Schlagwort-Archiv: Puzzle

Wenn Hieronymus Bosch und M.C. Escher gemeinsam vor dem Traualtar stünden…

bathyscaphe

…dann würde das vermutlich so aussehen wie diese wundervollen, surrealen Zeichnungen des polnischen Künstlers Jacek Yerka. Seine 4 Siders lassen sich in verschiedene Richtungen drehen und offenbaren mit jeder Drehung ein neues Setting oder Ambiente. Pittoresk, verspielt und im besten Sinne des Wortes naiv ästhetizistisch.

These paintings are specials of specials. They show not one world but four and you can hang them on each side and each way will fit perfectly.
The 4-siders are perfect for jigsaw puzzles and you can see them on several puzzle boxes available in sepcial stores.

four_seasons

gardeners_garden

boudoir

4 Siders via faithistorment

Tausendteiliges CMYK-Puzzle

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Puzzlespaß für alle Farb- und Designfreunde. Das CMYK-Puzzle von Clemens Habicht besteht aus exakt 1000 Teilen, von denen jedes einzelne aus jeweils genau einer Farbe dieses Farbspektrums besteht. Die Herausforderung – die Teile alle so anzuordnen, dass die gesamte Farbpalette sichtbar wird – soll laut Macher weitaus niedriger sein, als man bei diesen epischen Ausmaßen vermuten könnte. Der intuitiven Farberkennung des menschlichen Auges sei Dank. Schönes Teil!

1000 Colours via Colossal

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Happy Birthday, Game Boy – Die 10 besten Spiele für den Handheld-Klassiker

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So bevor es zu spät ist, schicke ich an dieser Stelle auch noch schnell meine Geburtstagsgrüße zum 25jährigen Bestehen des Game Boy heraus. Auch wenn der kleine Handheld nicht meinen ersten Kontakt zu Videospielen darstellt (davor gab es bei uns zu Hause ne uralte Pong-Konsole und nen Atari VCS 2600, außerdem habe ich intensiv bei nem Freund Amiga und C64 gezockt), so markiert der Game Boy doch meine intensivste und prägendste  Auseinandersetzung mit Videospielen… bis zum heutigen Tag, über mehrere Variationen und Generationen hinweg. Ich habe den klassischen Game Boy zur Erstkommunion geschenkt bekommen (der beste Teil meiner katholischen Sozialisation), habe mir später vom Taschengeld einen Super Game Boy Adapter für mein SNES gekauft, hatte einen Game Boy Light, einen Game Boy Advance und wurde doch ziemlich wehmütig, als Nintendo den prototypischen Handheld mit der Veröfentlichung der DS-Franchise offiziell beerdigte. Anyway, wenn schon jeder das Jubiläum des kleinen Kastens damit feiert, eine Best-Of-Liste rauszuhauen, dann kann ich das auch. Es folgen – ohne große Einleitungsworte – meine subjektiven Top10-Games für den schwarzweiß-Handheld. Nur Games, die auf jedem Game Boy Modell spielbar waren, sprich: Die wirklichen Klassiker. Keine Game Boy Color -, keine Advance-Games, einfach nur pures Retro-Glück in Grau und Grün. Happy Birthday, lieber Game Boy. Ohne Dich wäre meine Kindheit weitaus trostloser gewesen.

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Links fürs Wochenende

Bühne frei für neue Kritiker

Philipp Ramer und Claudio Steiger betrachten neue Wege und Möglichkeiten des Kulturjournalismus, insbesondere der Theaterberichterstattung, im Netz. Dabei setzen sie sich vor allem kritisch mit dem neuen schweizer Portal Theaterkritik.ch auseinander.

Schwarz-Rot-Gold, Fleisch-Fleisch-Fleisch!

Rammstein, Deutschlands international erfolgreichste Band, hat ihr Schaffen kompiliert. Made in Germany 1995-2011 ist das Zeugnis eines Missverständnisses.

Nach Thomas Gottschalk: Serienspaß statt Pumapunkt-Jacketts

Das Ende von „Wetten, dass…“ könnte eine Chance sein. Jahrelang vernachlässigte US-Serien haben sich mittlerweile zu einer eigenen Kunstform entwickelt, die packend Folge für Folge unterhalten. Da braucht man keinen Gottschalk mehr.

Komponistenstile ganz stylisch – wem passt Stockis Schal?

Der Bad Blog of Musick begibt sich auf die Suche nach den Stars der Neuen Musik, und richtet seinen Blick dabei – ganz E-Musik-atypisch, dafür aber an Anlehnung an die Gottschalk-Frage – auf den Kleidungsstil der jeweiligen Protagonisten:

Schon etwas tot, aber nicht totgespielt und immer noch nicht komplett mit „Licht“ realisiert, harrt der Schal Stockhausens auf einen neuen papalen Träger. Die aktuelle Jugend trägt Schals zwar eher in Knoten, aber immerhin.

Hip Hop is deadish

Hip Hop ist nicht tot und riecht auch nicht schlecht. Nur ist es, wie viel zu oft, auch 2011 so, dass die spannenden Indie Scheiben untergehen, während der Mainstream sich an Acts wie Wiz Khalifa und LMFAO erfreut.

