Nerdkultur

R.I.P. Lucas Arts! Disney is an evil bitch!

Großartiger Crossover/Supercut/Adventure-Bastard von Felipe Machado. Leider nur als Video, aber Hölle, würde ich so was gerne spielen!

via IGN

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Shew… zwischen Magisterarbeit und Job bin ich nach wie vor leider noch im Blogvernachlässigungsmodus. Einen kleinen Nachtrag zur re:publica wollte ich trotzdem noch hier reintackern. Wie schon die Jahre zuvor war ich während des Großteils der Messe an meinen Arbeitsplatz gekettet (siehe Foto oben) und konnte deswegen exakt 0 (in Worten: Null) Reden und Workshops live miterleben. Meine Eindrücke vom Event beschränken sich daher zwangsläufig auf Rundgänge über das Gelände in den Pausen, die Videos von interessanten Vorträgen (die ich mittlerweile ganz gut abgegrast habe) und natürlich die Interviews, die wir zusammen mit Philip gedreht haben, bzw. die Gespräche mit deren Protagonisten davor und danach.

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…und dieses Video, das die Verbindungen zwischen Darth Vader, Luke Skywalker und Princess Leia aufdeckt, ist der beste Beweis dafür. Als ob tatsächlich noch jemand glauben würde, dass ein einfacher Bauernjunge aus Tatooine mal so eben mit ein paar Raketen den größten Planetenzerstörer in der Geschichte des Imperiums in die Luft jagen könnte. Wahrscheinlich ging es dabei ums Geld, machte Darth Vader doch erheblichen Profit aus der Kreierung des zweiten Todessterns. Vielleicht steckt sogar noch mehr dahinter, wenn man sich die obskuren Verbindungen zwischen Rebellen und Imperium anschaut, die in diesem Film entlarvt werden. Die ganze Wahrheit werden wir wohl nie erfahren, aber eins ist sicher: Der offizielle Report des Imperiums verschweigt so manches…

An examination of some questionable events and circumstances leading up to the destruction of the Death Star, through the eyes of an amateur investigative journalist within the Star Wars galaxy. The focus is mainly on the connections between the people who created and operated the Death Star and those responsible for destroying it.
For those who don’t care for the obvious, this is a satirical spoof of the 9/11 truther video Loose Change.

Gefunden habe ich diese großartige Loose-Change Parodie bei Florian Freistetter, der seinen Text dazu noch mal schnell mit der besten Truther-Satire ever einleitet.

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2008 called. It wants it’s joke back.

Never gonna give you up,
Never gonna let you down
Never gonna run around and desert you
Never gonna make you cry,
Never gonna say goodbye
Never gonna tell a lie and hurt you

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Ich schleiche mich vorsichtig rein in das Blog, das seit zwei Wochen nur noch sporadische Updates spendiert bekommen hat. Ich wische die Spinnenfäden beiseite und schaue mich ein wenig um… Jepp, immer noch gemütlich. Wird Zeit den Raum mal wieder mit neuem Stoff zu füllen. Los gehts mit Fashion-Vorschlägen für Superman von Mike Mitchell, die es nicht nur als Animated Gifs sondern auch als schicke  T-Shirts zu kaufen gibt.

Supermans new Outfits via eayz

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Der spielerische, postmodern verspielte Umgang mit klassischen Ikonen ist ja per se schon mal großartig. Und wenn dann auch noch ein gewisser Nerd-Faktor mit ins Spiel kommt, ist definitiv die Grenze zur Genialität überschritten. So geschehen bei Hardy Hinrichs, der Superhelden des 20. Jahrhunderts aus ihrem pathetischen Comic-Ambiente herausreißt und in einen neuen, im besten Sinne des Wortes kindlich naiven Kontext rückt. Seine liebevoll gekritzelten Superheroes sind weniger Weltenretter und Rächer im Kampf gegen das Böse als viel mehr niedliche Kleinkinderfantasien, deren Diskrepanz zwischen Ambition und zeichnerischer Wirklichkeit gar einen leicht melancholischen Hauch versprüht. Übergroße Köpfe, süße Gesten, Kaffeeflecken… und schon ist die entzückende Trivialität hinter jedem Heldenmut entlarvt. Ganz fantastisch!

Superhero by Hardy Hinrichs via thaeger

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…Von den 70ern bis heute, von Krieg der Sterne Euphorie bis hin zum Prequel-Debakel und darüber hinaus. Passt.

