schwarzer Humor

Hier darf einfach nicht viel erzählt werden, weil jede Erwähnung des Inhalts ein Spoiler zu viel sein könnte. Nur so viel: Woodland Critter Christmas (2004) gehört mit zu den besten Weihnachtsspecials, die es in der Serienlandschaft zu finden gibt… und ist natürlich genau das, was man von South Park erwartet. Mr. Hanky (totally overrated) kommt Gott sei Dank nicht darin vor. Stattdessen gibt es lustige, singende Tiere, einen verzweifelten Schüler, einen dreisten Erzähler, Abtreibungen, Satanismus und Santa Claus mit einer Shotgun. Wie gesagt, alles was man von South Park erwartet. Und viel mehr. Unbedingt anschauen!

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Großartiger Cartoon-Song, dessen eigentlicher Sinn es ist, zu mehr Vorsicht im Bezug auf den Schienenverkehr aufzurufen. Mission accomplished würde ich sagen, außerdem habe ich jetzt einen fiesen Ohrwurm und werde zudem die Bilder von diesen niedlichen, suizidalen Darwin-Award-Toons einfach nicht mehr los. Sweet! Hier gibt es das Ganze nochmal als Animated Gif-Sammlung.

Dumb ways to die via Seitvertreib

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Joscha Sauer ist einer der besten Cartoonisten Deutschlands. Seine Nichtlustig-Cartoons wirken mitunter wie kranke, surreale Ausgeburten eines Uli Steins auf LSD in irgendeiner kafkaesken Paralleldimension. Manchmal springt zwar auch Sauer auf den klassischen Kalauer-Zug auf, für den man deutsche Cartoons einfach nur doof findet, oft verbergen sich aber hinter seinen Comic-Strips absurde Kleinode an theatralischer Anti-Komik, die sich zwischen Gaga, Dada und allen Schattierungen dazwischen bewegen, manchmal sind sie sogar geradezu episch, unfassbar grandios, wie beispielsweise dieser hier, der nach wie vor mit zum Wunderbarsten gehört, was je aus Cartoonisten-Hand produziert wurde.

Anyway, der Joscha sammelt gerade für die Umsetzung einer Nichtlustig-Trickserie und die ersten Filmschnipsel, die es davon zu sehen gibt, stellen schon ganz gut unter Beweis, dass sich die scheinbar antikonzeptuale Konzeptkunst seiner anarchischen Episoden auch animiert verdammt gut macht. Also, Unterstützung ist angesagt: 100.000 € werden benötigt, damit die erste Episode fertig gestellt werden kann, weitere Drehbücher warten in der Pipeline auf ihre Umsetzung und mit etwas Glück, wird nichtlustig.tv zum nächsten großen Lichtblick am deutschen Trickserien-Horizont:

Nichtlustig.tv Crowdfunding

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Schwarzhumorige, bittersüße und verdammt bösartige Tragikomödie über einen Mann, der verzweifelt versucht sich das Leben zu nehmen. Aber egal was er auch anstellt, irgendwie scheint Gevatter Tod an ihm kein Interesse zu haben. Dafür, dass der Film von Cameron McHarg für gerade mal 5.000$ produziert hatte, sieht er – im besten Sinne des Wortes – verdammt stark nach Big-Budget aus. Nicht zuletzt Dank des Herausragenden Schauspiels von Cris D’Annunzio als verzweifeltem Suizidalen und der exzellenten Kameraarbeit ein echtes Glanzstück von einem Kurzfilm. Weitere Infos zu dem kleinen Meisterwerk findet ihr in diesem Interview

The initial seed of the idea for The End began a few years ago when I heard an interview with comedian George Carlin. In the interview, he said that he actually hoped that a comet or an asteroid would crash into Earth and wipe out humanity. To hear this was both funny and shocking to me, and it made me step back a little and think.

via honk

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Wenn du Donnerstags voller Vorfreude southpark.de aufrufst und enttäuscht feststellen musst, dass immer noch die Episode von letzter Woche als aktuellster und heißester Scheiß präsentiert wird, dann weißt du, dass es wieder einmal so weit ist: South Park geht in die – btw. viel zu lange – Sommerpause und es dürfen erst einmal einige Monate ins Land ziehen, bevor du mit neuen Folgen beglückt wirst. Trauriger Umstand, gute Möglichkeit für einen kurzen Recap. Wie schon im letzten Jahr will ich auch an dieser Stelle auf die bisherigen Folgen der aktuellen Staffel zurückblicken: Themen, Motive, Stärken, Schwächen und der ganze Rest eben. South Park Season 16, was bisher geschah und worauf wir uns noch freuen dürfen…

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Immer noch im “Update or Die!”-Modus: Mr. Foley ist eine schräge, surreale, rabenschwarze Komödie über einen Mann im Krankenhaus, der sich mit einer ganzen Armada an Geräuschemachern konfrontiert sieht, die jeden einzelnen seiner Schritte musikalisch und soundtechnisch begleiten. Der Name Mr. Foley ist wie der gesamte Film eine Reminiszenz an die so genannten Foley Artists, die Geräuschemacher, die im Tonstudio diverse Gegenstände zweckentfremden um für Filme die richtige Geräuschkulisse zu erschaffen. Und ja, diese Hommage an die oft unterschätzten Sound-Tüftler wäre echt urkomisch… wenn sie nicht so verdammt düster wäre.

