Schlagwort-Archiv: Spike Jonze

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Filmabriss: Her, Lucy, The Wolf of Wall Street, Planet der Affen: Revolution

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Zweimal Kino, zweimal DVD. Zweimal Scarlett Johansson, zweimal Affengesichter (Sorry Leo). Gleich drei große Regie-Namen – Spike Jonze, Luc Besson, Martin Scorsese – und insgesamt viel hollywoodesker Eskapismus. Zeit für einen neuen Filmabriss…

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Filmabend: The Kids aren’t allright

Passend zu unserer Glorifizierung des Teenager-Films der 80er Jahre wird es mal wieder Zeit für einen ausgiebigen Filmabend, mit dem man locker ein viertel Wochenende – sprich Samstag Abend und Nacht – füllen kann. Und auch bei diesem sollen die Teenager im Mittelpunkt stehen, allerdings primär ihre dunklen und morbiden Seiten. Be afraid, the kid’s aren’t allright! Sie lügen, stehlen, morden in den schlimmsten Fällen sogar, werden zu pubertären Monstern und Unglücksbringern für die erwachsene Welt… denn sie wissen nicht was sie tun. Die folgenden Filme veranschaulichen, warum die Kids schon immer böse aber auch verloren, ohne Hoffnung waren, in den 50ern ebenso wie in den 70ern, in den 80er Jahren ebenso wie im neuen Jahrtausend. Eine kleine cineastische Zeitreise durch die Abgründe der Jugend, flankiert von passender Musik, gutem Essen und angenehmer Gesellschaft. Eben alles, was ein traditioneller Homevideo-Abend benötigt.

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Lamp – Großartige Ikea-Werbung von Spike Jonze

Eine alte Lampe wird ausgesetzt, zurückgelassen, zu Gunsten eines neueren, schickeren Modells. Ich kannte diese Ikea-Werbung von Spike Jonze aus dem Jahr 2002 noch nicht… sie ist aber einfach mal unglaublich gut. So hat sie unter anderem auch den Großen Preis beim Cannes Lions International Advertising Festival gewonnen und wurde vom Boards Magazine zu den besten Commercials der Dekade gepackt, mit folgender Begründung:

Spike Jonze’s incredibly human directing touch created a believable tenderness between a woman and her new Ikea lighting, eliciting pure empathy for a lonely, discarded object, left to suffer curbside in the rain, and then shattered it all with one brilliant stroke of casting that abruptly and brusquely brought us all back to reality.

Also unbedingt anschauen! Bei diesem Spot stimmt einfach alles, von der wundervollen melancholischen Inszenierung, bis zum abrupten pointierten Ende…

via openculture

Mourir Auprès de Toi – Stop-Motion Kurzfilm von Spike Jonze

Da wir diese Woche weder zum Kurzfilm noch zum Animated Short der Woche gekommen sind, gibt es zum Ausgleich fürs Wochenende eine wahre Pehrle von einem Kurzfilm. Der brandaktuelle “Mourir Auprès de Toi” ist eine wunderschöne, in Stop-Motion erzählte Liebesgeschichte, in der die Coverfiguren berühmter Werke sich suchen, finden und ineinander verlieben. Inszeniert von niemand geringerem als Spike Jonze, der mit Wo die wilden Kerle wohnen, Adaption, I’m Here und zuletzt Scenes from the suburbs meisterhafte Lang- und Kurzfilme in seiner Vita aufweisen kann.

Designer Olympia Le-Tan’s embroidered clutch-bags spring to life in director Spike Jonze’s tragicomic stop-motion animation Mourir Auprès de Toi (To Die By Your Side). On a shelf in famed Parisian bookstore Shakespeare and Company, the star-crossed love story of a klutzy skeleton and his flame-haired amour plays out amidst Le-Tan’s illustrations of iconic first-edition book covers.


