Hörenswertes: James Blake, Garbage, Tom Odell, Gallant, Spain, YG, Red Hot Chilli Peppers, Blink 182

tameimpala

VÖ. Was war das noch für ein Moment in grauer Vorzeit, als man sich noch den Termin rot in den Kalender strich. Man band sich gar ein feistes Leibchen um und hüpfte strahlend in den nächsten Saturn, wo ein damals schon unmotivierter Mitarbeiter erst einmal an zehn andere Kollegen verwies. Der älteste und am schlechtesten gelaunte schaute dann in den PC, vertippte sich zehnmal und meinte dann: “Nä, haben wir nicht.”

Heute ist das alles vegane Wurst. James Blake haut einfach ohne Ankündigung raus, Radiohead und Beyoncé auch. So, dann hörte ich also mal mit Verzögerung in das Blake-Album rein und stellte fest: Gallant ist fast noch besser und in den Staaten schon richtig groß. Der nächste Frank Ocean mindestens. Spain machen seit den 90ern solide Arbeit, Garbage zum Glück auch wieder und YG klingt, als ob er eben nicht in den 90ern geboren wäre, sonder als habe er sie bereits miterlebt.

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Die 90er Jahre: Die besten Alben des Jahrzehnts (Übersicht aller Artikel)

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Poetisch, laut, grimmig, maskulin, feminin, naiv und abgeklärt. Das waren die 90er und hier noch einmal die große Retrospektive im Überblick.

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Hörenswertes: D’Angelo, J.Cole, Haftbefehl, Run The Jewels, Big K.R.I.T.

Hrmpf, ich will mich gar nicht mit einer Entschuldigung aufhalten. Ich habe es total verpennt und werde die nächste Hörenswertes-Rubrik viel schneller an den Start bringen. Hier also noch der Best of The Rest 2014, während ich Besserung für 2015 gelobe und mich nicht wieder zu sehr…oh, wow ein tanzender Hund in meiner Timeline!

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Hörenswertes: Scott Walker & Sunno))), Marianne Faithfull, Damien Rice, Pink Floyd, TV on The Radio

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Au revoir, auf Wiedersehen
goodbye, tschüss und baba
es ist soweit, adiós, au revoir
(Ja Panik- Au Revoir)

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Ohrwurm: Bart Davenport – Fuck Fame

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Schönes Wetter, toller Urlaub, frisch verliebt. Ja, mir scheint momentan ziemlich die Sonne aus dem Arsch und auch wenn Fuck Fame wie ein runtergerotzter Streetpunk-Song klingt, ist das hier wunderschöner White Man`s Soul, der The Smiths mit Funk verbindet.

Das Album “Physical World” ist gerade raus und ihr dürft das gerne hören. Auch wenn man keinen Urlaub hat oder nicht verliebt ist. Echt jetzt!

Trentemoeller – Gravity (Video)

Tzes! Warum weiß ich mal wieder nichts von einem neuen Album des norwegischen Kult-Electro-Künstlers. Das Video zu Gravity hat viel urbanen Kram, viel Zwischenmenschliches und viel Sonne! Ach Mensch, ich will den blöden Winter nicht mehr!

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Musikvideo der Woche: Moderat – Bad Kingdom (Video)

Was für ein großartiger, epischer und herrlich melancholischer Song von den Berliner Electro-Künstlern von Modeselektor und Apparat. Die sind ja schon solo eine Wucht, aber zusammen sollten sie sich endgültig nach ganz weit vorne etablieren.

AlunaGeorge – Body Music (Stream)

AlunaGeorge sind vielleicht ein paar Leuten wegen ihrer Zusammenarbeit mit dem derzeitigen UK-Hype Disclosure ein Begriff. Das Album des britischen Duo hat auf Body Music wunderbar entspannten Dubstep-Soul, der es schafft auch mitunter harsche Breakbeats trotzdem in ein poppiges Gewand zu hüllen. Ich glaube ich habe mein Album für den Spätsommer gerade gefunden…

vollständiger Album-Stream auf Stereogum

Hörenswertes Frühling: The Knife, When Nalda Became Punk, Tyler The Creator, James Blake

