Schlagwort-Archiv: Retrotech

8-Bit Weisheiten

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Sehr schöne Verbindung von Pixelart und klassischen Kalendersprüchen: Dank der nostalgischen, pixeligen Hintergründe wirken selbst die doch sehr traditionellen, sattsam bekannten Lebensweisheiten, die auf 8-bit Fiction mitgegeben werden, unverbraucht und schlüssig. Und dank eingesprenkelter Kalenderspruchdekonstruktionen hat die Seite inhaltlich auch mehr zu bieten, als bloße Mashup-Reproduktionen.

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8-bit Fiction via boingboing

EWE – Der Film (Trailer und Artwork)

That’s it! Kurzfilm von Johannes Franke und mir, dessen Postproduction zu – naja sagen wir mal – 3/4 abgeschlossen ist. Fotos dazu gabs schon in nem Bildbeute-Artikel. EWE beruht auf meiner gleichnamigen Kurzgeschichte, die in der Anthologie “Am Ende der Leitung” von Quintessenz veröffentlicht wurde. Den nun verwirklichten Film gibt es dann wohl gegen Mitte 2011 in Berlin und darüber hinaus auf diversen – hoffentlich vielen – Filmfestivals zu sehen. Die Geschichte des 20Minüters liest sich ungefähr so:

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.

EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Hier der erste Trailer:

–> EWE – Der Film

–> Die Vorlage im Sammelband “Am Ende der Leiung”

Links fürs Wochenende

Spaß mit toten Philosophen

Um das mal zusammenzufassen: Die Seite weiß, dass sie nichts weiß.

Spaß durch Suizid I

Der Master of Suicide arrangiert aberwitzige Selbstmordanlagen.

Spaß durch Suizid II

Und hier kann der suizidale User spielerisch versuchen, sich so schnell wie möglich umzubringen. (Ja ja wir sind heute sehr sarkastisch. Aber wir versichern: Es geht uns gut. Wirklich.)

Was geht mich das noch an?

Spannender, gut recherchierter Zeit-Artikel zur Auseinandersetzung von Jugendlichen mit der Zeit des Nationalsozialismus

Michael Jackson Take 2 – Jetzt rede ich

Michael Jacksons Gegendarstellung zur Doku “Living with Michael Jackson”, die 2003 für Furore sorgte. Zu sehen sind Kameraaufnahmen von Jacksons Leuten, die während des von Martin Bashirs geführten Interviews, das Interview selbst festhielten.

Schönheit in Vollendung

Meißner Porzellan wird im Jahr 2010 stolze dreihundert Jahre alt. “Was ist Schön?” von Scienceblogs geht der berühmten Porzellanmanufaktur auf den Grund.

Doku: Computerfieber von 1984

Großartig: Naiv, prophetisch, retrofuturistisch, zeitgeistig, pädagogisch und natürlich nerdy… Unbedingt ansehen.

…und weils so schön ist gleich noch ne Portion Retrofuturismus

in diesem Fall eine ZDF Dokumentation von 1972. Wie sieht die Welt von Morgen aus? Also die Welt von Morgen, die zehn Jahre in der Vergangenheit liegt. Retrofuturismus rult!

Und der eine so, und der andere noch so, und blabla,weißte so?

Rap.de Staiger , der vor einiger Zeit von Vertretern des Berliner Hirntot einen aufs Maul bekam, lud zu einer Talkrunde ein, in der sich Kool Savas und andere halb vergessene Fremdschäm-Kandidaten über das Thema Gewalt und Meinungsfreiheit einen abstottern  dürfen und nebenbei klar machen, warum Deutscher Hip Hop überwiegend nur noch als Beat-Geboller für Rüttli-Schüler und weniger als inspierender Textlieferant taugt. In der leicht männer-dominierten Runde schaffen es immerhin Moderatorin Visa Vie und Ex-Juice Redateur Daniel Köhler was Relevantes von sich zu geben.