Zarathustra die fette Katze infiltriert klassische Gemälde

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Die Künstlerin Svetlana Petrova lässt ihren dicken Kater Zarathustra auf Gemälde los… und der macht dabei natürlich das, was Katzen am besten können: Raum für sich beanspruchen: Egal ob während der Geburt der Venus, im Beharren der Erinnerung oder in den Armen der Mona Lisa, Zarathustra weiß, wie man Aufmerksamkeit auf sich zieht und schmiegt sich brutal aber auch perfekt in die klassischen Gemälde ein.

Großartige Remix-Kunst in der Catconten-Camouflage, irgendwo zwischen Kreischen, Lachen und begeistertem Staunen. Petrova selbst über ihre Arbeit:

I’m a professional artist, and I was fond of Internet memes, and I thought maybe I can make an Internet meme who would at the same time [be] a work of art. And I did this.

Leute! Groß! Surft da hin!

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petrovacollage2Fat Cat Art via Beautiful/Decay

Wenn Cartoon-Tiere echte Tiere wären…

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Böse, einfach nur böse Bildergalerie bei College Humor mit Illustrationen von Angelica Bamundo. Mein Favorit ist der leidende Pluto im Apartheidsstaat Entenhausen. Aber auch der Rest ist mehr als großartig. Surft da unbedingt hin.

If Cartoon Pets were real Pets via Doug Walker (Facebook)

LEGO-Kampagne: Masters

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Nein, ich habe noch nicht genug von diesen ganzen LEGO/Pixel/Art-Mashups, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen. Und wenn das Ganze so simpel und gleichzeitig toll gemacht ist wie von Marco Sodano, dann umso weniger. Das Ganze wird wohl auch Teil einer echten Kampagne und wurde laut Sodano von LEGO selbst in Auftrag gegeben. Werbung. Trotzdem Kunst.

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LEGO Masters via FiT

Super Mario Bros with lowest possibles Score…
…and some Speed Run Awesomeness

Wenn ich die Tage auf YouTube rumklicke und nicht genau weiß, auf welche Videoschnipsel ich gerade am meisten Lust habe, zieht es mich immer öfter zu den großartigen Speed Run Aufnahmen von den Awesome Games Done Quick Conventions. Daher haue ich hier gleich noch ein paar Videos mit Kommentaren meinerseits hier rein, wahrscheinlich auch, um mir selbst erstmal klar zu machen, warum es so faszinierend ist, Hardcore-Gamern dabei zuzusehen, wie sie ein Spiel so schnell wie möglich durchzocken. Zum Warmwerden seht ihr oben – via Kotaku – Super Mario Bros, einmal durchgespielt mit der minimal zu erreichenden Punktzahl. Neben dem Ausweichen von Feinden (Murder makes Points), dem Verzicht auf Münzensammeln (Money makes Point) und dem Warten vor der berühmten Exit-Fahne bis die Zeit auf 0 runter ist (Time is Money), gehören dazu auch ein paar echt anspruchsvolle Sprung-Passagen, die einen wie mich – der den ersten Teil der berühmten Reihe gerade so mit Ach und Krack durchspielt – einfach nur beeindruckt zurücklassen. Aber NotEntirelySure hat das einfach mal drauf! Und nach dem Klick geht es weiter mit Awesome Games Done Quick…

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Art X Smart – Gadgets in klassischen Kunstwerken

Verdammt… das ist sowas von Hipster-Kultur, das es mir fast schon peinlich ist, das an dieser Stelle zu teilen: Der koreanische Illustrator Kim Dong-Kyu verpflanzt iPhones und iPads in klassische Meisterwerke der Bildenden Kunst und dürfte damit voll und ganz den Nerv des urbanen, ironischen Trendsetters treffen. Ich würde die Bilder auch tatsächlich dann erst einmal als das nehmen, was sie sind: Schicke Mashup-Spielereien ohne größeren Hintergrund, ohne große Relevanz…

….Wäre da nicht dieses eine fantastische Bild dabei, auf dem Caspar David Friedrichs Wanderer über dem Nebelmeer (1818) ganz zeitgemäß mit einem iPhone in der Hand auf dem monumentalen Berg thront und das beeindruckende Nebelmeer mit seinem Device digitalisiert.

