Amazon Prime Day: Kleiner Update-Thread mit Fire Stick und Musik-Deals

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Ich bin ja kein großer Fan von so Kommerz-Events, aber ein paar nette Sachen konnte ich dann doch entdecken.

Ihr müsst allerdings Prime-Kunde sein oder werden, um in den Genuss dieser Blitzangebote zu kommen..

Hier schon mal eine kleine Auswahl, die ich immmer updaten werde. (zwischendurch enden Angebote):

Fire Amazon Stick (habe das kleine Dingen zu Hause und nutze zwar nicht Amazons eher dürftigen Prime-Katalog an Serien und Filmen, aber die Netflix-App funzt ohne Probleme)

To Pimp A Butterfly

Kraftclub – In Schwarz

Nevermind (Remastered – Limited Super Deluxe Edition)

At the BBC

Blur – The Magic Whip

Deichkind – Niveau Weshalb Warum

The Beatles-Rubber Soul [Vinyl LP]

Haftbefehl – Russisch Roulette (Deluxe Edition)

KInfs Of Leon -The Collection Box

The Cure – Join the Dots (New Version)

Lady Gaga – Born This Way – The Collection

Ocean Colour Scene -Marchin’ Already (Limited Super Deluxe Edition)

The Rolling Stones Collector’s Box

Ben Howard- I Forget Where We Were

Die Ärzte Live – Die Nacht der Dämonen (3 CDs)

So, ich mache mal Pause! Fazit bisher: Wer 50 % auf Waschmittel braucht oder sich über 15 % Rabatt auf eine Box von 105 Cd´s freuen kann darf sich den Amazon Prime Tag neben Weihnachten in seinen Kalender dick anstreichen. Ich bis bisher übrigens 100% gespart, weil ich gar nichts gefunden habe. Wo bleiben die Vinyl-Angebote?

Über Musik reden ist wie zu Architektur tanzen

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Selten hat der der Satz von Frank Zappa besser gepasst als zu diesen schönen Postern, die Bands als Gebäude darstellen. Ich würde gerne in das retrofuturistische Björk-Haus einziehen oder doch lieber das Mosaik-Haus von Radiohead?

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“It’s better to burn out than to fade away”…

schrieb Kurt heute vor zwanzig Jahren in seinen Abschiedsbrief. Da ich eine ältere Cousine hatte, die mir MTV  und smells like teen spirit zeigte, der im Grunde Nirvanas schwächster Song ist, bekam ich das alles am Rande mit. Entdeckt habe ich sie erst viel später. Dennoch schwebt das erste Aufeinandertreffen von mir und Nirvana in einem heiligen Schein der Kindheit. Gewisse Songs der Band lassen mich dieses Gefühl der Unschuld und heilen Welt noch heute empfinden. Als ich sie dann für mich entdeckte verliebte ich mich unsterblich, also wirklich so richtig, in das Unplugged-Album. Das ist so eines dieser drei Inselalben. Wie großartig Cobain als Mensch war, erfährt man bei der Lektüre seines posthum veröffentlichten Tagebuches, in welchem auch klar wird, dass  ihr fame ziemlich viel mit Glück zu tun hatte. Es gibt da so ein paar Stellen, in denen Kurt darauf hinweist, dass die Band einige ihrer Melodien von anderen Bands abgekupfert hätten und er die ganze Hysterie nicht verstünde. Das Riesenglück verwandelte sich in ein Riesenunglück. Nur verblasst ist Kurt nicht, er sollte recht behalten. He knew, he was right.

Blank on Blank – Interview mit Kurt Cobain als minimalistischer Zeichentrickfilm

Kurt Cobain gehört zu jenen Musikern, die ich nicht nur musikalisch sondern auch der Musik beraubt, in intimen Interviews, unglaublich gerne zuhöre. Das hier zu hörende Interview wurde im Sommer 1993 (Das Jahr der In Utero) von Jon Savage auf Tape aufgenommen und zeigt Kurt Cobain als großartigen Erzähler und Menschen, der sich sowohl mit seiner Musik als auch seinem Leben auseinandersetzt. Der Clou: Blank on Blank haben den Inhalt des Interviews in minimalistischer Zeichentrickform umgesetzt… wodurch es nicht nur großartig zu hören sondern auch ein echter Augenschmaus ist. In ihrem Kanal gibt es noch weitere dieser “artifiziellen” Interview-Adaptionen zu bestaunen. Vorbeischauen lohnt sich definitiv. (via)

