Schlagwort-Archiv: Social Networks

Links fürs Wochenende

Komponieren heute

Johannes Kreidler macht sich Gedanken über den Aufwand und vor allem das Personal, das heutzutage für eine Komposition benötigt wird.

Sprechende und schweigende Malerei

„Heissest du die Malerei eine stumme Dichtung, so kann auch der Maler die Poesie eine blinde Malerei nennen. Nun sieh zu, wer der schadhaftere Krüppel sei, der Blinde oder der Stumme.“ (Leonardo Da Vinci)

Das Bild des Helden

Thomas Grüter aus der Gedankenwerkstatt schlüpft in die Rolle des Barden, der Siegfried bei seinen Abenteuern begleitete.

Kein Fisch, kein Fleisch

Jan Jasper Kosok für den Freitag über das Urteil im Fall GEMA vs. YouTube:

Das Landgericht Hamburg sollte heute im Streit zwischen der GEMA und YouTube klären, ob das Videoportal wirklich genug sperrt. Das Ergebnis: Ein bisschen tut es das nicht

Passend dazu auch Wir müssten mal miteinander reden, Vorläufige Stärkung, Gema nicht zu YouTube.

Euer Internet ist nur geborgt

Wer Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke nutzt, ist im Netz nicht wirklich frei. All diese Dienste können von den Betreibern jederzeit verändert, verkauft, zensiert, geschlossen werden. Wer wirklich frei im Internet veröffentlichen will, braucht eine eigene Website.

Mir reichts jetzt!

Nach diversen #Nazigates bei den Piraten schlägt Marina Weisband mit der Faust auf den Tisch und macht eine großartig klare Ansage gegen rechtsradikale Störenfriede innerhalb der Partei.

Punk ist… Oder: wie viel sind 2000 Mädchen?

Mit jeder neu erschienenen Platte einer der (so genannten) deutschen Punkbands kommt die ebenso intelligente wie auch überlebensnotwendige Frage auf, ob das noch „Punkrock sei“. Seien es Die Ärzte oder die Toten Hosen, es spielt im Endeffekt keine Rolle, welche Band mit welcher musikalischen Ausprägung – die Frage bleibt stets dieselbe.

Gold Strike (Browsergame)

Keine Ahnung, wie sie das geschafft hat, aber meiner Freundin ist es gelungen, das wohl langweiligste Browsergame aller Zeiten im Internet auszumachen. Und das schlimmste daran, ich spiele das auch noch… jetzt schon seit ein paar Tagen, und jedes Mal überkommt mich der Ekel vor mir selbst, dass ich nichts besseres zum Prokrastinieren finde. Was mache ich also? Ich teile diese gähnende Flashgame-Hölle einfach mit euch. Aber behauptet nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

If Video Games were real:

Letztes Jahr auf Seite360:

Bei den besten Filmen der 90er Jahre kommt langsam die Frage auf: Kommt eigentlich noch Four Rooms? Nachdem diese mit ‘Nö’ beantwortet wurde, wirft Rinko einen Blick auf die besten Drogenfilme der Dekade, während Florian The Brave mit Johnny Depp zumindest kurz erwähnt haben will. Für weitere Nostalgieschübe sorgen die Deftones, die dann ja doch irgendwie auch Nu Metal sind, sowie ein filmabendliches Mashup, bei dem Walt Disney auf Zombies from Outer Space trifft und uns die Möglichkeit gibt, Parallelen zwischen Klassikern wie Dawn of the Dead und Arielle die Meerjungfrau zu suchen.

Links fürs Wochenende

Der Tod und das Social Web

Thomas Gigold über die Rolle der digitalen Sphäre am Ende des Lebens.

Die Grass-Debatte:

Puh, da gibt es so viel, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Nee, okay… eigentlich ist es klar. Natürlich erstmal mit dem Gedicht selbst, Was gesagt werden muss. Einen guten Kommentar gibt es von Josef Joffe, der sich Gedanken über den innerlichen Antisemitismus Grass’ macht: Der Antisemitismus will raus. Etwas handwerklicher geht da Frank Schirrmacher vor, der das Gedicht auseinander nimmt und unter dem Titel Was Grass uns sagen will eine mögliche Interpretation anbietet.

