Schlagwort-Archiv: Porno

David Lynchs Yoga-Mode, Anatomische Unterwäsche, Hello Kitty Superhelden, Trash-Overalls, Fashion/Porn

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Wir hatten vor kurzem ne Redaktionskonferenz (in unserem Fall bedeutet das, wir drei sind zufällig gleichzeitig online) und dabei konnte es Marcus nicht lassen, über unseren Mangel an Facebook-Fans zu trauern abzukotzen und im selben Atemzug festzustellen, wie beliebt doch diese ganzen nervigen Fashion-Blogs seien. Logische Konsequenz: Seite360 braucht mehr Mode- und Lifestylethemen, um ordentlich Laufkundschaft abzugreifen. Here we go:

Meditationsguru und (irgendwann auch mal) einer der größten noch lebenden Regisseure des Surrealismus David Lynch setzt jetzt voll und ganz auf selbstdesignte Mode! Klingt erst einmal schräg… bleibt es auch. Aber immerhin hat sich der Mastermind von Filmen wie Lost Highway dafür mit Live The Process zusammengetan und ein Teil der Verkaufserlöse der Yoga- und Sportbekleidung für Frauen soll an Missbrauchsopfer gespendet werden. Also schon irgendwie cool, auch wenn die Begründung für den neu gewonnenen Fashion-Kreativitätsschub voll und ganz nach dem schrägen Lynch der letzten Jahre klingt, der alles mögliche macht, außer uns mit einem weiteren bizarren Kino-Meisterwerk zu beglücken:

I have experienced many benefits (of meditation): more happiness within, more energy, more love of life, more understanding and more of a flow of ideas and intuition.

Ist ja gut man… aber bitte dreh auch wieder Filme. Okay? (via Vice)

Nächstes großes Fashion-Thema: Anatomisch korrekte Unterwäsche der Studentin  Eleanor Beth Haswell. Spricht eigentlich für sich; der erklärende Kommentar im entsprechenden Tumblr gefällt ebenfalls und ergibt auch Sinn: “Why are you so afraid of your own anatomy?” (via Designtaxi)

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So awesome die Betonung des Körpers in dieser feministischen Unterwäsche auch ist, so sehr erinnert sie doch daran, dass die Modeindustrie nicht nur sexualisiert sondern auch pornografisiert bis hin zum Sexismus und Chauvinismus ist. Damit setzt sich Erika Lust in einem spannenden Blogpost auseinander und verweist auch gleich auf das passende Exempel: Fashion or Porn? Mal wieder so ein Rate-Tumblr, der aber erschreckende Abgründe der Modeindustrie und überraschende Stilsucht der Pornoindustrie offenbart. Natürlich – spätestens wenn es zu den Auflösungen kommt – not safe for work und von unter 18jährigen fernzuhalten.

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Die Nordstadtblogger bloggen über eine ziemlich coole Kunstaktion zwischen Mode-Performance, Trash (im wahrsten Sinne des Wortes) und sozialer, ökologischer Programmatik. Auf der Trash Tour über den Borsigplatz tragen die Teilnehmer mit doppelseitigem Klebeband bestückte Overalls und sammeln so Müll auf, der sich an ihrem Körper in Mode verwandelt, die auf den all zu leichtfertigen Umgang der Platzbesucher mit überflüssig gewordenen Dingen hinweist. Fotos der Aktion und einen längeren Beitrag dazu gibt es im Nordstadtblog.

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Einen habe ich noch: Superhelden nach der Hello Kitty Stilberatung. Damit dürfte das Thema Mode für Seite360 dann aber wirklich für die nächsten 12 Monate gegessen sein.

