Schlagwort-Archiv: Science Fiction

In eigener Sache: EWE – Kurzfilmpremiere am dritten August in Berlin

Joa… ich habe da ja schon vor einiger Zeit ein Drehbuch geschrieben und das Ganze zusammen mit Johannes (der hier auch ab und zu, in letzter Zeit viel zu selten, etwas schreibt) verfilmt. Dieser Film kommt nun nach diversen Screenings auf Festivals und bei Ausstellungen zu seiner ganz hochoffiziellen Premiere in Berlin. Wir zeigen den 20minütigen, dytopischen Thriller am 3. August  im Theater Verlängertes Wohnzimmer in Friedrichshain. Eintritt ist frei und ich würde mich auch freuen wenn einige von den Lesern und bloggenden Kollegen vorbeischauen würden.

Näheres erfahrt ihr auch in der Veranstaltungsankündigung auf Facebook sowie auf der offiziellen Website zum Film. Kommt reichlich!

Nachdem der Gone-Astray-Film EWE letztes Jahr erfolgreich auf drei Festivals gelaufen ist und wir fast ausschließlich positives Feedback erhalten haben, wollen wir dem finalen Schnitt nun endlich auch zu seiner offiziellen, verdienten Kino-Premiere verhelfen.

Hierfür steht uns das Theater “Verlängertes Wohnzimmer” (Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin) zur Verfügung. Dort bekommen wir einen ordentlichen Bühnenraum inkl. Rückprojektionsleinwand, sowie einen Bar-Bereich (mit Getränken zu moderaten Preisen) und schöne Café-Atmosphäre. Es kann also ordentlich gefeiert werden. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Los gehts um 19 Uhr. Den Film werden wir wahrscheinlich so gegen halb 8 screenen. Danach gibt es noch ne kleine Aftershow-Party und das Screening von Zusatzmaterial und ein paar anderen Filmen…

EWE

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.
EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Länge: 22 Minuten

www.ewe-der-film.de
www.theater-verlaengertes-wohnzimmer.de

Theater “Verlängertes Wohnzimmer”
Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin

PS.: Wenn ihr kommen wollt, sagt bitte in dieser Gruppe zu, damit wir einen Überblick über die Anzahl der Gäste haben.
Lg, Florian und Johannes

Browsergame: Personal Trip to the Moon

Lust auf ein ungewöhnliches Spielerlebnis? Personal Trip to the Moon ist ein ungewöhnlicher Trip, der irgendwie zwischen metaphysischer Reise, interaktiver Geschichte und nostalgischem, schwarz-weißen Retrogame oszilliert. Ist natürlich Kunst… also so richtig Kunst. Medium Spiel als Experimentierraum und so weiter. Und an manchen Stellen für meinen Geschmack etwas zu sehr nebulös, transzendental selbstverliebt. Unabhängig davon ist der Trip zum Mond aber ein faszinierendes, interaktives Abenteuer mit netten SciFi-Reminiszenzen und einer schönen, poetischen Gesamtatmosphäre.

Personal Trip to the Moon via Pixellevel

Die 80er Jahre: Die besten Actionfilme des Jahrzehnts I

Okay… genug mit den weniger schönen Seiten des US-Actionkinos der 80er Jahre auseinandergesetzt. Jetzt geht es an die Highlights. Und die kommen zwar auch hauptsächlich – aber nicht ausschließlich – aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Mit dem asiatischen Genre-Vertreter A Better Tomorrow revolutioniert John Whoo das Hongkong-Kino und kreiert mal eben noch auf eigene Faust ein autonomes Subgenre, den Heroic Bloodshed Movie. Mit Klischees des Asiatischen Lifestyles und einer ordentlichen Eastern-Hommage erschafft John Carpenter in Big Trouble in Little China einen schrillen Fantasy/Action-Hybriden, während er in Die Klapperschlange unter Beweis stellt, dass auch dystopische, düstere, morbide Töne durchaus in das Genre passen können. Ebenfalls fantastisch geht es im furiosen Die Reise ins Ich zu, während uns Auf dem Highway ist die Hölle los uramerikanische, nostalgische Action-Unterhaltung präsentiert, die noch tief in den 70er Jahren verwurzelt ist.

