Metal

Einen spooky Kurzfilm kurz vor dem Schlafengehen gefällig? Die Queens Of The Stone Age sind zurück und bescheren uns unangenehme Träume zum bald erscheinenden Album.

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Wie angekündigt widmen wir unsere Hörenswertes-Rubrik den ansteigenden Temperaturen und der sich bessernden Laune. Selbst die Okkult-Rocker von Ghost B.C. machen mit und lassen bei allem Düster-Image auch Selbsrironie durchblicken, Phoenix wagen großes Kino, Junip mögens es ruhig und Frank Turner begeistert die Massen. Als klarer Sieger gehen diesmal aber Chk Chk Chk hervor und bringen den Groove in den Frühling.

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Öööhm, Black Sabbatah sind zurück und haben tatsächlich einen neuen Song auf Lager. Ach je, ich verpasse momentan auch alles und freue mich natürlich auf diese tolle Nachricht straight outta RSS-Reader. Der Song dröhnt zwar nicht so sehr wie Iron Man und könnte dreckiger produziert sein, ist aber für nen Haufen Mit-60er doch überraschend okay geraten.

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Our dearest Family,

This is the hardest thing to write to you. Your love and heart and devotion to Chi was unconditional and amazing. I know that you will always remember him as a giant of a man on stage with a heart for every one of you. He was taken to the emegency room and at 3 am today his heart just suddenly stopped. He left this world with me singing songs he liked in his ear.

He fought the good fight.You stood by him sending love daily. He knew that he was very loved and never alone. I will write more later. I will be going through the oneloveforchi and any other information may not be reliable. If you have any stories or messages to share please send them to the onelove site. Please hold Mae and Ming and the siblings and especially Chi’s son, Gabriel in your prayers. It is so hard to let go.

With great love and “Much Respect!” Mom J (and Chi)

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Winter? Winter! Mir ist bewusst, dass wir hier Frühlingsanfang haben, aber nachdem mir gerade nach einem Kurztrip in den Supermarkt das Gesicht eingefroren ist  - und ich mich danach am liebsten in den Backofen zum Auftauen gelegt hätte – verzichte ich mal auf das meteorologisch korrekte Frühling in der Headline. So richtig warm ums Herz wird einem bei den wirklich bezaubernden Daughter, Karl Bartos erzählt von früher, Depeche Mode verlieren sich in der Gegenwart, Devendra Banhart macht auf seriös und Kvevertak müssen sich in der Bild-Zeitung nun schon als Hipster-Metal bezeichnen lassen.

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Moshpits, Hell Yeah! Eine anarchische, atavistische Explosion in die Masse, heraus aus der Masse, sich in diese integrierend und zugleich diese mitreißend. Mit ihrem Wechselspiel aus Massendynamik und Spontanität spielen sich Moshpits in einer merkwürdigen Grauzone aus konformisierendem Totalitarismus und anarchischem Freiheitsstreben: Quasi die Anarchie in der Konformität und zugleich das Konforme im radikalen Individualismus. Neben ihrer kulturellen Spannung sind Moshpits offensichtlich auch ein tolles Betätigungsfeld für Soziobiologen und Physiker, lehren sie uns doch manches über die Physik des kollektiven Verhaltens des Menschen, die nicht weit von der Dynamik von Gasen und anderen Stoffen entfernt ist. Das passende Science Paper im PDF-Format gibt es dazu auch mittlerweile und für alle, die sich mit zu viel Theorie schwer tun – und einfach nur spielen wollen – den passenden Moshpit-Simulator, inklusive zahlloser, einstellbarer Variablen.


New Scientist: Mosh pit physics could aid disaster planning

The Atlantic: Mosh Pits Teach Us About the Physics of Collective Behavior

Moshpit-Simulator

via Nerdcore und Mururoar

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Lauter gute alte Freunde…

So kann der zweite Hörenswert-Artikel für den Herbst zusammengefasst werden. Ihr wisst schon, die Typen, die man einfach schon immer mochte, die man aber irgendwie trotzdem eine Zeit lang gar nicht mehr auf dem Plan hatte. Und dann sind sie plötzlich wieder da. Man freut sich, quatscht mit ihnen, feiert mit ihnen, und so plötzlich wie sie gekommen sind verschwinden sie auch wieder. Aber zumindest lassen sie ein gutes Gefühl zurück. Vielleicht denkt man sich sogar: “Ja, die könnte ich bei Gelegenheit mal wieder anrufen.” , und vergisst sie dann doch wieder ein wenig… zumindest bis zur nächsten großartigen Zusammenkunft.

