Popmusikgeschichte: Der Amen-Break

Marinelli von den Blogrebellen berichtet von ein in Holz gefertigtes Kunstwerk, welches offensichtlich Schallwellen darstellt und das man auch kaufen kann. Es sei der Amen-Break, sagt er. Eigentlich kenne ich nur einen einzigen Breakloop und war schon auf der richtigen Spur, wusste bisher jedoch nicht wie der der/das Break heißt. Jedenfalls, unglaublich cool und wichtig ist das angehängte YT-Video, in welchem Popmusikgeschichte erzählt wird. Um es mit Marinelli kurz zu sagen: ohne den Amen-Break würde sich Hip Hop und Drum & Bass heute ganz anders anhören. Das Video zeigt warum das so ist, aus welchem Stück der Break ursprünglich stammt und zu was er sich entwickelte. Wer weiß, ob es Drum & Bass ohne diesen Breakbeat überhaupt gäbe, baut diese Musikrichtung doch konsequent auf Funk auf.

Michael Jacksons BAD wird 27!

Und auf arte+7 ist bis nächste Woche Sonntag die von Spike Lee gemachte Doku zum (allerdings) 25. Jubiläum des Albums hier anzuschauen. BAD war meine erste Platte vom King of Pop. Ich hatte es als Tape und es war die Befreiung von den Schnulzen meiner Eltern, der Beginn meiner musikalischen Lossagung. Ein Kumpel hatte Thriller und ich holte mir später noch Dangerous. Die Doku erzählt anhand der Musikvideos des Albums eine Erfolgsgeschichte der Popmusik, die sich in Jackson sozusagen manifestiert, wobei er selbst nicht als musikalisches Genie entrückt erscheint, sondern einfach nur gezeigt wird, dass er perfektioniert hat, was er seit Kindestagen an tut. Sein Dasein als King of Pop gewinnt dadurch etwas normal-menschliches. Da viele von seiner schwierigen Kindheit wissen, von dem Erfolgsdruck, der Strenge und dem unbedingten Funktionieren, wodurch soviel Kindheit in seiner Kindheit verloren ging, entbehrt diese Doku auch nicht einer gewissen Tragik. Wer schon immer wissen wollte was dieses JAMONA ist und wie es Anne geht (Anne are you ok? aus smooth criminal), hier wird so einiges klar.

zur Arte Doku Bad 25

 

Full Nerd Jacket: D4nny und die Transzendenz des Pops, oder: Kritik der reinen Popmusik

Ich mag Pop. Aber nur wenn er so gut ist wie Pokerface oder call me maybe. Und ich mag D4nny. Weil er die Quintessenz des Pops ist.  weiterlesen