Schlagwort-Archiv: Pet Shop Boys

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Hörenswertes: Explosions In The Sky, Moderat,Sophia, Pet Shop Boys, Last Shadow Puppets, All Saints, Deftones

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Nicht lange schnacken, Kopf in Nacken oder wie auch immer eure bevorzugte Leseposition ist.

Hier kommen die Pet Shop Boys mit eine Super, Super-Album, mache Moderat solides drittes Album, isse Sophia wieder wunderschön traurig, habe Last Shadow Puppets nicht leicht in dem Star-Ensemble und mache gemütlich mit Explosions In The Sky. We are the Champions!

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Die 90er: Die besten Pop-Alben des Jahrzehnts I

So, jetzt reißen wir die endgültig die Grenzen ein und machen uns keine Gedanken, ob wir einen Szene-Codex verletzen könnten. Denn: Pop ist alles, darf alles und jeder kann mitmachen. Flo hat ja schon bei den besten Pop-Alben der 00er klar herausgearbeitet, was ein gutes Pop-Album ausmacht. Ich bin jetzt nicht unbedingt der Meinung, dass die 90er ein besonders gutes Pop-Jahrzent waren, vielleicht auch weil die 80er diesen Begriff pervertierten und der Nihilismus der 90er keinen zweiten Michael Jackson mehr zuließ. Überhaupt verschwanden die meisten 80er Superstars in diesem Jahrzehnt in der Versenkung, während andere ein grandioses Comeback feierten. Wie zum Beispiel Madonna, die schon weg vom Fenster schien, plötzlich die Flucht nach vorne antrat und nicht mehr dem Zeitgeist hinter lief, sondern ihn gleich definierte. Auch die ehemaligen Poster-Boys Depeche Mode schafften endgültig den Durchbruch zu einem erwachsenen und ernstzunehmenden Act, auch wenn dafür einige  Tragödien nötig waren. Der ehemalige Klassenfeind Punk trank auch auf Verbrüderung und machte Green Day, Offpring und Blink 182 zu Hassfiguren ihrer Szene, gleichzeitig aber eben auch zu MTV-Idolen, und wenn es um guten Pop ging hatte dieses 80er Überbleibsel definitiv noch ein Wörtchen mitzureden.

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Animal Collective – Honeycomb + Gotham (Stream)

Es ist mittlerweile fünf Jahre her als Animal Collective das bahnbrechende Merryweather Post Pavillon herausbrachten und mit ihrer Mischung aus Samples und Rhythmen einen Meilenstein der 00er Jahre erschufen. Die Welle an psychedelischen Electro-Acts haben wir sicherlich diesem Album zu verdanken und jetzt gibt es endlich wieder ein Lebenszeichen.

Naja, mir persönlich gefiel der beastlastige Rhythmus vom Vorgänger besser als die Rückkehr zu Gitarren, aber mal schauen ob die Band um Panda Bear noch mal den ganz großen Wurf auch für die 10er jahre schafft.

Frühherbstliches Tief aus Manchester – Rezension zu Hurts "Happiness"

Wir fassen mal zusammen: Von einem kleinen Beitrag in unserem Bandwatch, über die eher maue Wonderful Life EP hin zum neuen Chartswunder. Immer wieder sind es gerade die nicht vorhersehbaren Dinge, die umso heftiger einschlagen. Sind Hurts nun die neuen Polarkreis 18, die für lange Zeit mit dem Makel des One Hit Wonders behaftet sein werden oder haben wir hier gar die neuen Pet Shop Boys?

Hurts – Happiness

VÖ: 27.08.2010

Label: Four Music

Lasst uns nicht mehr von Retro reden, denn die vermeintlichen 80er Genres wie Synthiepop sind längst ein etablierte Sparte für sich, wenn auch eine bisher nicht sonderlich rühmliche. Weiterlesen

Ellie Goulding – Rezension zum Album "Lights" (UK-Import)

Erinnert sich noch jemand an Sophie Ellis Bextor? Die war mal Anfang der 00Jahre eine große Nummer, als sie Northern Soul mit leichten Electro Pop Einflüssen vermengte und kurz zum Darling der englischen Musikszene aufstieg. Die ist mittlerweile auch in die Jahre gekommen und hat seit ihren Minutes of Fame auch keinen weiteren Erfolg mehr für sich verbuchen können. Ellie Goulding, gerade mal 21, wünscht man sich eine erfolgreichere Karriere in dem schnelllebigen Business, das in immer kürzeren Zyklen seine Stars nach oben befördert und erbarmungslos wieder fallen lässt.

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Goldfrapp – Rezension zum neuen Album "Head First"

Von wegen Kopfmusik! Nachdem Goldfrapp auf den letzten Album wieder eine Reise zurück zu dem immer noch wunderbar düsteren  Felt Mountain unternommen haben, gibt es nun wieder die volle Ladung Disco Trash mit Neonlichtern.  Die erste  Single “Rocket” entwickelt sich ja gerade zu dem größten Hit von Goldfrapp und ist mittlerweile schon aus dem Radio, ja selbst deinem ekligen Lokalradio, bekannt. So schlimm wie diese blöde unnötige Verneigung vor 80er Seichtpop Marke Billy Joel ist dann Head First aber doch nicht, auch wenn Goldfrapp kaum genug von dem wohl  neben den 70ern meistzitierten Jahrzehnt  bekommen können.
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