Schlagwort-Archiv: Promises

Links fürs Wochenende

Wissen muss frei sein

Interessanter und aufklärender Artikel über die Machenschaften von Wissenschaftsverlagen, insbesondere über den Verlag REED ELSEVIER.

Literatur: Wenn Philosophen Romane lesen

Heute bedienen sich Theoretiker wie Axel Honneth frei in der Literatur, um ihre Diagnosen zu belegen. Dürfen sie das? Oder wird die Kunst zur Magd der Wissenschaft?

David Foster Wallace im ZDF-Interview

Wallace hat “Infinite Jest” (“Unendlicher Spaß”) geschrieben, welches ich bisher nur geschafft habe anzulesen. Hier der Direktlink zu  Teil 1 des Interviews, die anderen Teile findet man ja denn da.

Diesen Kuss der ganzen Welt

Herausragender Text beim Perlentaucher über die Sinnfrage nach dem geistigen Eigentum und dem Urheberrecht:

Ist ein Werk in der Welt, gehört es ihr auch. Thomas Mann kann nicht in die Nationalbibliothek gehen und auf die Herausgabe desZauberbergs” drängen, weil er den Schluss überarbeiten will. Er kann Leser nicht auffordern, das Werk zu vernichten, weil es ihm nicht mehr gefällt. Anders als Prantl behauptet, hat nicht einmal der Urheber ein “richtiges Eigentum” an seinem Werk. Ein Werk ist Übereignung: Diesen Kuss der ganzen Welt.

Passend dazu auch: Acta oder der Schutz der Raubritter.

Bravo, Viva!

Courage von unerwarteter Stelle. Die Social-Media-Redakteuere von Viva gehen auf Facebook gegen homophobe Kommentare vor: “Homophobe Kommentare werden sofort gelöscht! “Schwul” ist keine Beleidigung und sollte auch nicht als eine verwendet werden. In Extremfällen müssen wir User leider bannen und melden”. Siehe dazu auch die Stellungnahme von Viva selbst.

Promises (Browsergame)

Nettes kleines Fünf-Minuten-Rätsel mit bitterer, zynischer Pointe am Schluss…

Wir, die Netzkinder

Der polnische Dichter Piotr Czerski über die Netzkultur, die digitalen Natives und deren Wahrnehmung als eigene Generation.

Falls das an irgendwem vorbei gegangen ist:

Letztes Jahr auf Seite360:

Immer noch stehen die besten Filme der 90er Jahre auf dem Programm: In dieser Woche sind es die besten Mysteryfilme und gleich zwei Mal die besten Zeichentrickfilme, die unter die Lupe genommen werden. Ohnehin sind wir alle ein wenig wehmütig und schwelgen in vergangenen Meisterwerken. Marcus analysiert Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada, Rinko widmet sich den besten elektronischen Alben der 90er Jahre und Florian gedenkt den großartigen Aereogramme sowie Christoph Schlingensief. Aktuell passiert aber auch einiges: Banksy sprayt Hollywood, Kim Jong kuckt Einhörner, Radiohead veröffentlichen The King of Limbs und auch darüber hinaus hat der Februar ein paar hörenswerte, musikalische Perlen zu bieten.