Die komplette Grafik bei Dorkly via pewpewpew

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Evil Dead [Fede Alvarez]

Soso, ein Evil Dead Remake also. Im Gegensatz zu manch anderem Fan des Kult-Horrorflicks von 1981 kann ich für das Remake allerdings nicht so große Euphorie entwickeln. Klar, das sieht schon schick aus: Düstere Bilder, nette Jumpscares, offensichtlich ziemlich viel Splatter und Gore… halt so ein klassischer postmoderner Horrorschinken des neuen Jahrtausends. Trotz der berühmten Trademarks – Kettensäge, Falltür-Gefängnis, Baumvergewaltigung – hat das ästhetisch aber so gut wie nichts mit dem Original gemein. Es fehlt einfach diese dreckige, ätzende, schwarzhumorige gritty Note, die Sam Raimis Meisterwerk auszeichnet. Und Ash fehlt natürlich auch. Also versuche ich das ganze nicht als Erfüllung meiner feuchten Nerd-Horrorträume zu betrachten, und dann kann es sich tatsächlich durchaus sehen lassen. Wird bestimmt ein netter Horrorflick, der einen ungemütlichen Kinoabend ordentlich versüßen kann. Nichts für die Ewigkeit, nichts Notwendiges und nichts um den Nerd in mir zu befriedigen. Aber offensichtlich immerhin anständige Horror-Unterhaltung.

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Ja… The Nostalgia Critic wird fehlen. Wie er das Star Wars Christmas Holiday Special auseinander nimmt, ist schon mehr als groß…

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Was wäre Weihnachten ohne grölende Wookies, eine singende Prinzessin Leia, saufende Monster in Mos Eisley und einen bizarren Zeichentrick-Kurzfilm, in dem Boba Fett seinen ersten Auftritt hat? Wahrscheinlich weitaus besinnlicher, aber auch weitaus weniger nerdy. Jaja, schon klar: Das Star Wars Holiday Special (1978) ist genau genommen nicht Christmas-related, zeigt aber wohl sehr gut, was an so vielen Weihnachtsspecials so gehörig falsch läuft. Im Grunde ist es sogar the Godfather of all bad Christmas Specials, eine total absurde Aneinanderreihung von miesen Subplots, unmotivierten Clips, unlustigen Comedy- und albernen Pathos-Einlagen. George Lucas selbst war über das Ergebnis so entsetzt, dass er – trotz okayer Einschaltquoten – versuchte jede weitere Veröffentlichung des Specials zu verhindern. Wohlgemerkt, wir reden hier von dem Mann, der für die dämlichen Star Wars Prequels und Indiana Jones 4 verantwortlich ist… nur um nochmal deutlich zu machen, wie verhunzt das Star Wars Holiday Special selbst im Vergleich zu diesen Big Fails ist. Wie dem auch sei, das Teil ist immer noch im Netz zu finden, und wer sich zum Fest die voll Ladung nerdy Trash gönnen will, der kommt an diesem abnormalen TV-Ereignis einfach nicht vorbei.

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Gehäkelt von meiner großartigen Schwester nach einer Vorlage von Nerdigurumi hat Link nun endlich seinen verdienten Platz zwischen SNES und Nintendo64 gefunden. Jaja, die PS2 daneben kommt sich schon ein bisschen wie ein Außenseiter vor bei so viel geballter Nintendo-Power. Aber was soll ich sagen… ich bin nunmal einfach ein Big-N-Fanboy. Ein paar Work in Progress Shots folgen nach dem Klick…

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Jaja, Disney kauft die Star Wars Franchise und Millionen von Nerds laufen Amok. Warum eigentlich diese Hysterie? Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass ist das beste was der Space Opera passieren konnte. George Lucas hat die Prequels auch eigenmächtig ordentlich versemmelt und wenn ich zusätzlich daran denke, was er aus dem letzten Indiana Jones gemacht hat oder wie er mit den 70er und 80er Klassikern umgegangen ist (“Noooooo!”), dann kann es nur gut sein, wenn endlich mal jemand anderes an die Serie rangelassen wird. Und Disney hat in den letzten Jahren durchaus bewiesen, dass sie in der Lage sind großes, episches Popcorn-Kino zu machen: The Avengers, Tron legacy… okay, Fluch der Karibik fand ich doof, aber bei weitem nicht so doof, wie die letzten Lucas Verbrechen. Daher ein optimistischer Blick in die Zukunft meinerseits. Achso, unten im Video seht ihr dann, wie Darth Vader in Disneyland herumtollt. Just that. Schmunzeln musste ich trotzdem.

via Netzpiloten

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Ein Jahr, 52 Wochen, 52 Bilder, ein Thema: In 52 Weeks of Star Wars transferiert David Eger klassische memetische Bilder in den Star Wars Kosmos. Verarbeitet werden unter anderem traditionelle Gemälde, ikonische Fotos des 20. Jahrhunderts, Albencover und Filmplakate. Großartige Nerd-Kunst mit einem verschmitzten Augenzwinkern. Aber seht euch das Ergebnis am besten selbst auf seinem Flickr an.