The Grand Sausage Pizza – Wenn Wes Anderson einen Porno drehen würde

Mir fällt auf die Schnelle kein anderer Regisseur ein, dessen Porno ich lieber sehen würde… Die Coens? Was gut ist für die Kunst, kann der Tod des Sexes sein. Sie würden nur das Nicht-Zustande-Kommen des Koitus dokumentieren, oder schlimmer: Maschine never-cum – Der Lerlauf. Christopher Nolan? Würde das Vorspiel drehen und dann in die Imagination eines der Protagonisten abdriften, wie er/sie sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen, der/die sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen der/ die sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen … Paul Thomas Anderson? Würde das Zustandekommen des Aktes und alles, was währenddessen passiert beschreiben, aber nicht den Akt. (Boogie Nights) Lars von Trier? Check. Michael Bay? Standard Porno nur mit mehr Bukkake und zerfickten Städten und am Ende würde er eine sehr gute schlechte Erklärung dafür haben, warum riesige Roboter ejakulieren. Alfred Hitchcock? Würde den acht Millimeter Film aus “8mm” drehen. David Lynch? Würde Alfred Hitchcock aufnehmen, wie er den acht Millimeter Film aus “8mm” dreht. James Cameron? Würde eine stereokopische intravaginale Kamera erfinden und anfangen nur aus dieser, vaginalen Perspektive zu drehen, würde dann von Gaspar Noé überrascht und verprügelt werden, der dann seinerseits die Vergewaltigung von James Cameron aufnehmen und es schaffen würde, das als Kunst zu verkaufen. David Cronenberg? Würde die Penetration mit allen möglichen Gegenständen zulassen, insofern sie nicht fleischlich sind und dann den Zuschauer das Fleischliche in das Künstliche hineininterpretieren lassen. Tarkowski? Fände der Akt in einem Garten statt, würde er bei Bildern vom Garten verharren und dabei schaffen eine existenziell guten Fick mit sich im Wind bewegenden Baumzweigen und Blumen zu erzählen. Ingmar Bergmann? Würde den Akt erzählen lassen, wobei es unerheblich wäre, ob es jemand erzählt der aktiv dabei war, oder nur zugesehen hat, es wäre auf jeden Fall erotisch (Persona). Scorsese? Würde auf jeden Fall Sex drehen, aber entweder Jesus oder Mafialeute dabei zusehen und den Akt kommentieren lassen. Ja, also auf die Schnelle fällt mir wirklich kein besserer Regisseur dafür ein.

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What A Fuck!? – Lars von Triers Nymphomaniac I

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Mit dem Nymphomaniac Zweiteiler kommt Lars von Triers so genannte Depressions-Trilogie zu einem Abschluss. Da es bei dem Dogma95-Initiator und Festival-Provokateur zuletzt nicht mehr unter existenzieller menschlicher Tragödie oder gleich dem Weltuntergang ging, durfte man gespannt sein, wie der letzte große Epiker des Arthaus-Kinos das Thema Sex auf die Leinwand bringen würde. Dass es pornographisch werden konnte war praktisch vorprogrammiert, nicht zuletzt auch weil Lars von Trier bereits mit seinen früheren Filmen, wie Idioten, Porno-Arthaus-Erfahrung sammeln durfte. Ebenso schien es vorprogrammiert, dass Sex von Trier nur als Leinwand dient, auf der er wieder einmal eine existenzielle, gewaltig gewalttätige, an den Rand des Ertragbaren gehende Geschichte zeichnen würde. Und nachdem die ersten Filmplakate das Licht der Welt erblickt hatten, auf denen der gesamte Cast in eindeutig orgastischer Pose zu sehen war, durfte erwartet werden, dass Lars von Trier auch in Nymphomaniac wieder zu allen möglichen, unmöglichen Mitteln der Provokationskunst greifen würde… Düster, tragisch, pornographisch, provokant, existenziell und gewaltig… das waren die Vorzeichen von Nymph()maniac (nur echt mit Klammer-O)… und Lars von Trier, der Schelm? Der hat uns alle ganz schön in die Irre geführt.

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Filmabriss: The Master, Side Effects, Häppchenweise

Ich habe zwar mit dem Jahr 2012 filmtechnisch immer noch nicht abgeschlossen – und dementsprechend warten hier noch sehr viele Rezensionen ebenso wie Want-Sees in der “Packe ich alles nach der Magisterarbeit”-Warteschleife – aber es kann ja nichts schaden zwischendurch auch mal etwas zu aktuelleren Filmen zu schreiben. Der Kino-Verwertungszeitraum ist zwar (sofern überhaupt vorhanden) für die in diesem Artikel kurz abgerissenen Filme bereits abgelaufen, aber ich glaube, ich habe im letzten Jahr oft genug einen leicht in mir aufkeimenden Widerwillen gegen die Institution “Kino” geäußert, weswegen ich alle drei ohne schlechtes Gewissen für einen gemütlichen Filmabend zu Hause empfehlen kann. Also dann: Drei sehenswerte, etwas andere, aber auch komplett verschiedene Filme: Mit The Master versucht sich Paul Thomas Anderson erneut an der Verbrüderung von Arthaus-Anspruch mit epischem Kinodrama, in Side Effects versucht Style-over-Substance-Legende Steven Soderbergh gerissenen Mindfuck-Thrill zu inszenieren, und mit Häppchenweise inszeniert Maike Brochhaus ein postpornografisches Filmexperiment, das genau das tut, was alle Erotikfilme wollen, im Gegensatz zu den meisten anderen jedoch mit erstaunlichem Erfolg.

