Schlagwort-Archiv: selbstreflexives Kino

Die 80er Jahre: Die besten Fantasyfilme und Märchen des Jahrzehnts I

Die 80er waren ein Jahrzehnt der großen cineastischen Meisterwerke, aber ebenso auch ein Jahrzehnt der cineastischen Peinlichkeiten. In kaum einer anderen Dekade liegen verquaste Cheesyness und große ästhetische Reife so dich beieinander. Fast in jedem Film der Zeit findet man sie, die 80’s Ingredienzen, denen der Lauf der Zeigt nicht gut getan hat: Glitzernd, funkelnd, synthetisch albern… und retrospektiv betrachtet mitunter mehr als peinlich. Gerade das Fantasy-Genre bietet überbordernde Möglichkeiten, um all das bis zum Exzess auszuspielen, was die 80er so charmant trashig machte. Dementsprechend lautet die Frage in unserer ersten 80er Retrospektive nicht nur “Was waren die großen Meisterwerke des Fantasyfilms?” sondern im selben Maße auch “Funktionieren diese noch in unserer Zeit?”. Und fürwahr, es gibt mehr als genug große Märchen und fantastische Filme, die man sich auch heute noch ohne Schamgefühl, mit viel Vergnügen oder gar echter Ergriffenheit geben kann… genug Meisterwerke für gleich mehrere Best-Of-Aufstellungen. In der ersten begegnen wir unorthodoxen Rotkäppchen-Interpretationen in der Zeit der Wölfe, genießen Märchen-Romantik am Tag des Falken, reisen durch die Zeit mit den Time Bandits, landen in einem alptraumhaften Paperhouse und gönnen uns größenwahnsinnige Lügenmärchen von Münchhausen persönlich.

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Bedways – Naturalistisches Independent-Erotikdrama auf Arte+7

Bedways hatte ich hier schon vor einiger Zeit in einem Filmabriss rezensiert. Das deutsche Arthaus-Drama mit unsimulierten Sexszenen ist ein faszinierender, selbstreferenzieller Trip in die Abgründe der Kunst, der Leidenschaft und des Egos. Manchmal etwas zu bemüht diskursanalytisch, aber allemal ein verdammt mitreißender Experimentalfilm, der einen spannenden Blick auf die menschliche Sexualität im Auge der Kamera wirft. Bis zum Donnerstag gibt’s den unabhängigen und mutigen Streifen noch auf Arte+7 zu sehen… und ich empfehle euch, unbedingt von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Aus Jugendschutzgründen leider erst ab 23 Uhr möglich.

In einem leerstehenden Berliner Apartment trifft sich Nina mit Hans und Marie, zwei jungen Schauspielern, um für ein paar Tage die winterlich kalte Außenwelt hinter sich zu lassen und Probeaufnahmen für einen Film zu drehen.

Nina ist eine Suchende, ihr Filmprojekt soll Gefühle sichtbar machen, sie will Liebe in echtem Sex zeigen. Doch es geht auch um die Macht der Regisseurin, die sie mit ihrer Kamera ausübt, und um die Grenzen der Schauspielerei. Je mehr sich im Lauf der Zeit Spiel und Realität vermischen, umso mehr verliert sich Ninas Motivation, einen Film zu drehen. Hans, der Nina von einer lange zurückliegenden, flüchtigen Begegnung kennt, ahnt, dass sie auf der Suche nach etwas anderem ist. Dennoch lassen er und Marie sich auf ein Spiel ein, bei dem jeder glaubt, die Fäden in der Hand zu halten. Doch Ninas Verführungsstrategien knüpfen ein immer enger werdendes Netz um ihre Protagonisten, in dem sie sich schließlich selbst verfängt.