Nirvana – Auftritt in einem Geschäft, Aberdeen,1988

Da bist du in den späten 80er in einem Electro-Laden in der amerikanischen Provinz und siehst drei zottelige Slacker spielen. Ich vermute ein Großteil der Kunden hätte kurz irritiert reingeschaut und wäre einfach weiter gegangen. Woher sollte man auch wissen das diese Typen ein paar Jahre später die Musikwelt auf den Kopf stellen und eines der wichtigsten Alben aller Zeiten veröffentlichen?

und hier ein kleiner Bericht zu dem Auftritt



via

Happy Birthday Kurt Cobain

Die “Live fast, die young!”-Grunge-Legende Kurt Cobain wäre heute stolze 45 Jahre alt geworden. Als Beweis dafür, dass sein Leben nicht nur von depressiven, verzweifelten Teenage-Lust-Momenten dominiert war, taugen selbstverständlich am ehesten Fotos, die ihn unbeschwert, fröhlich, albern oder sogar niedlich zeigen. Meinen Favoriten tackere ich mal hier oben hin. Den Rest gibt es bei Vintage Everyday zu sehen.

Kurt Cobain talks about literature and life

Ein langes Interview mit Kurt Cobain und ich bin mir gerade nicht sicher, jemals ein derart langes und intimes Gespräch mit dem ansonsten introvertierten Nirvana-Sänger gesehen zu haben. Dass hier kein MTV Logo oder sonstwas stört, macht das ganze noch persönlicher und authentischer und wirkt wie eine durch Zufall gefundene Amateur-Aufnahme. Cobains Blick ins Leere und diese unendliche Traurigkeit, die selbst dann noch in seinen Augen bleibt, wenn er unbeholfen lacht, verursachen bei mir immer noch Gänsehaut und machen mir mal wieder klar, wie sehr ich eine Persönlichkeit wie ihn derzeit vermisse.

via Dangerous Minds

UK Christmas No.1 – Sub Pop veröffentlicht ‘Smells Like Teen Spirit’

Mit Rage against the Machine und X-Factor fing alles an. Als 2009 mal wieder irgendein Casting-Opfer ein schröckliches Weihnachtslied auf Platz 1 trällern sollte, gingen die Briten in die Offensive und gründeten die Facebook-Gruppe “Rage Against The Machine For Christmas No.1″. Die Kampagne hatte Erfolg und konnte das bereits 1992 veröffentlichte “Killing In The Name Of”  tatsächlich an die Spitze der Charts befördern. Das RATM selber auch bei einem Major unter Vertrag sind und denen es egal ist, ob eine Casting-Tröte oder ein Protest-Song das Geld einspielt, hinterlässt zwar einen faden Beigeschmack, aber wenn nun dank einer ähnlichen Aktion Smells Like Teen Spirit” wieder auf Platz 1 landet, ist das trotzdem besser als jeder Mist, den sich die Bohlens dieser Welt wieder ausgedacht haben.  Sub Pop, wo Nirvana ihr Debut “Bleach” veröffentlichten, veröffentlicht die Single übrigens als Limited Edition.

Die 90er Jahre: Die besten Grunge-Alben des Jahrzehnts III

So, jetzt muss ich aber auch nochmal ran, nach Rinkos beiden Grunge-Retrospektiven. Habe damals immerhin auch Holzfällerhemd und zerrissene Jeans getragen und alles dies- und jenseits von Nirvana gehört, worauf ich Dank MTV und meinem großen Bruder aufmerksam wurde. Gleich zwei Unplugged-Alben sind aus dieser Zeit in guter Erinnerung geblieben. Sowohl Nirvana als auch Alice in Chains beweisen, dass sie es auch akustisch drauf haben, Letztere auch gleich noch einmal mit einer EP von 1996. Die Stone Temple Pilots haben genau so wie Blind Melon zu den großen Westküsten-Vertretern Seattles gehört, während Pearl Jams Klassiker Ten hier nicht unterschlagen werden darf. Apropos Klassiker: Wer Nevermind vermisst. Da sgehört natürlich hier rein. Wahrscheinlich wie kein zweites Album. Dafür gibt es dann aber einen gesonderten Artikel, in dem ich vor einiger Zeit das Zwanzigjährige dieses Meilensteins euphorisch gefeiert habe. Den Rest gibt es wie immer nach dem Klick.