Endlich! Das erste Mal nach Ewigkeiten wieder vor die Tür gehen und zur Abwechslung keine sibirische Kälte, die einem im Wind um die Nase weht, sondern Grill-Geruch von Nachbars Garten und überall aufhellende Häuser-Fassaden und glückliche Gesichter. Naja, etwas übertrieben, und ich bin eigentlich noch zu sehr im Winter-Modus gefangen, als dass ich einfach so dem sonnigen Sonntags-Braten trauen könnte, aber dafür gibt es ja auch passende Musik, die einen in den Groove bringt. The Knife sind allerdings eher was für halluzinogene Trips, Tyler ist nun doch ein Sunnyboy, James Blake wehklagt weiterhin und When Nalda Becomes Punk haben wohl als einzige wirklich den Wetterwechsel registriert. Nächstes Mal wird es richtig poppig und bis dahin gönnt euch mal ein leckeres Eis, Stracciatella oder Nuss.

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Hörenswertes Winter 2013: Foals, Frightened Rabbit, Biffy Clyro, Jim James, Tocotronic, Inc.

So, die wahrscheinlich neben dem Herbst beste Jahreszeit für interessante Veröffentlichungen hat begonnen und beglückt uns mit Alben, die einem die Winterdepression vertreiben und mal zum tanzen, zum nachdenken oder gar zum Kopfschütteln einladen. Die Foals tanzen mal wieder die Wurzel im Quadrat und perfektionieren ihren Math-Rock, Inc. erneuern den R`n B, Frightened Rabbit wärmen uns mit feinem Single Malt Aroma und Tocotronic werden langsam noch komischer, als sie eh schon immer waren.

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Jamie Lidell – Jamie Lidell (Stream)

Hurra! Nach einer halben Ewigkeit melde ich mich mit einem Stream zu dem neuen Lidell-Album zurück. So feiert man die Rückkehr ins Leben und nicht anders. Ich schaue nun aber erstmal Fußball und getanzt wird später…

Stream

The Man With The Iron Fists Soundtrack by RZA (Stream)

Jo, der alte RZA ist mal wieder mit seinem Lieblingsthema Samurai zurück. Doch diesmal gibt es nicht nur ein Album, sondern auch gleich einen Film. Der Wu-Tang Can Mastermind hat sich dafür auch gleich mal nen paar Superstar-Kumpels wie die Black Keys und Kanye West in Studio geholt und via Bandcamp ist das Dingen nun komplett anhörbar.

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Frank Ocean – Channel Orange (Stream)

In den USA wird schon ein großer Hype um das neue Frank Ocean Album veranstaltet und der junge Mann, der  Teil der schwer angesagten Hip Hop Kollektiv Odd Future Wolf Gang Kill Them All ist, wird bereits als der kommende Mega-Star, nicht nur des Hip Hop, abgefeiert. Auf seiner Homepage kann man sich das Album nun anhören und sich selbst überzeugen ob Channel Orange der erwartete Gamechanger geworden ist, auf den Indie-Blogs und Mainstream in ungewohnter Verbundenheit gleichermaßen sehnlichst drauf warten.

Stream

Gorillaz – GSS Spring Mix (Stream/Mixtape)

Naaajaa,Frühlinggefühle kommen ja leider bei dem Schummdelwetter nicht auf. Der wohlig warme Frühling kommt aber sicherlich wieder und die Gorillaz hauen schon mal den passenden Soundtrack dazu raus. Von Soul bis verspulten Electro ist alles am Start.

via Hypetrak

Die 90er Jahre: Die besten Hip Hop Alben des Jahrzehnts IV

Irgendwie war schon im vorhinein klar, dass Hip Hop einen großen Anteil an den 90ern Alben haben würde, aber dass er sogar Britpop in der Anzahl der Retrospektiven überholt, hätte ich zu Beginn dieses langwierigen Projektes selber nicht geglaubt. Diesen Umstand könnte man vielleicht mit Nostalgie erklären, wenn es nicht so wäre, dass mir auch vieles vor der Suche nach den besten Alben der Dekade selbst noch unbekannt war. Anyway, die gewaltige Anzahl an guten LPs untermauert einfach den Ruf der 90er als Golden Era of Hip Hop. Heute gibt es in der Rückschau allerhand Düsteres von GZA/Genius und Smif-n-Wessum, während De La Soul mal wieder auf der sonnigen Seite des Lebens stehen und Public Enemy die verbalen Brandstifter geben indem sie eine ihrer letzten Großtaten veröffentlichen.

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