Animated Short der Woche: Humorous Phases of Funny Faces

“Aaaaalt!”… Das dürft ihr jetzt alle einmal schreien. Humorous Phases of Funny Faces passt hier aber gerade trotzdem – beziehungsweise gerade deswegen – perfekt rein. Während Johannes ja derzeit schon einen ordentlichen Überblick über die ersten Jahre des Films liefert, und in diesem auch Humorous Phases of Funny Faces (1906) erwähnt, wollen wir diesen wunderbaren kleinen Trickfilm noch einmal als Animated Short der Woche gesondert ehren. Aber Achtung, obwohl er als Geburtsstunde des Trickfilms gilt, hat er nur wenig mit abendfüllenden Trickfilmen (geschweige denn Animationsfilmen) von heute gemein.

 

Humorous Phases of Funny Faces (USA 1906)

Regie und Animation: James Stuart Blackton

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Die 90er Jahre: Die polarisierenden, extremen und kontroversen Filme des Jahrzehnts I

Wenn man diese Kategorie mit der selben der 00er Jahre vergleicht, stellt man fest, dass die Kinozuschauer und vor allem Kritiker in den 90ern weitaus dünnhäutiger waren als im 21. Jahrhundert. Scheinen die extremen und kontroversen Filme der letzten Dekade tatsächlich infam bis zur berechtigten Wut vieler Zuschauer, wirken die 90er dagegen fast schon handzahm; oft genug scheinen die provokanten Filme wie Basic Instinct dem Prinzip “Viel Lärm um nichts” zu folgen. Aber das ist retrospektiv natürlich leicht zu sagen und wer weiß schon, wie das Publikum in zehn Jahrenüber die Aufreger unserer Zeit schmunzeln wird… Egal, auch die 90er waren für so manche cineastische Provokation, für so manchen Tabubruch gut. Und mitunter hatte die Aufregung um den jeweiligen Film auch eine gewisse Berechtigung. Auch an dieser Stelle gilt wie beim letzten Mal: Nicht alle hier auftauchenden Filme sind Meistwerwerke, manche fallen sogar eher in die Kategorie ‘unterdurchschnittlich’. Aber durch ihren Mut beziehungsweise ihre Dreistigkeit oder eben auch ihre offene Infamität haben sie sich ihren Platz im Filmkanon verdient… und sei es nur, um daran zu erinnern, dass das Kino auch immer ein Ort der Skandale und Skandälchen sein kann.

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Meta-,- Meta-, Messerstecher – Rezension zu Scream 4

Es ist schon eine Crux mit den lange Zeit nach den Originalen nachgeschobenen Fortsetzungen… Und gerade in den letzten Kinojahren ging das selten gut aus: Indiana Jones 4? Katastrophe! Die Prequels der Star Wars Franchise? Nur noch ein Schatten der urspünglichen epischen Weltraumsaga. Und dann natürlich der Fortsetzungs- und Remakewahn im Horrorbereich (ganz zu schweigen von kruden Mashups wie Freddy vs. Jason). Nur selten gibt es Lichtblicke… Und wenn ausgerechnet eine Serie weitergeführt wird, die schon in den 90ern ein Revival darstellte – mit einem guten Film und zwei immer durchschnittlicher werdenden Fortsetzungen –  die zudem von Beginn an gerade mal als Trilogie angelegt war, ist erst Recht Obacht geboten. Insofern waren die Erwartungen an Scream 4 erst einmal niedrig, mehr als eine nette Nostalgieversanstaltung wurde nicht erhofft, und ein Blick auf die Mitkinogänger – Anfang 30, Horrorfilmfreunde, irgendwie noch in den 90ern beheimatet – ließ erahnen, dass es dem restlichen Publikum auch nicht viel anders ging.

