Schlagwort-Archiv: R.E.M.

R.E.M. – Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage: 1982–2011 (Stream)

Die Best Of Compilation Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage: 1982–2011 gibt es nun komplett auf NPR.com als Stream. Ein Retrospektive zu allen Alben findet ihr hier.

Disc One:

01 Gardening at Night
02 Radio Free Europe
03 Talk About the Passion
04 Sitting Still
05 So. Central Rain
06 (Don’t Go Back to) Rockville
07 Driver 8
08 Life and How to Live It
09 Begin the Begin
10 Fall on Me
11 Finest Worksong
12 Its the End of the World as We Know it (and I Feel Fine)
13 The One I Love
14 Stand
15 Pop Song 89
16 Get Up
17 Orange Crush
18 Losing My Religion
19 Country Feedback
20 Shiny Happy People

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Links fürs Wochenende

“Ist Indie am Ende?”

fragt sich Johnny Haeusler bei Spreeblick, nachdem er in TV Total erfahren hat, dass Thees Uhlmann nicht nur dort sondern auch beim Bundesvision Song Contest antritt… Finde solche pessimistischen Blicke auf die Musikindustrie ja immer so mehh… was aber definitiv stimmt, ist, dass die unabhängige Musikszene die Stärken des Internets bis daton noch nicht richtig ausspielen konnte, bzw. nach dadurch entstandener Popularität auch sehr schnell Teil der Industrie wurde.

Was ist falsch an der bekanntesten Grafik zur Evolution des Menschen?

Nils Cordes geht der Problematik der klassischen “The March of Progress”-Abbildung nach, inklusive einer Menge skurrilem Anschauungsmaterial.

R.I.P. R.E.M. – From a Fan

Nur einer von zahllosen R.E.M.-Nachrufen, die es diese Woche zu lesen gab… Definitiv aber einer der Schönsten. Alec von “The Fox is Black” erinnert sich an seine ganz eigenen, persönlichen Momente mit den stadionfüllenden Alternative Rockern.

Das neue Facebook-Profil: Timeline jetzt sofort nutzen

Caschy verrät in seinem Blog allen Neugierigen, wie sie jetzt bereits auf die Digitalisierung ihres Lebens à la Zuckerberg zugreifen können.

Jesus Camp

Starker Dokumentarfilm auf Arte+7 über Evangelikale in den USA, deren Nachwuchs und die Methoden mit denen dieser auf den Kampf für ein christliches Amerika vorbereitet wird.

Und dann gibt es ja noch die Aufregung in der wissenschaftlichen Community über Neutrinos auf der Überholspur, die “weitreichende Folgen für die Grundlagen der Physik” haben könnten, sofern es sich nicht um einen weitaus wahrscheinlicheren technischen Fallstrick handelt. Auf jeden Fall die perfekte Gelegenheit – auch für Physiklaien – sich mal wieder in die spannende und hochkomplexe Relativitätstheorie einzulesen.

Letztes Jahr auf Seite360:

Die Welt ist noch in Ordnung, Einstein noch nicht in Frage gestellt. Daher muss die Aufregung von anderer Stelle kommen, zum Beispiel von kontroversen und provokanten Filmen der 00er Jahre, oder durch einen Kleinkrieg zwischen einem Rapper und einem Musikjournalisten. Beschaulicher geht es bei Maximum Balloon zu, mit denen Dave Sitek von TV On The Radio einen auf Pop macht, und bei herzerwärmender Musik für den Herbst, unter anderem von Yann Tierssen, Deerhunter und Nick Hornby.

R.E.M. (* 1980 – † 2011)

“To our Fans and Friends: As R.E.M., and as lifelong friends and co-conspirators, we have decided to call it a day as a band. We walk away with a great sense of gratitude, of finality, and of astonishment at all we have accomplished. To anyone who ever felt touched by our music, our deepest thanks for listening.” R.E.M.