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Pornos for Musicians…

…oder “Extase der Musik”, wie es etwas gehobener im Blog nebenan genannt wurde. Ansonsten verzichte ich mal darauf anzumerken, dass die Arie des Prinzen Kalaf im dritten Akt von Turandot schon etwas ziemlich orgastisches hat oder das ein runtergebrettertes Linoleum von NOFX mindestens so befriedigend sein kann wie ein Quickie auf einer Bahnhofstoilette und lasse stattdessen lieber diese großartigen Porn/Musicians-Mashups für sich selbst sprechen.

via

Warum liegt hier überhaupt Stroh rum? – Darum!

Womit diese Frage auch endlich – wenn auch auf ziemlich banale Weise – beantwortet wäre. Das berühmte, Mem-gewordene Zitat stammt by the way aus dem Pornofilm Achtzehneinhalb, der 2002 produziert wurde und damit stolze 10 Jahre auf dem Buckel hat. So viel filmhistorischer Exkurs muss sein…

Nils Molitor – Regisseur und Inhaber von Kietz Film
Im Interview mit Manuel Möglich in der Reportagereihe ‘Wildes Deutschland!’.
Die Folge gibt es in voller Länge in der ZDF-Mediathek: http://bit.ly/dUw5Le (dieser Ausschnitt ist bei ca. 25 Minuten zu sehen)

via Kotzendes Einhorn

Links fürs Wochenende

Der Tod und das Social Web

Thomas Gigold über die Rolle der digitalen Sphäre am Ende des Lebens.

Die Grass-Debatte:

Puh, da gibt es so viel, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Nee, okay… eigentlich ist es klar. Natürlich erstmal mit dem Gedicht selbst, Was gesagt werden muss. Einen guten Kommentar gibt es von Josef Joffe, der sich Gedanken über den innerlichen Antisemitismus Grass’ macht: Der Antisemitismus will raus. Etwas handwerklicher geht da Frank Schirrmacher vor, der das Gedicht auseinander nimmt und unter dem Titel Was Grass uns sagen will eine mögliche Interpretation anbietet.

Die SZ selbst stellt noch einmal einen kleinen Überblick der empörten Reaktionen zusammen, die auf Grass in den letzten Tagen hereingeprasselt sind. Laut dem Postillon haben die Vereinten Nationen ein Tinten- und Pfeifentabakembargo über Grass verhängt. Broder stellt fest, Günther Grass sei zwar nicht ganz dicht, aber ein Dichter, während einer der wenigen wohlwollenden Kommentare von Thomas Nehls stammt. Dieser verlangt Friedenspreis statt Schelte für den in der Kritik stehenden Lyriker. Dieser hat selbst natürlich auch nochmal reagiert (siehe Video unten), woraufhin Arno Frank feststellt, dass sich Grass nur noch weiter in seinem selbstverzapften Unsinn verstrickt. Und Broder langt in diesem Fall auch nochmal nach: “Ein autoritärer Knochen spielt verfolgte Unschuld”… Meiner Meinung nach summa summarum viel zu viel Aufregung um ein politisch eindimensionales, unterdurchschnittliches Gedicht.

Sensationalist Movie Posters, 1956-1973

Futter für die Augen vom Retronauten

Eine kurze Geschichte vom Kopieren und Kapieren

Wolfgang Messer begibt sich auf eine kleine Zeitreise in die Geschichte der analogen und digitalen Kopie des 20. Jahrhunderts:

Kein (Urheber-, Nutzungs-, Lizenz-, Leistungsschutz-, Anti-Produktpiraterie-)Recht der Welt – und sei es auch noch so neu und genial konstruiert – wird die Zeit komplett zurück drehen können. Es wird allenfalls noch notdürftig ein paar Wunden verbinden und Brüche schienen, aber nichts mehr wirklich heilen. Möglicherweise richtet es stattdessen sogar neuen Schaden an. Viele Chancen vertan und wenig kapiert, schon lange.

Gottes geliebte Söhne

Er ist homosexuell und Kandidat für das Priesteramt. Die katholische Kirche sieht das nicht vor, sie nennt sein Leben „ungeordnet“. Anvertrauen kann sich der junge Mann niemandem – und ringt mit seiner Berufung.

