Schlagwort-Archiv: Michael Bay

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Of Oz the Wizard – …in Kansas not

Aufgeräumt? Alle Wörter (alle!) von Victor Flemings Meilenstein der Filmgeschichte “The Wizard of Oz” in alphabetischer Reihenfolge geschnitten. Ich wünschte mir so eine Arbeit von Michael Bays Bayhem-Streifen, so besäßen sie zumindest einen Mehrwert, aber man kann ja nicht alles haben.

Of Oz the Wizard from Matt Bucy on Vimeo.

via Revolver, Zeitschrift für Film (on Facebook)

The Grand Sausage Pizza – Wenn Wes Anderson einen Porno drehen würde

Mir fällt auf die Schnelle kein anderer Regisseur ein, dessen Porno ich lieber sehen würde… Die Coens? Was gut ist für die Kunst, kann der Tod des Sexes sein. Sie würden nur das Nicht-Zustande-Kommen des Koitus dokumentieren, oder schlimmer: Maschine never-cum – Der Lerlauf. Christopher Nolan? Würde das Vorspiel drehen und dann in die Imagination eines der Protagonisten abdriften, wie er/sie sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen, der/die sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen der/ die sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen … Paul Thomas Anderson? Würde das Zustandekommen des Aktes und alles, was währenddessen passiert beschreiben, aber nicht den Akt. (Boogie Nights) Lars von Trier? Check. Michael Bay? Standard Porno nur mit mehr Bukkake und zerfickten Städten und am Ende würde er eine sehr gute schlechte Erklärung dafür haben, warum riesige Roboter ejakulieren. Alfred Hitchcock? Würde den acht Millimeter Film aus “8mm” drehen. David Lynch? Würde Alfred Hitchcock aufnehmen, wie er den acht Millimeter Film aus “8mm” dreht. James Cameron? Würde eine stereokopische intravaginale Kamera erfinden und anfangen nur aus dieser, vaginalen Perspektive zu drehen, würde dann von Gaspar Noé überrascht und verprügelt werden, der dann seinerseits die Vergewaltigung von James Cameron aufnehmen und es schaffen würde, das als Kunst zu verkaufen. David Cronenberg? Würde die Penetration mit allen möglichen Gegenständen zulassen, insofern sie nicht fleischlich sind und dann den Zuschauer das Fleischliche in das Künstliche hineininterpretieren lassen. Tarkowski? Fände der Akt in einem Garten statt, würde er bei Bildern vom Garten verharren und dabei schaffen eine existenziell guten Fick mit sich im Wind bewegenden Baumzweigen und Blumen zu erzählen. Ingmar Bergmann? Würde den Akt erzählen lassen, wobei es unerheblich wäre, ob es jemand erzählt der aktiv dabei war, oder nur zugesehen hat, es wäre auf jeden Fall erotisch (Persona). Scorsese? Würde auf jeden Fall Sex drehen, aber entweder Jesus oder Mafialeute dabei zusehen und den Akt kommentieren lassen. Ja, also auf die Schnelle fällt mir wirklich kein besserer Regisseur dafür ein.

via

Wie oft Michael Bay in seinen jeweiligen Filmen Dinge in die Luft jagt…

Ich hasse, hasse, hasse Michael-Bay-Filme. Und nein, das ist weder cineastischer Snobismus noch das fehlende Gespür für cooles Action-Kino. Das können andere Regisseure viel, viel besser. Und abgesehen von The Rock und meinetwegen Bad Boys hat der Michael echt nur müllige Pubertäts-Action und Army-Marketingclips fabriziert. Überhaupt, wer so etwas wie Pearl Harbor verbricht, sollte mit Kinohausverbot nicht unter zehn Jahren bestraft werden. Anyway, der Designer Jeffery Frankenhauser hat ein wenig die Filmographie von Michael Bay analysiert. Heraus gekommen sind Infografiken zur Explosionsdichte, zum Bodycount, den Kosten und Einspielergebnissen seiner Filme.

Interessant ist natürlich die offensichtliche Korrelation zwischen Explosionsdichte und Einspielergebnissen (Giv’em what they want), noch interessanter die weniger offensichtliche Korrelation zwischen Explosionsdichte und Qualität der einzelnen Werke. Ich mache dann mal meine ganz persönliche Rechnung auf: Je mehr Explosionen, umso schlechter der jeweilige Film. Die guten The Rock (1996) und Bad Boys (1995) und der okaye Die Insel (2005) weisen relativ wenige Explosionen auf, während die Totalkatastrophen Pearl Harbor (2001) und Transformers II (2009) alle paar Minuten irgendetwas in die Luft sprengen müssen. Also entweder finde ich Explosionen scheiße, oder der gute Herr Bay versucht offensichtliche, mangelhafte Qualität durch viel TNT wegzublasen…

via Neatorama

Fake-Trailer: Michael Bay’s Angry Birds


“Angry Birds” ist schon seit einiger Zeit DAS Geschicklichkeits-Game, inbesondere auf Smartphones, und hat sich bis dato schon 10 Millionen mal verkauft. Es war also nur eine Frage der Zeit bis Hollywood auch auf den Hype aufmerksam werden sollte, um mit Michael Bay den Fachmann für eine gehirnlose Actionverfilmung auf das verärgerte Federvieh loszulassen. Ok, das war zum Glück gelogen; und hoffentlich hat Uwe Boll gerade nicht  aufmerksam mitgelesen… Aber den  kurzweiligen Fake-Trailer zu Angry Birds wollen wir euch nicht vorenthalten:

Die 90er Jahre: Die besten Actionfilme des Jahrzehnts I


Während die 00er Jahre eher kleckern, was gutes (!) Actionkino betrifft, haben die 90er Jahre in diesem Genre so richtig geklotzt. Daher können wir an dieser Stelle nicht nur darauf verzichten Thriller und Actionfilme in einen Artikel zu packen, wir können dem 90er Adrenalinkino sogar gleich zwei Artikel spendieren. Die ersten Schießereien, Explosionen und Schlägereien folgen nach dem Klick…

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Sechs weitere Bücher die unbedingt noch verfilmt werden sollten…

Vieles Literarisches gibt es noch, was auf die große Leinwand gehört. Nach dem ersten vorsichtigen Ausblick nun also weitere sechs Bücher, die verfilmt werden sollten, könnten, müssten und höchstwahrscheinlich demnächt irgendwann ihren Weg in die Filmpaläste dieser Welt finden werden. Dieses mal gibt es teuflische Elixiere von David Lynch,  einen deutschen Kinderbuchklassiker als Anime, Michael Bays Version des ersten Weltkrieges, Euklid im Disneyland, Platon und Jarmusch beim Kaffetrinken sowie ein größenwahnsinniges Eichingerprojekt.

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