Danke Jungs, für ewig wichtige Alben wie “Automatic For The People” und “New Adventures In Hi-Fi” und selbst Eure  eher mauen 00er Alben vergessen wir im Moment des Abschieds. Warum man nach 31 Jahren allerdings nicht mehr als lahme Plattitüden wie “Wie gehen als Freunde” und “Wir haben alles erreicht und der Moment fühlte sich richtig an…”  raushaut, sei mal dahin gestellt und deutet auf ein relativ große Müdigkeit der Band hin. Sehr schade ist es natürlich trotzdem und wer mag kann unsere R.E.M. Retrospektive anschauen.

via remhq, via nerdcore

 

Die 90er Jahre: Die besten Alternative Rock Alben des Jahrzehnts V

Jau, Rinko hat ja schon ordentlich gewütet… Auf ganze vier Artikel hat er es bei der Alternative Rock Retrospektive geschafft. Ein, zwei Ergänzungen brennen mir allerdings auch noch auf dem Herzen und so schiebe ich noch nen eigenen kleinen Beitrag nach. Über die Zuordnung zum Genre kann man natürlich vortrefflich streiten, wie bei so ziemlich jeder anderen Kategorie auch. Ob Dredgs Debütalbum vielleicht doch eher Art Rock ist, ob The God Machine nicht vielleicht irgendeine Form von Alternative Metal spielen, ob man Live nicht besser zum Grunge packt, ob die Queens of the stone age nicht einfach die Fortführung des Kyuss’schen Stoner Rock sind und so weiter und so fort…

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Die 90er Jahre: Die besten Alternative Rock Alben des Jahrzents II

Nach dem eher launigen Einstieg in die besten Alternative Rock-Alben des Jahrzents pflegen wir heute den Kurt-Factor. Der Freitod von Cobain markierte zwar das Ende des Grunge, aber nicht dessen Einfluss auf die Rockmusik der 90er und des Alternative Rock im speziellen. So wurde weiter gelitten, allerdings nicht mit der Konsequenz eines Nirvana-Songs sondern stets so verträglich, dass auch das College Radio nicht weghörte und so manche Ballade auf Heavy Rotation spielte. Wir bewegen uns also wieder einmal in der Grauzone zwischen Kunst und Kommerz und fischen selbst aus dem Trüben wieder ein paar feine Perlen heraus. Auch wenn Oleander nur einen Sommer blühten oder so manches mysteriöse Nachtschattengewächs wie Placebo mittlerweile einen leichten modrigen Duft versprüht, erfreuen deren 90er Alben doch mit einem bunten Strauß Blumen in ihrer vollsten Pracht und Blüte.

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Links fürs Wochenende

“Unsere Kinder” – Jugend- und Protestkultur in der DDR

Superber Dokumentarfilm über Außenseiter-Jugendkulturen der DDR (Skinheads, Nazis, Punks…) von Roland Steiner aus dem Jahr 1986.  Auf youtube hochgeladen vom User wasisnhierlos2 und von Ronny vom KFMW in die obige sechsteilige Playlist gepackt.

99 Fragen an Michael Stipe

Interview der Zeit mit dem R.E.M. Frontmann und Sänger

Die erfundene Wirklichkeit im Fernsehen

Onlinepodcast von Reflexe über die Scripted Reality Formate, die nachmittags im Privatfernsehen laufen. Hörenswert.

PRIOR

Großartiges Flashgame. Eine interaktive, mysteriöse Reise, die weniger spielerisch als viel mher narrativ und ästhetisch anspruchsvoll ist. Gefunden im Zockwerk Orange.

Graphitti-Blog: Die Welt erklärt in lustigen Grafiken

Hat mir letzte Woche den gesamten Sonntag Abend versüßt. Tolles Blog, das es mehr als einmal visuell direkt auf den Punkt bringt.

GEZ für alle

Im Konvergenzmedium Internet gibt es keinen Rundfunk und keinen vernünftigen Grund mehr, warum nur die Informationsangebote von ARD und ZDF unterstützt werden sollten. Plädoyer für eine Neuverteilung der Rundfunkabgabe.

