Die 00er Jahre: Die besten Zeichentrickfilme des Jahrzehnts

Lass es bunt sein… manchmal auch schwarz weiß… mit der Hand, mit dem Stift, vielleicht auch mit dem Computer ein wenig nachgeholfen… auf jeden Fall aber gezeichnet, gemalt, gepinselt, mit feinem Strich gezogen, mit kräftiger Farbe gefüllt, mit großen Klecksern geklotzt. Obwohl der klassische Zeichentrickfilm durch die CGI-Technik und Animationsstudios wie Pixar immer mehr an Prestige verliert und durch computeranimierte Werke sukzessive verdrängt wird, gab es in diesem Jahrzehnt einige herausragende, handgezeichnete Werke. Auch erwachsene Zuschauer durften sich über so manchen düsteren oder auch nachdenklichen und berauschenden Trickfilm freuen. Hier sind die Besten: Für jung, für alt, oder auch mal für die ganze Familie… Und den animierten und computerisierten Nachschlag gibt es dann zum nächsten Mal.

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Die 00er Jahre: Die besten Science Fiction Filme des Jahrzehnts

Wenden wir uns nach der epischen Vergangenheit und Gegenwart der Zukunft zu. Sie war schon ein bisschen mau im letzten Jahrzehnt. Die große Reanimation der Star Wars Franchise brachte allenfalls einen unterdurchschnittlichen, einen miesen und einen ganz netten Film hervor. Ansonsten gab es viel Massenware, einige ganz nette Fantasyhybriden und auch richtigen Trash wie den Scientology-Abkömmling “Battlefield Earth”. Aber immerhin ein paar wenige Perlen und Glanzlichter haben es dann doch auf die große Leinwandgeschafft. Wir haben sie rausgepickt und stellen sie hier vor…

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Die 00er Jahre: Die besten Liebesfilme des Jahrzehnts

Nachdem vor kurzem die cineastische Erotik und Sexualität des letzten Jahrzehnts kanonisiert wurde, steht in diesem Artikel deren kleiner Bruder (oder große Schwester) im Mittelpunkt. Liebesfilme gab es viele in diesem Jahrzehnt. Und Gott sei Dank neben den aufgewärmten Tom Hanks und Meg Ryan Beziehungskisten auch Filme, die abseits abgedroschener Kitsch und Schnulz-Pfade zu begeistern wussten. Dabei war vor allem Europa (und insbesondere Frankreich) bei den schönsten Romanzen ganz vorne mit dabei. Dort zeigt sich ein positiver Trend, die Themen Liebe und Romantik nicht in banale Comedy-Form zu verpacken (Das Genre der “Romantischen Komödie” hat so einige Leichen im Keller) sondern diese zum natürlichen Mittelpunkt der jeweiligen Filme zu machen. Aber auch das US-Independentkino hatte in den 00ern einige schmackhafte Romanzen im Gepäck. Hier nun also unsere Top 12 der besten Liebesfilme des vergangenen cineastischen Jahrzehnts…

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Animated Short der Woche: More

In einer ebenso trost- wie farblosen Welt macht einer der Bewohner eine beeindruckende Erfindung, die Farbe und Hoffnung in das Leben bringen soll. Dafür muss er allerdings ein Stück von sich selbst aufgeben… More ist ein wunderschöner und zugleich trauriger Stop-Motion-Film, perfekt unterlegt mit einem beeindruckenden Score der 80er New Wave Heroen New Order.

More (USA, 1998)

Regie: Mark Osborne

Musik: New Order

Laufzeit: 6 Minuten

Sprachspiele aus Utopia – Die Gelehrtenrepublik von Arno Schmidt (1957)

(Gemäß Interworld=Gesetz Nr. 187, vom 4.4.1996, <Über bedenkliche Schriften>, dessen § 11a die Möglichkeit der Veröffentlichung politisch oder sonst irgend anstößiger Broschüren durch Übertragung in eine tote Sprache, als vereinbar sowohl mit der Staatsraison, als auch etwelchen Belangen der Literatur in Betracht zieht, nach eingeholter Interworld=Lizenz Nr.46, aus dem Amerikanischen des Charles Henry Winer ins Deutsche übersetzt.