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Animated Short der Woche: Swelter

In einer postapokalyptischen Welt begeben sich ein Vater und seine Tochter auf die Suche nach dem wertvollsten Rohstoff überhaupt… Wasser. Allerdings sind sie nicht die einzigen, die das lebenswichtige Elixier benötigen. Jacob Streileins Swelter ist eine kurze aber ungemein intensive Dystopie, die mit ihrem abstrakten Zeichenstil an den Formalismus  russischer Ausprägung erinnert. So einfach die Geschichte auch konzipiert ist, so simpel sie aufgelöst wird, wirkt sie dennoch lange nach. Nach dem Klickt folgt noch ein roughes, skizziertes Process-Videos dieses kleinen Dystopie-Juwels.

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Wie hoch können wir bauen?

Großartiges Infotainment-Video, das zuerst der Frage nach den höchsten Bauwerken der Menschheit nachgeht und schließlich bei dem höchstmöglichen Bauwerk überhaupt, spricht dem Weltraum-Aufzug landet. Das ganze wird in atemberaubender Geschwindigkeit, mit viel Humor und massig Informationen vorgetragen. Wieder mal ein Beweis dafür, dass die besten Infotainment-Geschichten eben nicht im Fernsehen sondern in diesem Internetz zu finden sind. Mein Lieblingszitat aus dem Clip ist übrigens:

But why build a space elevator? – Because it would be awesome!

Jepp… und der Kanal von Vsauce ist damit auch abonniert. Awesome!

via Kotzendes Einhorn

Animated Short der Woche: MURDER

Großartiger, düsterer Zeichentrickfilm im Dark Comic Look: Die Geschichte um ein einst geniales Zwilling-Wissenschaftlerpaar, einen grauenvollen Mord und eine Klon-Maschine erweckt gerade in ihrer bitterbösen Konklusion durchaus Erinnerungen an einen anderen genialen Streifen. Welcher das ist, sage ich an dieser Stelle aber nicht, weil das ein μ zu viel gespoilert sein könnte. Das wäre jetzt  allerdings nicht so fatal, denn auch abseits der Mindfuck-Auflösung begeistert MURDER als zynischer und zugleich pathetischer Neo Noir Thriller, der vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas zu schnell erzählt ist, aber dennoch als spannender und atmosphärischer sowie ästhetisch mehr als beeindruckender Mystery/Horror-Hybrid zu unterhalten weiß.

MURDER (National Taiwan University of Arts, 2012)

Regie: yang-tzu-ting

Produktion: fan-jui-ting

Design: wang-li-ping

via

Creepy Probeaufnahmen aus Alien

Jepp, da kann ich Marco eigentlich nur zustimmen. Mindestens unangenehm, im Grunde genommen aber ziemlich verstörend. Der 2,13 Meter große Bolaji Badejo zwängt sich halbnackt, nur mit Slip bekleidet in die Maske des Aliens und übt für die Kamera schon einmal die prototypischen Bewegungsmuster des xenomorphen Monsters. Ich liebe die ersten Alien-Filme (inklusive dem unterschätzten dritten Teil) ja alle (Teil 4 dagegen würde ich am liebsten vergessen), freue mich wie Bolle auf Prometheus und dieses verdammte Wesen kann mir nach wie vor eine höllische Angst einjagen… Aber das da ist in der Tat gruseliger als alle Filme zusammen genommen. Nicht nur wegen der verstörenden Musik sondern vor allem auch wegen dieser irgendwie ziemlich abartigen Hybrid-Form aus Mensch und Weltraum-Monster.

Ein ziemlich cooles Interview mit Bolaji Badejo, dessen Auftritt im ersten Alien (1979) tatsächlich seine einzige Filmrolle blieb, gibt es hier zu finden. Und ich harre – trotz ernüchternder Kritiken aus den USA – weiter dem demnächst hierzulande anlaufenden Prequel.

via Minds Delight

Trailerprogramm: Django Unchained, Monster University, 360, The Master, Looper, Beyond: Two Souls, ZombiU

Django Unchained [Quentin Tarantino]

