Schlagwort-Archiv: Minimal

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Hörenswertes: Explosions In The Sky, Moderat,Sophia, Pet Shop Boys, Last Shadow Puppets, All Saints, Deftones

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Nicht lange schnacken, Kopf in Nacken oder wie auch immer eure bevorzugte Leseposition ist.

Hier kommen die Pet Shop Boys mit eine Super, Super-Album, mache Moderat solides drittes Album, isse Sophia wieder wunderschön traurig, habe Last Shadow Puppets nicht leicht in dem Star-Ensemble und mache gemütlich mit Explosions In The Sky. We are the Champions!

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Neneh Cherry – Blank Project (Stream)

Neneh, who? Ja selbst ich als alter Sack mit 34 habe an die Schwedin, mit der ich das Geburtsdatum teile, eher verschwommene und ehrlich gesagt nicht so wirklich beeindruckende Erinnerungen, auch wenn ihr 80er Ouevre doch ziemlich interessant ist und ich Seven Seconds immer noch zu meinen 90er-Favoriten zähle. Der wahre Grund für eure vollste Aufmerksamkeit sollte aber die Zusammenarbeit mit Four Tet sein, der auch hier auf unserem Blog absolut zurecht gehypt wird. Das zeugt von Mut auf beiden Seiten und ich bin höchst gespannt!

Stream

Hörenswertes Herbst 2013: Travis, Nine Inch Nails, MGMT, Moderat,The Field,Casper, Darkside

Somme, Sonne, Kaktus ist leider vorbei. Schlecht für das Gemüt, schlecht für das Immunsystem, gut für die Musikliebhaber. Der Herbst gehört schon traditionell zu den Monaten mit einer enormen Veröffentlichungswelle an interessanten Alben, auch wenn aus purer Faulheit ein paar Alben aus dem Spätsommer reingerutscht sind, aber mal ganz ehrlich: Travis waren doch schon immer eine Herbst-Band, der grummelige Industrial von NIN was für verregnete Scheißtage, MGMT haben schon lange die Schnauze voll von ihren Party-Hits und Moderat waren ja schon immer eher die Melancholiker unter den Berliner Elektronikern. Bei all dem Anflug von Schwermut hat sich Casper zum Glück für den Aufbruch entschieden und geht mir großen Elan seinen Weg als Freidenker weiter.

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Hörenswertes Sommer 2013 III: Gold Panda, Andrew Stockdale, Black Sabbath, Jagwar Ma, Robin Thicke

Was haben wir alle nicht über sibirische Kälte und einen viel zu kalten Frühling gejammert, aber Hitze scheint uns ja dann auch nicht zu bekommen. Dabei steigert die hohe Temperatur das Lustempfinden und nicht gerade wenig aus dieser Hörenswert-Artikel lädt zum Tanz der Moleküle ein. Andrew Stockdale lädt zum heißen Höllen-Ritt durch den Outback ein, Jagwar Ma bringen uns die kosmischen Vibes aus der gleichen Ecke, während Ozzy und seine Jungs mal wieder den altgedienten HArdrock-Glutofen anschmeißen, dafür hinterlässt Robin Thicke mit einem lauwarmen R`n `B – Lüftchen nur einen klebrigen Schmier auf unserer Haut.

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Musikvideo der Woche: Flying Lotus – Putty Boy Strut

Fieps, Bleep, Klapper. Ein Robo-Wesen frisst andere, wird zu einer gefräßigen Raupe und dann ein hässlicher Cyber-Schmetterling. Willkommen in der abstrakt-bekloppten Welt von Flying Lotus und Warp Records.

Eigentlich hauen wir das Musikvideo der Woche ja erst am Freitag raus, aber irgendwie posten schon sämtliche Blogs das längst gelöscht Youtube-Video von Flying Lotus. Was treibt ihr euch auch  immer noch darum ;)?

Flying Lotus – Putty Boy Strut (2012)

Regie: Cyriak

Album: Until The Quiet Comes

Musikvideo der Woche : James Blake – ‘A Case Of You’

Hachje, der Vorweihnachtstress und der Winter-Blues hat uns erwischt. Da passt der neue Song und das Video von James Blake, den ich übrigens immer besser finde, doch perfekt dazu. In dem schönen Video von Sebastian Edwards wird das Auf und Ab einer Beziehung in schönen intimen Bildern festgehalten.

James Blake – A Case of You (2011)

Regie: Seb Edwards

Album: Enough Thunder EP

Hörenswertes Dezember 2011: Gotye, The Black Keys, Tycho, The Roots

So, die letzte Advends-Kerze wurde ausgeblasen und die Geschenke gerade noch rechtzeitig über Amazon bestellt. Wir haben noch ein paar schön verpackte Hörenswertes-Geschenke gebastelt und wer es immer schon zuckrig mochte findet mit GOTYE ein Präsent unterm Baum, das es schwer macht, nicht doch mehr zu naschen als es einem gut tut. Währenddessen sind die Black Keys schon vom Eierlikör ordentlich bedröhnt, aber doch immer noch brav genug, um Oma nicht zu erschrecken. Die Roots dagegen haben weniger mit Konsum-Ritualen am Hut und beten stattdessen lieber ein eindringliches Weihnachtsgebet.

