Schlagwort-Archiv: Metallica

Metallica – Enter Sandman rückwärts rückwärts

Das verursacht gerade ein extremes Schwindelgefühl in meinem für den Musikgeschmack verantwortlichen Nervenzentrum. Einmal Metallica durch den Backward-Mixer bitte, und anschließend rückwärts abgespielt.

Metallica – Enter Sandman (Backwards Cover) via die YouTube “Das könnte sie auch interessieren”-Leiste, die doch manchmal tatsächlich für eine Entdeckung gut ist…

Happy Birthday, James Hetfield

Zum 50. Geburtstag von James Hetfield, der sich als Sänger von Metallica in zahllosen grandiosen Songs und als Person der Öffentlichkeit in zahllosen dummen Aussagen verewigt hat, wird heute 50 Jahre alt. Darauf erst einmal ein ganzer Sack voller “Yeaahhh”‘s.

Every James Hetfield “Yea” from the ‘Kill ‘Em All’ album through ‘Beyond Magnetic’… in one epic sound byte! -Kevin Conklin

conklinradio.com

Metallica feat. Herbie Hancock – Master of Doin’ It (Mashup)

Erschreckend stimmiges Mashup aus dem Thrash-Metal-Übersong und dem Großmeister des Jazz/Funk/Fusion. Herbie Hancock trifft Metallica. Das rockt wie Sau und ist zudem einfach mal verdammt sexy.

OBEY YOUR FUNK!

Metallica and Herbie Hancock carve a steaming chunk of funkadelic metal cheese (via Interweb3000)

Metallica @ Rock am Ring 2012

Rinko hat hier ja schon ziemlich viel zu Rock am Ring rausgehauen. Metallica hat er allerdings fieserweise unterschlagen. Daher hole ich das an dieser Stelle mal nach: Coole Setlist, inklusive komplettem Black Album, gute Atmosphäre und viel Spielfreude von den Jungs. Metallica still rock!

Setlist
Main Set
1. Hit the Lights
2. Master of Puppets
3. Ride the Lightning
4. For Whom the Bell Tolls
5. Hell and Back
6. The Struggle Within
7. My Friend of Misery
8. The God That Failed
9. Of Wolf & Man
10. Nothing Else Matters
11. Through the Never
12. Don’t Tread On Me
13. Wherever I May Roam
14. The Unforgiven
15. Holier Than Thou
16. Sad But True
17. Enter Sandman
Encore 
18. Blackened
19. One
20. Seek & Destroy

via

Coming Soon: Neuer Metallica-Film (in 3D)

Die Gerüchte sind schon etwas älter und jetzt (endlich?) von der Band bestätigt worden: Metallica arbeiten an einem weiteren Kinofilm, der 2013 in den Lichtspielhäusern dieser Welt anlaufen soll. Der Nachfolger zum – tatsächlich ziemlich großartigen – Some Kind of Monster (2004) soll komplett in 3D präsentiert werden und während ich den Jungs nach Lulu so ziemlich alles zutraue, rechne ich mit zwei potentiellen Möglichkeiten:

1. Unter dem Arbeitstitel “Some Kind of Music” soll die Entstehung des Albums Lulu dokumentiert werden. Die Kamera folgt der Band bei der Entführung Lou Reeds, wohnt den gemeinsamen Drogenexzessen bei und dokumentiert die Nervenzusammenbrüche der Produzenten des Albums. Dem automatisierten Shredder, in den die einzelnen aufgenommenen Tonspuren zur Generierung des Gesamt-Sounds geworfen wurden, wird besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet.

2. Lulu wird verfilmt: Metallica tuen sich mit David Lynch, Terry Gilliam und James Cameron zusammen und drehen mit diesen drei ein dreistündiges Epos. James Hetfield wird auf jeden Fall den Tisch spielen, der mittels aufwendiger CGI in jeder Szene präsent ist. Die Verfilmung des Wedekind-Klassikers als surreales Musical mit den Loutellica-Stücken wird zwischen Trash, Avantgarde und Blockbuster pendeln und am Ende fünf Oscars sowie sechs goldene Himbeeren gewinnen.