52 Weeks of Star Wars via Netzpiloten

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A guide to electronic music…

…und zwar in einer ziemlich coolen, verdammt akribischen und detaillierten Facebook-Timeline

Rasperry Pi – der günstigste und kleinste Computer der Welt

Minds Delight Marco über einen wirklich genialen Kleinstrechner, der primär für den Einsatz in Dritte Welt Ländern entwickelt wurde, aber auch als Gadget für zu Hause praktisch zu sein scheint.

How to hack into an alien spaceship

Gedanken über Logik und Unlogik des berühmt berüchtigten Computerhacks gegen die Aliens in Independence Day.

Ein offener Brief an F.J.Wagner

Lieber Herr Wagner,

in Ihrer heutigen Bildkolumne lesen wir, dass Sie der (vermutlichen) Entdeckung des Higgsteilchens so gar nichts Positives abgewinnen können. Schade eigentlich, dass Ihnen das alles nur auf die Nerven geht. Vielleicht kann ich Ihnen ja ein bisschen zeigen, dass das mit dem Higgsteilchen gar nicht so nervig ist, wie Sie denken.

Passend dazu auch, gerade weil man nach dem Hype und Trubel vor einer Woche sich ruhig nochmal abseits von großen Presseveranstaltungen und medialem Dauergetöse mit der spannenden Teilchenphysik beschäftigen sollte: Das Higgs-Teilchen im Schnelldurchgang. Ebenfalls sehenswert, der Beitrag von minutephysics:

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Esowatch heißt jetzt Psiram

Ich finde ja den neuen Namen von Esowatch noch ungriffiger als GWUP, ändert aber nichts an der unglaublichen Wichtigkeit beider Projekte, gerade wenn man mal wieder – viel zu oft – kurz vorm Verzweifeln ist, wenn Leute aus dem Freundeskreis felsenfest von irgendwelchen Verschwörungstheorien oder pseudowissenschaftlichen, esoterischen Scharlatanerien wie der Homöopathie überzeugt sind. Und wenn wir schon dabei sind, auch ganz frisch, auch ziemlich vielversprechend, Der Skeptator, ein Blogportal und News-Aggregator für Skeptiker.

DLD Women 2012 bei dctp.tv

Und dann mach ich an dieser Stelle nochmal schnell Werbung für unsere Interviews auf der DLD Women 2012. Lohnt sich allein schon wegen des Guerilla Strickens mit Anke Domscheit-Berg, aber auch der Rest der insgesamt 11 Interviews ist mehr als sehenswert.

Architektur in (dystopischen) Filmen

Bei archdaily haben sie eine ziemlich spannende Reihe an Artikeln über Architektur in Filmen (u.a. THX 1138, Blade Runner und Metropolis) und auf Doktorsblog werden die nochmal aufgelistet und um weitere Analysen von thearchiblog.wordpress.com ergänzt. Ne Menge ordentlicher Lesestoff für Cineasten und Architektur-Freunde.

Graphing the history of philosophy

Letztes Jahr auf Seite360:

Harry Potter- der vor kurzem übrigens sein fünfzehnjähriges Jubiläum feiert – wird auf Inspirationen aus der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts abgeklopft. Ebenfalls abgeklopft wird neues und etwas älteres Material aus der Videothek: Wer ist Hanna?, der alberne Horrorschocker The Human Centipede (First Sequence) und der deutsche Mysterythriller Die Tür stehen auf dem Programm. Für musikalisches Sommerfeeling sorgen The Pain Of Being Pure At Heart, die den Pott live ordentlich einheizen. Ein bisschen Nostalgie darf auch im Sommer nicht fehlen, und so erinnern wir uns an die besten New Black Cinema Filme der 90er Jahre und lesen Das Futuristische Manifest von Filippo Tommaso Marinetti.

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Zurück in die Zukunft… die Letzte. Waren die Vorgänger-Artikel noch alle ziemlich bunt durchmischt, heterogen in ihrer Filmauswahl, so bewegen wir uns nun auf doch relativ homogenen, familienaffinen Parkett. Die großen Independent- und Arthaus-Geschütze werden in der letzten 80er Jahre Science Fiction Retrospektive nicht mehr aufgefahren. Stattdessen gibt es viel Kuschel- und Wohlfühl-Fiction dem nostalgischen Fantasy-Trip Der Flug des Navigators, spannende genreübergreifende Action/Comedy-Unterhaltung in Zurück in die Zukunft 1 und 2, lässigen anachronistischen Disney-Quark in Tron und visionären Sci-Fi-Optimismus in Star Trek II – Der Zorn des Khan. Die einzig düstere Note setzt die pessimistische, Literaturverfilmung 1984… und mit dieser, nach wie vor brandaktuellen Dystopie landen wir wieder sanft in der Gegenwart und können uns anderen Genres widmen.

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