Okay, okay… dürfte wohl schon so ziemlich jeder gesehen haben. Trotzdem noch schnell meine 2 cents zum neuen Streifen von Quentin Tarantino. Das Mashup-Prinzip seiner letzten Filme scheint das Spielkind des postmodernen Exploitation-Kinos hier auf jeden Fall fortzuführen. Nachdem er Martial Arts und Comic (Kill Bill), Action und Giallo (Death Proof) sowie Kriegsfilm und Spaghetti-Western (Inglorious Basterds) zusammengeführt hat, steht im Falle Django Unchained die Hochzeit von Spaghetti-Western und Blaxploitation auf dem Programm. Wie schon bei den letzten Flicks, gelingt es Tarantino – zumindest dem Trailer nach zu urteilen – die beiden so unterschiedlichen Genre-Ansätze so perfekt zusammen zu führen, dass sie wie eine untrennbare, homogene Einheit erscheinen. Jepp, dieser Django ist nicht nur ein dunkler Racheengel, sondern obendrein ein ziemlich cooler Blaxploitation-Prototyp, der einen tödlichen Schuss auch mal mit einem launischen Oneliner – unterlegt von funkigen Klängen – kommentiert. Sieht natürlich alles schick aus und so weiter… auch wenn ich ein bisschen das Gefühl habe, dass Tarantino sich dieses Mal allzu uninspiriert bei sich selbst bedient haben könnte. Außerdem wird Django sich wohl oder übel mit der letzten – noch gar nicht so alten – Western-Revitalisierung der Coens True Grit messen lassen müssen. Gegen deren intelligente, düstere und charmante Auseinandersetzung mit dem Genre könnte Tarantinos Spiel-Exzess ziemlich alt aussehen. Ist aber nicht das erste Mal, dass ich nach Sichtung eines Trailers des Großmeisters kritisch bin; und bisher hat mich der Quentin doch jedes Mal wieder positiv überrascht. Auch zuletzt mit Basterds, den ich für eine der besten Exploitation-Hommagen der letzten zehn Jahre und einen der originellsten Kriegsfilme überhaupt halte. We’ll see… (via)

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Digitale Science Fiction Illustrationen von Victor Mosquera

Die futuristischen, poetischen Zeichnungen von Victor Mosquera sind, obwohl sie am Computer entstanden und trotz ihrer technoiden Grundstimmung, ungemein poetische, fantastische und epische Gemälde aus einer fernen Welt, aus einer anderen Dimension. Dabei wirken sie keineswegs so seelenlos wie viele andere digitale Illustrationen, sondern sind kraftvoll, lebendig und auch irgendwie beseelt.

Weitere Bilder  via Maik

Links fürs Wochenende

Die verführerischsten Sätze

Das moderne Mammutwerk Ulysses von James Joyce – das dieses Jahr endlich ins Gemeingut übergegangen ist – bekommt eine lange überfällige Adaption als episches Hörspiel. 24 Stunden zu erwartende pure modern Awesomeness. Das wird etwas, worauf man sich freuen kann.

Die Sache mit den Fähnchen abreißen – Abreißer im Interview

Anlässlich der EM 2012 findet wieder das altbekannte Spielchen, Nationaleuphoriker vs. antifaschistische Fähnchenabreißer statt. Daniel aka Kotzendes Einhorn nimmt dies zum Anlass, um mit einigen der Nationalsyymbol-Verächter und -Zerstörer zu reden. Man mag das Verhalten der Linken Fähnchenknicker und -Reißer albern und pubertär finden, kommt aber nicht drumherum, dass ihre Kritik an nationalen Symbolen einen mehr als wahren Kern hat. Passend dazu auch: EM-Patriotismus: Meine gefährliche Liebe zu Deutschland

Künstler, Verwerter und Piraten

Sehr interessanter, ausführlicher und ausgewogener Beitrag von Walter Thomas Heyn zur Urheberrechtsdebatte:

The Oatmeal and FunnyJunk Affair

Der – btw. großartige – Comiczeichner Matthew Inman reagiert nach einigen Problemen mit der Content-Schleuder FunnyJunk (bei denen sich zahllose seiner Comics ohne Verweis auf den eigentlichen Urheber finden lassen) mit Spott und Kritik und erhält kurz darauf ein ätzendes Anwaltschreiben von dem Big Player. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken reagiert er aber auf seine ganz eigene, sau komische Art.

Videowerbung ist kreativ, feiert Rekorde – und geht mir auf den Geist

Jürgen Vielmeier rantet gegen Prerolls, Midrolls, Postrolls, Pop-Ups und alles was man sonst noch auf diversen Online Videoportalen findet. Ein bisschen zu viel “mimimi” aber allemal lustig und lesenswert.

Van Gogh inspiriert Pflanzengenetiker

Wenn man Skeptiker, Wissenschaftsfreund und zugleich Kunstliebhaber ist, tut es doch ziemlich gut, Beispiele zu finden, in denen die Kunst eben nicht nur für sich selbst steht sondern auch tatsächlich die Wissenschaft (also die richtige, nicht irgendwelchen pseudowissenschaftlichen, esoterischen Hokuspokus) beflügelt hat.

Museum of endangered Sounds

Vom Aussterben bedrohte Klänge sorgsam für die Nachwelt archiviert.