Die SZ selbst stellt noch einmal einen kleinen Überblick der empörten Reaktionen zusammen, die auf Grass in den letzten Tagen hereingeprasselt sind. Laut dem Postillon haben die Vereinten Nationen ein Tinten- und Pfeifentabakembargo über Grass verhängt. Broder stellt fest, Günther Grass sei zwar nicht ganz dicht, aber ein Dichter, während einer der wenigen wohlwollenden Kommentare von Thomas Nehls stammt. Dieser verlangt Friedenspreis statt Schelte für den in der Kritik stehenden Lyriker. Dieser hat selbst natürlich auch nochmal reagiert (siehe Video unten), woraufhin Arno Frank feststellt, dass sich Grass nur noch weiter in seinem selbstverzapften Unsinn verstrickt. Und Broder langt in diesem Fall auch nochmal nach: “Ein autoritärer Knochen spielt verfolgte Unschuld”… Meiner Meinung nach summa summarum viel zu viel Aufregung um ein politisch eindimensionales, unterdurchschnittliches Gedicht.

Sensationalist Movie Posters, 1956-1973

Futter für die Augen vom Retronauten

Eine kurze Geschichte vom Kopieren und Kapieren

Wolfgang Messer begibt sich auf eine kleine Zeitreise in die Geschichte der analogen und digitalen Kopie des 20. Jahrhunderts:

Kein (Urheber-, Nutzungs-, Lizenz-, Leistungsschutz-, Anti-Produktpiraterie-)Recht der Welt – und sei es auch noch so neu und genial konstruiert – wird die Zeit komplett zurück drehen können. Es wird allenfalls noch notdürftig ein paar Wunden verbinden und Brüche schienen, aber nichts mehr wirklich heilen. Möglicherweise richtet es stattdessen sogar neuen Schaden an. Viele Chancen vertan und wenig kapiert, schon lange.

Gottes geliebte Söhne

Er ist homosexuell und Kandidat für das Priesteramt. Die katholische Kirche sieht das nicht vor, sie nennt sein Leben „ungeordnet“. Anvertrauen kann sich der junge Mann niemandem – und ringt mit seiner Berufung.

Die sixtinische Kapelle online

Ein wenig Besinnung für die feierlichen Ostertage, inklusive sakraler Klänge und interaktiver Features.

Machen Pornofilme Religiöse (un-)glücklich?

Pornofilme werden von glücklich Verheirateten seltener angeschaut und machen auch nicht wirklich glücklich. Aber massiv beeinträchtigen sie das Lebensglück (nur) jener, die glauben, dass solche Filme zu verdammen seien – und sie dennoch anschauen.

Die Handelsblatt-Debatte:

Das Handelsblatt, das Autoren auch gerne mal Kriegserklärungen an die Netzgemeinde schreiben lässt – hat unter dem Slogan Mein Kopf gehört mir die Statements von “mehr als hundert Vertreter aus Kunst, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik” zu Urheberrecht und geistigem Eigentum veröffentlicht. Reaktionen aus der “Netzwelt” ließen natürlich nicht lange auf sich warten: So stellt Marcel Weiss auf Neunetz fest, dass sich unter den 100 Handelsblatt-Kreativen gerade mal 26 Kreativschaffende, dafür aber 47 Manager befinden und spricht von einer kompletten Selbstdemontage des Handelsblatt, während  Markus Beckedahl dem Wirtschaftsmagazin Kampagnen”journalismus” vom Feinsten attestiert. Schön bissig nimmt Thomas Knüwer den zu den Promi-Statements veröffentlichten Artikel auseinander: Das Handelsblatt schwurbelt durch die unreale Welt lautet sein Fazit.