Happy New Year!!! As you know, we generally make it a policy not to comment on gossip or rumors, but we also pride ourselves on being first with ‘Tallica news. So, with that said, the more astute of you may have noticed a couple of mentions in trade publications, and most recently in the new issue of Rolling Stone, that a Metallica 3D movie is in the works. We’re here to tell you that, yes, there is indeed a 3D project in the very early stages of production! We wish we could tell you more right now, but we don’t have all the finer points nailed down just yet. What we can tell you is that we are planning on being in a theatre near you sometime in 2013 and as you hear us say ever so often, this will be the space for all the details as we finalize them.

Welcome to 2012… we’re pretty psyched about the year ahead!

News via Metal Hammer

Lou Reed & Metallica – The View (Musikvideo von Darren Aronofsky)

Im Grunde genommen gehört The View noch zu den Highlights auf dem wirklich, wirklich, wirklich fürchterlichen Lulu von Lou Reed und Metallica. Richtig gehört, der Song in dem James Hetfield nölt, dass er ein Tisch sei, ist einer der besten Songs dieses scheußlichen Wunderwerks. Wer es also noch nicht gehört hat… lasst es. Anyway, der Videoclip zu dem Song wurde von Darren Aronofsky inszeniert. Richtig, der Aronofsky, der für Filme wie Requiem for a Dream, Black Swan und zuletzt eine Kampagne gegen Meth verantwortlich ist.

Wer jetzt glaubt, dass sich der Ausnahmeregisseur aufgemacht hat, all die düsteren Abgründe in Loutellicas Werk aufzudecken, sieht sich allerdings gründlich getäuscht. The View in Clipform ist pretty Standard. Sieht ganz nett aus, zeigt die Band, zeigt Lou und inszeniert das ganze in schick räudigen Schwarz-weiß-Aufnahmen. Schon tausendmal gesehen… nicht unbedingt besser… aber eben schon tausendmal gesehen. Wer es jetzt trotzdem sehen muss… nicht meine Sache wie ihr eure Zeit verschwendet… I am the table!

via

Slowtallica

Erstens wollten wir hier ja eigentlich noch gemeinsam über das Loutellica-Experiment lästern, oder zumindest zanken, wer von uns es nun am scheußlichsten findet, oder aber… nein, das ist dann doch zu abwegig. Zweitens wollte ich ja eigentlich noch was über Proto-Drone der 90er Jahre schreiben. Und drittens fühle ich mich gerade unglaublich müde und schwermütig… Wie es sich gehört, passen alle drei Punkte perfekt zu diesem Blogpost.

Soundcloud-User InaudibleWhisper hat die S&M-Version von Metallicas Nothing Else Matters durch den Entschleuniger gejagt. Achtmal so lange, achtmal so langsam ist dieses 50minütige ätherische Wabern, das zwischen breiten, hängenden Sounds aus scheinbar anderen Sphären und beschwörenden Vocals nur noch entfernt an den Metal-Balladen-Klassiker erinnert. Ist zwar schon ein Jahr alt, und hat bestimmt der ein oder andere von euch bereits gehört… so was hat mich ja aber auch noch nie vom bloggen abgehalten. Insofern: Alt, langsam… aber verdammt gut!


via

Links fürs Wochenende

“Ich kann die Zukunft riechen.”

Ausführliches und interessantes Interview mit dem musikalischen Multitalent Peter Gabriel.

Sollten wir für unsere Überzeugung sterben?

Schönes nachdenkliches Essay zum Märtyrertum und dem damit zusammenhängenden Konflikt zwischen Glauben, Wissen, Propagieren und Verleugnen.

Putzfrau schrubbt Kunstwerk weg

Die Frage “Ist das Kunst oder kann das weg” ziemlich unsensibel und eindeutig beantwortet.

Ave Santanas – Satanic Psyche Rock and Proto-Black Metal from 1967 – 1974

Nice, weird, creepy Mixtape at Dangerous Minds

Zur Lage der Popmusik: Bob! Bob! Bob!

Pop ist die Verkörperung des Jetzt. Doch in Wirklichkeit ist es der größte Irrtum, dass es ständig etwas Neues geben könnte. Das gab es noch nie, und deshalb hören die Jungen heute alles – von Bob Marley bis Motörhead. Eine Analyse zur Lage der Pop-Musik.