Gibbets 3

Nettes, ziemlich schräges Browsergame, bei dem es darum geht, Erhenkte – oder besser gesagt Hängende – von ihrem todbringenden Strick zu befreien. Ein wenig ne düstere Version von Angry Birds….

Letztes Jahr auf Seite360:

Not much… Jahresendzeitstimmung, und so. Rinko wagt auf der Suche nach den vielversprechendsten Newcomern einen Blick in das Jahr 2011 und widmet sich noch einmal den Gallagher-Brüdern, dieses Mal den Oasis-Alben der 00er Jahre.

Links fürs Wochenende

Das Urheberrecht und die Chance auf einen gesellschaftlichen Konsens

Die Frage, wer die Opfer und wär die Täter in der Zeit der digitalen Musikvervielfältigung sind, ist alles andere als leicht zu beantworten. Insbesondere dann, wenn ein “Märtyrium” der Künstler den geizigen Konsumenten zur Last gelegt wird, während gerade veraltete Distributionswege dafür sorgen, dass nur ein Bruchteil der Einnahmen auch bei den tatsächlichen Werkschöpfern ankommt. Der verlinkte Text bezieht sich auf eine Diskussion zwischen Berthold Seliger und Mark Chung, widmet sich aber letzten Endes genau dieser “universellen” Problematik. Zur Ergänzung auch unbedingt die Diskussionen in den Kommentaren lesen…

Scannen, Ablichten Hochladen

Fleißarbeit und kein Ende in Sicht: Das deutsche Kulturerbe soll möglichst vollständig digitalisiert werden. 633 Institutionen arbeiten in 915 Projekten an dieser Mammutaufgabe. Doch was bringt es, wenn Zugriff weiterhin nur Eingeweihte haben?

Bücherabend: Mit anderer Lesart

Über die Renaissance von Lesezirkeln in der digitalen und analogen Welt.

OUKA

Simples aber nettes Browsergame, bei dem es in den einzelnen Levels schlicht darum geht eine einzelne weiße Blume anzuklicken. Dass diese sich dem Mauszeiger und den Verfolgungen durch den Spieler auf jeweils unterschiedliche Weise entzieht, macht den Reiz des Spiels aus, das zwar ein wenig frickelig ist, aber immer die richtigen Hinweise bietet, um die Herausforderungen der einzelnen Bilder zu bestehen.

“Kleist war der Erste, der nicht wusste, was er tat.”

Heinrich von Kleist artikulierte seine inneren Konflikte über die Literatur, sagt der Biograf Peter Michalzik. Ein Gespräch über das faszinierende Werk des Dichters.

Passend dazu auch der Essay Der Schrecken im Bade von Durs Grünbein:

Die Stärke seiner Imagination kam aus Traumbereichen. Er war der Träumer seiner Existenz und Romantik bei ihm die Apotheose des leidenschaftlichen Traums. Die schönsten Momente sind bei Kleist jene, wo der Traum sich aufbaut, bevor die Menschen das Unheil aus sich herausschälen und er zerbricht.

Symmetal

Ein Blog, das sich ausschließlich der Schönheit widmet, die in der Symmetrie von Metal-Artworks verborgen liegt. Betrachtet werden insbesondere Black Metal Designs, aber auch Fotografien und Bandlogos.

Georg Kreisler

“Es reizt mich niemand zum Lachen”“Ich wundere mich, dass ich noch nicht tot bin.” —  “Ob ich ein intelligenter Rex Gildo sei?”

Woran man erkennt, welchen Fernsehkanal man sieht

Letztes Jahr auf Seite360:

Rinko beschäftigt sich intensiv mit dem Witch House Trend, Claudia fährt zum Rolling Stone Weekender und der Rest der Redaktion verschwindet in der beginnenden Herbst-Lethargie, vielleicht auch in diversen Prüfungen, Praktika, Dreharbeiten etc… pp. Weswegen Rinko sich dann doch bemüßigt fühlt,  nach potentiellen neuen Mitarbeitern zu suchen. Auch wenn wir wieder alle fleißig sind, ist dieser Aufruf nach wie vor aktuell. Wer gerne mal den ein oder anderen interessanten Beitrag hier posten möchte, darf sich weiterhin gerne bei uns melden.

Trailerprogramm: Brave, Shame, Rampart, Crashtastic, ROBO-G, Mirror Mirror, Detachment

Brave [Pixar]

Das sieht doch echt mal ordentlich aus. Pixar und Disney kooperieren erneut und heraus kommt kein klassisches, humoristisch aufgebrochenes Trickspektakel sondern ein waschechtes Epos zwischen Historienfilm, Fantasy und Coming-of-Age-Märchen. Der in den schottischen Highlands angesiedelte Brave erinnert sowohl ästhetisch als auch dramaturgisch an einige der ernsteren Disney-Zeichentrickfilme der 80er und 90er Jahre… nur eben ohne die niedliche Aufbereitung. Kein kleines, verrücktes Tier weit und breit, anscheinend auch keine Musical-Einlagen, und auch Romanzenkitsch ist im Trailer nicht auszumachen. Stattdessen eine epische Geschichte um Selbstfindung, ein wenig klassischer Pixar-Humor und große, starke animierte Bilder. Sieht vielversprechend aus, auch wenn das Grundgerüst “Frau muss sich in Männerdomäne beweisen” alles andere als originell ist.

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