Auch Dirk von Gehlen meldet sich zu Wort: Vom Wissen der Wichser, ebenso Stefan Niggemeier, der passend feststellt Euren Kopf habt ihr längst verloren und den Verantwortlichen der Kampagne einige weitere lesenswerte Links ans Herz legt. Eine ebenfalls gute Linksammlung haben die Piraten auf Google+ zusammengestellt, während Richard Gutjahr zum anschwelenden Twitter-Shitstorm verschmitzt feststellt:

Letztes Jahr auf Seite360:

Florian sinniert über Grenzen und Möglichkeiten des aktuellen Zombiefilms und sucht in der Veröffentlichungsflut des Jahres 2011 nach hörenswerten Alben für den April. Fündig wird er bei den Mountain Goats, Za!, Explosions in the Sky und Colin Stetson. Für den nötigen Schub Nostalgie sorgen die besten Komödien der 90er Jahre. Ansonsten freuen wir uns alle so wie dieses Jahr (ähmm) am schönen Wetter und geben uns diversen Frühlingsgefühlen hin.

Links fürs Wochenende

SPOTIFY

Wahrscheinlich der überflüssigste Link, den wir hier jemals als Link fürs Wochenende gepostet haben. Falls ihr also die letzten Tage durchgeschlafen, auf dem Mond oder in einer Zeitkapsel verbracht habt, here we go. Ich benutze Spotify mittlerweile schon ein paar Tage und werde mit Sicherheit auch noch etwas Längeres dazu schreiben. Nur so viel schon mal vorab: Es lohnt sich! Sowohl als Musik-Stream-Portal als auch Organisations-Tool für die lokale Musikbibliothek. Es ist schlank, verdammt sexy und macht süchtig.

Passend dazu auch: Ein erster Rundgang durch Spotify beim Musikexpress, Spotify scheucht die Konkurrenz mit Gratisangebot auf, Darf ich die Musik mitschneiden? + Replik: Ist das Rippen bei Spotify zulässig?, Im Schatten von Spotify: Rdio mit großem Redesign, Kritik am Datenschutz von Spotify, Interview mit Axel Bringéusdem Director of International Growth für Spotify

Westberlin

Sehr cooler Tumblr, der die Vergangenheit der geteilten Hauptstadt in schicken Fotografien wieder aufleben lässt.

Fantasy Ja! Aber bitte ohne Freaks!

Sehr schöner Rant von Michael Erle über unangenehme Begleiterscheinungen der Popularisierung der Nerdkultur:

von A wie Alderaan bis Z wie Zwerg hat der Mainstream so ziemlich jedes Element einer Gedankenwelt, die früher noch Geeks, Dorks und Freaks gehörte, aufgesogen. Vampire als bevorzugte Lektüre von Teenagermädchen waren sozusagen der letzte Nagel im Sarg des Nischendaseins unseres Lieblingsgenres. Spätestens die Spekulationen über das „Next Big Thing“ (Zombies? Werwölfe? Zeitreisende Cowboys?) sollten uns einen Schrecken eingejagt haben: unser schönes, verschrobenes und geistreiches Hobby leidet unter dem Gesetz des Freien Marktes und seines Marketings.

Die Facepalmisierung des Internet

Warum muss ich täglich auf Twitter lesen “Wer noch einmal Wort xy schreibt, wird entfolgt”? Wozu die ganzen abwertenden Vokabeln, warum andere lächerlich machen, anstatt einfach mit ihnen zu reden? Wie wäre es denn, der betreffenden Person, die etwas so unsägliches gebloggt/getwittert/gesagt hat, einfach mal in Ruhe zu erklären, was mir nicht passt? Anstatt sie durch einen abwertenden Tweet zu verhöhnen?

dys4ia (Browsergame)

Ungemein persönliches Browsergame von ‘Pixel Provocateur’ Auntie Pixelante, die ihren Weg zur Frau, von der gesellschaftlichen Ablehnung über die Hormontherapie bis heute spielerisch aufarbeitet.

Nelly (Browsergame)

Wenn es nicht ganz so artifiziell sein soll: Nelly ist ein spannender Plattformer zwischen jugendlichem Alptraum, Gothic Novel und Burton-Ästhetik. Narration und spielerische Herausforderung behindern sich hier nicht gegenseitig sondern ergänzen sich zu einem fantastischen, dunklen Anti-Märchen.