A darkly funny but nightmarish scenario, a man wakes up in hospital with a group of sound artists soundtracking his life. Mr Foley is an award winning short film directed by Dublin directing duo Mike Ahern & Enda Loughman aka D.A.D.D.Y. The film has been on the festival circuit for a while but has just premiered online for all to see, YAY!

Mr. Foley via The Fox is black

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Sehr schöne Reihe von 8-Mini-Kurzfilmen, die allesamt die Ästhetik Tim Burtons im Sinn haben und dennoch höchst unterschiedlich umgesetzt sind. Von einfachen Strichzeichnungen über Stop-Motion bis hin zu ausgereifter Zeichentrick-Ästhetik ist alles dabei… Und das Beste ist: Die Hommage-Schöpfer schätzen ganz offensichtlich auch eher den früheren Burton-Stil als den von heute, wodurch jeder einzelne Film von einer schön schrägen, unheimlichen und nonkonformen Atmosphäre getragen wird.

via

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Großartiges Osterprogramm für alle Fans von Monty Python. Arte hat damit begonnen, die herausragende Dokumentation Monty Python: Almost the Truth (2009) über den deutschen Äther flimmern zu lassen. Und natürlich sind die bereits gesendeten Teile auch im Netz gelandet, wo sie jetzt zumindest für die nächsten sieben Tage untertitelt verfügbar sind. Der Sechsteiler zeichnet nicht nur die Geschichte der britischen Comedytruppe von den Anfängen bis zur Gegenwart nach, sondern lässt diese auch selbst zu Wort kommen und wird dabei ebenfalls durch zahllose Interviews mit prominenten Python-Fans ergänzt. Neben den fünf überlebenden Monty Pythons John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin gibt es unter anderem Gespräche mit Simon Pegg, Dan Akroyd, Seth Green, Jimmy Fallon und Bruce Dickinson (!). Und ja, das ist genau so awesome, wie es sich gerade anhört. Teil 1 – 4 sind bereits online (und folgen nach dem Klick), der Rest dieser epischen Dokumentation wird am Mittwoch den 18. April ausgestrahlt (und dann hoffentlich auch online landen).

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Total Recall [Len Wiseman]

Ach kommt schon… muss das so aussehen? Dass ein Remake von Total Recall sich von dem 90er Exploitation-Szenario von Paul Verhoevens Klassiker verabschiedet, finde ich ja noch okay, war auch irgendwie zu erwarten: Aber ernsthaft, dieses Matrix trifft Minority Report Szenario scheint mir gerade derart dröge, dass ich echt nicht die geringste Lust verspüre den Film zu sehen. Okay, die ein oder andere Blade Runner Referenz ist schon ganz nett, aber eigentlich hätte ich mir doch ein wenig mehr Philip K. Dick und ein bisschen weniger Action-Spektakel gewünscht. Ohnehin scheint mir in dem Trailer noch nicht so ganz klar, woran sich die Macher jetzt tatsächlich orientieren wollen: Der literarischen Vorlage  Erinnerungen en gros (1966)? Dem Original Total Recall (1990)? Oder wollen sie doch ihr eigenes, Post-Matrix CGI-Spektakel inszenieren. Ich befürchte das Letzte und erwarte schon eher einen kleinen bis mittelschweren Fail. (via)

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Lieblingsblog für den Rest des Abends: Auf Screenshots of Despair offenbaren düstere Screenshots die ganze Perfidie der Social Networks und die dunklen Botschaften, die es im Internet und auf dem eigenen Computer zu finden gibt, irgendwo zwischen schwarzen Humor und tatsächlicher Verzweiflung. Ein paar Favoriten folgen noch nach dem Klick. Und das Zitat in der obigen Überschrift stammt von Albert Camus. Ich gehe davon aus, dass auch er dieses Tumblr geliebt hätte…

