R.I.P. Lucas Arts! Disney is an evil bitch!
Großartiger Crossover/Supercut/Adventure-Bastard von Felipe Machado. Leider nur als Video, aber Hölle, würde ich so was gerne spielen!
via IGN
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Coda Shetterly hat Frame für Frame eine 1080P-Fassung des Zeichentrick-Klassikers Bambi meets Godzilla (1969) gebastelt, die als respektvolle Restauration ein guter Ersatz für die Low Quality Uploads des Proto-Remix-Culture Shorts auf Youtube sein dürfte. In einem ausführlichen Blogpost spendiert uns der Restaurateur zusätzlich noch ein ziemlich spannendes Making of der gelungenen Überarbeitung. Wer den Film noch nicht kennt – Shame on you! – sollte diese kulturelle Bildungslücke spätestens jetzt schnellstens füllen.
Bambi meets Godzilla Restoration via BoingBoing
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Ehrlich gesagt fehlt mir ein bisschen die Phantasie dazu, mir vorzustellen, wie das technisch genau abläuft, das Ergebnis ist aber allemal spannend. MajorScaled TV bringen Moll-Klassiker auf die helle Seite der Macht, indem sie sie auf die Dur-Tonleiter transformieren. Das klingt einerseits etwas schräg, irgendwie unpassend – angesichts der Tatsache, dass man einfach mit diesen Stücken in Moll sozialisiert wurde – andererseits aber auch faszinierend, mitunter sogar dem Original neue Facetten und einen verborgenen Subtext abgewinnend. So zum Beispiel auch bei Nothing Else Matters von Metallica, das durch das MajorScaling zu einer fast schon nostalgischen Hard Rock Hymne wird und dabei an Bands wie die ganz frühen Scorpions erinnert. Und R.E.M. oben funktioniert sogar ganz hervorragend, tatsächlich in dem Sinne, dass man sich vorstellen kann, der Song wäre auch in Dur zum Welthit geworden. Achja, und als oller Dekonstruktivist (oder so) finde ich die Idee natürlich an und für sich schon sympathisch
MajorScaled TV bei Facebook via Interweb3000
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Das fällt in die Kategorie: Wurde derart oft bei Twitter und Facebook rumgereicht, dass ich mich schon fast schäme, das Ganze epische fünf Tage nach Veröffentlichung hier zu posten. Aber falls es irgendwer noch nicht kennt, hier ist es… und es ist großartig!
via Minds Delight
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Um das schnell zu disclaimern: Ich finde Nationalhymnen meistens ganz schrecklich: Der Pathos, die überzeichnete Ergriffenheit, die vollkommene Ironiefreiheit gepaart mit parolemhaften Monumentalismus. Die Ursprünge der meisten Hymnen sind historisch bedingt im 19. Jahrhundert zu verorten und die einzelnen Stücke sind daher viel zu oft von einem schrecklich klebrigen Romantik-Geist durchzogen. Außerdem habe ich auch irgendwie so ein grundsätzliches Problem mit dem Nationenbegriff als solchen. Das geht noch nicht mal so sehr in die “Deutschland halt’s Maul!”-Richtung, mich nervt einfach tierisch eine metaphysische, nahezu sakrale Aufladung des Nationenbegriffs, die nicht im geringsten berücksichtigt, dass unsere heutigen Nationalstaaten primär Konstrukte sind (sei es aus dem 19. oder 20. Jahrhundert), deren Grenzen einfach mal in erster Linie arbiträr verlaufen und deren vermeintlich genuine kulturelle Identität auch irgendwie nur mit viel Hängen und Würgen zurechtgezimmert werden kann. Ja, ich bin Internationalist und Antinationalist. Durch und durch! Basta!
