Schlagwort-Archiv: Oasis

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Die 90er Jahre: Die besten Alben des Jahrzehnts (Übersicht aller Artikel)

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Poetisch, laut, grimmig, maskulin, feminin, naiv und abgeklärt. Das waren die 90er und hier noch einmal die große Retrospektive im Überblick.

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Nach dem Festival Auftritt in Berlin: Kleine Retrospektive über Blur

Wir haben ja schon ewig lange keine Retrospektive mehr gestartet und nachdem wir schon Radiohead, Oasis und R.E.M einen Rückblick gegönnt haben, kommt nun eine weitere große Band in unsere Hall Of Fame. Blur waren wohl neben Oasis DAS Britpop-Phänomen der 90er Jahre und wo sich die Gallaghers doch immer eher wertkonservativ gaben, konnten sich Graham Coxon und Damon Albarn immer wieder für neue Einflüsse begeistern, die sie gerade in ihren Spätwerken konsequent verarbeiteten. Auch wenn die Band immer als typisch britisch galt, so waren es doch stets Lo-Fi-Einflüsse von amerikanischen Bands wie Pavement, die den besonderen Sound von Blur ausmachten.

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Die 90er Jahre: Die besten Britpop-Alben des Jahrzehnts III

So, nun heißt es Abschied von Great Britain nehmen. Das ist ist der letzte Teil unseres Brit-Pop Specials. Noch einmal lassen wir diese große und erfolgreiche Zeit der Bands von der Insel aufleben. Mit den glamourösen Suede und Gene sollte spätestens jetzt klar werden, daß Britpop auch noch andere Einflüsse als die Beatles hatte, die natürlich zumindest für das Schaffen von Oasis wesentlich waren. Definitely Maybe ist schon so etwas wie  der Inbegriff dieses Genres, das in den Jahren 1994/95 erst richtig explodierte und keine zwei Jahre später wieder zusammenfiel. In diesem Sinne  laden wir noch einmal zu letzten großen Party ein und wünschen viel Spaß…

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Die 90er: Die besten Britpop-Alben des Jahrzents I

Mit den elektronischen Alben haben wir unsere musikalische Retrospektive der 90er begonnen und heute kommen wir zu einem weiteren höchst erfolgreichen Genre dieser Ära. Dabei ist gar nicht so wirklich klar und auszumachen, wo Britpop startet und aufhört: Der Höhepunkt dieses Subgenres war sicherlich Mitte der 90er, als plötzlich die Mischung aus Sixties-Pop, Punk und Zitaten aus aus dem Rave-Sound der 80er von der Insel zu uns rüberollte und für zwei Sommer lang den Globus infizierte. Der erste Grund für dieses Phänomen dürfte sicherlich die unglaublich hohe Dichte an guten Alben sein, aber auch die Reaktion auf die immer langweiliger werdende amerikanische Grunge-Musik, die zu allem Überfluss 1994 mit dem Tod von Kurt Cobain ihre wichtigste Persönlichkeit verlor und damit endgültig den Weg für smarten Pop aus UK freimachte. Britisch und Smart, beides Attribute, die man in Deutschland noch nie sonderlich schätze und  selbst heute wird hier Britpop immer noch auf Oasis und ihre erfolgreichste Single Wonderwall reduziert. Wir geben hier nun die Möglichkeit, weitere Bands des Genres kennen zu lernen und stellen in unserem ersten Teil unter anderem die zynischen Pulp, die unterschätzen Supergrass und die Ur-Väter des Britpop`95 vor…

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Three Men and a Half Gallagher – Rezension zu Beady Eye “Different Gear, Still Speeding”

Beady Eye – Different Gear, Still Speeding

(Indigo,25.02.2011)

Im Grunde genommen hatte sich die Presse schon ihr Urteil über Beady Eye bereits lange im Voraus gebildet. Auf der einen Seite Noel Gallagher, Chef und Genius von Oasis und auf der anderen Seite Brüderchen Liam, meistens dauerbesoffen und eher mäßig talentiert. Dem würde Noel Gallagher nicht widersprechen, wenn ihm anscheinend nicht eh alles mittlerweile egal wäre, während er nun irgendwo seiner Rock-Rente entgegen sieht.

