Schlagwort-Archiv: Michael Jackson

Hashtag Remix Culture

Annie are you okay? Mein erster Kontakt mit dem King of Pop war nicht nur musikalisch sondern tatsächlich videomusikalisch: Smooth Criminal. Directed wurde dieser Abschnitt aus Jacksons Film Moonwalker von Colin Chilvers, der für die Special Effects für eine Reihe von Filmen verantwortlich war. Darunter: Superman von Richard Donner (1978) und dem ersten X-Men von Bryan Singer (2000). Als weitere Inspirationsquelle diente Chilvers The Third Man von Carol Reed in welchem Orson Welles mitspielt, der ja bekanntlich als Mittzwanziger nichts geringeres als Citizen Kane abgeliefert hat. Der dritte Mann ist einer der ikonischen Film Noir. Chilver empfand diese spezifische Ästhetik nach, nicht nur in der Kostümierung, auch in der Belichtung.

Chilver:

I showed Michael a movie that I felt would fit the theme of the piece, The Third Man. He loved the look of it, that sort of film-noir look, so we used that to get the camera man to light it in a similar way.

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Michael Jackson vs. Michael Jackson in einem 16-Bit-Game

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Wow, das fickt gerade mein Gehirn aber gründlich durch! In dem Combat Arena-Game Michael E. Michael bekämpft sich Michael Jackson selber und macht dazu crazy Moonwalk-Moves.

Sinn? Gar keiner! Spaß! Ja – zwar nur für maixmal 3 Runden – aber bis dahin hat mein kleines Nerd-Herz Purzelbäume geschlagen.

via

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Difficult Questions from a mixed-race Son

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Mira Jacob hat auf Buzzfeed 37 Difficult Questions From My Mixed-Race Son collagiert. Als Aufhänger benutzt sie Michael Jackson, der an Vitiligo erkrankte wodurch sich die Pigmentierung seiner Haut zu weiß veränderte. (Winnie Harlow) Die Frage im drobigen Beispiel hat es mir besonders angetan. Sie evoziert eine ganze Reihe anderer Fragen. Ist es eine philosophische, politische oder soziale Frage? Ist die Antwort auf die Frage nicht egal? Wäre sie gestellt worden, wenn es diesen (“weißen”) Rassismus nicht gäbe? Rassismus was ist das? Wo kommt das her? Ist das die in Hass, zumindest aber in Ablehnung verwandelte Form von Xenophobie, die Angst vor dem Fremden? Wie ist die Urgeschichte von Rassismus. Kennen/ Kannten Urvölker sowas?

Die Art und Weise mit der Mira Jacob hier mit diesem Thema umgeht ist so herzlich herzig, was vermutlich dem Narrativ der Intimität (Mutter-Kind-Beziehung) geschuldet ist. Da gehören eben Gedanken darüber ob diese oder jene Menschen okay oder nicht okay sind gar nicht hin.

via nerdcore

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Michael Jacksons BAD wird 27!

Und auf arte+7 ist bis nächste Woche Sonntag die von Spike Lee gemachte Doku zum (allerdings) 25. Jubiläum des Albums hier anzuschauen. BAD war meine erste Platte vom King of Pop. Ich hatte es als Tape und es war die Befreiung von den Schnulzen meiner Eltern, der Beginn meiner musikalischen Lossagung. Ein Kumpel hatte Thriller und ich holte mir später noch Dangerous. Die Doku erzählt anhand der Musikvideos des Albums eine Erfolgsgeschichte der Popmusik, die sich in Jackson sozusagen manifestiert, wobei er selbst nicht als musikalisches Genie entrückt erscheint, sondern einfach nur gezeigt wird, dass er perfektioniert hat, was er seit Kindestagen an tut. Sein Dasein als King of Pop gewinnt dadurch etwas normal-menschliches. Da viele von seiner schwierigen Kindheit wissen, von dem Erfolgsdruck, der Strenge und dem unbedingten Funktionieren, wodurch soviel Kindheit in seiner Kindheit verloren ging, entbehrt diese Doku auch nicht einer gewissen Tragik. Wer schon immer wissen wollte was dieses JAMONA ist und wie es Anne geht (Anne are you ok? aus smooth criminal), hier wird so einiges klar.

zur Arte Doku Bad 25

 

Kanye West/Daft Punk/Michael Jackson/Marilyn Manson-Mashup von Girl Talk

Mashup oder Bastard Pop ist zwar etwas wieder aus dem Focus der Hipster verschwunden, aber Girl Talk ist trotzdem immer noch eine Liga für sich. Der Mashup von Black Skinhead mit Beautiful People passt mal richtig gut, während ich einfach momentan zu sehr von Get Lucky genervt bin und Remenber The Time mal wirklich einer der schlechtesten Song vom King of Pop ist.