Eigentlich habe ich jetzt aber nur so viel gefachsimpelt, weil ich einen guten Einleitungstext für dieses wirklich grandiose Nationalhymnen-Mashup brauchte: National Anthems hat sämtliche Nationalhymnen der Welt (zumindest die sämtlicher UN-Länder, der beiden Beobachter Palästina und Vatikan sowie dem UN-Anwärter Taiwan) zu einem großartigen Bastardpop-Opus zusammengebastelt. Los gehts mit der Hymne Uruguays (die längste Nationalhymne der Welt) und peu à peu gesellen sich weitere Hymnen zu dem Reigen, bis das Gesamtwerk schließlich gegen Ende in ein infernales Noise-Spektakel mündet. Kann man durchaus auch als eine Art Kritik am Nationenbegriff lesen. Während die einzelnen stolzen Hymnen noch harmonisch und pompös klingen, entwickelt sich im Laufe der Zeit mit weiter hinzukommenden Nationen ein atonales Monstrum, das am Ende zwangsläufig ins Chaos münden muss. Die letzten anstrengenden Sekunden kann man dann auch nur noch als beeindruckend apokalyptisch bezeichnen, vielleicht auch ein Zeichen dafür wohin die nationalstaatliche Reise hingehen könnte. Andererseits… zumindest Europa hat das ja auch schon irgendwie hinter sich und eigentlich bin ich, was globale Politik betrifft, grundsätzlich eher ein Optimist (auch wenn ohne Frage noch mehr als genug schief läuft in der Welt). Insofern, genug davon. Einfach genießen, Gänsehaut wachsen lassen und mit der politischen Überinterpretation aufhören: Großartige Mashups sind halt auch einfach nur großartig.
Every National Anthem at once via Seitvertreib
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Mashup-Germany hat wie bereits 2011 mal wieder einen sehr schicken Mashup aus den erfolgreichsten Popsongs des Jahres zusammengestellt. Und wie letztes Jahr muss ich wiederum konstatieren, dass ich viel zu wenig Radio höre, viel zu wenig MTV sehe und generell was Hits betrifft ziemlich hinterher hinke. Klar, die Künstler und Interpreten kenne ich so ziemlich alle, aber der einzige Ohrwurm, den ich auf Anhieb wiedererkannt habe, ist der Gangnam Style. Immerhin gibt dieser Mix noch einmal Gelegenheit, auch als Unwissender das Pop-Jahr Revue passieren zu lassen, ohne sich exzessiv durch die Charts klicken zu müssen. Wie man es von Mashup-Germany gewohnt ist, sauber gemixt, großartig homogenisiert und dennoch den einzelnen Versatzstücken genug Raum zum Atmen lassend.
Mixing:
Mashup-Germany mixing:Mat Zo, Arthy – Mozart
Klangkarussell – Sonnentanz
Tacabro – Tacata
Jennifer Lopez feat. Pitbull – Dance again
Owl City feat. Carly Rae Jepsen – Good time
Katy Perry – Part of me
Kelly Clarkson – (What doesn’t kill you) Stronger
Rihanna – Diamonds
Flo Rida – Whistle
Adele – Set the world on fire
Calvin Harris – Let’s go
Will.I.Am feat. Britney Spears – Scream & Shout
The Wanted – Glad you came
Jessie J. – Domino
Carly Rae Jepsen – Glad you came
Dada Life – Kick out the Epic Motherf****er
PSY – Gangnam Style
Asaf Avidan & the Mojos – One Day / Reckoning Song (Wankelmut Remix)
Of Monsters And Men – Little Talks
Damian Marley feat. Skrillex – Make it bun dem
Fun – We are young
Linkin Park – Burn it down
Sean Paul – She doesn’t mind
Gym class Heroes – Ass back home
Ellie Goulding – Lights
Nicki Minaj – Starships
Rihanna – You da one
Justin Bieber – As long as you love me
Lady Gaga – You and I
DJ Fresh feat. Rita Ora – Hot right now
Adele – Skyfall
Lykke Li – I follow rivers
Coldplay – Paradise
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Herbst… und Sonne! Zumindest hier in Berlin. Und dennoch das Bedürfnis nach wohltuenden, wärmenden, angenehmen Klängen. Naja, wenn ich diesen musikalischen Schnell-Check überblicke, bleibt von Lagerfeuer-Romantik nicht viel übrig. Godspeed You! Black Emperor bereiten uns stattdessen mit ihrem Comeback auf den nahenden Weltuntergang vor, die Rival Sons reiten retroaktiv rockend in den Sonnenuntergang und Max Richter zerfleddert gleich alle vier Jahreszeiten so, dass kaum noch an einen gemütlichen Herbst-Abend zu denken ist. Immerhin lädt das Brockdorff Klang Labor zu entspannten und selbstironischen deutschen Electro-Pop-Eskapaden ein… und ja: Kaum gekannt, fast vergessen, wieder aufgetaucht, sind sie doch noch zu hören: Die schmeichelnden, warmherzigen und zugleich traurigen Shoegaze-Klänge der frühen 90er Jahre, die perfekt zum aktuellen Herbst passen. Trotz ihres immensen Alters sind Dreamscape die große Entdeckung dieses Hörenwertes-Checks: Verträumt, verliebt, verloren und dabei einfach wunderschön. Alles wird gut.