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Oasis Special – Die 00er Jahre im Rückblick

Standing On The Shoulder Of Giants

VÖ: 28.02.2000

Aufgeben gilt nicht nicht, erst Recht nicht ehemalige Arbeiterklassen-Kids aus Manchester. Doch trotz des gewohnt großmäuligen Albumtitels muss man erkennen, dass die großen Oasis-Jahre vorbei sind. In den USA sieht das Album schnell kein Land mehr und auch die üblichen Hits scheinen diesmal komplett zu fehlen. Der “neue Sound” , wie Wochen vorher noch angekündigt, erweist sich als eher wenig überzeugender Versuch Anschluss im neuen Jahrzehnt zu finden. Blur haben sich mittlerweile auch berappelt und wirken dank wesentlich mutigeren und inspirierten Großtaten wie “13”  als die im Nachhinein lachenden Gewinner. Weiterlesen

Oasis Fans

Oasis Special: Die 90er Alben im Rückblick

Auf Plattentests fand mal wieder ein Voting statt (ja, die haben auch alle zuviel Zeit) und nach “Elektronik-Tracks für die Ewigkeit” und ” 100 besten Filmen” waren nun Oasis dran. Oasis sind wohl der Verein, bei dem man beim ersten Stadionbesuch weiß, daß einen diese Leidenschaft nie wieder los lassen wird, egal welch schwere Zeiten man mit dieser Band und ihrem Weg vom meistverkauften Uk Act über den krassen Beliebtheitsverlust der Post-Britpop Ära zurück zum versöhnlichen Comeback mitmachen muss.

Hier noch einmal alle Alben im Schnelldurchlauf:

Definitely Maybe

VÖ: 30.08.1994

1994 bringt sich Kurt Cobain um und beendet die Ära der amerikanischen Grunge-Bands aus Seattle. Ungefähr zur gleichen Zeit findet auch in Großbritannien ein Umbruch statt. Nach den eiskalten Thatcher -und den drögen Major-Jahren betritt ein junger charismatischer Labour Kandidat namens Tony Blair die politische Bühne und ruft nach seinem Wahlsieg  “Cool Britannia” aus. Weiterlesen

Wahl zum besten Oasis-Song für die Ewigkeit

Mal wieder ein Voting auf Plattentests, diesmal mussten sich Oasis dem harten Urteil respektive dem Bewertungsbogen der User stellen. Auf Platz 1 hat es letztendlich “Whatever” geschafft, das nur als Single erschien und es damals nicht auf die normale Fassung (dafür aber auf die limitierte Auflage) des Debut-Albums “Definitely Maybe” geschafft hat. Thematisch hätte natürlich der Zweitplazierte “Life Forever” besser gepasst, aber whatever…

Hier aber nun die Liste, die im Format Song-Titel/Author/Wert aufgeteilt wurde:

1. Whatever (Noel Gallagher) – 9,36

2. Live Forever (Noel Gallagher) – 9,32

3. The Masterplan (Noel Gallagher) – 9,32 Weiterlesen

Links fürs Wochenende

Der Deutsche Fernsehpreis ist tot

…er muss noch begraben werden. Spannender Kommentar zum Chaos um die Preisverleihung, die auch 2010 wie jedes Jahr von öffentlichen und privaten Sendern organisiert wurde.

Filmstudio lässt Banksy-Clip löschen

Artikel auf SPON zur wieder mal absurden Copyrightpolitik von FOX, die dafür sorgte das Simpsons-Intro von Banksy auf Youtube löschen zu lassen.

Strohfeuer-Appfragen

Der Sascha Lobo schon wieder… Fast 20 Euro sind natürlich ganz schön happig für ein E-Book-App. Lobo entschuldigt dies mit der Rowohlt’schen Preispolitik und verspricht seinen Lesern im Gegenzug ein interessant klingendes Feature. Ob dieses tatsächlich den gewünschten Erfolg hat, bleibt abzuwarten. Eine gute Idee ist es allemal.

Was macht eigentlich Noel Gallagher ?

Oasis – deren kreative Hoch-Phase irgendwann Mitte der 90er war – haben sich bekanntlich letztes Jahr aufgelöst. Während Front-Proll Liam Gallagher immerhin eine Band namens Beady Eye ankündigt, die sicherlich ähnlich progressiv wie der letzte Oasis-Output ausfallen wird, gibt Bruder Noel nun bekannt daß er sich unheimlich gerne und oft langweilt. Schön, daß haben wir bei “Dig Out Your Soul” auch mehr als genug getan.