Mourir Auprès de Toi via Cinematze

Musikvideo der Woche: Chemical Brothers – Elektrobank

Heute mal wieder einen Klassiker aus den guten alten 90er, in denen Leute wie Spike Jonze und Michel Gondry die Musikvideos auf ein neues Level brachten. In Electrobank geben sich dann auch die Coppolas ein Stelldichein und Töchterchen Sofia (Lost in Translation, Somewhere, The Virgin Suicides) tanzt traumwanderlisch zu den harten Electrobeats der Chemical Brothers.

Chemical Brothers – Elektrobank (1997)

Regie: Spike Jonze

Album: Dig Your Own Hole

Kurzfilm der Woche: Scenes from the Suburbs

In letzter Zeit sind wir ein wenig nachlässig geworden, geloben aber nicht nur Besserung sondern liefern mit eintägiger Verspätung ein wahres Goldstück von einem Kurzfilm nach. Der frischen Traumhochzeit zwischen Arcade Fire und Spike Jonze haben wir ja an anderer Stelle schon ausgiebig entgegen gefiebert. Der Film ist nun veröffentlicht. Und wahrscheinlich für nur wenige Tage auf MUBI zu sehen. Also schnell zuschlagen!

HIER DER FILM IN VOLLER LÄNGE

Director Spike Jonze teams up with Arcade Fire to create a 30 minute short film inspired by their critically acclaimed album, The Suburbs, and its themes of war and coming of age in suburbia.

Co-written by Jonze & Arcade Fire’s Win Butler & Will Butler, this companion piece to the album follows the narrator, living in a suburban dystopia, trying to piece together fragmented memories from when he was a teenager, and his experiences with his friends as they grow apart.

Scenes from the Suburbs (USA, Kanada 2011)

Regie: Spike Jonze

Musik: Arcade Fire

Plakat und Trailer zu Spike Jonze’s Arcade-Fire-Film “Scenes from the Suburbs”

Bald ist es soweit. Der Kurzfilm “Scenes from the suburbs”, den Independent-Regisseur Spike Jonze (Where the wild Things are) zusammen mit den Indie-Rock-Größen Arcade Fire gedreht hat, wird am 27. Juli als kostenloser Stream im Internet veröffentlicht. Der 28minütige Film, der mit der Musik von Arcade Fires Album The Suburbs arbeitet, stellt die Bilder von Kriegsseznarien denen von Teenagern in typischen amerikanischen Vororten gegenüber. Der Film feierte auf dem SWSX-Festival 2011 in Austin Texas seine Premiere und wurde dort bereits begeistert aufgenommen. Und nach dem herausragenden I’m here darf man von Jonze ohnehin eigentlich nur Gutes erwarten.

Director Spike Jonze teams up with Arcade Fire to create a 30 minute short film inspired by their critically acclaimed album, The Suburbs, and its themes of war and coming of age in suburbia.

Co-written by Jonze & Arcade Fire’s Win Butler & Will Butler, this companion piece to the album follows the narrator, living in a suburban dystopia, trying to piece together fragmented memories from when he was a teenager, and his experiences with his friends as they grow apart.

via i-ref

Die 90er Jahre: Die besten Fantasyfilme und Märchen des Jahrzehnts

Man kann es drehen und wenden wie man will… Die 00er Retrospektiven waren der Publikumsmagnet auf Seite360 im vergangenen Jahr. Und da sie nebenbei sowohl beim Stammpublikum als auch neuen Besuchern hervorragend ankamen, haben wir uns gedacht: Joa… es gibt ja noch so einige Filmjahrzehnte, die sich hervorragend kanonisieren lassen. Also räumen wir – wenn wir schon mit den 00ern angefangen haben – das Feld gleich von hinten auf. Los gehts mit den 90ern, und wie schon bei den 00ern beginnen wir mit den besten Fantasyfilmen dieses Jahrzehnts.

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Musikvideo der Woche

Ein ca. 30 Jähriger Mann in Hip Hop Kleidung, der sich in ein Paket verpacken lässt und dort skurille Situationen überstehen muss ? Auf so eine Idee kann nur Spike Jonze kommen, der mit dem Video ” If I Only Had A Brain” eines seiner ersten Videoclips ablieferte.