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Darkside – Darkside EP (Stream)

Nicolas Jaar, der mit Space is only Noise Anfang dieses Jahres ein vielbeachtetes Album veröffentlicht hat, arbeitet derzeit mit Dave Harrington – *sorry, wem? – zusammen. Das Ergebnis, die Darkside EP besteht aus 3 Tracks, die wieder einmal experimentierfreudige und vitale Electronica an den Grenzen zu diversen anderen Genres zu bieten haben. Gerade Track 2 und 3 scheinen eine ganze Menge vom Blues gelernt zu haben, drehen frei und zelebrieren spontan wirkende fast folkloristische Soundscapes, um dann doch zum klassischen, entspannten Tech-Sound Jaars zurückzufinden. Höchst spannend das Ganze und für nur 5 Dollar bei Jaars  Clown & Sunset Label zu beziehen.

via Cinematze

Die 90er Jahre: Die besten deutschen Alben des Jahrzehnts V

Rinko hat in insgesamt vier Artikeln ja ganz schön gewütet in der deutschen Musiklandschaft der 90er Jahre. Ein paar kleine Perlen hat er mir aber dennoch übrig gelassen. Und so setze ich erstmal meine Unterschrift unter die meisten von ihm genannten Alben (außer Rammstein) und trage meinen Teil zu den besten deutschen Alben der 90er Jahre bei. Und wenn Rinko sich schon zu den Till Lindemanns bekennt, darf ich hier auch gegen alle möglichen Bedenken der Geschmackspolizei zwei Bands erwähnen, die wohl für viele 80er Jahrgänge lange gleichbedeutend mit “deutschsprachiger Musik” überhaupt waren. Jepp, auch die Mainstream-Punkrocker Die Toten Hosen und Die Ärzte haben in den 90ern verdammt starke Alben aufgenommen, die hier ohne Scham genannt werden dürfen. Daneben gibt es wunderbar e- und u-musikalisches von den Einstürzenden Neubauten, die von Rinko bereits erwähnt wurden sowie zum Krautrock der alten Schule formerly known as Avantgarde. In den 90ern vertreten durch die nicht tot zu kriegenden Faust. Und dann gibt es auch noch Jazzkantine sowie Such a Surge, die – trotz gelegentlicher Kritikerhäme – mit amtlichem Crossover begeistern können und – wie könnte man ihn vergessen – Reinhard Mey, der mit Flaschenpost mit einem nachdenklichen und bescheidenen Statement daherkommt und dabei angenehm reflektiert und unkitschig klingt.

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Nicolas Jaar – Don’t break my love EP (Stream)

Nicolas Jaar habe ich ja Anfang dieses Jahres schon ordentlich abgefeiert. Und da ich gerade erstmal genug von den ganzen nostalgischen Metal-Attacken der letzten Wochen habe, kommt der Stream der neuen EP des minimalistischen, elektronischen Klangkünstlers gerade recht. Zurücklehnen und entspannen… und so düster sieht der Herbst dann auch nicht mehr aus…

NICOLAS JAAR / Don’t break my love EP by Clown & Sunset

via Testspiel

Hörenswertes Juli 2011: Boris, John Tejada, Jakko Jakszyk, Robert Fripp & Mel Collins (A King Crimson ProjeKct)

Ja Freunde… es ist Sommer. Das Wetter beschissen, der Urlaub in weiter Ferne, die Stimmung trübe, und wir hinken Dank schreiberischem Sommerloch in unserer Hörenswert-Section mal wieder um einen ganzen Monat zurück… Doch es naht Erlösung, in Form von experimentellen, düsteren, verlockend avantgardistischen und vor allem ‘ähmmm’ progressiven Klängen. So rocken sich Boris zuerst durch einen klassisch progressiven Avantgarde/Drone/Metal-Whatever-Kosmos, um kurz darauf die progressiven Töne in geheimnisumwitterten progressiven Ambient-Klängen zu finden. John Tejada entdeckt das progressive Element in minimalistischen Electro-Sounds, während Robert Fripp in seinem King Crimson ProjecKt zusammen mit Jakko Jakszyk und Mel Collins das Progressive in, nunja, klassischem Progressive Rock auslotet. Wenn’s schon nichts zu Feiern gibt, dann wenigstens genug satte, verwobene Klänge, um andächtig vor den Lautsprechern zu knien. Und der Sommer wird ohnehin komplett überbewertet…

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