Die sixtinische Kapelle online

Ein wenig Besinnung für die feierlichen Ostertage, inklusive sakraler Klänge und interaktiver Features.

Machen Pornofilme Religiöse (un-)glücklich?

Pornofilme werden von glücklich Verheirateten seltener angeschaut und machen auch nicht wirklich glücklich. Aber massiv beeinträchtigen sie das Lebensglück (nur) jener, die glauben, dass solche Filme zu verdammen seien – und sie dennoch anschauen.

Die Handelsblatt-Debatte:

Das Handelsblatt, das Autoren auch gerne mal Kriegserklärungen an die Netzgemeinde schreiben lässt – hat unter dem Slogan Mein Kopf gehört mir die Statements von “mehr als hundert Vertreter aus Kunst, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik” zu Urheberrecht und geistigem Eigentum veröffentlicht. Reaktionen aus der “Netzwelt” ließen natürlich nicht lange auf sich warten: So stellt Marcel Weiss auf Neunetz fest, dass sich unter den 100 Handelsblatt-Kreativen gerade mal 26 Kreativschaffende, dafür aber 47 Manager befinden und spricht von einer kompletten Selbstdemontage des Handelsblatt, während  Markus Beckedahl dem Wirtschaftsmagazin Kampagnen”journalismus” vom Feinsten attestiert. Schön bissig nimmt Thomas Knüwer den zu den Promi-Statements veröffentlichten Artikel auseinander: Das Handelsblatt schwurbelt durch die unreale Welt lautet sein Fazit.

Auch Dirk von Gehlen meldet sich zu Wort: Vom Wissen der Wichser, ebenso Stefan Niggemeier, der passend feststellt Euren Kopf habt ihr längst verloren und den Verantwortlichen der Kampagne einige weitere lesenswerte Links ans Herz legt. Eine ebenfalls gute Linksammlung haben die Piraten auf Google+ zusammengestellt, während Richard Gutjahr zum anschwelenden Twitter-Shitstorm verschmitzt feststellt:

Letztes Jahr auf Seite360:

Florian sinniert über Grenzen und Möglichkeiten des aktuellen Zombiefilms und sucht in der Veröffentlichungsflut des Jahres 2011 nach hörenswerten Alben für den April. Fündig wird er bei den Mountain Goats, Za!, Explosions in the Sky und Colin Stetson. Für den nötigen Schub Nostalgie sorgen die besten Komödien der 90er Jahre. Ansonsten freuen wir uns alle so wie dieses Jahr (ähmm) am schönen Wetter und geben uns diversen Frühlingsgefühlen hin.

Horrorfilme der 80er Jahre: Was sonst noch so geschah…

Okay… ähnlich wie bei den Fantasyfilmen der 80er Jahre fühle ich mich geradezu dazu verpflichtet, diesen Artikel nachzuschieben, allein um darauf aufmerksam zu machen, was im 80er Jahre Horrorkino tatsächlich geschah und was dabei alles schief gelaufen ist. Immerhin habe ich stolze sechs Artikel zu den besten Filmen des Genres zusammengestellt und dadurch könnte doch der Eindruck entstanden sein, dass die 80er ein glorreiches Jahrzehnt für cineastischen Schrecken waren. Nope. Die große Anzahl der Best-Of-Artikel rührt primär daher, dass ich einfach mal Genre-Fan bin, Horrorfilme seit jeher liebe und entsprechend in großem Maße konsumiere. Und rein quantitativ müssten die 80er dann auch folgerichtig vollkommen mein Jahrzehnt sein. In wohl keiner anderen Dekade erblickten so viele Schocker, das Licht der Welt, in keinem anderen Jahrzehnt wurde so viel gemordet, gemetztelt und Furcht eingejagt.