Concerned Joe

Originelles, fesselndes Jump N Run / Browsergame: Der Spieler hat die Aufgabe einen Klotz (?) von links nach rechts, von unten nach oben zu geleiten. Die Daumenschrauben bestehen in diesem Fall in der Konstitution des Protagonisten. Frei nach Crank verliert er Lebensenergie, sobald er einen Moment innehält. Ständige Bewegung ist also gefragt, was dem Spiel eine ordentliche Portion Spannung und Hektik und vor allem einen erhöhten Panikfaktor mit auf den Weg gibt.

Loutellic’aaarrrrghhh!

Die Resonanz auf die Lou Reed Metallica / Collabro ist überwältigend, das Urteil fast immer vernichtend. Pichfork vergibt 1.0 Punkte und lästert über das Machwerk, dem es nicht einmal gelinge, das schlechteste Album aller Zeiten zu sein. Sputnik Music zieht ordentlich über das Album her, während sich Joseph Viney fragt, ob denn niemand während der Aufnahmesessions auf die Idee gekommen sein könnte, dass da gerade großer Mist entsteht. Bei Alternativenation lässt sich fast ein wenig Trauer über das große Scheitern von Loutellica erahnen, während Mark Read bei Plattentests tatsächlich auch gute Seiten an Lulu findet: “Selten lagen Plus und Minus, Genialität und Peinlichkeit, Poesie und Dadaismus näher beieinander” und zu der nichtssagenden Endnote 5/10 Punkten kommt. Einzig Ulf Kubanke von Laut.de scheint das Album beinahe bedingungslos, abgöttisch zu lieben und findet in ihm “einen faszinierend schillernden Appell an Menschlichkeit und echte Liebe frisch aus dem Herzen der Verdammnis”.

Von wem Buchrückenrezensionen stammen…

Letztes Jahr auf Seite360:

Die besten Filme der 00er Jahre für Musikliebhaber drehen eine kleine Ehrenrunde, die Redaktion sinniert auch noch einmal über ihre liebsten Filme der Dekade… und damit wäre dann das Mammutprojekt Die besten Filme der 00er Jahre auch endgültig abgeschlossen. Aber kanonisieren kann man immer und so sucht Rinko auf Plattentests derweil nach DEM Oasis-Song für die Ewigkeit und vergnügt sich zwischendurch mit dem schlechtesten englischen Dichter aller Zeiten: William Topaz McGonagall. Vielleicht ist auch die Herbstlethargie daran schuld, dass es sonst nicht viel neues zu berichten gibt. Immerhin reicht es bei Flo noch für einen what-the-fuckigen Blick auf Gapar Noes berauschendes Meistermachwerk Enter the Void.

Lou Reed & Metallica – Lulu (Stream)

So richtig wollen Metallica und Reed die Katze noch nicht aus dem Sack lassen. Wir haben nun leider schon wieder keinen einen kompletten Stream im Angebot, aber immerhin 30 Seconds Samples von jedem Song. An die Leaker gibt es dann auch gleich eine Ansage: “Web watchers today may have noticed that one of our friends in the digital retail world jumped the gun a little by posting samples of all the tracks on “Lulu,” so rather than have you checking out transcoded clips, we’ve posted higher quality streams of the same bits here for your previewing pleasure.” Lulu erscheint am 28.10.2011.

Lulu (30-second Samples) by Lou Reed & Metallica

Update: Das Album gibt es nun komplett auf der Homepage zu hören!

Die 90er Jahre: Die besten Heavy Metal Alben des Jahrzehnts

Och nee…! Heavy Metal? Das ist doch so 80er. Wurde die “traditionellste” der Metal-Stilrichtungen in den 90ern nicht durch viel lebendigere Subgenres wie Neo Trash, Neo Death und Neo Neo Metal abgelöst? War die Zeit der Nieten- und Kuttenträger in diesem Jahrzehnt nicht endgültig vorbei? Maybe. In den 90ern war Heavy Metal im Grunde genommen längst Relikt, und alles was sich mit dem schwermetallenen Klang verknüpfte versuchte tunlichst eben genau jenes “Heavy” im Namen zu vermeiden. Dann doch lieber True, Power oder sonstwas Metal… und bloß nicht den Eindruck vermitteln, man wäre zehn Jahre zu spät gekommen. Egal. Ich will an der Stelle nicht den feigen Weg gehen und alle “traditionellen” Heavy Metal Bands bei den besten Metal-Alben der 90er zwischen Meshuggah und Machine Head einordnen. Ich suche nach dem Label “Heavy”, nach den letzten Überlebenden und vielleicht sogar Neu-Arrangeuren des ursprünglichsten, oft gestorbenen oft wiederbelebten, Metal-Subgenres; nach denen, die die HEAVY Metal Fahne weiter stolz in der Hand hielten und dennoch hervorragende Alben produzierten. Weitere Subgenres können dann auch gerne folgen, aber als erstes gibt es den vollkommen traditionellen, verklemmten und nostalgischen Heavy Metal Overkill. Rock on Dudes!

