Mashups von Gajin Fujita

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Der kalifornische Künstler Gajin Fujita remixt traditionelle japanische Blockdrucke und Holzschnitte mit Urban Art und Graffitistyle und zaubert dadurch wirklich spannende Mashups zwischen traditioneller und moderner, zwischen japanischer und amerikanischer Kultur.

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Gajin Fujita via Faith is Torment

Klassische Gemälde im urbanen Setting

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Diese Mashups von Personen von Gemäldeklassikern und aktuellen urbanen Räumen sind schon länger in meiner Internetbubble unterwegs und ich stolpere immer wieder in Feeds und Tweets über sie. Nachdem ich echt lange mit mir gekämpft habe, ob ich sie nun cool oder platt finden soll, gebe ich mich final geschlagen und klebe sie in unser Blog:

Alexey Kondakov hat es aber auch wirklich drauf, das pittoreske Moment der Malerei vergangener Jahrhunderte mit einer spezifischen Großstadteinsamkeit zu kreuzen. Herausragend sind dabei mit Sicherheit nicht alle seiner Mashup-Werke, einige von ihnen sind aber schlicht genial, insbesondere dann wenn sie weniger ironisch und viel mehr tragikomisch, wenn nicht gleich ganz komplett tragisch daherkommen. Und genau diese kleinen Remixperlen will ich dann doch nicht ungepostet lassen.

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Alexey Kondakov (Facebook) via detailverliebt

8-Bit Weisheiten

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Sehr schöne Verbindung von Pixelart und klassischen Kalendersprüchen: Dank der nostalgischen, pixeligen Hintergründe wirken selbst die doch sehr traditionellen, sattsam bekannten Lebensweisheiten, die auf 8-bit Fiction mitgegeben werden, unverbraucht und schlüssig. Und dank eingesprenkelter Kalenderspruchdekonstruktionen hat die Seite inhaltlich auch mehr zu bieten, als bloße Mashup-Reproduktionen.

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8-bit Fiction via boingboing

Animated Short der Woche: All Your Favorite Shows!

Absolut fantastisch animierter und geschnittener Kurzfilm, der die Geschichte eines Teenagers erzählt, der von dem medialen Überangebot seines Tablets latent überfordert ist. Dieser unglaublich furiose Bastard aus Sketch Animation und Action Supercut lässt sich am besten zusammenfassen mit: Videodrome trifft Kid’s Story trifft die gesamte fucking Filmwelt des 20. und 21. Jahrhunderts! Habe ich noch irgendwelche Superlativen parat? Nein verdammt, schaut euch das Teil einfach an! Wirklich groß!

All Your Favorite Shows! via pewpewpew

Pacapong: Pac-Man meets Pong meets Space Invaders

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Sorry, aber… ALTER, IST DAS GEIL! In Pacapong kreuzt kingPenguin munter die Spieleklassiker Pacman, Space Invaders und Pong zu einem großartigen Retro-Bastard. Das ist auf den ersten Blick konfus, wirr und ziemlich hektisch, offenbart sich aber ziemlich schnell als sau cooles Mashup-Game, das perfekt geeignet ist für einen spaßigen 2Player Retro-Spieltag. Und nebenbei macht es dann auch noch einmal deutlich, wie bieder Nintendo leider bei seinen NES-Remixes vorgegangen ist. Wacka, wacka, wacka, BOOM!

Pacapong (Download für MAC, Windows und Linux) via Superlevel

Metallica – Enter Sandman rückwärts rückwärts

Das verursacht gerade ein extremes Schwindelgefühl in meinem für den Musikgeschmack verantwortlichen Nervenzentrum. Einmal Metallica durch den Backward-Mixer bitte, und anschließend rückwärts abgespielt.

Metallica – Enter Sandman (Backwards Cover) via die YouTube “Das könnte sie auch interessieren”-Leiste, die doch manchmal tatsächlich für eine Entdeckung gut ist…

Clickbait Books

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Schönes Twitter-Mem, das von Daniel Dalton für Buzzfeed dann auch gleich mal in schicken Bookcover Redesigns umgesetzt wurde. Unter dem Hashtag #ClickbaitBooks wird die Frage beantwortet, wie große Autoren ihre klassischen Romane hätten nennen müssen, um in den Social Networks für Wirbel zu sorgen. Mein Nerd-Ich liebt den neuen Titel für den Hitchhiker’s Guide to the Galaxy: “Answers to Life, the Universe and Everything! You’ll never believe Number 42!” Und mein versnobtes Hochkultur-Ich quietscht vergnügt über die Ulysses Titelreinterpretation: “A man wandered around Dublin for a day. You wont understand a word of what he did.” Aber auch sonst sind ein paar echt lesenswerte Remixe dabei.

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14 Classic Novels Rewritten With Clickbait Titles

Wie würde Game of Thrones als 80er Serie aussehen?

So… und nicht anders! Cheesy, billig und eine Menge Nostalgie versprühend. Allein diese albernen, lächelnden Blicke in die Kamera während die Credits durchrollen…. Hach!

