Schlagwort-Archiv: Serie

Improvisation No.1

Okay, ich werde an dieser Stelle nicht viel rumlamentieren, dass ich im Moment zu wenig zum Bloggen komme. Ich habe in der Euphorie der beiden letzten Prüfungen (beide übrigens ordentlich gemeistert) ja schon erwähnt, dass es jetzt an die Magisterarbeit geht, die ich Anfang September abzugeben habe… und naja… die beansprucht im Moment doch etwas mehr von meiner Zeit als erwartet. Es ist irgendwie immer so, dass ich, sobald ich ein Thema gefunden habe, das mich brennend interessiert, mich in dieses derart reinfresse, dass ich links und rechts alles liegen lasse. Aber ein Ende ist abzusehen, über 70 Seiten habe ich mittlerweile schon geschrieben und abgesehen davon, dass ich den gesamten ersten Teil noch einmal ordentlich umbasteln muss, bin ich doch sehr zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis. Ach scheiße, ich wollte ja gerade nicht lamentieren. Also Schluss mit dem Geplänkel! Sinn dieses Posts ist es, euch mit ein bisschen Stuff zu versorgen, der in letzten Zeit in meinem rss-Reader, in meinen Favoriten, in meinem Geist hängen geblieben ist.

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Mad Men in the 21st Century

Die Amis sind ja absolut verwöhnt mit großartigen Serien, man denke nur an Boardwalk-Empire oder Breaking Bad. Mein Favorit ist und bleibt aber Mad Men, dieser großartige Gesellschaftsroman der Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts und stylish ohne Limit. Aber wie würden Don Draper, Roger Sterling und Pete Campell heute arbeiten und natürlich trinken?

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Die besten Epen und Historienfilme der 80er Jahre: Fackeln im Sturm?

Ja…. was ist eigentlich mit Fackeln im Sturm (1985)? Viele, die wie ich in den 80ern und 90ern groß geworden sind, werden wohl kaum an diesem TV-Mehrteiler vorbeigekommen sein, sei es, weil die Eltern gebannt vor dem Fernseher saßen, als die epischen 90Minüter über den Bildschirm flimmerten oder sei es, weil man sich von den großartigen Kriegsimpressionen und dem Interesse am amerikanischen Sezessionskrieg verführen ließ. Unglaublich viele Jungs und Mädels meiner Generation haben die Geschehnisse um Nord und Süd in sich aufgesogen, die Serie bis zum bitteren Ende verfolgt und nicht wenige werden mit viel Wehmut und Nostalgie an die großen Ereignisse um Orry Main und George Hazard zurückdenken. Aber hält das gewaltige Drama um Liebe und Hass auch heutigen Sehgewohnheiten Stand…? Oder war es vielleicht sogar damals schon ziemlicher Mist und wird nur durch die rosarote Nostalgiebrille verklärt…? Oder haben wir es gar mit einem unterschätzten Meisterwerk des Historienfilms zu tun? Auf zum Direktcheck.

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Die 00er Jahre: Die besten TV-Serien des Jahrzehnts II

Wie versprochen; TV-Serien Best Of die Zweite. Direkt nach dem Klick…

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"The new man in charge" – LOST Epilog leaked

Ein sehr schöner – tatsächlich noch einige “Antworten” nachreichender – Epilog zu LOST ist die Tage im Internet aufgetaucht (und wurde bei youtube selbstverständlich sofort wieder gelöscht). Der 12Minüter “The new man in charge” – der auch auf der kompletten Blu-Ray-Box (für schlappe 200 Dollar) enthalten ist – spielt nach der Serienhandlung, referiert aber auf äußerst vergnügliche Weise auf die Dharma-Initiative, spielt selbstironisch mit der Antwortdurst der Fans und ist trotz seines offensichtlichen Augenzwinkerns weitaus mehr als nur ein lustiger Nachschlag zu den 6 Staffeln der Mysteryserie. Sogar ein Wiedersehen mit 3 (genauer gesagt 4) alten Bekannten gibt es hier zu sehen. Da LOST im deutschsprachigen Fernsehen noch nicht komplett gelaufen ist, gilt hier natürlich eine massive Spoilerwarnung. Genaueres zum Inhalt also erst nach dem Klick.