Sucker Punch, Verrisse und die Kommentare: Hier dann mal gleich ein ganzer Tross von Links. Filmrezensenten und Feuilletonisten haben derzeit großen Spaß daran, Zack Snyders Sucker Punch in Grund und Boden zu rezensieren, während die “Hirn aus, Film an!”-Fraktion in den Foren ordentlich über die entsprechenden Verrisse herzieht, um sich schließlich verbale Duelle mit Filmnerds, Cineasten, Kino-Kids und Feuilletonisten zu liefern. Macht Spaß, dem ganzen Treiben zu folgen und der Film – der wohl tatsächlich in die Kategorie “urghh!” gehört – wird dabei irgendwie zur Nebensache. Unbedingt nicht nur die Verrisse sondern auch die Kommentare lesen: Die fünf FilmfreundeSPONZEITFilmszeneDiskussionen bei Moviepilot

Letztes Jahr auf Seite360:

Marcus erinnert an das Zusammentreffen von William S. Burroughs und Kurt Cobain. Rinko stellt Alt-Country von Peggy Sue vor und findet weiterhin Gefallen an Popalben der 00er Jahre, während Florian sich auf kommende Kultfilme freut (von denen sich im Nachhinein betrachtet die meisten als Rohrkrepierer erwiesen haben) und mal wieder in Demian von Hermann Hesse blättert. Mit Rejected gibt es nun auch den ersten Animated Short der Woche, mit I’m here einen großartigen Kurzfilm von Spike Jonze.

Songcollage zum Liebhaben- Rezension zu “Collapse into now” von R.E.M.

Anfang des neuen Jahrtausends schien die Sache klar. Schluss mit den Experimenten, Schluss mit düsterem 90er Alternative Folk, Schluss mit alternativem Rock: Umarme das Leben und feiere es mit angemessenen Hymnen! Mit Reveal schufen R.E.M. einen anschmiegsamen Zwitter aus gut gelauntem (Indie) Pop und sonnestrahlenden Beach Boys Reminiszenzen, um gleich darauf mit “Around the Sun” einen ruhigen, kleinlauten Rock-Schönling nachzulegen. Auch 2008 schien die Sache klar: Accelerate war ein Befreiungsschlag eben genau aus jener guten Laune heraus, die anscheinend zum eigenen Gefängnis geworden war: Laut, roh, rockend… fast schon nostalgisch die 80er wiederbelebend. Und 2011? Da ist die Sache erst einmal alles andere als klar.

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Rapid Music Movements – Retrospektive zum neuem R.E.M. Album “Collapse Into Now”

Die Welt dreht sich weiter und R.E.M. veröffentlichen wieder ein neues Album. Seit nunmehr fast 30 Jahren erfreuen die Alternative-Rocker ihre Fans mit regelmäßigen, neuen Veröffentlichungen: Mal laut und kratzbürstig, mal experimentell, mal mit Pop und Harmonie flirtend, mal mit großem Stadionrock Gestus und dann wieder ganz zurückgezogen, melancholisch und nachdenklich. Über ein Dutzend Gründe, sich ihrer Discographie genauer anzunehmen…

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Die 00er Jahre: Die besten Pop-Alben des Jahrzehnts II

Dieses mal mit gleich drei Electronica-Projekten aus Frankreich: French House an der Schwelle zum Pop von Modjo und Daft Punk, sowie einen vielseitigen Downtempo Soundtrack von Air. Darüber hinaus haben wir für euch  vielfach ausgezeichneten Vocal Jazz  von Norah Jones im Programm, deftigen Pop-Punk und Alternative Rock von Jimmy Eat World, entspannten Soft Rock und Bubblegum Pop von den Cardigans, ein Sommeralbum von R.E.M., melancholischen Folk-Pop von Coldplay, Neue neue deutsche Wellen von den Helden und emotionalen  Post-Grunge von Matchbox Twenty.

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