Musik aus der Heimat I: Messer, Alligatoah, Love A, The Ocean, Feine Sahne Fischfilet, Die höchste Eisenbahn

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Schland steht Kopf. Die Onkelz sind wieder zurück und erfreuen uns mit Männergeheule, Patrioten-Geprolle und ausgelutschten Rocker-Fantasien aus der Steinzeit. Ein Glück, dass es in unserer Heimat genug Alternativen und eine Menge großartiger Newcomer gibt, die es allesamt wert angehört zu werden, allein schon weil sie teils mit viel Charme, aber auch mit genügend Wut im Bauch auf sich aufmerksam machen. Hier also nach längerer Pause wieder eine kleine Auswahl wirklich spannender Bands aus der ganzen Republik. Tja, Raab und BuViCo never made it happen…

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Arcade Fire – Reading Festival 2010

Sorry, in einer Woche geht es hier wieder rund. Ich muss momentan zu unchristlichen Zeiten in die Uni und selbst 3 Tassen Kaffee, die sich Kollege Florian Bayer schon morgens zwischen Aufstehen und Duschen reinkippt, bringen nicht den gewünschten Effekt. Ich vertröste euch mal deswegen mit einem richtig tollen Konzert von Arcade Fire, die 2010 in Reading rockten und 2013 ein neues Album herausbringen.

Konzertbericht: …And You Will Know Us by the Trail of Dead, Grammatikoff, Duisburg

Man möchte es sich nicht eingestehen, aber Trail of Dead sind älter geworden und mit ihnen wohl auch ihr Publikum. Vor dem Grammatikoff stehen sich  Ü30 jährige, nicht wenige davon bereits deutlich Ü40, die Füsse in den etwas fülliger gewordenen Bauch und warten auf den Einlass in die von außen eigentlich sehr schön ausschauende Location, die direkt neben einem Programmkino und einer Bar liegt.

Duisburg und junges hippes Publikum schließt sich eh schon seit Jahren weitestegehend aus und man ist ja schließlich nicht zur Vorführung der neuen Vintage-Kollektion hier sondern wegen Trail Of Dead, die mal 2004 mit ihrem Opus Magnum  Worlds Apart sowas wie mega-hip waren und komischerweise trotzdem nie den weltweiten Durchbruch schafften. Es gibt aber auch echt mal Wichtigeres als trendy Electro-Pop aus Brooklyn und die Band steht seit Jahren für energetischen Mix aus Alternative, Punk, Prog und Krautrock.

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Muse – Survival (Official Olympics 2012 Song)

In London finden vom 27. Juli bis 12. August 2012 die Olympischen Sommerspiele statt und wer passt zu so einem Großereignis besser als die pathetischen Prog-Rocker von Muse.

Ich bin gerade immer noch nicht sicher ob ich hier einem Hoax aufsitze oder ob der Song tatsächlich so unfassbar scheiße klingt. Wer es einfach nicht glauben mag…

Queen + Andrew Lloyd Webber + Kiss+ WTF?????

Animal Collective – Honeycomb + Gotham (Stream)

Es ist mittlerweile fünf Jahre her als Animal Collective das bahnbrechende Merryweather Post Pavillon herausbrachten und mit ihrer Mischung aus Samples und Rhythmen einen Meilenstein der 00er Jahre erschufen. Die Welle an psychedelischen Electro-Acts haben wir sicherlich diesem Album zu verdanken und jetzt gibt es endlich wieder ein Lebenszeichen.

Naja, mir persönlich gefiel der beastlastige Rhythmus vom Vorgänger besser als die Rückkehr zu Gitarren, aber mal schauen ob die Band um Panda Bear noch mal den ganz großen Wurf auch für die 10er jahre schafft.

Mastodon’s Leviathan Album Covered on Piano (Video und Stream)

Das geht ja gerade durch sämtliche Musik-Blogs und ich bin auch total geflasht von der eigentlich wahnsinnigen Idee den Highspeed-Progmetal von Mastodon auf einem Piano zu spielen, noch dazu an einem Stück und in 40 Minuten. Danke, dass es noch solche grandiosen Spinner wie Sam Abbott gibt und man sich doch ab und zu auf Younot verirren kann.

Wem das Video dann noch zu monton ist und wer nicht 40 Minuten einem Klavierspieler zuschauen möchte:

via Paste

Justice – Audio, Video, Disco (Stream)

Nachdem ja eigentlich fast alle Songs schon auf Youtube oder Vimeo aufgetaucht sind gibt es nun das komplette Justice-Album da drüben bei Testspiel als Stream. Schaffen die beiden Franzosen noch einmal so einen Meilenstein wie “†” ?

Stream

Queen – Live At Wembley Stadium (Stream)

Heute wäre Freddie Mercury 65 geworden und Queen nutzen dieses Tag ausnahmsweise mal nicht für kommerzielle Ausbeutung, sondern stellen das komplette Wembley Konzert von 1986 auf Youtube. Ich selber bin eigentlich kein sehr großer Fan von diesem Pomp-Pop, aber Mercury war sicherlich einer der charismatischsten Sänger aller Zeiten und konnte sehr vielen mauen Queen-Songs, die sie gerade in den 80er am Fließband produzierten , das spezielle Etwas und die besondere Eigenständigkeit geben.