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My so called Life – Reminiszenz an eine Serie (Teil 1)

Nachdem das neue Jahrtausend sein erstes Jahrzehnt sicher hinter sich gebracht hat, und die 70er und 80er Jahre Retrowellen spurlos an seinen Bewohnern vorübergegangen sind, haben auch endlich die Kinder und vor allem Jugendlichen der 90er das Recht ihre ganz eigenen nostalgischen Gefühle auszuleben. Immerhin hatte dieses Jahrzehnt einiges zu bieten, was zum Lachen, staunen aber auch zum Schämen einlädt: Deutschland wird Fußballweltmeister, Kurt Cobain wird vom radikalen Außenseiter zum MTV-Star und nimmt sich kurz darauf das Leben, dumpfe, schnelle Beats und geklonte Melodien beschallen Autoscooter und Liebesparaden und das private Fernsehen erlebt glorreiche Blütezeiten kurz vor seinem schmerzhaften Ausbluten durch die neuen Möglichkeiten des Internets. Gerade in den 90ern wurde die Jugend als Zielgruppe für unzählige TV-Formate entdeckt und entsprechend gefüttert. Dank des MTV/VIVA-Booms öffnete sich die gesamte private (und auch öffentlichrechtliche) TV-Macherriege für die Zahnspangenträger und Marlboro Menthol Raucher.

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LOST – Die letzte Staffel beginnt heute

Dienstag auf Mittwoch Nacht um 3 Uhr MEZ beginnt die lang erwartete sechste und letzte Staffel der erfolgreichen Mystery-Serie Lost… leider wie immer erst nur für die amerikanischen Zuschauer. Zwei Tage nach der Erstausstrahlung auf ABC werden die Griechen und Israel in den Genuss des letzten Insel-Kapitels kommen. Deutsche Zuschauer werden sich noch einige Monate gedulden müssen, bis der Bezahlsender FOX sich der neusten Staffel annimmt, oder – was in der Netzgemeinschaft einem offenen Geheimnis gleichkommt – auf diverse Tauschbörsen oder Torrentseiten zurückgreifen.

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Be seeing you, Number Six! – Das “The Prisoner” Remake von 2009

Be seeing you! – war der geflügelte Abschiedsgruß der Einwohner des namenlosen Dorfes „The Village“ in der britischen Serie „The Prisoner“ (Lief im deutschen Fernsehen unter dem Titel „Nummer 6“). Die psychedelische, surreale Agentenserie von 1967 ist mehr als nur eine von vielen Schirmen, Charmeuren und Melonen. Sie ist der Prototyp der modernen Mysteryserie, die heuer eine abermalige Renaissance erlebt. Wer sich jemals fragte, was eigentlich hinter dem mysteriösen weißen Ballon steckt, wer immer schon wissen wollte, wer nun tatsächlich die ominöse Number One ist und wer immer wieder den Sinn eines Heile-Welt-Gefängnisses inklusive nummerierter Bewohner hinterfragt hat, der weiß, dass die ganzen X-Akten, Losts, Outer Limits und Twin Peaks nichts anderes sind als Epigonen. All die Mysterien, obskuren Ereignisse und ungelösten Irrealitäten der jüngsten TV-Geschichte wären unvorstellbar ohne das britische Vorbild.

Und was passiert nun? Ein Remake! Eine nur sechsteilige Miniserie (Das Original brachte es immerhin auf 17 Episoden) und dann auch noch ausgerechnet aus den USA, der Albtraumfabrik für Remakes, die ihrem Original Schande bereiten. Das kann doch nur in die Hose gehen. Oder?

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