(Der Herausgeber der Gelehrtenrepublik)

 

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Kurzfilm der Woche: Am Rande des Rollfelds

Diese Woche: ein einflussreicher und immer noch diskutierter Science-Fiction-Kurzfilm. Dieser Photoroman diente als Vorlage für Terry Gilliams “12 Monkeys”.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Am Rande des Rollfelds (“La Jetée” Frankreich 1962)

Drehbuch und Regie: Chris Marker

Erzähler: Jean Négroni

Darsteller: Hélène Chatelain, Davos Hanich, Jacques Ledoux

Produktion: Anatole Dauman

http://www.imdb.com/title/tt0056119/

Star Wars Uncut – Die Weltraumsaga erstrahlt in neuem Glanz

Manche Ideen sind einfach zu genial, um wahr zu sein…so wie die von Casey Pugh. Der Blogger und Sci-Fi-Fan zerlegte Star Wars in 15Sekunden-Schnipsel, damit diese von Fans, Hobbyfilmern und Nerds aus der ganzen Welt nachgedreht werden konnten…. und so war Star Wars Uncut geboren. Ziel des Projektes ist es einen vollständiges Remake von Star Wars aus den Mini-Einzelszenen zusammenzubasteln. Jeder darf mitmachen. Und entsprechend vielfältig sind dann auch die Interpretationen des Science Fiction Klassikers: Lego-Stop-Motions, Actionfiguren, wackelige Homevideos, Zeichentrickclips, Flash-Animationen, ambitionierte Nachverfilmungen des Originals… alles was mit (und auch ohne) Kamera möglich ist, ist vertreten. Und das erstaunliche: Die einzelnen, krass divergierenden Szenen fügen sich wunderbar zu einem harmonischen Ganzen.

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Kultfilme, volle Fahrt voraus?

Auch 2010 hoffen die Produzenten und Filmstudios mit ganz speziellen Nischen-Filmen wieder eine Menge Staub aufzuwirbeln. Ob mit überzeichneter Gewalt, verrückten Geschichten, einer vertrackten Erzählweise, coolen Charakteren oder einfach durchgeknallten Szenarien. Seit den Erfolgen Quentin Tarantinos in den 90er Jahren wird bei jedem kruden, coolen, andersartigen Release auf raumübergreifende Mund-zu-Mund-Progpaganda gehofft. Immerhin verspricht das Label Kultfilm nicht nur erhöhte Credibility bei den Fans sondern darüber hinaus satte Einspielergebnisse und mittlerweile sogar Chancen auf begehrte Auszeichnungen. Seite360 wagt einen Blick auf kommende Highlights und klopft sie auf ihr Kultfilmpotential ab.

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Schräges Kino aus Fernost: Jeong Jun-hwans "Save the green Planet" (2003)

Dass die asiatische Filmindustrie immer für einige Überraschungen, originelle Genrespagate und unkonventionelle Erzähltechniken gut ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Besonders die koreanische Filmindustrie scheint sich gerade zu Beginn des neuen Jahrtausends auf gewagte Filme einzulassen, die nur noch schwer mit gängigen Genrekonventionen zu fassen sind. Jeong Jun-hwans Film „Save the green planet“ bildet was das betrifft keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil; in seinem Debütfilm scheint der Regisseur beinahe exemplarisch vorzuführen, was man alles von schrägen Filmen aus Fernost erwarten kann: Thriller, Tragödie, Satire, beißende Gesellschaftskritik oder fantastische B-Movie-Reminiszenz. Wenn schon durch die Genres springen, dann auch richtig!

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Mystery in Moll– Rezension zu Richard Kellys „The Box – Du bist das Experiment!"

Im Jahr 2001 wirbelte ein junger Regisseur den Filmmarkt gehörig durcheinander. Richard Kellys „Donnie Darko“, der in den amerikanischen Kinos nur mäßig angelaufen war und in Deutschland Direct-to-DVD veröffentlicht wurde, entwickelte sich dank einer beispiellosen Mund-zu-Mund-Propaganda schnell zum Geheimtipp und Kultfilm in Cineastenkreisen. Das in den 80er Jahren angesiedelte Mystery-Drama bot in seiner Kombination aus Lyncheskem Surrealismus, Gesellschaftssatire und Coming Of Age Drama die perfekte Mischung, um sowohl das jugendliche als auch erwachsene Publikum prächtig zu unterhalten. Angesichts des ab einer gewissen Zeit äußerst penetrant werdenden Hypes vergisst man nur allzu gerne, dass der in diesem Fall tatsächlich berechtigt ist, handelt es sich doch bei „Donnie Darko“ um einen perfekt inszenierten Hybriden aus unzähligen Genres und einen der besten Filme des vergangenen Jahrzehnts.

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