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Scream-Retrospektive II: Die beiden Fortsetzungen

Scream war angeblich von Anfang an als Trilogie angelegt. Ob diese Behauptung Wes Cravens und seines Stabes der Wahrheit entspricht, ist allerdings tatsächlich nur zweitrangig. Bei dem überbordernden Erfolg der Slasher-Renaissance, war es selbstverständlich, dass eine Fortsetzung folgen musste… und ein dritter Teil war schon vor dieser klar eingetütet. Ist ja auch generell nichts verwerfliches. Wobei das Slasher-Genre wie schon im ersten Teil der Retrospektive festgestellt, vielleicht prädestiniert für Fortsetzungen ist, diese allerdings meistens ziemlich müllig daherkommen. Immerhin hatte Craven bis zur Weiterführung der Scream-Franchise die Regie-Finger von Nachfolgefilmen gelassen (abgesehen von einem ziemlich gelungenen, ebenfalls mit der eigenen Selbstreferenzialität spielenden Nightmare on Elmstreet Teil). Also schauen wir uns an, wie sich die beiden Scream-Fortsetzungen im Vergleich zum ersten Teil schlagen…

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Scream-Retrospektive zur Einstimmung auf Teil 4 der Slasher-Saga I: Das Original

Wes Craven muss schon ganz schön dicke Eier haben oder ein hoffnungslos naiver Optimist sein, dass er es sich tatsächlich traut einen vierten Teil der Scream-Franchise ins Kino zu bringen. Immerhin war Scream von Anfang an als Trilogie angelegt, was der Stoff an und für sich keinesfalls selbstverständlich hergibt. Dann die Tatsache, dass die Scream-Filme von Teil zu Teil dünner und unspannender wurden. Ganz zu schweigen von der miesen Erfahrung, die aus der Geschichte der Slasher-Fortsetzungen resultieren dürfte: Jason? Totgemetzelt. Freddy? Irgendwann nur noch ein Schatten seiner selbst. Mike Myers? … Sprechen wir nicht darüber. Und schließlich der letzte und wesentliche Punkt. Scream, damals schon das Revival eines totgesagten Genres, wirkt in Zeiten der Saws und Hostels gleich wie ein doppelter Anachronismus. Die darin gezeigte Gewalt, die im Mainstreamkino der 90er tatsächlich noch ungewöhnlich war, wurde für ein Massenpublikum mittlerweile derart pervertiert, inflationiert oder einfach detaillierter aufbereitet, dass Scream selbst in der uncut-Version scheinbar wie der brave Großvater heutiger Blutorgien wirkt. Sei es drum… Wes Craven beweist Mut (oder Dummheit); und so startet Scream 4 diese Woche in unseren Kinos. Und für alle, die sich auf ein nostalgisches Wiedersehen mit dem – in diesem Fall gleich doppelt nostalgischen – Slasherklassiker freuen (so wie ich), gibt es an dieser Stelle eine kleine kritische Würdigung der drei Vorläufer. Wir beginnen mit Scream 1, dem Klassiker von 1996. Die beiden Fortsetzungen folgen in einem seperaten Artikel.

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Godard trifft Truffaut – April/Mai 2011 im Kino

Manchmal ärgert es schon ein wenig, das Gefühl etwas verpasst zu haben… Ich rede jetzt nicht unbedingt von dem Film “Godard trifft Truffaut – Deux de la Vague”, der seit ungefähr einer halben Woche im deutschen Programmkino läuft (und von dem ich tatsächlich jetzt erst etwas mitbekommen habe), sondern von der Nouvelle Vague an und für sich. Was hätte ich gerne in der damaligen Zeit gelebt… und natürlich im damaligen Frankreich: Aufbruchsstimmung, große neue Filmideen, Experimentierlust, zeitzersetzende wahnwitzige inszenatorische Ideen, von Jump Cuts über selbstreferenzielle Momente bis hin zu ungewöhnlichen Narrationen. All das und noch viel mehr nutzten die Regisseure der Nouvelle Vague um eindrucksvolle, zeitlose Klassiker des postmodernen Kinos zu kreieren. Zwei der einflussreichsten Regisseure der damaligen Epoche sind Jean-Luc Godard und Francois Truffaut, deren Zusammenarbeit und Auseinanderdriften Emmanuel Laurent mit der Dokumentation “Deux de la Vague” nun ein filmisches Denkmal gesetzt hat.