 

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Hörenswertes Juli 2011: Boris, John Tejada, Jakko Jakszyk, Robert Fripp & Mel Collins (A King Crimson ProjeKct)

Ja Freunde… es ist Sommer. Das Wetter beschissen, der Urlaub in weiter Ferne, die Stimmung trübe, und wir hinken Dank schreiberischem Sommerloch in unserer Hörenswert-Section mal wieder um einen ganzen Monat zurück… Doch es naht Erlösung, in Form von experimentellen, düsteren, verlockend avantgardistischen und vor allem ‘ähmmm’ progressiven Klängen. So rocken sich Boris zuerst durch einen klassisch progressiven Avantgarde/Drone/Metal-Whatever-Kosmos, um kurz darauf die progressiven Töne in geheimnisumwitterten progressiven Ambient-Klängen zu finden. John Tejada entdeckt das progressive Element in minimalistischen Electro-Sounds, während Robert Fripp in seinem King Crimson ProjecKt zusammen mit Jakko Jakszyk und Mel Collins das Progressive in, nunja, klassischem Progressive Rock auslotet. Wenn’s schon nichts zu Feiern gibt, dann wenigstens genug satte, verwobene Klänge, um andächtig vor den Lautsprechern zu knien. Und der Sommer wird ohnehin komplett überbewertet…

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Fucked Up – David Comes To Life (Stream)

Es ist soweit: Fucked Up haben ihre Drohung wahr gemacht und veröffentlichen eine Punk-Oper in 4 Akten. Green Day haben zwar mit American Idiot diese Idee vorweg gegriffen, aber man kann sich absolut sicher sein, dass hier weit aus weniger Richtung Middle Of The Road-Rock geschielt wird als bei Billy Amstrong und seinen Jungs, die stets immer dem Radio näher waren als irgendwelchen Punk-Ideologien und mit ihrem letzten Werk endgültig im Mainstream angekommen sind. Dasselbe Schicksal sollte uns trotz großer Ambitionen bei Fucked Up erspart bleiben, die zwar auch die engen HC/Punk-Grenzen überschreiten, dabei aber Schritte in Richtung Avantgarde, Classic Rock, Indie und Psychedelic-Rock wagen und trotzdem Energie von mindestens 10 Black Flag Konzerten mitbringen. Glaubt mal wieder keiner? Überzeugt euch doch selbst auf NPR Music, wo die Tracks in kompletter Länge angehört werden können. We’re dying on the inside, dyin’ on the inside, dyin’ on the inside…

Stream


Konzertbericht: Fucked Up,17.05.2011, Köln Underground

Soso, das also ist das Underground. Ich habs sicherlich so ziemlich jeden Schuppen in Köln schon besucht, hierhin hat es mich bisher noch nicht verschlagen, dabei überzeugt die Location in Köln-Ehrenfeld mit einem netten Biergarten und gemütliche, wenn auch punkiger Atmosphäre. Nach dem Einstieg mit der Münsteraner Band Dramanine, die an The Hirsch Effekt und At The Drive-In erinnern und für ihren Auftritt viel Lob und Anerkennung bekommen, folgt eine längere Umbauphase (für was eigentlich ?) bis Fucked Up, die Kanadier aus Toronto, die Bühne betreten.

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Auf Tour: Fucked Up

Wohl nicht wenige werden bei dem Arcade Fire leicht konstatiert geschaut haben, als ein Sänger mit dem Aussehen eines serbischen Eisenbiegers die Bühne betrat und energiegeladen den Support Slot seiner Band Fucked Up begann. Wer bei den Kanadiern allerdings nur monotonen Krachcore vermutet, liegt falsch. Die Art und Weise wie die Kanadier ihren intelligenten Hardcore interpretieren, geht zeitweise sogar schon in Richtung Prog und hebt sie wohltuend von der Mittelmäßigkeit der anderen Genre-Bands ab. Eine Hardcore Band, die zusammen mit Vampire Weekend “Do They Know It`s Christmas Time Again?” oder Owen Pallet als Gastsänger auftritt, ist sicherlich alles, nur nicht normal.

Fucked Up
special guest: Dramamine
17.05.2011
Köln, Underground
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Tickets: 14,- € (zzgl. Geb.)

Maximum Balloon – Dave Sitek von TV On The Radio geht Pop

VÖ: 24.09.2010

Label: DGC Records / Cooperative Music

Muiskinteressierten Menschen muss man Dave Sitek eigentlich nicht mehr vorstellen, für den Rest sollte das nun spätestens mit seinem Soloprojekt Maximum Balloon ebenso der Fall sein. Der kreative Kopf hinter TV On The Radio, Produzent von  Künstlern wie Yeah Yeah Yeahs und Scarlet Johannson, präsentiert uns auf einem Soloalbum seine Melange aus Indie, Hip Hop, Afro-Beat, Wave und Prog. weiterlesen