Es ist lange her, das ich derart prägnant den Zeitgeist des digitalen Zeitalters auf ein Bild gebannt gesehen habe: Gerade dieser Bruch, die monumentale Weite des romantischen Gemäldes gebrochen durch ihre eigene Medialisierung, indem sie zu einem digitalen Abbild auf einem Gadget zusammenschrumpft, lässt dieses Bild fast schon erhaben wirken. Man könnte hier natürlich den einfachsten Weg gehen und das ganze als Kritik an der medialen Vermittlung unserer Zeit lesen, ich finde eine Deutung des Bildes ohne Zeigefinger aber weitaus spannender: Wie medialisiert ist unsere Welt? Was gewinnen, was verlieren wir dadurch? Und wie ist es möglich das schönegutewahre digital zu reproduzieren? Wird durch den ironischen Bruch innerhalb des Bildes nicht vielleicht sogar deutlich, wie anmaßend die romantische Kunstära war, wie sie in ihrem Pomp ästhetische Auren zurechtkonstruierte, wie sie ihren eigenen Repräsentationen einen Wert gab, der die Kunst geradezu ins Metaphysische übersteigerte? Und ist dieser “laxe” Umgang mit Kunst in unserer Zeit nicht auch ein Stück Erlösung des Werkes, da es durch die digitale Reproduktion von all dem metaphysischen Ballast vergangener Kunstepochen befreit wird? Wir digitalisieren, teilen, reproduzieren… und ehren dadurch endlich wieder das Kunstwerk als solches; nicht irgendein zurechtgebasteltes Phantasma von transzendentaler Wahrheit in der Einzigartigkeit des Mediums. Was der Wanderer auf diesem Bild macht ist in gewissem Sinne auch eine Demokratisierung der Kunst, eine Zerstörung des Despotismus der Romantik, eine Befreiung des Augenblicks von ästhetischen Fesseln die Ewigkeit postulieren, ein Zurückführen des Bildes zum Bild.

Anyway, ein fantastisches Mashup. Die anderen Bilder von Kim Dong-Kyu sind zwar eher so nette Spielereien, trotzdem soll an dieser Stelle nicht auf ihre Verlinkung verzichtet werden.

Art X Smart via Visual News

Happy Birthday, Breakbeat

So was… Da war ich dermaßen in den Breaking Bad Hype vertieft, dass ich ganz vergessen habe, dem Breakbeat und damit auch irgendwie dem Hip Hop zum Geburtstag zu gratulieren. Am 11. August 1973 legte Clive Campbell als Herc auf einer Back to School Party auf und nutzte diese Gelegenheit mal kurz, um die gesamte Musikwelt zu revolutionieren: Anstatt einen Song in Gänze zu spielen, switchte – der später unter dem Namen DJ Kool Herc Berühmtheit erlangende – Campbell einfach direkt zu den Breaks der aufgelegten Funk-Songs, und weil das ziemlich cool klang – und das Publikum entsprechend reagierte – loopte er das ganze einfach munter weiter, um eine ganz neue, ganz eigene Form von Rhythmus zu kreieren. Der Breakbeat war geboren. Und der Rest ist Geschichte… großartige Musikgeschichte!


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Errata corrige – Bücherpanoramen

Beeindruckende Installationen der Künstlerin Ekaterina Panikanova: Errata corrigere, zu deutsch “Korrekturverzeichnis” ist eine Sammlung fantastischer Bookshell-Konzepte, in denen die offenen und aneinandergereihten Bücher zur Leinwand für verspielte Skizzierungen, Zeichnungen und Collagen werden. Da lacht das Bibliophilen-Herz, da freut sich die Dekonstruktivisten-Leber, da genießt das Ästheten-Auge und da jauchzt das Remixer-Hirn.

Errata corrigere via colossal

The Secret of Lucas Arts (Point&Click-Crossover)

R.I.P. Lucas Arts! Disney is an evil bitch!

Großartiger Crossover/Supercut/Adventure-Bastard von Felipe Machado. Leider nur als Video, aber Hölle, würde ich so was gerne spielen!

via IGN

Bambi meets Godzilla (Restaurierte Fassung)

Coda Shetterly hat Frame für Frame eine 1080P-Fassung des Zeichentrick-Klassikers Bambi meets Godzilla (1969) gebastelt, die als respektvolle Restauration ein guter Ersatz für die Low Quality Uploads des Proto-Remix-Culture Shorts auf Youtube sein dürfte. In einem ausführlichen Blogpost spendiert uns der Restaurateur zusätzlich noch ein ziemlich spannendes Making of der gelungenen Überarbeitung.  Wer den Film noch nicht kennt – Shame on you! – sollte diese kulturelle Bildungslücke spätestens jetzt schnellstens füllen.

Bambi meets Godzilla Restoration via BoingBoing

R.E.M. – Losing my Religion in Dur


Ehrlich gesagt fehlt mir ein bisschen die Phantasie dazu, mir vorzustellen, wie das technisch genau abläuft, das Ergebnis ist aber allemal spannend. MajorScaled TV bringen Moll-Klassiker auf die helle Seite der Macht, indem sie sie auf die Dur-Tonleiter transformieren. Das klingt einerseits etwas schräg, irgendwie unpassend – angesichts der Tatsache, dass man einfach mit diesen Stücken in Moll sozialisiert wurde – andererseits aber auch faszinierend, mitunter sogar dem Original neue Facetten und einen verborgenen Subtext abgewinnend. So zum Beispiel auch bei Nothing Else Matters von Metallica, das durch das MajorScaling zu einer fast schon nostalgischen Hard Rock Hymne wird und dabei an Bands wie die ganz frühen Scorpions erinnert. Und R.E.M. oben funktioniert sogar ganz hervorragend, tatsächlich in dem Sinne, dass man sich vorstellen kann, der Song wäre auch in Dur zum Welthit geworden. Achja, und als oller Dekonstruktivist (oder so) finde ich die Idee natürlich an und für sich schon sympathisch

MajorScaled TV bei Facebook via Interweb3000