Happy Birthday, Naughty Dog

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Die Videospielszene applaudiert gerade ordentlich der Spielschmiede Naughty Dog zum (sehr großzügig gemessenen) 30. Geburtstag… zurecht. Kaum ein anderer Entwickler hat in den letzten 20 Jahren derart konstant gute Qualität in allen möglichen Genres abgeliefert. Nimmt man es genau mit dem Alter des mittlerweile Playstation-exklusiven Softwarelieferanten, kommt man allerdings nicht daran vorbei, auf ihre Anfänge zu sprechen zu kommen. 1984 als Jam Software gegründet, versprühte Naughty Dog in seinen Anfangszeiten nämlich keineswegs den Gaming-Esprit, den man heutzutage von ihnen gewohnt ist. Mit Spielen wie Dream Zone und dem unsäglichen Way of the Warrior waren sie sogar lange Zeit eher ein Garant für durchwachsene Metascores und enttäuschte Spieler, die sich von inspiriert klingenden Game-Beschriebungen und grafischen Extravaganzen täuschen ließen.

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Happy Birthday, Game Boy – Die 10 besten Spiele für den Handheld-Klassiker

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So bevor es zu spät ist, schicke ich an dieser Stelle auch noch schnell meine Geburtstagsgrüße zum 25jährigen Bestehen des Game Boy heraus. Auch wenn der kleine Handheld nicht meinen ersten Kontakt zu Videospielen darstellt (davor gab es bei uns zu Hause ne uralte Pong-Konsole und nen Atari VCS 2600, außerdem habe ich intensiv bei nem Freund Amiga und C64 gezockt), so markiert der Game Boy doch meine intensivste und prägendste  Auseinandersetzung mit Videospielen… bis zum heutigen Tag, über mehrere Variationen und Generationen hinweg. Ich habe den klassischen Game Boy zur Erstkommunion geschenkt bekommen (der beste Teil meiner katholischen Sozialisation), habe mir später vom Taschengeld einen Super Game Boy Adapter für mein SNES gekauft, hatte einen Game Boy Light, einen Game Boy Advance und wurde doch ziemlich wehmütig, als Nintendo den prototypischen Handheld mit der Veröfentlichung der DS-Franchise offiziell beerdigte. Anyway, wenn schon jeder das Jubiläum des kleinen Kastens damit feiert, eine Best-Of-Liste rauszuhauen, dann kann ich das auch. Es folgen – ohne große Einleitungsworte – meine subjektiven Top10-Games für den schwarzweiß-Handheld. Nur Games, die auf jedem Game Boy Modell spielbar waren, sprich: Die wirklichen Klassiker. Keine Game Boy Color -, keine Advance-Games, einfach nur pures Retro-Glück in Grau und Grün. Happy Birthday, lieber Game Boy. Ohne Dich wäre meine Kindheit weitaus trostloser gewesen.

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Meta-Game: Atum

Ich glaube, wenn es um aktuelle Indie-Spiele geht, betone ich hin und wieder ganz gerne, wie sehr ich auf Meta-Games stehe. Jaja, ich bin nun mal ein Kind der Postmoderne und für mich kann es nie selbstreferenziell genug sein, eigentlich vollkommen egal um welches Medium es sich handelt. Das kostenlose Browsergame Atum spielt folgerichtig genau in der Liga, in der ich mich am wohlsten fühle. Als Hybrid zwischen 3D Point&Klick Adventure in Ego-Perspektive (Ebene 1) und klassischem 2D-Plattformer (Ebene 2) gelingt es dem atmosphärisch schicken Spielspiel raffiniert, zwischen beiden Ebenen zu interagieren und dabei immer wieder zu überraschen. Auf Ebene 1 seid ihr ein traditioneller Spieler, der sich anschickt, das PC-Game Atum zu spielen. In diesem wiederum – und damit auf Ebene 2 – steuert ihr einen Geheimagenten (?), der ganz klassisch von links nach rechts laufen muss. Und wie beide Ebenen dann zusammenlaufen… das muss man einfach selbst erlebt haben.

Atum (Browsergame) via Superlevel

Fix-it Felix (Browsergame)

Ich glaube, ich habe schon erwähnt, dass ich mich unglaublich auf Pixars Retro-Game-Animationsfilm Wreck-it Ralph freue. Auf dessen Promo-Website gibt es dann doch auch tatsächlich eine Vollversion des Arcade-Game Fix-it Felix, das den Ausgangspunkt des Filmes bildet. Und was soll ich sagen…? Wow! Obwohl es sich hier nur um viralen Marketing-Kram handelt, haben die Spieldesigner echt ganze Arbeit geleistet. Fix-it Felix atmet den Geist klassischer Arcade-Plattformer vergangener Zeiten. Freunde von Donkey Kong und Ice Climber werden sich gleich zurecht finden und viel Spaß beim Erklettern des Hochhauses haben.

Nur die Herausforderung ist nicht ganz so traditionell: Obwohl der Schwierigkeitsgrad im Laufe des Games auch ordentlich anzieht, orientiert sich dieses spieltechnisch doch eher an heutiger Casual-Ware denn an klassischen münzfressenden Arcade-Games. Klar, der Grund für die damaligen mitunter höllischen Schwierigkeitsgrade war vor allem das Ziel, den Automaten-Zockern das Geld aus der Tasche zu ziehen, aber dieses Gefühl gehört eben auch zum nostalgischen Arcade-Erlebnis. Anyway, Fix-it Felix macht verdammt viel Spaß, ist ein toller Zeitreisetrip und ein weiterer Grund sich auf den Film zu freuen.

Play Fix-it Felix online via Superlevel