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Rapid Music Movements – Retrospektive zum neuem R.E.M. Album “Collapse Into Now”

Die Welt dreht sich weiter und R.E.M. veröffentlichen wieder ein neues Album. Seit nunmehr fast 30 Jahren erfreuen die Alternative-Rocker ihre Fans mit regelmäßigen, neuen Veröffentlichungen: Mal laut und kratzbürstig, mal experimentell, mal mit Pop und Harmonie flirtend, mal mit großem Stadionrock Gestus und dann wieder ganz zurückgezogen, melancholisch und nachdenklich. Über ein Dutzend Gründe, sich ihrer Discographie genauer anzunehmen…

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Erich Kästners “Fabian” – der “Man in the mirror”

In seinem 1931 erschienen neusachlichen Roman „Fabian“ beschreibt Kästner das Ende der Goldenen Zwanziger Jahre und den Beginn der Weltwirtschaftskrise. Die satirische, leicht überdrehte Erzählweise kündigt den moralischen Verfall der Gesellschaft an. Kästner skizziert am Horizont eine Fratze der Amoral. Weiterlesen

2011: Die Newcomer – Seite 360 wagt einen Blick in die Zukunft

Tja, da geht das Jahr seinem Ende entgegen und wir sind schon mit unseren Gedanken in 2011. In unserem Watchout für 2010 hatten wir eine recht hohe Trefferquote, daß The Drums am Ende des Jahres nur in mittelgroßen Clubs spielen, Hurts die Charts aufrollen und The Soft Pack auch weiterhin keiner kennt überrascht auch uns dann aber schon ein wenig. Die Progonose für 2011 ist um ein Vielfaches schwieriger, da sich auch Ende 2010 keine genaue Richtung erkennen lässt und sich in den Charts Electro Geblödel wie Laserkraft 3D  mit astreinen Soul-Pop von Aloe Blacc die Hand gibt. Ellie Goulding hingegen legte zwar einen ordentlichen Jumpstart hin, aber scheint am Ende des Jahres aus der Puste gekommen zu sein. So begeben wir uns auf der Suche nach den neuen Mumford & Sons, die Dry The River sein könnten, fürchten eine neue Konsensband namens Morning Parade und  lassen uns vom spritzigen Indie-Pop von Joy Formidable miteißen. Weiterlesen

Links fürs Wochenende

Spaß mit toten Philosophen

Um das mal zusammenzufassen: Die Seite weiß, dass sie nichts weiß.

Spaß durch Suizid I

Der Master of Suicide arrangiert aberwitzige Selbstmordanlagen.

Spaß durch Suizid II

Und hier kann der suizidale User spielerisch versuchen, sich so schnell wie möglich umzubringen. (Ja ja wir sind heute sehr sarkastisch. Aber wir versichern: Es geht uns gut. Wirklich.)

Was geht mich das noch an?

Spannender, gut recherchierter Zeit-Artikel zur Auseinandersetzung von Jugendlichen mit der Zeit des Nationalsozialismus

Michael Jackson Take 2 – Jetzt rede ich

Michael Jacksons Gegendarstellung zur Doku “Living with Michael Jackson”, die 2003 für Furore sorgte. Zu sehen sind Kameraaufnahmen von Jacksons Leuten, die während des von Martin Bashirs geführten Interviews, das Interview selbst festhielten.

Schönheit in Vollendung

Meißner Porzellan wird im Jahr 2010 stolze dreihundert Jahre alt. “Was ist Schön?” von Scienceblogs geht der berühmten Porzellanmanufaktur auf den Grund.

Doku: Computerfieber von 1984

Großartig: Naiv, prophetisch, retrofuturistisch, zeitgeistig, pädagogisch und natürlich nerdy… Unbedingt ansehen.

…und weils so schön ist gleich noch ne Portion Retrofuturismus

in diesem Fall eine ZDF Dokumentation von 1972. Wie sieht die Welt von Morgen aus? Also die Welt von Morgen, die zehn Jahre in der Vergangenheit liegt. Retrofuturismus rult!

Und der eine so, und der andere noch so, und blabla,weißte so?

Rap.de Staiger , der vor einiger Zeit von Vertretern des Berliner Hirntot einen aufs Maul bekam, lud zu einer Talkrunde ein, in der sich Kool Savas und andere halb vergessene Fremdschäm-Kandidaten über das Thema Gewalt und Meinungsfreiheit einen abstottern  dürfen und nebenbei klar machen, warum Deutscher Hip Hop überwiegend nur noch als Beat-Geboller für Rüttli-Schüler und weniger als inspierender Textlieferant taugt. In der leicht männer-dominierten Runde schaffen es immerhin Moderatorin Visa Vie und Ex-Juice Redateur Daniel Köhler was Relevantes von sich zu geben.

Musikvideo der Woche

Was macht man wenn man zum eher weniger inspierten Teil des Jackson-Clan gehört und nie das Genie des Bruder erreicht ? Man holt sich eben zwei Genies ins Studio und produziert einer der besten Songs der 90er, für die man J.Dilla eigentlich ein meterhohes Hip Hop Denkmal neben seinem Grab errichten müsste. R.I.P Jay, du fehlst der Hip Hop Welt so sehr :( !

Janet Jackson –  Got ’til It’s Gone feat Q-Tip & Joni Mitchell (1997)

Regie: Mark Romanek

Album: The Velvet Rope