Schlagwort-Archiv: Musikfilm

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Die 80er Jahre: Die besten Filme des Jahrzehnts für Musikliebhaber

THE-BLUES-BROTHERS

Ich glaube, ich habe schon in einem der letzten Artikel mit Musikliebhaberfilmen erwähnt, dass Musicals so überhaupt nicht mein Genre sind. Dementsprechend sind sie auch in dieser Retrospektive nicht besonders präsent. Müssen sie auch gar nicht: Wer Musik und gleichzeitig Filme mag, ist keineswegs auf das naheliegendste und damit auch irgendwie ödeste Genre-Crossover angewiesen: Warum nicht stattdessen großartige Slapstick-Action mit viel Coolness, viel Humor und vor allem viel Rock N Roll (Blues Brothers)? Oder überlange surreale Musikvideos (The Amazing Mr. Bickford, The Wall), gerne auch dramatisch, pathetisch und voll mit Attitüde (Purple Rain). Oder warum nicht eine der besten Mockumentarys aller Zeiten (This is Spinal Tap)? Und wenns dann doch musicaleske Unterhaltung sein soll, kann ich zumindest Forbidden Zone anbieten… das wiederum ist aber auch ein Musical wie kein Zweites und passt somit perfekt in diese Reihe schriller, verquerer und ungewöhnlicher Filme.

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Die 80er Jahre: Die besten Liebesfilme des Jahrzehnts II

Nachdem ich im letzten Artikel ordentlich auf die Arthaus-Kacke gehauen habe, folgen nun die weitaus traditionelleren, romantischeren und auch prototypischeren Liebesfilme, sowohl in Gestalt der Screwball Komödie, als auch in Gestalt des poetischen Liebesdramas, aber auch in Gestalt des abstrakten Kunstfilms. Und ja verdammt, diese Schnulzen können auch heute noch alle ungemein unterhalten. Keine Scham für das entzückte Seufzen zum Balztanz Dirty Dancing, keine Reue über das Lächeln und die Träne im Auge zu den romantischen Komödien Roxanne, Mondsüchtig und Harry und Sally. Und kein schlechtes Gefühl beim Erschlagenwerden von den pathetischen Liebsreflexionen in Liebe bis in den Tod und Vorname Carmen. There will be Kitsch, there will be Romance, there will be Love, Baby!

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Die 90er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber

Wie schon bei den 00er-Filmretrospektiven gibt es auch für die 90er noch einen kleinen Nachschlag für Musikliebhaber. Warum dieser im Vergleich zu den letzten beiden so dünn ausfällt… I don’t know. Vielleicht waren die 90er im Gegensatz zu den 00ern einfach nicht das große Jahrzehnt für Musikfilme, vielleicht habe ich diesbezüglich auch einfach noch verdammt viel Nachholbedarf. Falls ihr an dieser Stelle also dieses oder jenes Meisterwerk vermisst, habt keine Scheu davor, diese Lücke in den Kommentaren lauthals kundzutun. Nach dem Klick gibts dann erstmal Nostalgie mit den Beatles, ein eindrucksvolles Neil Young Musikerporträt von Jim Jarmusch, Videoclipästhetik auf Filmlänge, Radiohead auf der Suche nach sich selbst, zwei Slacker in  Wayne’s World, sowie Abgesänge auf den Glam Rock, den Grunge und das 18. Jahrhundert.

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Kurzfilm der Woche: Scenes from the Suburbs

In letzter Zeit sind wir ein wenig nachlässig geworden, geloben aber nicht nur Besserung sondern liefern mit eintägiger Verspätung ein wahres Goldstück von einem Kurzfilm nach. Der frischen Traumhochzeit zwischen Arcade Fire und Spike Jonze haben wir ja an anderer Stelle schon ausgiebig entgegen gefiebert. Der Film ist nun veröffentlicht. Und wahrscheinlich für nur wenige Tage auf MUBI zu sehen. Also schnell zuschlagen!

HIER DER FILM IN VOLLER LÄNGE

Director Spike Jonze teams up with Arcade Fire to create a 30 minute short film inspired by their critically acclaimed album, The Suburbs, and its themes of war and coming of age in suburbia.