Meinungsmacher 2012: Hacker-Interviews

Schafft Leverkusen den Klassenerhalt?

Eine mathematische Problemlösungsstrategie für Fanhoffnungen und Fanängste.

Warum ich nie mit etwas fertig werde…

Infografik

Letztes Jahr auf Seite360:

Der März wird endlich etwas hörenswerter, mit J Mascis, dem Esbjörn Svensson Trio, den Strokes, The Pain of being pure at heart, Earth und anderen… und dann gibt es natürlich auch noch die wundervolle neue Songcollage von R.E.M. Collapse into now und der musikalische Frühling ist gerettet. Cineastisch läuft eher weniger und so rezensiert Florian schon etwas weiter zurückliegende Filme wie Revanche und Hot Tub Timemachine.

Links fürs Wochenende

Der beste schlechte Schauspieler der Welt

Großartige Auseinandersetzung mit Triumph, Niederlage und Triumph der Schauspieler-Karikatur Nicolas Cage:

Cage sehen heißt erkennen, wie Schauspiel zustande kommt. Man wird nicht wie bei anderen Stars in eine Illusion hineingezogen, sondern erlebt zur gleichen Zeit die Herstellung und Zertrümmerung einer Fiktion.

Warum ich das hier nicht auf einen Tumblr mache

Kraftfuttermischwerk-Ronny verteidigt seine Entscheidung, weiterhin klassisch zu bloggen und trotz mitunter knapper Texte – oder vollkommen ohne Text auskommender Bilder – nicht einen auf Tumblr zu machen.

Müssen wir uns vom Konzept des geistigen Eigentums verabschieden?

Eigentum an Sachen ist etwas, was die Menschheit seit Jahrtausenden kennt und anerkennt. Das Konstrukt des geistigen Eigentums stellt demgegenüber eine (juristische) Fiktion dar, die erst wenige Jahrhunderte alt ist und die von der Vorstellung getragen wird, dass man die Inhaberschaft an einem Geisteswerk in gleicher Weise wie eine Sache einer einzelnen Person ausschließlich und absolut zuordnen kann.

Geboren zwischen Katzen und Sex

Eine kleine Geschichte über die Hacker-Gruppe LulzSec, die sich aus dem Anarcho-Forum 4chan gebildet hat und diese Woche vom FBI ausgehoben wurde.

Mari0 (Game-Download)

Endlich: Der Portal/Mario-Hybrid von Stabyourself hat das Licht der Welt erblickt und begeistert mit den klassischen Mario-Bros-Levels, einer großen Portal-Spielwelterweiterung sowie einem sexy Level-Editor.

Der Drill des Gefällt mir

Titanic-Redakteur Leo Fischer setzt sich mit  satirisch mit der Generation Facebook auseinander und spart auch nicht an Selbstkritik.

Presserat: „taz-Fail“ als Meinungsäußerung zulässig

Der Presserat segnet die vollkommen falsche Behauptung, alle Amokläufer an Schulen hätten exzessiv Killerspiele gespielt, als legitime Meinungsäußerung ab.

Letztes Jahr auf Seite360:

Erschreckend wenig, was vermutlich wie derzeit unter anderem mit dem guten Wetter zusammenhängt: Rinko schafft es immerhin eine epische R.E.M.-Retrospektive zu veröffentlichen (was anderes als episch ist bei diesem enormen Output auch gar nicht drin) und Florian schaut sich den Himbeer-Abräumer Die Legende von Aang unter dem Motto “really that bad?” noch einmal genauer an.