MC 900 feat Jesus – If I Only Had A Brain (1994)

Album: One Step Ahead Of The Spider

Regie: Spike Jonze

Die 00er Jahre: Die besten Tragikomödien des Jahrzehnts I

Falls die Genre- und Gattungspräferenzen der 00er Retrospektiven noch unklar waren, sollten sie so langsam Kontur gewinnen. Nach der äußerst dünnen Action- und Komödienausbeute bekommen die tragikomischen Filme, die Dramödien und Tragikomödien mit einem lachenden und weinenden Auge gleich zwei Artikel spendiert. Vieles  Gutes hat uns aus diesem Genre im vergangenen Jahrzehnt erreicht, sowohl aus den USA als auch vom Rest der Welt. Man durfte lachen, man durfte weinen, man durfte hervorragende Filme genießen. Die ersten mal bitter mal komischen Werke folgen auf den Fuß. Teil 2 wird so schnell wie möglich nachgereicht.

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Die 00er Jahre: Die besten Fantasyfilme und Märchen des Jahrzehnts

Mit den vergessenen Alben und den besten Popalben des Jahrzehnts haben wir das musikalische Dekade ja bereits ganz gut abgeklappert. Das selbe werden wir nun auch mit den cineastischen 00ern anstellen. In der folgenden Veröffentlichungsreihe werden wir jedem Genre einen kleinen Artikel gönnen und die beachteten, vergessenen und vor dem Vergessen zu bewahrenden filmischen Glanzlichter der Jahre 2000 bis 2010 auflisten. Den Anfang machen die besten Fantasyfilme und Märchen des Jahrzehnts.

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Kurzfilm der Woche: I’m Here (Spike Jonze)

Leider ist die Roboter-Romanze von Spike Jonze nur alle zwei Stunden als Stream auf der filmeigenen Homepage verfügbar (mit begrenzten Sitzplätzen). Aber es lohnt sich:

I’m Here (USA 2010)

Drehbuch & Regie: Spike Jonze

Darsteller: Andrew Garfield, Sienna Guillory

Dauer: 30 Minuten

–> Zum Film

Klassiker des selbstreflexiven Kinos – Klappe die Dritte: Dennis Hoppers „The Last Movie“ (1971)

Bekanntlich beendete bereits Godard 1967 mit „week-end“ das Kino. „The Last Movie“ von 1971 ist nun die finite Sicht eines US-amerikanischen Künstlers auf das Medium Film. Mit „Easy Rider“ konnte Dennis Hopper 1969 einen ersten großen Erfolg des New-Hollywood-Kinos verbuchen. „Bonnie und Clyde“ von Arthur Penn und „Die Reifeprüfung“ von Mike Nichols, beide erschienen 1967, waren nicht ganz so erfolgreich. Mit „The Last Movie“ zieht Hopper einen Schlussstrich unter die goldene Ära des klassischen Hollywoods. Sein Hauptaugenmerk liegt nicht, wie im europäischen Kino, auf der Psychologie. Bei ihm pendelt die Betrachtung des Mediums zwischen der Darstellung eines oberflächlichen Regel- und Machwerks, also wie ein Film funktioniert und gemacht wird und der Tiefenwirkung auf diejenigen, die den Film sehen.

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Rezension zu Spike Jonzes "Wo die wilden Kerle wohnen"

Kinderbücher und insbesondere Kinderfilme haben immer zwei große Stolpersteine zu umgehen. Die erste Falle lauert darin sich sprachlich und stilistisch allzu sehr an das junge Publikum anzubiedern. Tappt der Film in die entsprechende Falle, kommt dabei ein bemüht cooles, meistens jedoch sowohl für kindliche als auch erwachsene Zuschauer höchstgradig peinliches Werk heraus, dessen gewollte Hippigkeit und Trendyness zu einem erhöhten Fremdschämfaktor führt. Die zweite Gefahr besteht darin, das junge Publikum nicht ernst genug zu nehmen: Im Endergebnis tummeln sich dann tumbe, naive Figuren in kitschigen, quietschbunten Szenarien und braven, zahnlosen Handlungen, die Kindern nicht mehr als ein gelangweiltes Gähnen entlocken.

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