Co-written by Jonze & Arcade Fire’s Win Butler & Will Butler, this companion piece to the album follows the narrator, living in a suburban dystopia, trying to piece together fragmented memories from when he was a teenager, and his experiences with his friends as they grow apart.

Scenes from the Suburbs (USA, Kanada 2011)

Regie: Spike Jonze

Musik: Arcade Fire

Plakat und Trailer zu Spike Jonze’s Arcade-Fire-Film “Scenes from the Suburbs”

Bald ist es soweit. Der Kurzfilm “Scenes from the suburbs”, den Independent-Regisseur Spike Jonze (Where the wild Things are) zusammen mit den Indie-Rock-Größen Arcade Fire gedreht hat, wird am 27. Juli als kostenloser Stream im Internet veröffentlicht. Der 28minütige Film, der mit der Musik von Arcade Fires Album The Suburbs arbeitet, stellt die Bilder von Kriegsseznarien denen von Teenagern in typischen amerikanischen Vororten gegenüber. Der Film feierte auf dem SWSX-Festival 2011 in Austin Texas seine Premiere und wurde dort bereits begeistert aufgenommen. Und nach dem herausragenden I’m here darf man von Jonze ohnehin eigentlich nur Gutes erwarten.

Director Spike Jonze teams up with Arcade Fire to create a 30 minute short film inspired by their critically acclaimed album, The Suburbs, and its themes of war and coming of age in suburbia.

Co-written by Jonze & Arcade Fire’s Win Butler & Will Butler, this companion piece to the album follows the narrator, living in a suburban dystopia, trying to piece together fragmented memories from when he was a teenager, and his experiences with his friends as they grow apart.

via i-ref

1991 The Year Punk Broke – Alternative Rock Dokumentation

Wir sind ja bei unserer 90er Albenretrospektive noch nicht bei Punk, Grunge und Alternative Rock angelangt. Aber jeder, der sich für diese Genres interessiert, sollte jetzt die Möglichkeit dazu nutzen den Dokumentarfilmklassiker “1991 The Year Punk Broke” auf Googlevideo zu sehen. Ab dem 29. April wird dieser nämlich nicht mehr als Freeclip zur Verfügung stehen. Stattdessen erscheint dann – anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Jahres – im Herbst 2011 endlich die entsprechende DVD, die nicht nur den Musikdokumentations-Klassiker selbst enthält sondern zusätzlich 42 Minuten Bonusmaterial. In der Dokumentation geht es vor allem um die Europa-Tour von Sonic Yout und Nirvana, bevor deren Album Nevermind die Charts erobern und Kurt Cobain und die Band selbst zu Ikonen der 90er Jahre Rockmusik aufsteigen lassen sollte. Aber auch Indie-Größen wie Dinosaur JR. und Mudhoney kommen zu Wort.

via Dangerous Minds

Die 00er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber II

Thank you for the music again…. und damit tatsächlich unsere allerletzte Filmretrospektive der 00er Jahre. Einen kleinen TV- und Seriennachschlag gibt es zwar noch, das Kinojahrzehnt ist hiermit aber tatsächlich (wirklich) endgültig abgehakt. Viel Spaß…

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Die 00er Jahre: Die besten Tragikomödien des Jahrzehnts I

Falls die Genre- und Gattungspräferenzen der 00er Retrospektiven noch unklar waren, sollten sie so langsam Kontur gewinnen. Nach der äußerst dünnen Action- und Komödienausbeute bekommen die tragikomischen Filme, die Dramödien und Tragikomödien mit einem lachenden und weinenden Auge gleich zwei Artikel spendiert. Vieles  Gutes hat uns aus diesem Genre im vergangenen Jahrzehnt erreicht, sowohl aus den USA als auch vom Rest der Welt. Man durfte lachen, man durfte weinen, man durfte hervorragende Filme genießen. Die ersten mal bitter mal komischen Werke folgen auf den Fuß. Teil 2 wird so schnell wie möglich nachgereicht.

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