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Porn vs. Christmas (2011)

Puh… 2011 war es echt knapp. Aber auch in diesem Jahr hat der Suchbegriff Christmas pünktlich zum Fest den Suchbegriff Porn bei Google ausgestochen. Die Statistik auf der Google-Trends-Seite zeigt sehr schön, wie die Suchenden jährlich im Dezember zumindest für einen kurzen Zeitraum nur noch Weihnachten im Sinn haben, um darauf dann doch wieder zu ihrem Lieblingsterm zurück zu finden. Und es wird enger, Jahr für Jahr. 2012 dürfte es dann so weit sein, und der Weihnachtsmann durch Rentiersex und nackte Weihnachtsfeen ersetzt werden. Aber in dem Jahr geht ja ohnehin bekannterweise die Welt unter. Insofern nicht so schlimm…

via The Atlantic (die es wie ich genießen, dass Weihnachten zumindest einmal im Jahr wichtiger ist als unrealistisches Bildschirmgerammel)

Filmabend: Was wir schon immer über Sex wissen wollten…

…aber bisher nicht zu fragen wagten. Unser heutiger Filmabend entführt uns in die direkte und unverblümte Welt der sexuellen Aufklärung und Revolution. Insbesondere die 60er und 70er Jahre waren prägend für unsere heute – zumindest partiell – unverklemmte Sexualmoral, deren Innovatoren und Wegbereiter wir heute cineastisch aufarbeiten wollen. Wir streifen an unserem Filmabend genau jene Jahrzehnte, bekommen von Woody Allen Antworten auf die dringlichsten Sex-Fragen, lernen mit Helga und Oswalt Kolle alles, was wir über unseren Körper wissen müssen und wohnen schließlich Andy Warhols intimem Blick auf die Sexualität von Paaren bei. Dazu werfen wir einen Blick auf die Ursprünge der sexuellen Revolution mit Alfred Charles Kinsey und schließen mit einem cleveren Kurzfilm den Bogen zur Sexualaufklärung von heute. Sieben Stunden, nach denen man alles Wichtige weiß, was man wissen muss. Viel Spaß!

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Sasha Grey – Ein Porträt von Richard Phillips

“For my film portrait of Sasha Grey, I wanted to focus on her expressive and psychological transformation into a cinematic actor, separate from the cues that have associated Sasha with her previous career as a performance artist working within the adult film world.” –Richard Phillips

Sasha Grey dürfte so langsam jedem Web-, Porn- und Filmaddict ein Begriff sein. Welche Art Addict ich davon, bin lasse ich mal außen vor, kann aber nur auf die tolle Porn-Dokumentation 9 to 5 von Jens Hoffmann verweisen, indem mir die junge Frau das erste Mal aufgefallen ist und darüber hinaus auch von der Nerdkultur entdeckt wurde, weil Sasha kein blondes Silikon-Monster von eher niedrigen IQ ist, sondern abgesehen von ihrem etwas eigenwilligen Lebensentwurf ein Faible für anspruchsvolle Filme von Godard hat und Throbbing Gristle, Squarepusher, LUSTMORD, Kraftwerk, Aphex Twin und Burzum zu ihren Lieblingskünstlern zählt.

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Star Trek Porn without Porn

Wenn man schon mal die Möglichkeit hat ein fanmade Remake der geliebten “The Next Generation” zu sehen – die ohnehin die beste Star Trek Generation ist. Aber das ist ein anderes Thema – dann will man sich natürlich nicht mit lästigem Gevögle aufhalten. Konsequenterweise hat hier jemand sämtliche überflüssigen Sexszenen aus der Porn Parody von Star Trek herausgeschnitten. Zurück bleibt ein 25minüter mit ziemlich klassischer Next Generation Story, überraschend passendem Cast und etwas zu vielen Dialogen und zu wenig Weltraumaction. Aber nachdem die letzten Ausgeburten der Franchise eher so semigut waren, nimmt der Trekkie eben das, was er kriegen kann…

When an Enterprise away team finds a capsule on a remote planet, containing dead former crewmember Tasha Yar now very much alive, they must question whether they’ve been given a second chance with their lost friend – or whether it’s part of a cunning Romulan plot…
Ok – so here’s a little experiment. We took the fabled TNG XXX parody, and stripped it of the XXX element to see what you have left. And the answer is – a very flashy, very glossy, continuity heavy fan film.

via Minds Delight

Update: Weg vom Fenster. Wie zu erwarten war…

Filmabriss: Bedways, Daybreakers, Für immer Shrek, Rampage

Zeit für einen weiteren kleinen Filmabriss: Dieses Mal mit dem spröden Independent-Sexdrama Bedways, dem überraschend gefälligen Vampirthriller Daybreakers, einem vermeintlich guten Film von Uwe Boll und dem wohl endgültig (hoffentlich) allerletzten Teil der Shrek-Franchise…

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Die 00er Jahre: Die besten Dokumentarfilme des Jahrzehnts II

Wie angekündigt der zweite Teil der besten Dokumentarfilme der Dekade von 2000 – 2009…

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