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Die besten Horrorfilme der 80er Jahre… Klappe die Sechste und Letzte. Wir verabschieden das Jahrzehnt mit einer ganz hochkarätigen Riege an wirklich, wirklich, wirklich abgefuckten Filmen. So dürfen nun auch die Surrealisten vorbeischauen, so zum beispiel Alejandro Jodorowsky, der sich bei Santa Sangre munter bei Hitchcock, Giallo, sich selbst und wahrscheinlich unzähligen LSD-Fantasien bedient. Oder Bigas Luna, der in Angustia die vierte Wand und die selbstzufriedene Sicherheit der Zuschauer komplett einreißt. Für weitere WTFs ist auch Pfui Teufel – Daddy ist ein Kannibale gut, der sich nicht so ganz für ein Genre entscheiden kann und deswegen gleich ein Dutzend davon in einem satirischen Horrortrip für sich vereinnahmt. Ebenfalls diffus, nicht nur im Hinblick auf die Genrewahl, ist Već viđeno, der gemeinhin als Klassiker des serbischen Horrorfilms rezipiert wird (was auch durchaus Sinn macht, weswegen er hier ebenfalls auftaucht), dabei aber in seiner politischen Mischung aus Kafkaeskem Wahn, Satire, Psychodrama, Psychothriller und Gore-Alptraum weitaus mehr ist als bloßes Genrekino. Zu guter Letzt gibt es mit dem Horror-Alligator doch noch etwas bodenständigeren, nichtsdestotrotz grandiosen, Tierhorror zu sehen. Also noch einmal Atem anhalten, Klicken und demnächst wieder in die Videothek rennen. Nicht nur die besten, sondern auch die ungewöhnlichsten Horrorfilme der 80er Jahre folgen nach dem Break.

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Eigentlich wollte ich hier was über Penis-Nasen, Vagina-Köpfe, Nazi-Brüste und viel Gewalt schreiben, aber dann war mir die Dokumentation “Cartoons Kick-Ass” doch etwas zu langatmig und so bin ich bei dem Short Boris The Dog hängen geblieben, dem wohl wohl größten Psycho-Dog ever. Laughing My Fucking Ass Off und die Tatsache, dass der Zeichner von diesem Sado-Köter auch noch 20 Jahre bei der Sesamstraße in selbiger Position war, macht das ganze endgültig zu meinem persönlichen WTF-Moment des Abends.

Boris The Dog (1998)

Regie: Cevin D. Solving

Animationen: Bill Davis

Die komplette Doku Cartoons Kick-Ass, in der auch Boris vorkommt, gibt es bei MindsDelight.

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Kommt gut auf den Sonntag-Nachmittag: Ein epischer Supercut sämtlicher jemals bei den Simpsons gezeigter “Itchy and Scratchy” Episoden, inklusive der wunderbaren Marge-Censorship-Version und der klassischen Stummfilm-Cartoons. Die in chronologischer Reihenfolge aneinander geschnittenen Episoden beweisen mit ihrer eindrucksvollen Gesamtlänge von über 45 Minuten, wie lange die Simpsons bereits über den TV-Bildschirm flimmern und eignen sich bestens als Hintergrundunterhaltung für den sonntägigen Mittagsschlaf.

via

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In Teil vier darf es wieder etwas bissiger, gehässiger und auch blutiger zugehen… Für eine ganze Ladung Innereien und blutiger Schockeffekte sorgen der Kultfilm-Zwillingsbastard The Evil Dead sowie seine Fortsetzung Evil Dead 2, die hierzulande wohl am ehesten unter dem Titel Tanz der Teufel bekannt sein dürften. Ebenfalls bizarr und mit ner Menge Blut arbeitet die Gothic Novel Adaption Docteur Jekyll et les femmes, die alles andere ist als bloß eine weitere Schauergeschichte der Düsterromantik. Etwas ruhiger und subtiler hingegen ist John Carpenters Geister-Märchen The Fog – Nebel des Grauens, während Gremlins – Kleine Monster den Horror vergnügt zum Mainstreampublikum führt. And last but not least, An American Werewolf in London, der der eigentlich abgegessenen Werwolf-Thematik nicht nur neue Seiten entlockt, sondern darüber hinaus auch als verflucht guter Horrorschocker zu unterhalten weiß.

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Was Animated Shorts betrifft führte Anfang des Jahres 2012 kein Weg an den asdfmovies vorbei… zumindest lassen die Besucherzahlen dieser randomized Youtube Clips darauf schließen: Über 27 Millionen Besucher allein bei Teil 1, weitere gute 20 Millionen im Schnitt jeweils bei den anderen drei Teilen. Kein Wunder: Im Bezug auf schwarzen Humor, Arrangement und Schnitt macht TomSka so schnell keiner was vor. Gerade der erste asdf-movie ist zwar ziemlich eindeutig vom großartigen Rejected inspiriert, in den weiteren Teilen der Franchise entwickeln die asdfs aber eine ganz eigene Bildsprache und (anti-)narrative Struktur. Und wehe jemand schreit jetzt “aaalt!”. So lange es auch nur ein paar Leute zu sehen bekommen, die es vorher noch nicht kannten, hat es sich bereits gelohnt.

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