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Was gibt es da groß zu diskutieren? Der erste Mario-Ableger für den Gammel Boy (wie wir ihn damals liebevoll nannten) war ein gottverdammtes Meisterwerk, obwohl und gerade weil er sich in so vielen Punkten von seinem Heimkonsolen-Vorbild unterschied. Und die beiden Shooter-Stages rocken auch heute noch.
via Pixellevel
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In ihrem neusten schweißtreibenden Supercut haben Eclectic Method eine Menge über die Zukunft zu erzählen: Von düsteren Terminator-Prophezeiungen über “Back to the Future”-Ausflüge bis hin zu den urbanen Visionen eines Blade Runners und kosmischen Space Opern. Wie immer, verdammt schick.
via Testspiel
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Sehr coole Aktion vom Musikpartisanen, der die sieben Musikstücke, die laut dem Landgericht Hamburg von Youtube gelöscht werden müssen, zu einem “schicken” Bastard-Pop-Song gemasht und auf Soundcloud hochgeladen hat. Mittlerweile ist das Teil auch (via KFMW) auf YouTube aufgetucht und wird dort mit Sicherheit ein paar mal die Delete/Reupload-Runde drehen.
via Nerdcore
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Die Filmfreunde und Remixer von Eclectic Method haben wieder einmal einen feinen Supercut veröffentlicht… okay, vielleicht ein bisschen martialisch, aber super-schick und mit einem amtlichen Ass-Kick Rhythmus.
via HYST
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Brooklyn based Indie-Pop quartet ‘The Pains of Being Pure at Heart’ have announced details of a remix EP in support of Record Store Day, released on Play It Again Sam on limited edition coloured vinyl.
The remixes are lifted from their 2011 follow-up album, ‘Belong’ (March 2011), which was produced by Grammy award winning ‘Flood’ (Depeche Mode, U2) and alternative-rock royalty, Alan Moulder (Smashing Pumpkins, Jesus and Mary Chain, Ride)”.
via Stereogum
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Das wirklich ätzende an unseren derzeitigen digitalen Medien ist, dass sie sich nur schwer zum künstlerischen Recycling eignen. Wenn man sich so anschaut, welch wunderbare Kunstwerke aus Büchern gezaubert werden können, muss zwangsläufig schon ein wenig Wehmut aufkommen. Mit nem Haufen Plastik oder einem geschroteten Server ist so etwas auf jeden Fall nicht drin… oder? Diese Tierskulpturen stammen von Sean Avery und stellen unter Beweis, dass Compact Discs und Mikrochips sich in Remixed Media Recycling Form keineswegs vor dem guten alten Papier oder Vinyl verstecken müssen. Weitere dieser hochwertigen Skulpturen findet ihr in Sean Averys Deviant Art Profil.

via colossal
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