Schlagwort-Archiv: Rave

Hörenswertes Sommer 2013 III: Gold Panda, Andrew Stockdale, Black Sabbath, Jagwar Ma, Robin Thicke

Was haben wir alle nicht über sibirische Kälte und einen viel zu kalten Frühling gejammert, aber Hitze scheint uns ja dann auch nicht zu bekommen. Dabei steigert die hohe Temperatur das Lustempfinden und nicht gerade wenig aus dieser Hörenswert-Artikel lädt zum Tanz der Moleküle ein. Andrew Stockdale lädt zum heißen Höllen-Ritt durch den Outback ein, Jagwar Ma bringen uns die kosmischen Vibes aus der gleichen Ecke, während Ozzy und seine Jungs mal wieder den altgedienten HArdrock-Glutofen anschmeißen, dafür hinterlässt Robin Thicke mit einem lauwarmen R`n `B – Lüftchen nur einen klebrigen Schmier auf unserer Haut.

Weiterlesen

Daft Punk: Auftritt beim Wisconsin Festival 1996

Mein Gott werde ich da gerade nostalgisch. Ein blutjunger Thomas Bangalter spielt 1996 ein Live-Set bei einem amerikanischen Festival und spielt genau diesen knackigen House, den ich auf dem Debüt-Album “Homework” so geliebt habe und die Franzosen seitdem auch nie wieder so hinbekommen haben. Heute machen sie glatte Disco-Tribute Alben, tragen doofe Roboter-Helme…aber das ist ja eine andere Geschichte.

via

Justice live at Ultra Music Festival

Laserblitze, dreckiger Filter-House und eine epische Light-Show!

Justice were one of the headline acts at Miami’s Ultra Music Festival this past weekend, and courtesy of the event’s TV channel, here’s 25 minutes worth of footage from their set. The festival attracted an unprecedented number of over 165,000 EDM fans, breaking the record for the City of Miami in terms of tickets sold at a single event. Watch Justice’s performance in the clip above, which includes a spontaneous but chant of The White Stripes hit “Seven Nation Army” 5:50 in. Set list is detailed below.

01. Justice – Stress w/ Justice – Waters Of Nazareth w/ Justice vs. Simian – We Are Your Friends (Acappella) w/ Justice – Phantom
02. Justice – On & On
03. Justice – Phantom w/ Justice — Phantom (Soulwax Remix) w/ Justice vs. Simian – We Are Your Friends (Acappella)
04. Justice – Audio, Video, Disco

Update: Sorry, die Zensur-Schergen waren diesmal besonders schnell und ich bemühe mich um Ersatz.

Hörenswertes Januar 2012: Oliver Tank, Enter Shikari, The Maccabees, The Big Pink, Die Antwoord

Hurra, der erste Hörenswert-Artikel für dieses Jahr. Nunja, man sollte die Vorfreude etwas zügeln, denn so wirklich toll ist die darin gemusterte Musik nicht geworden. Indie-Pop aus England, einstmals der ganze Stolz des Königreiches, enttäuscht mit lauwarmen Nachfolgealben von Enter Shikari, The Maccabees und The Big Pink; nur Oliver Tank kann mit liebevollen Dream Pop Songs überzeugen, während Die Antwoord aus dem südlicher liegenden Südafrika mal wieder diskutabel bleibt.

Weiterlesen

Die 90er Jahre: Die besten Drogenfilme des Jahrzehnts

Wir unterbrechen die 90er Komödienretrospektive für ein kleines Subgenre, das in den 90ern jedoch omnipräsent war. Drogen waren der Pop dieses Jahrzehnts. Auf die eher düsteren 80er folgte eine hedonistische Dekade, in der möglichst lange, euphorisch und ekstatisch gefeiert wurde. Ectasy wurde schnell zur Modedroge Nr 1 und ebenso wie sich LSD auf das Wirken vieler Filmemacher der 60er auswirkte, hatten andere bewusstseinserweiternte Mittel Einfluss auf die 90er, in denen der sogenannte bleiche und ungesunde Heroin-Chic es sogar dank Models wie Kate Moss auf die Laufstege dieser Welt schaffte. Auch auf dem Plakat von Trainsspotting schaut uns ein kotzbleicher Ewan McGregor entgegen. Doch genau wie es in den Kriegsfilmen der Dekade nur selten wirkliche Gewinner gab, sind auch die hier nominierten Filme kein affirmatives Statement für Drogen, sondern zeigen gleichberechtigt sowohl ihre bewusstseinfördernde als auch destruktive Kraft.

Weiterlesen

Die 90er: Die besten Britpop-Alben des Jahrzents I

Mit den elektronischen Alben haben wir unsere musikalische Retrospektive der 90er begonnen und heute kommen wir zu einem weiteren höchst erfolgreichen Genre dieser Ära. Dabei ist gar nicht so wirklich klar und auszumachen, wo Britpop startet und aufhört: Der Höhepunkt dieses Subgenres war sicherlich Mitte der 90er, als plötzlich die Mischung aus Sixties-Pop, Punk und Zitaten aus aus dem Rave-Sound der 80er von der Insel zu uns rüberollte und für zwei Sommer lang den Globus infizierte. Der erste Grund für dieses Phänomen dürfte sicherlich die unglaublich hohe Dichte an guten Alben sein, aber auch die Reaktion auf die immer langweiliger werdende amerikanische Grunge-Musik, die zu allem Überfluss 1994 mit dem Tod von Kurt Cobain ihre wichtigste Persönlichkeit verlor und damit endgültig den Weg für smarten Pop aus UK freimachte. Britisch und Smart, beides Attribute, die man in Deutschland noch nie sonderlich schätze und  selbst heute wird hier Britpop immer noch auf Oasis und ihre erfolgreichste Single Wonderwall reduziert. Wir geben hier nun die Möglichkeit, weitere Bands des Genres kennen zu lernen und stellen in unserem ersten Teil unter anderem die zynischen Pulp, die unterschätzen Supergrass und die Ur-Väter des Britpop`95 vor…

Weiterlesen

Die 00er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber II

Thank you for the music again…. und damit tatsächlich unsere allerletzte Filmretrospektive der 00er Jahre. Einen kleinen TV- und Seriennachschlag gibt es zwar noch, das Kinojahrzehnt ist hiermit aber tatsächlich (wirklich) endgültig abgehakt. Viel Spaß…

Weiterlesen

***Klaxons – Neues Album im August ***

Mit ihrem Album “Myths Of The Near Future” traten die Klaxons  damals die sogenannte  New Rave Welle in Großbritannien los, von der heute kaum noch nennenswerte Band übrig geblieben sind und den fast vergessenen The Prodigy einen zweiten Frühling und wieder volle Hallen bescherten. Der Begriff  New Rave war den Klaxons damals schon peinlich und gerüchtweise muss das die erste Version des Nachfolgers dermaßen umkommerziell ausgefallen sein, daß nun am 23. August eine schätzungsweise verträglichere Version erscheint. Schaut man sich allerdings den Namen des Produzenten an dürfte aber auch  “Surfing The Void” nicht gerade ein Pop-Album werden. Kein Geringer als New (sic!) -Metal Papst Ross Robinson (Korn, Slipknot) übernahm die Produktion des Albums, und selbst des Grunz-Metal unverdächtigen Indie-Bands wie At The Drive In und The Cure drückte der Mann seinen markanten und druckvollen Stil auf.

Quelle: http://www.nme.com/news/klaxons/51452