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Trailerprogramm: The Raven, VS, Norman, My Week with Marilyn, Tim und Struppi, Lulu

My Week with Marilyn [Richard Curtis]

Und hier haben wir dann auch gleich einen heißen Favoriten für die Academy Awards 2012. My Week with Marilyn, der von der kurzen und heftigen Romanze zwischen Marilyn Monroe und dem jungen Colin Clark erzählt, bringt alles mit, was die Academy derzeit und auch grundsätzlich liebt: Geschichte des 20. Jahrhunderts, ein Clash of the Cultures von Amerika und Großbritannien, edle Sets und Kostüme, große Darsteller (u.a. Kenneth Branagh und Judi Dench) und natürlich den notwendigen Schuss Menschlichkeit, Emotionalität und Big-Budget-Pathos. Ist mir fast zu sehr auf Oscargewinn gebürstet, sieht aber nichts desto trotz fantastisch aus. Michelle Williams funktioniert als Norma Jean, auch wenn sie nicht gerade meine Traumbesetzung für die Verkörperung der Hollywood-Legende wäre. Die Geschichte scheint erlesen, nicht zu effekthaschend erzählt, die Bilder sind natürlich episch… und hoppla, da stolpert ja auch eine deutlich gereifte Emma Watson durchs Bild, die hoffentlich nun auch jenseits der Potter-Reihe beweisen darf, dass sie eine verdammt gute Schauspielerin ist. Doch… das will ich sehen. Andererseits habe ich The King’s Speech (2010) bisher auch ausgespart. Angst vor der Academy Award Formel

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Lou Reed & Metallica – Ein kleines bisschen Schnipsel

Muss man hier jeden Schnipsel veröffentlichen? Eigentlich nicht, aber wenn es Lou Reed mit  Metallica macht, gönnen wir uns halt mal`ne Ausnahme und begnügen uns mit lächerlichen 30 Sekunden aus dem gemeinsamen Album “Lulu”. Das neue (hässliche) Artwork gibt es gleich obendrauf und man darf  gespannt sein.

Die 90er Jahre: Die besten Alternative Rock Alben des Jahrzehnts V

Jau, Rinko hat ja schon ordentlich gewütet… Auf ganze vier Artikel hat er es bei der Alternative Rock Retrospektive geschafft. Ein, zwei Ergänzungen brennen mir allerdings auch noch auf dem Herzen und so schiebe ich noch nen eigenen kleinen Beitrag nach. Über die Zuordnung zum Genre kann man natürlich vortrefflich streiten, wie bei so ziemlich jeder anderen Kategorie auch. Ob Dredgs Debütalbum vielleicht doch eher Art Rock ist, ob The God Machine nicht vielleicht irgendeine Form von Alternative Metal spielen, ob man Live nicht besser zum Grunge packt, ob die Queens of the stone age nicht einfach die Fortführung des Kyuss’schen Stoner Rock sind und so weiter und so fort…

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Metallica veröffentlichen Album mit Lou Reed

Wundervolle, wundervolle, ganz ganz wundervolle Neuigkeiten vom NME flattern da gerade rein. Metallica haben bestätigt, dass sie zusammen mit Lou Reed ein Album aufgenommen haben. So schreibt die Band auf ihrer offziellen Website,

we are more than proud to announce that we have just completed recording a full length album that is a collaboration with none other than the legendary Lou Reed. Ever since we had the pleasure of performing with Lou at the 25th Anniversary of the Rock and Roll Hall of Fame at Madison Square Garden in October of 2009, we have been kicking around the idea of making a record together.

und kann dabei den ehemaligen Velvet Underground Sänger gar nicht oft genug loben. Indie Rock trifft Thrash Metal trifft Avantgarde trifft Heavy Metal trifft Rock N Roll trifft Hard Rock trifft Psychedelic? Neugierig darf man darauf allemal sein.