Ein ganz normaler Mittwoch…? (#facebookdown)

Nope… zahllose Hilfe suchende Facebook-User irren durch andere Social Networks… und werden unter anderem auf Twitter fündig. Der Hashtag #facebookdown ist ganz oben bei den Deutschland-Trends und die Reaktionen reichen von schierer Panik über Weltuntergangs-Prophezeiungen bis hin zu selbstzufriedener Gehässigkeit. Hier ein paar Auszüge…

Update: Facebook geht wieder. Der Tag ist gerettet…

Facebook History of the Earth

In den letzten Jahren waren Facebook-Timelines zu historischen Ereignissen immer wieder gerne gesehen. Susanna Wolff von College Humor geht jetzt noch einen ganzen Schritt weiter: 14 Milliarden Jahre Erdgeschichte auf eine Timeline gebannt: Zu Wort melden sich Wasser und Atmosphäre ebenso wie Zellen, das Klima, die Dinosaurier und schließlich auch der Homo Sapiens. Damit aber nicht genug: Weiter geht es durch 400.000 Jahre menschlicher Kulturgeschichte, von der Entdeckung des Feuers über die Gründung der ersten Städte bis tief hinein ins 21. Jahrhundert wo sich die USA mit Osama Bin Laden, dem Irak und dem Common Sense kabbelt. Großartige Social Network Megalomanie, mit der man locker nen halben Abend verbringen kann.

Facebook History of the Earth @ CollegeHumor

Internet-Superhelden

Sehr schöne Illustrationen von Caldwell Tanner: Die Internet Justice League vereint alle großen Superhelden des Internets, listet deren Superkräfte auf und sucht nach ihren Gegenspielern. Schick ist das Ganze zweifelsohne, allerdings verstehe ich nicht, warum sämtliche Big Player ausgerechnet als Heroes und nicht als Villains auftreten. Zumindest Facebook könnte auch so etwas wie der Lex Luthor oder Green Goblin des Webs sein…

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Joseph von Nazareth @ Twitter

Joseph, ein Zimmermann aus Nazareth ist auf Twitter unterwegs. Über sich selbst sagt er

Joseph aus Nazareth, gefühlte 35 Jahre alt und vergeben. Führe einen kleinen Zimmermannsbetrieb in der 3. Generation in der Innenstadt von Nazareth.

und twittert Dinge wie:

Mache mir ernsthaft Sorgen. Maria ist die Nacht zwei Mal aufgestanden und aus dem Zimmer geschlichen. Ich muss unbedingt mit ihr reden.

Mal sehen, wie sich die Geschichte weiter entwickelt…

Joseph von Nazareth @ Twitter via Kulturzeit

Links fürs Wochenende

Was, wenn das Löschen eines Facebook Profils Mord wäre?

Interessantes, schön spinnertes Gedankenspiel von Robert Basic, das auf interessante Weise zeigt, wie sehr die Social Networks mittlerweile unser Leben bestimmen

Ich bin ein wohlmeinender Sexist

Doch während diese Bewusstmachung bei modernem Sexismus (= die Überzeugung, dass sexstische Verhaltensmuster heute keine Rolle mehr spielen, etwa: “Heute ist das doch längst kein Problem mehr”) und Neosexismus (= das Ablehnen von Maßnahmen gegen Diskriminierung auf der Basis des Geschlechts, also: “Dieser ganze Gleichberechtigungskram geht mir gegen den Strich!”) einen gewissen, korrigierenden Effekt zeige, sei der wohlmeindende Sexismus (der Frauen als besonders schützenswert, damit aber auch als dem Mann nicht ebenbürtig ansieht und dadurch zu ihrer Benachteiligung beiträgt) schwerer zu bewältigen – nicht zuletzt, weil er ja in positive Gesten verpackt daher kommt.

Bilder des Virtual Typewriter Museum

Großartiges Fotoarchiv des Virtual Typewritermuseums. Besonders exquisit sind natürlich die Typewriter Eroticas. Aber auch die anderen Aufnahmen, historischen Fotos, Postkarten und Trade Cards, können den Freund historischen Bildmaterials ganz schön lange aufhalten.

Open Air Festivals

Haben und Nichthaben – Insolvenz des Eichborn-Verlags

So schnell kann das gehen: Nachdem diese Woche amtlich geworden war, dass der Frankfurter Eichborn Verlag nicht wie geplant am 1. Juli in das neue Aufbau-Haus am Moritzplatz in Berlin ziehen würde, hat der Verlag am Donnerstag beim Amtsgericht Frankfurt einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt.

