
Der mexikanische Künstler Pedro Reyes hat mit Hilfe von sechs Musikern aus ausrangierten Militärwaffen Musikinstrumente gefertigt. Insgesamt 50 voll funktionsfähige Instrumente sind dabei herausgekommen. Den ganzen Bericht zu der großartigen Aktion gibt es inklusive Fotos bei Designboom zu lesen.
the mexican artist has created a set of 50 fully functioning musical instruments including a flute,
guitar and drum kit fabricated out of a variety of firearms such as revolvers, shot-guns, machine guns…
this video documents the production of the weapons into musical instruments,
a process which was done over the course of two weeks.
via scene360
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Gehört in den Bereich einer spezifischen Form von temporärer Kunst, die mir immer wieder ein Schaudern über den Rücken jagt. Corey Corcoran illustriert Pilze von einer Größe von 15 – 20 cm: Kunst die darauf angelegt ist, mit ihrem Medium irgendwann zu verenden, Kunst die radikal den Gesetzen der Natur unterliegt, Kunst die einfach nur ungemein mitreißend ist und allein schon durch ihre Beschaffenheit nachdenklich stimmt.



via
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Dem Bibliophilen in mir, der eben nicht nur den literarischen Inhalt sondern auch die mediale Materialität an Büchern schätzt, blutet dabei schon ein wenig das Herz, auch wenn das Konzept dahinter genial ist: Das argentinische Verlagshaus Eterna Cadencia hat ein Buch geschaffen, das mit einer speziellen Tinte produziert wurde, die sich peu à peu auflöst, sobald sie zum ersten Mal mit Licht in Berührung gekommen ist. Das Ergebnis ist ein Buch mit einer Haltbarkeit von ungefähr zwei Monaten, während sich sein Inhalt sukzessive verflüchtigt. Ziel des Ganzen ist es natürlich, insbesondere jungen Autoren die Chance zu geben, eben nicht nach dem Kauf monatelang im Regal zu stehen, sondern tatsächlich gelesen und wahrgenommen zu werden. El Libro Que No Puede Esperar, das Buch, das nicht warten kann: Tolle Idee, schicke Umsetzung… aber kaufen könnte ich mir so etwas nie.
via Kotzendes Einhorn
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Den Buch-Künstler Guy Laramee habe ich an anderer Stelle zuvor schon ordentlich abgefeiert. Daher spare ich mir das an dieser Stelle und verweise nur kurz auf sein neues Projekt Guan Yin, das er – beeindruckt von dem Tode seiner Mutter – den geheimen Kräften hinter der Welt widmet. Die textliche Ummantelung des Projekts mag für meinen Geschmack ein wenig zu esoterisch sein, ändert aber nichts daran, dass die dabei entstandenen Werke wieder wundervollste Objektkunst vom feinsten sind. Schaut es euch an…
Everything we know, everything we did, everything we think we are, everything and everyone we love, all this will be wiped out. We would like to think that something will remain, culture, knowledge, or call it “life” if you don’t want to call it God, but of this also, we have no certitude. “No certitude” seems to be the only one we have, but even this is a concept, and concepts are the first thing to go down the drain, aren’t they ?
This project is dedicated to the mysterious forces thanks to which we can traverse ordeals.

Guan Yin by Guy Laramee via Colossal
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Die so genannten Modified Social Benches des dänischen Künstlers Jeppe Hein entwickeln durch Verformungen, ungewöhnliche Winkel un den Aufbruch der bekannten Objektsstruktur beinahe so etwas wie ein Eigenleben. Jede einzelne dieser faszinierenden Körper scheint eine Geschichte zu erzählen, scheint sein eigenes soziales Narrativ zu generieren und die Menschen einzuladen eben an jenem teilzunehmen. Nicht der Mensch kreiert das Objekt, das Objekt kreiert den Menschen…

Weitere Bilder auf Kuriositas und Laughing Squid
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Rashad Alakbarov (hier gehts zu seinem Facebook-Profil) zaubert auf wunderbare Weise aus Alltagsgegenständen fragile Installationen, die für sich allein irgendwo zwischen Design und Trash-Art pendeln… und dann haucht er ihnen Leben ein. Denn die verzweigten Müll-, Glas und Objekt-Installationen dienen nur als Basis für großartige Licht- und Schattenspiele, die komplexe Figuren und Landschaften auf leere Flächen projizieren. Platons Höhle als Weg zum ästhetischen Ausdruck, die Aura des Kunstwerkes als Projektionsfläche, die Imaginationskraft der Rezipienten direkt eingeflossen in den schöpferischen Prozess, das Kunstwerk als Referenz der Referenz der Referenz… nennt es wie ihr wollt, die Ergebnisse sind allemal beeindruckend.
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