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Stagnation of the Dead? – Grenzen und Möglichkeiten des aktuellen Zombiefilms

Das große Horrorrevival des letzten Jahrzehnts war neben der Kommerzialisierung des Torture Porns durch Remakes wie “The Hills have Eyes” und Neuschöpfungen wie Hostel vor allem die Renaissance des Zombiefilms. Diese brachte einige sehr gute, einige gute und sehr viele schlechte Filme hervor. Gerade die unzähligen B-Movie-Massenprodukte lassen es mitunter so erscheinen, als sei das Genre erneut – wie schon in den 80ern – mittlerweile zu Tode getrampelt, beziehungsweise, wenn man den klassischen Zombiefans folgt, zu Tode gerannt. Aber gibt es nicht auch Lichtblicke? Ist tatsächlich der rennende Zombie an der Stagnation Schuld? Ist alles aus diesem Horrorbereich ausgeschlachtet? Das Subgenre zu Ende definiert? Und welche Filme beweisen ganz oder in Ansätzen das Gegenteil? Eine Bestandsaufnahme.

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Die 90er Jahre: Die besten Satiren, Grotesken und schwarzen Komödien des Jahrzehnts

Okay… Hier soll es wirklich böse, bizarr, grotesk, allerdings dennoch und gerade deswegen urkomisch werden. Und um das gleich klarzustellen: Wenn an dieser Stelle von schwarzen Komödien die Rede ist, dann ist auch wirklich schwarz gemeint. Pechschwarz! Nicht der sadistische Fäkalhumor, der sich als böse tarnt, um zu verbergen, dass er doch nur moralinsaure Teenager- und Massenunterhaltung aus Hollywood ist… nein, nein… gemeint ist das Lachen, das dir im Halse stecken bleibt und dort noch Tage später schmerzt. Das Lachen, das weh tut, weil es die eigene Amoralität, den eigenen Sadismus, die ureigenen dunkelsten Seiten des Menschen enttarnt. Böse gehässig und eben doch zum Schreien komisch, oder zum Leiden komisch, zum Erschrecken komisch, whatever. Die besten des Jahrzehnts: Wir haben euch gewarnt.

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Die 90er Jahre: Die besten Actionfilme des Jahrzehnts II

Die 90er markieren den Wandel eines Genres, das sich seitdem immer noch nicht wieder gefunden hat. In den 90ern starben die 80er Actionhelden, die Rambos, die Rockys und die Norris’ und machten Platz für eine Actiongeneration, die immer noch auf der Suche nach sich selbst ist. Muskelpakete hatten ausgedient, Jungs wollte niemand sehen und so wankt das Genre seitdem zwischen Zynismus, Themenleere und beißender Selbstironie. Die herausragenden Perlen präsentieren sich meist als Hybriden zwischen Action, Crime und Thrill und passen im Vergleich zu ihren Vorfahren so überhaupt nicht gern in die engen Schubladen des Genres… Damit sind die 90er auch so etwas wie ein nostalgisches Actionjahrzehnt, ein Schwellenjahrzehnt für Actionfilme, ein Jahrzehnt, in dem sich die letzten Tapferen aufbäumten, die letzten großen (!) Genrekinohits geboren wurden und starben, ein Jahrzehnt des Übergangs und des Platzmachens… ein Platz, der auch 20 Jahre später, heute, immer noch nicht vernünftig gefüllt worden ist.

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Die 00er Jahre: Die extremsten, polarisierendsten und kontroversesten Filme des Jahrzehnts