Letztes Jahr auf Seite360:

Wir würdigen die besten Tarantinoesken Filme der 00er Jahre und stellen fest, dass der Nu Metal gar nicht tot ist, sondern einfach nur komisch riecht. Ganz Deutschland ist im WM-Fieber und so kommen wir nicht drumherum, die dunklen Seiten des Fußballgeschäfts in dem herausragenden 90er Jahre Drama Nordkurve in Augenschein zu nehmen. Ansonsten ist natürlich Sommer und auch die Seite360-Redaktion wird ein wenig von dessen Loch verschluckt. Immerhin erfrischen die Klaxons mit der Ankündigung eines neuen Albums  und auch Male Bonding können mit ihrem Album Nothing Hurts die heiße Jahresezeit ein gutes Stück versüßen. Was noch…? …Achja, Hochkultur trifft Popkultur und Marilyn Monroe liest James Joyce’ Ulysses. Nice!

Links fürs Wochenende

Die 10 coolsten Typen des Planeten

Der NME meint mal wieder zu wissen, wen wir als besonders cool anzusehen haben. Auf Platz 1 hat es die Laura Marling, Freundin von Marcus Mumford geschafft. Dahinter die Indie Pop Hispter von Beast Coast, Janelle Monae und die Drums. Dass Julian Casablancas, der mit den Strokes immer sehr auf ein cooles Image bemüht war, recht weit hinten liegt, ist eher überraschend, der letzte Platz von Rivers Cuomos, der nun seit 15 Jahren immer noch die Form aus frühen Weezer Tagen sucht und auch das neue Album Hurley gnadenlos vergeigt hat, kommt dagegen gar nicht überraschend.

Paradox, paradox

Den ganzen Oktober bereits versorgen uns die Blogger von Dr. Webbaer mit spannenden Paradoxien und Dilemmata. Hoffen wir, dass das so weitergeht.

Heil Hipster !

Geschmackslosigkeit oder Abrechnung mit selbstverliebten Hipstertum? Auf Hipster Hitler gibt es Comics, sowie Shirts mit der Aufschrift “Death Camp For Cutie” und “Arcade Führer”.

Warum man mit der US-Flagge nicht das Bett beziehen darf

Ali Arbia findet auf Scienceblogs jede Menge absurde Flaggengesetze aus den USA.

Leider sind Flaggen vergänglich. Wie wird man sie also los ohne gleich drei Gesetze auf einmal zu brechen? Leider ist das Regelwerk nicht sehr klar und empfiehlt nur, die Flagge in “würdiger Art” zu entsorgen, “vorzugsweise durch Verbrennen” (wenn das nicht verwirrend ist…). (4 U.S.C. § 8 (k))

Erwachsenen Schwimmen

Eine sehr nerdy und unheimlich unterhaltsame Seite ist Adult Swim, wo man das komplette Programm aus Indie-Games, Comics, Family Guy Videos und Free MP3 bekommt.

Raab schlägt Ria, aber nicht die Langeweile

Gelungener Kommentar zur letzten Schlag den Raab Episode, die erste Abnutzungserscheinungen der Show – trotz nach wie vor hervorragenden Konzeptes – erkennen lässt.

Durchs wilde Absurdistan

Kabarettist und Liedermacher Rainald Grebe wird populärer und populärer… Jetzt hat der einstige Solokünstler seine Kapelle der Versöhnung gar zum Orchester der Versöhnung gepimpt… Ob das gut geht?

Die allerwitzigsten Social Network Gruppen und so

Nilz Bockelberg und Silke Bloms haben sich die Mühe gemacht und sämtliche Social Networks nach den skurrilsten und witzigsten Gruppen abgegrast und sie enstprechend kommentiert. Erscheint über den Langenscheidt Verlag im November.

Retro-TV- Sendung 44: Fernsehprogramm vom Oktober 1967

Mit Fury, Tammy – Das Mädchen vom Hausboot und Förster Horn