde der junge Spielberg auch wesentlich weniger angepisst auf seine Nicht-Nominierung für “Der weiße Hai” reagieren, wenn er von dieser bis heute andauernden Karriere gewusst hätte…

via eayz.net

Die 80er Jahre: Die besten Fantasyfilme und Märchen des Jahrzehnts III

Für unsere letzte Fantasy-Retrospektive wagen wir noch einmal den Blick in die Traumfabrik: Mit Spielbergs E.T., Reitmans Ghostbusters und Marshalls Big zeigt Hollywood, wie sich große Mainstream-Fantasy mit gehobener Qualität produzieren lässt. Für das Big Budget Independent-Kino ist aber auch noch genug Platz, und wer könnte dieses in den 80er Jahren besser vertreten als der Meister des Emo Grusels Tim Beetlejuice Burton höchstpersönlich? Der bekommt auch gleich noch Konkurrenz durch die wunderbare, sträflich unterbewertete Klassiker-Fortsetzung Return to Oz. Und wenn es etwas europäischer, arthausiger und anspruchsvoller sein soll… Wim Wenders poetisches Fantasy-Drama Der Himmel über Berlin und das neuseeländische Düster-Epos The Navigator sorgen für die notwendige Abwechslung zum amerikanischen Bombast-Programm. Egal ob Studio-Produkt oder unabhängiges Kunstwerk, sehenswert sind alle hier genannten Filme, auch wenn wir im Anschluss gerne wieder über die ein oder andere Nennung (und Nicht-Nennung) streiten können.

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Die 90er Jahre: Die besten Filmdramen des Jahrzehnts III

Wo waren wir noch gleich stehen geblieben…? Genau! Die besten Dramen der 90er Jahre gehen in die dritte Runde. Mit Jonathan Demme und Steven Spielberg fahren wir noch einmal Hollywood-Geschütze auf. Zwei sensible Themen – einmal HIV in Philadelphia, einmal die Vernichtung der europäischen Juden in Schindlers Liste – die für Hollywood-Verhältnisse erstaunlich sensibel, wenn auch nicht ohne Traumfabrik-Pathos, umgesetzt wurden. Aber auch die kleinen Filme abseits des großen Geschäfts kommen zu ihrem Recht: Das furiose Psychogramm Shine, das sarkastische Familiendrama Der Eissturm und Mike Leighs düstere Großstadtapokalypse Nackt beweisen, dass auch jenseits des großen Budgets herausragende Filme produziert werden. Und mit David Lynchs The Straight Story hat sich gar ein Regisseur im Dramen-Genre verirrt, den man dort so gar nicht vermuten würde. Alle Filme, inklusive Kurzreview und Trailer nach dem Klick.

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Filmabriss: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2, Super 8, Planet der Affen: Prevolution

Pfff… Wer geht schon im August ins Kino…? Hallo! Hier. Ich natürlich. Wenn schon das Wetter nicht viel hermacht, so kann man sich wenigstens in die fantastischen Arme der kinematographischen Traumfabrik flüchten. Und Träume versprechen die drei Filme dieses Filmabrisses alle, und zwar im großen Maße. Wir haben die epischen Sommerblockbuster vor uns, die sowohl Herz als auch Nerven berühren wollen, die große Gefühle liefern, nur um sie kurz darauf im gigantischen Actioninferno zur Hölle zu jagen. Super 8, der als Zusammenarbeit von Steven Spielberg und J.J. Abrams gleich mal versprechen darf, sowohl Nostalgiker als auch State-of-the-Art-Fantasten zufrieden zu stellen. Harry Potter, der in Die Heiligtümer des Todes Teil 2 endlich zum letzten Mal seinem Erzfeind entgegen tritt und die Geburt einer neuen Welt in Planet der Affen: Prevolution… Eigentlich genug Stoff um die Kinosäle zum Träumen zu bringen. Welche dieser Träume sich erfüllt haben und von welchen nur ein laues Zelluloid-Lüftchen übrig geblieben ist, erfahrt ihr nach dem Klick.

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Trailerprogramm für den Sonntag: Hugo, Contagion, Barney’s Version, Tim und Struppi, Juan of the Dead, Insidious

Hugo [Martin Scorsese]

Martin Scorsese ist es anscheinend gelungen etwas zu drehen, was er in dieser Form noch nie gedreht hat. Die Adaption eines illustrierten Fantasybuchs, einen bunten, überzeichneten, stilisierten Film für Kinder und Junggebliebene… Und das Ergebnis sieht zumindest dem Trailer nach zu urteilen fantastisch aus.

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Super 8: Schickes Poster und neuer Trailer

Wow! Das wirkt nostalgisch und frisch zugleich. Artworks des Familen/Fantasykinos der 80er und 90er umgesetzt mit den Mitteln von heute. Und die Freude auf Steven Spielbergs Super 8 steigt und steigt und steigt…

Official Synopsis

In the summer of 1979, a group of friends in a small Ohio town witness a catastrophic train crash while making a super 8 movie and soon suspect that it was not an accident. Shortly after, unusual disappearances and inexplicable events begin to take place in town, and the local Deputy tries to uncover the truth – something more terrifying than any of them could have imagined.

via Filmfreunde

‘The Adventures of Tintin’ International Teaser mit einigen neuen Bildern

Ich glaube, ich habe schon erwähnt, wie ungeheuer ich mich mich auf diesen Film freue… Daher spare ich mir das an dieser Stelle mal und haue gleich den neuen International Teaser raus, der immerhin ein wenig neues Material zu bieten hat. Drüben bei Slashfilm wird ein wenig gemosert, darüber dass man keine richtigen Gesichter zu sehen bekommt. Stimmt schon, halte ich aber für gar nicht so schlimm. Die Comicvorlage hatte ja jetzt auch nicht die großen Face-Emotions zu bieten. Wichtiger ist mir da eher so eine grundsätzliche Atmosphäre… Und die passt auch hier.


via Slashfilm

Trailer zum Tim & Struppi Animationsfilm von Steven Spielberg

Ich liebe Tim und Struppi! Den Zeichenstil, die besondere Atmosphäre der Comics, den Nostalgiefaktor, den fantastischen, magischen Realismus und die mitunter skurrilen Absonderlichkeiten, die dem Ganzen eine absurde Note verleihen. Deshalb habe ich die Idee Spielbergs, die Comics von Hergè als Animatiosnfilm zu inszenieren, mehr als kritisch beäugt. Jetzt ist er raus, der erste Trailer zu The Adventures of Tintin: The Secret of the Unicorn… und was soll ich sagen… Es sieht einfach fantastisch aus. Die Nostalgie schimmert auch in den aufwändigen Computeranimationen durch. Die Mischung zwischen fast schon grimmigem Realismus, grotesken Auflockerungen und Over-The-Top-Adventure erinnert sichtlich an die Vorlage… und die Atmosphäre scheint mehr als stimmig. Da können andere Tintin-Fans noch so aufheulen. Das passt. Und Hergè würde dieses geschickte Ausnutzen der CGI-Möglichkeiten mit Sicherheit auch gefallen. Irgendwie… ja verdammt… obwohl ich nicht im geringsten Spielberg-Fan bin, muss ich dem Mann hier einfach zugestehen, dass er anscheinend die perfekte Balance zwischen Traditionalismus, Respekt vor den Comics und zeitgemäßer Reinterpretation gefunden hat. Viel zeigt der Trailer noch nicht, und daher ist nach wie vor Abwarten angebracht, aber… Mein Gott! Ich freu mich auf den Film.

via The Fox is Black