Wer hat den Zombie ins Haus gelassen ?

Ähm ok, daß Japaner einen recht eigenen Humor haben, dürfte hinlänglich bekannt sein. In einer neuen Game-Show müssen Kinder nun vor einem Zombie flüchten und während sie am Anfang wie erwartet in ängstliches Gekreische fallen, gewinnen sie mit zunehmener Dauer an Mut. Und am Schluss gibt es ordentlich Haue für den Mann in der Gummimaske, der doch so höflich war einen Zettel zu schreiben, auf dem steht daß er gleich die Treppe hoch kommt.

Retro-TV – Sendung 43: Fernsehprogramm vom Oktober 1970

Mit Bäng Bäng, 3 mal 9 und Percy Stuart

Musikvideo der Woche

Heute ein Cover vom Oasis-Hit “Wonderwall” als komplettes Gegenteil vom Original: keine Hingabe, kein Schmerz,  keine Hoffnung, kein Scheitern, kein Gefühl, keine Liebe. Ein Song der selber nicht weiß ob er gut oder schlecht sein will.

The Mike Flowers Pops – Wonderwall (1995)

Album: A Groovy Place

Nachfolgeband von Oasis heißt Beady Eye

Während sich Noel Gallagher bis auf einen Konzertauftritt bei dem Teenage Cancer Trust Event eher über zukünftige Projekte bedeckt hält,  kann uns Liam immerhin schon den neuen Namen seiner neuen Band präsentieren, die aber bis auf Noel und den neu hinzugewonnen Drummer Chris Sharrock (The La`s, Robbie Williams) eigentlich die alte geblieben ist.  Produzent des Albums, von dem die erste Single im Oktober veröffentlicht wird, ist Steve Lillywhite (U2, Rolling Stones, Peter Gabriel). Beady Eye bedeuet übrigens  übersetzt glänzendes Auge und man darf gespannt sein ob wir die auch später im Jahr haben werden.

Quelle: http://www.nme.com/news/oasis/51231

Liam Gallagher >

Was könnte man hier alles an Videomaterial über den charismatischen Spacken bringen. Seit gestern ist die eh schon unendlich lange Liste wieder um eine  lustige Anektode reicher.

Eigentlich sollte Liam den BritAward für “Das beste britische  Album der letzten 30 Jahre ” entgegen nehmen.  Wie man einen  dermaßen bescheuerten Preis würdigt, mal kurz klarstellt wo man Oasis in der Historie einzuorden hat und einen Fan zum glücklichsten und wohl bald reichen Menschen macht, seht ihr hier:

Oasis vor dem Aus ? Festivalauftritt in Paris gecancelt.

Wie oft hat man diese Nachricht eigentlich schon bekannt gegeben? Seit ihren großen Erfolgen in den 90ern bis hin zum letzten mauen Album ist die Geschichte von Oasis durch den andauernden Zwist der Brüder Liam und Noel Gallagher geprägt. Schon 2000 durfte man Oasis nur mit Liam Gallagher am Mikrofon und ohne Noel erleben, dem es mal wieder zu bunt mit seinem Brüderchen wurde und der mitten auf einer Europatour die Band verließ.

Heute abend hätten Oasis eigentlich den Headliner Slot um 22 Uhr auf dem Rock en Seine in Paris spielen sollen. Daraus wird nun nichts mehr. Auf der  Band-Homepage hat Noel Gallagher folgendes Statement verlauten lassen:

“It’s with some sadness and great relief to tell you that I quit Oasis tonight. People will write and say what they like, but I simply could not go on working with Liam a day longer.”Apologies to all the people who bought tickets for the shows in Paris, Konstanz and Milan.”

Als langjähriger Oasis-Fan kann ich nur raten in Ruhe Tee zu trinken und das ständige Gezicke der ewigen Kindsköpfe nicht ernst zu nehmen. Hartgesottene Fans haben schon häufiger plötzliche Konzertabsagen der Britrocker erdulden müssen und es wird auch nicht die letzte Krise der beiden Streithammel. Nur mal ehrlich: War das alles früher nicht wesentlich unterhaltsamer ?