Extrem ist natürlich ein ziemlich dehnbarer Begriff… und mit den besten Horrorfilmen und auch den besten surrealen Filmen haben wir diese Sparte bereits ganz gut bedient. Aber es gab noch Krasseres als das bisher Vorgestellte: Hartes, Gewalttätiges, an der Schmerzgrenze Balancierendes. Filme die sadistisch waren, oder auch masochistisch; Filme die ihren Zuschauern einiges abverlangten und nicht zuletzt auch immer wieder für abgebrochene Kinobesuche oder Empörungen bei diversen Festivals gut waren. Dabei sind es nicht zwangsläufig gute Filme, mitunter sind sie einfach nur hart, schwer verdaulich oder tatsächlich polarisierend und kontrovers bis zur Ärgernis. Dennoch haben alle die vorgestellten Filme ihre Existenzberechtigung. Sie haben dem Medium seine Grenzen aufgezeigt, indem sie diese überschritten haben, indem sie mit diesen gespielt haben, indem sie bewusst den Weg des größten Widerstandes gingen. Die härtesten, die kontroversesten, die am meisten diskutierten… die extremsten Filme der Dekade. Wie immer nach dem Klick.

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Die 00er Jahre: Die besten surrealen Filme und die besten Mystery Filme des Jahrzehnts

Im Zuge des “The sixth Sense”-Erfolges 1999 erlebte das US-Mystery-Kino zu Beginn des neuen Jahrtausends eine wahre Blütezeit. Zahllose Filme schossen aus dem Boden, meistens mit sich allzu sehr ähnelnder Struktur: Seltsame, irreal erscheinende Ereignisse, eine dunkle diffuse Atmosphäre und schließlich gegen Ende ein vermeintlicher Mindfuck, der die mysteriösen Ereignisse aufklärte. Das Genrekino rieb sich mehr und mehr selbst an seinen abgedroschenen Strukturen auf und statt wirklich interessanter Variationen bekam man zu guter Letzt immer das Gleiche zu sehen (Wodurch schon bei Beginn des x-ten Mysterystreifens eigentlich nur noch die Frage im Raum stand: “Gibt es eine psychologische Erklärung oder eine durch übersinnliche, übernatürliche Phänomene?”) Gott sei Dank gab es auch erwähnenswerte Ausnahmen; und diese bewegten sich fast vollständig abseits dieser vielbetretenen Pfade: Filme die verschrobener waren, mysteriöser, merkwürdiger, diffuser und vor allem surrealer…

Und damit wäre auch schon der Link zum zweiten wesentlichen Genre gesetzt, das in diesem Artikel Erwähnung findet: Dem surrealen Kino. Weiterlesen

Die 00er Jahre: Die besten Comicverfilmungen und Superhelden-Filme des Jahrzehnts

Nachdem die Superhelden- und Comicverfilmungsausbeute in den 90er Jahren ziemlich dünn war, sind die 00er diesbezüglich derart stark durchgestartet, dass wir gar nicht anders können, als diesem Genre eine eigene Kategorie zu widmen. Überraschend ist vor allem, wie bunt und vielfältig das Ergebnis ausfällt: Es gibt Düsteres, Schweres, Spannendes, ebenso wie Parodistisches, Schräges, Skurriles. Es gibt Helden und Anti-Helden, Retter, Märtyrer, aber auch Versager, traurige Gestalten und vom Schicksal Geschlagene. Hier sind sie nun versammelt: Vom Comic auf die Leinwand, oder für diese extra erdacht: Welten zerstörend, Welten rettend, vielleicht auch hin und wieder nur ihren Alltag überstehend. Aber immer einen Blick wert. Die Besten und Tapfersten des Jahrzehnts, direkt nach dem Klick.

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Animated Short der Woche: Genre

Don Hertzfeld hatten wir ja schon mit Rejected am Start. Heute zeigen wir euch einen seiner ersten Filme: Das Studentenprojekt “Genre”. Ist natürlich mal wieder selbstreferenziell, postmodern, prätentiös und so weiter, vor allem aber ein erstklassiger, schwarzhumoriger Cartoon, der nicht nur auf die Anfänge des Trickfilms referiert, sondern gleich das gesamte Künstlertum aus diesem Bereich gehörig durch die Mangel dreht. Brachial, böse, unberechenbar, urkomisch und einfach Kult.

Genre (USA 1996)

Regie: Don Hertzfeld

Laufzeit: 5 Minuten