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Nirvana – MTV Live & Loud, Seattle, 1993

Sorry, aber so schnell hören wir hier nicht mit den Nirvana- und Grunge Gedenk-Wochen auf und präsentieren das komplette MTV Live & Loud Konzert, was schon einen ordentlich angepissten Kurt Cobain und die großartige Energie von Nirvana-Konzerten gut rüber bringt.

 

 

Setlist:

1 ) Radio Friendly Unit Shifter

2 ) Drain You

3 ) Breed

4 ) Serve The Servants

5 ) Rape Me

6 ) Heart-Shaped Box

7 ) Pennyroyal Tea

8 ) Scentless Apprentice

9 ) Lithium

Smells like Twen Spirit: 20 Jahre Nirvanas Grunge-Klassiker Nevermind

Ich weiß gar nicht mehr, wann genau wir zu Hause in unserem verschlafenen Ortsteil zum ersten Mal Kabelfernsehen empfangen haben. Und ich weiß auch nicht mehr genau, wann ich dadurch zu meinen ersten – damals noch englischsprachigen – MTV-Erlebnissen gekommen bin. Aber es muss wohl Anfang der 90er Jahre gewesen sein, denn zu meinen nachhaltigsten Videoclip-Erlebnissen aus dieser ganz persönlichen Pionierzeit zählt neben “No son of mine” von Genesis und “November Rain” von Guns N Roses definitiv das Musikvideo zu Smells Like Teen Spirit von Nirvana. Um zu glauben, dass ich was wirklich Großes, die Geburt einer Legende miterlebe, dafür war ich mit meinen gerade mal zehn Jahren wahrscheinlich noch zu jung. Aber sie haben mich damals schon fasziniert, diese wild umher tanzenden Teenager, dieser Opium- und Adrenalinrau(s)ch, der in der Luft lag… und natürlich auch die gewaltige Mischung aus Rock, Metal, Punk und Pop, die damals durch die mangelhaften TV-Lautsprecher auf mich niederprasselte.

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Die 90er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber

Wie schon bei den 00er-Filmretrospektiven gibt es auch für die 90er noch einen kleinen Nachschlag für Musikliebhaber. Warum dieser im Vergleich zu den letzten beiden so dünn ausfällt… I don’t know. Vielleicht waren die 90er im Gegensatz zu den 00ern einfach nicht das große Jahrzehnt für Musikfilme, vielleicht habe ich diesbezüglich auch einfach noch verdammt viel Nachholbedarf. Falls ihr an dieser Stelle also dieses oder jenes Meisterwerk vermisst, habt keine Scheu davor, diese Lücke in den Kommentaren lauthals kundzutun. Nach dem Klick gibts dann erstmal Nostalgie mit den Beatles, ein eindrucksvolles Neil Young Musikerporträt von Jim Jarmusch, Videoclipästhetik auf Filmlänge, Radiohead auf der Suche nach sich selbst, zwei Slacker in  Wayne’s World, sowie Abgesänge auf den Glam Rock, den Grunge und das 18. Jahrhundert.

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Die 90er Jahre: Die besten Grunge-Alben des Jahrzehnts I

Schon bald erscheint ein Film über Pearl Jam (“Twenty”) und auch die Jubiläums-Edition von Nevermind steht bald in den Läden. 20 Jahre sind seit dem großen Knall vergangen, als eine unspektakuläre und beschauliche Großstadt im Nordwesten erst im Fokus der Musikmagazine stand und später nach dem weltweiten Über-Nacht Erfolg von Nirvana plötzlich Gesprächsthema und Trademark für einen Sound wurde, der aus der Not von ein paar Metal und Punk-Kids erfunden wurde, weil eben keine der coolen Bands auf Tour in ihre Stadt kam und sie selber was auf die Beine stellen mussten. Noch bis Ende der 80er waren lediglich nur Musik-Nerds über die vitale Musiker-Szene in Seattle informiert, bis dann Nirvana, die schon mit Bleach einen Achtungserfolg feiern konnten, mit ihrem Song “Smells Like Teen Spirit” wie eine Bombe einschlugen und den ganzen Kids, die von der glatten Yuppie Musik ihrer Eltern angenervt waren, rund um den Globus plötzlich ein Idol namens Kurt Cobain gaben. Er betonte zwar stets, kein Star sein zu wollen, unternahm aber gleichzeitig auch nichts dagegen, bis ihn sein Dämon langsam auffraß und er mit seinem Freitod Jahre später das Kapitel Grunge beendete.

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