2012 – Die Technik von Shadowrun

Die Technologie, die in den 80ern für das Jahr 2050 erträumt wurde, ist noch lange nicht da. Aber sie steht schon vor der Tür und klopft. Und das, was wir hier zusammengesucht haben, ist nur ein Teil der Forschung. Für viele Körperbehinderte steht wohl tatsächlich ein neues, besseres Zeitalter bevor.

Wii-U angespielt

Sehr schöne Preview der neuen Nintendo-Konsole. Im Gegensatz zu unzähligen Videospiel-Magazinen und -Blogs setztViktor in Caschys Blog seinen Fokus weniger auf technische Details und alberne Core vs. Casual Diskussionen und widmet sich stattdessen dem unmittelbaren Spielerlebnis und first Look and Feel.

Draw a Line (Browsergame)

Endlich mal wieder so ein total simples und dennoch süchtigmachendes Flashgame für den Browser: Linien zeichnen um Vögel vor dem Absturz zu retten, bewusst abstürzen zu lassen und einsame Vogelherzen zusammen zu führen. Kommt gut, ist ohne Zweifel von Smartphone-Game-Mechaniken inspiriert und macht trotz Casual-Charakter verdammt viel Spaß.

Psychout (Browsergame)

Browsergame Nummer zwei bei den heurigen Links fürs Wochenende: Psychout geht mit seinem gewitzten Rätselcharme zwar auch definitiv eher in die Casual-Richtung, hat aber neben dem simplen und dennoch herausfordernden Grundprinzip auch einen netten Hintergrund und ein ziemlich cooles Art-Design zu bieten. Schalter drücken, Rätsel lösen, geschickt agieren und nebenbei an der Realität rumpfuschen. Macht Laune.

8 Things From Videogames We Wish Existed In Real Life (englisch)

No traffic, money, everywhere, save points, clearly defined level ups etc…

Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Jörg von 4players wünscht sich mehr naturalistische Darstellungen der Konsequenzen aus Gewalt in Videospielen:

Die Gewalt muss viel öfter in die Tiefe gehen, indem sie die einzelne Situation komplexer darstellt und nicht nur den Akt des Tötens gezielt verlangsamt, sondern auch die grauenhaften Folgen zeigt. Die Kamera muss viel näher ran, das Tempo muss raus und das Bild muss so authentisch sein, dass sich einem der Magen umdreht. Was ist ein Call of Duty oder ein Battlefield anderes als die totale Verharmlosung von Krieg? Selbst der erste Rambo ist dagegen eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung!

The Future according to Films

Infografik

Letztes Jahr auf Seite360:

Florian fragt sich ob Sliver wirklich zu den schlechtesten und ob Forrest Gump tatsächlich zu den besten Filmen der 90er Jahre gehört.  Zumindest bei Independence Day lautet die Antwort auf die Frage nach der Zugehörigkeit zu einem Best-of-Kanon definitiv “Nein, nein, nein!” Rinko lässt das selbe Jahrzehnt mit dessen besten Alternative-Rock Alben wiederauferstehen und genießt dabei unter anderem Musik von den Eels und den Smashing Pumpkins. Nostalgie steht ohnehin ganz groß auf dem Programm, auch im Bereich Videogames. Hier erinnern wir uns wehmütig an The Legend of Zelda und die weiteren 2D-Auftritte des großen Adventure-Helden Link.

Fragmentierter Humanoider Surrealismus

Einem von humanoiden Formen bevölkerten Gruselkabinett entsprungen scheinen die surrealen virtuellen Installationen des Künstlers Adam Martinakis. Aus fragmentierten, ineinander fließenden und versprengten Körpern, aus Raum und Vision entstehen beängstigende Installationen, die menschliche Körperlichkeit ebenso reflektieren wie Geist, Maschine und die alles verschlingende Kraft des metaphysischen und öffentlichen Raums. Großartige Kunst zwischen postmoderner Verzweiflung und nerdiger Horrorspielerei. Weitere Installationen gibt es bei Behance zu sehen. Einige meiner Favoriten folgen nach dem Klick.