Game of Thrones VHS Intro via Boing Boing

Female Charakters redesigned by Women

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So sehr sich auch die Netz- und Nerdkultur bereits an historisierten, dunklen, absurden und bizarren Superhelden-Redesigns abgearbeitet hat, so darf es gerne noch ein paar mehr feministische Comic-Dekonstruktionen geben… insbesondere, wenn sie so clever und schick daher kommen wie die Ergebnisse des Aufrufs von Lauren Panepinto. Diesem sind gleich eine ganze Reihe Remixkünstlerinnen gefolgt und haben bekannte Superheldinnen so entworfen, wie sie sie gerne sehen würden. Ja! Genau davon brauchen wir mehr; und nein liebe Maskulinisten, niemand will euch eure Eier abschneiden.

It’s a given that in science fiction and fantasy movies, books, comics, and games, the dominant viewpoint has historically been that of a white heterosexual male. This means that characters of alternate race or sexual orientation have been the exception to the rule, and female characters are created through the lens of what male creators and consumers want. For the entirety of my own history as a geek, I have known that I was never the target audience. (…)

StormRedesign-AliceMeichiLi

ScarletWitchRedsign-BelindaMorris

SamusRedesign-AnnaFehr

BettyBoopRedesign-ChristinaHess

ChunLiRedesign-IoleMarieRabor

What Women Want…in Women Characters via Nerdcore

Der Festivalsommer 2015 kommt… auch dieses Jahr ohne Frauenquote

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Diese Mashdowns von Festivalplakaten nach dem Prinzip Reine Würstchenparty (BR) sollte man einfach so stehen lassen, während andernorts die Maskulinisten mal wieder rumjammern, dass die Unterdrückung des Mannes durch das so eben beschlossene Quoten-Reförmchen (bzw. “Fortschrittchen”, wie die ZEIT ziemlich passend titelt) um einiges schlimmer werden würde… Einfach so als kleiner Stupser in die Richtung: “Heh, schau dir die Waage doch mal genau an.”

Echt jetzt! Es ist wirklich nicht zu viel verlangt, einfach kurz und knapp festzustellen: Ja, es gibt noch eine Menge Nachholbedarf, in viel zu vielen Bereichen! Lasst uns schauen, wie wir das ändern können! Und sei es nur, indem wir auf die Missstände hinweisen. Wer tatsächlich glaubt, mehr Gender Equality würde der liberalen Gesellschaft etwas anhaben, der kann auch gleich argumentieren, dass die Sklavenbefreiung dem Recht auf freien Besitz einen herben Schlag versetzt hätte.

Darauf erst einmal einen Friedrich Nietzsche:

Wenn zum Antifeministen gehst, vergiss die Peitsche nicht.

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Glitchy, glitchy Porn Remixes

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Verursachen einerseits Kopfschmerzen, sind aber andererseits auch ziemlich geniale Abrechnungen mit vordergründig auf Hochglanz polierter und zugleich ziemlich schmutziger, hyperaggressiver Pornoästhetik. Ich sollte mal wieder Enter the Void schauen. Verantwortlich für diese düsteren NSFW-Porn-Glitches ist Dorn Barra aus Italien. Und nach dem Klick wird es noch ein wenig verstörender.

Catching, appealing, mentally healing!

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Oddly Head’s obscure Hollywoodland

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Manchmal schräge, manchmal düstere, manchmal komische und manchmal einfach nur absurde Dekonstruktionen ikonischer Kinoszenen. Oddly Head krallt sich die Narrative der Filmfabrik und verabreicht ihnen Twists, die tief hineinschneiden in die Anatomie des amerikanischen Traums. Stark.

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Hollywoodland by Oddly Head via beautifuldecay

Disney-Prinzessinnen als Steine

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Okay, schuldig. Ich liebe die Remixes von Disney-Figuren, die man auf Deviant Art, Tumblr und Co. zu hauf findet, und ich habe sie in den letzten Jahren auch mehr als einmal verbloggt. Aber gerade was die Reinterpretation und Dekonstruktion des klassischen Disney-Prinzessinnen betrifft, gab es in jüngster Vergangenheit doch einen gewissen, anstrengenden Overkill. Ich scheine zumindest nicht der einzige zu sein, der mittlerweile genervt mit den Augen rollt, wenn die neusten Disney-Prinzessinnen als Zombies, Disney Prinzessinnen während eines Bad Hair Days, Disney-Prinzessinnen als Superhelden Kunstwerke im Newsfeeds aufploppen.

Und für alle, denen es ähnlich geht, gibt es jetzt Bolks Disney-Prinzessinnen als Steine zu bewundern. Damit dürfte alles gesagt sein. Danke Bolk. Und bitte, bitte, bitte sucht euch ein neues Betätigungsfeld liebe Deviant Artists.

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Disney Princess Pile of Rocks via A.V. Club

Animated Short der Woche: Star Gore

Filmemacher Reto Hochstrasser hat ein sehr schönes Mashup aus Star Wars und Itchy und Scratchy in Lego Stop-Motion gebastelt (Making of), inklusive Simpsons Intro, Mos Eisley Musik und – wie es sich gehört – einer Menge Blood & Violence. Passt, und ein Film, in dem Jar Jar Binks geshreddert wird, kann einfach nur gut sein.

Star Gore (Youtube) via Webtapete

Nintendo goes Pulp Fiction

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Fantastische Remix-Kunst von Astor Alexander (Behance, Tumblr, und DeviantArt): Nintendo-Ikonen als klassische Pulp Fiction Novels, inklusive Femmes Fatales, räudigen Ermittlern, sexy Bounty Hunter Science Fiction und abblätternden Groschenroman-Seiten. So und nicht anders!

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PulpNintendo via The Escapist