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Lego-Inception

Episch! Sieben Designstudenten haben eine Hommage an Inception in virtuellem Lego nachgebastelt. Zwölf Wochen und über tausend Stunden Arbeitet schluckte der visuell beeindruckende Animations-Teaser, der zwar – ohne Stop-Motion und rein am Computer entstanden – kein originärer Lego-Film ist, aber gerade wegen seiner tollen Effekte und epischen Ausrichtung zu begeistern weiß.

via Basic Thinking

Die 80er Jahre: Die besten Superheldenfilme und Comicverfilmungen des Jahrzehnts

Wir bleiben weiter im Genre-Kino und unternehmen zumindest den Versuch, der Tradition der Filmretrospektiven vorangegangener Dekaden ebenfalls treu zu bleiben. Diesbezüglich stehen Comicverfilmungen und Superheldenfilme auf dem Programm. In den 00er Jahren war das kein größeres Ding, gab es in dieser Dekade doch unzählige gute Marvel-, DC- whatever Flicks. In den 90ern gestaltete sich die Sache dagegen weitaus schwieriger… und spätestens jetzt, in den 80er Jahren gleicht die Suche nach guten Subgenre-Vertretern der Suche nach der Nadel im Sch… Heuhaufen. Ein wirklich bedingungsloses Meisterwerk hat das Jahrzehnt tatsächlich nicht zu bieten. Stattdessen viel Durchschnitt, viel Mist und alles in allem relativ wenige beachtenswerte Filme. Einige wenige Highlights kristallisieren sich heraus, jedoch halten selbst diese keinem Vergleich mit folgenden Jahrzehnten stand. Am ehesten darf noch Batman das Jahrzehnt meisterhaft abschließen. Superman II bietet immerhin saubere Nonsens-Unterhaltung zu Beginn der Dekade. Und sonst…? Hmmm… Ich hätte noch Popeye (ja, ernsthaft!), den grimmig spaßigen Conan (wirklich!), den trashigen Flash Gordon (ehrlich!) und den noch trashigeren Toxic Avenger (kein Scheiß!) im Angebot. Hand aufs Herz: Auf der Suche nach Superhelden- und cineastischen Comic-Meisterwerken seid ihr in anderen Jahrzehnten besser aufgehoben. Die wenigen, allemal empfehlenswerten Highlights folgen trotzdem. Mit diesen Filmen macht ihr jedenfalls nichts verkehrt.

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Die 80er Jahre: Die besten Science Fiction Filme des Jahrzehnts V

Zurück in die Zukunft… die Letzte. Waren die Vorgänger-Artikel noch alle ziemlich bunt durchmischt, heterogen in ihrer Filmauswahl, so bewegen wir uns nun auf doch relativ homogenen, familienaffinen Parkett. Die großen Independent- und Arthaus-Geschütze werden in der letzten 80er Jahre Science Fiction Retrospektive nicht mehr aufgefahren. Stattdessen gibt es viel Kuschel- und Wohlfühl-Fiction dem nostalgischen Fantasy-Trip Der Flug des Navigators, spannende genreübergreifende Action/Comedy-Unterhaltung in Zurück in die Zukunft 1 und 2, lässigen anachronistischen Disney-Quark in Tron und visionären Sci-Fi-Optimismus in Star Trek II – Der Zorn des Khan. Die einzig düstere Note setzt die pessimistische, Literaturverfilmung 1984… und mit dieser, nach wie vor brandaktuellen Dystopie landen wir wieder sanft in der Gegenwart und können uns anderen Genres widmen.

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Die 80er Jahre: Die besten Science Fiction Filme des Jahrzehnts IV

Zum vorletzten Mal ein Sprung durch alle Nischen und Subnischen des fantastischen, prophetischen High-Tech-Genres. Dieses Mal soll   uns nicht nur der Blick auf die verschiedenen, möglichen Spielartendes Science Fiction genügen, zusätzlich wollen wir den Schritt über Ländergrenzen hinaus wagen, uns nicht nur mit dem – in den 80er Jahren sehr dominanten – US-Kino beschäftigen, sondern auch Europa und dem “Osten” einen Besuch abstatten. Wie gewitzt Science Fiction Made in UDSSR aussehen kann, beweist der satirisch offensive Kin-dsa-dsa!, während Kamikaze 1989 schrille Dystopien aus Deutschland präsentiert. Le Dernier Combat inszeniert postapokalyptischen Horror aus französischer Sicht, Outland -Planet der Verdammten lässt unterkühlten britischen Thrill mit Space Western Motiven kollidieren… und dann landen wir doch wieder beim amerikanischen Blockbuster-Kino: Teil drei der Star Wars Reihe, Die Rückkehr der Jedi Ritter steht auf dem Programm, ebenso der unterschätzte Sci-Fi A-Movie Explorers, der alle Zutaten für großes Familienkino besitzt und in den 80ern leider Gottes zwischen Lucas und Spielbergs Blockbustern zerrieben wurde. Back to the Future, nach dem Klick.

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