John Darnielle sorgt mit den Mountain Goats für gemütliche amerikanische Lagerfeuerstimmung, Dinosaur Jr lassen an die guten alten Zeiten zurückdenken, als alles noch irgendwie easy war, die Swans dagegen erinnern einen daran, dass es immer noch ein Stück abgehobener geht und mit dem Portico Quartet kann man sich schlicht und ergreifend wohlfühlen, wenn auch auf sehr spezielle Weise. Achja, und dann gibt es natürlich Converge, die wieder einmal keine Ruhe, kein Punkt und kein Komma kennen und dich blutend auf dem angesengten Wohnzimmerteppich liegen lassen. “Bis zum nächsten Mal!” ruft man ihnen dennoch fröhlich hinterher, während man einen ausgeschlagenen Zahn ausspuckt und die blauen Flecken zählt. So ist das eben mit guten Freunden…

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Nachdem Mastodon letztes Jahr gezeigt haben wie progressiver Metal geht sind nun wieder Baroness an der Reihe. Das Cover-Artwork von Frontgröhler John Baizley finde ich zwar diesmal nicht so großartig wie beim Red Album, aber was man auf NPR hört geht wieder unter die Decke.

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Ich befinde mich gerade in so einer Art unheimlichem Progressive Rock Rausch, Dank dem ich die entsprechenden Artikel beinahe in einem Rutsch runter geschrieben habe. Ich hoffe mal, dass sich meine derzeitige Begeisterung für die Art Rock Nische auch ein wenig in den Texten Lobeshymnen auf die Genre-Alben der 90er Jahre niedergeschlagen hat. Wie bei jedem guten Rausch wird früher oder später der Kater folgen und diesen werde ich mit den Stooges, Ramones und Sex Pistols dann auch hoffentlich erfolgreich bekämpfen. Bis dahin gibt es aber noch einmal eine volle Ladung Prog-Rock der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts. Morte Macabre laden zum düsteren Tanz ein, Mats / Morgan versetzen dem Fusion neue Stromschläge, Tool weiden sich in Undertow in einer Mischung aus Stoner, Alternative und Art Rock, während Bondage Fruit und Simon Steensland den Zeuhl erfolgreich in eine neue Epoche transferieren. Auch Buckethead und Tenhi klingen alles andere als nach klassischem RetroProg und mixen stattdessen Ambient, Postrock, Gothic, Metal, Experimental und was ihnen sonst noch in den Kram passt in ihren originellen, ungewöhnlichen Sound. Schubladenzertrümmerung erfolgreich, würde ich sagen: Der Patient lebt.

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Ja…. natürlich fehlt da ne ganze Menge, und einiges Fragwürdiges ist auch dabei. Und natürlich viel zu wenig klassischer Metal… Aber abgesehen von dem Musikgeschmack des jungen Mannes ist das doch echt mal ne stramme Leistung. Alle angeteaserten Songs nach der Bridge.

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Rinko hat hier ja schon ziemlich viel zu Rock am Ring rausgehauen. Metallica hat er allerdings fieserweise unterschlagen. Daher hole ich das an dieser Stelle mal nach: Coole Setlist, inklusive komplettem Black Album, gute Atmosphäre und viel Spielfreude von den Jungs. Metallica still rock!

Setlist
Main Set
1. Hit the Lights
2. Master of Puppets
3. Ride the Lightning
4. For Whom the Bell Tolls
5. Hell and Back
6. The Struggle Within
7. My Friend of Misery
8. The God That Failed
9. Of Wolf & Man
10. Nothing Else Matters
11. Through the Never
12. Don’t Tread On Me
13. Wherever I May Roam
14. The Unforgiven
15. Holier Than Thou
16. Sad But True
17. Enter Sandman
Encore 
18. Blackened
19. One
20. Seek & Destroy

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Dass subjektive Genre-Retrospektiven nie vollständig sein können, dürfte eine Binsenwahrheit sein, die ich wohl nicht extra erwähnen muss. Abgesehen von den Alben die ich bei den besten Heavy, Thrash, Death whatever etc pp und so weiter Metal Alben der 90er Jahre nicht genannt habe, weil ich sie schlicht und ergreifend nicht kenne, kommt gerade bei diesem Genre noch der Umstand hinzu, dass es einige Sachen gibt, die ich guten Gewissens ignoriert oder erfolgreich verdrängt habe. Und das betrifft ganze Subgenres… Okay, also beim Black Metal – der mit Sicherheit den ein oder anderen Höhepunkt in den 90ern erlebte – habe ich noch einiges nachzuholen, insofern darf der ein wenig aus der Reihe fallen. Darüber hinaus gibt es aber auch so manche Metal-Nischen, mit denen ich so gut wie gar nichts anfangen kann. Gemeint sind vor allem die mit einem Power, Melodic, True oder Symphonic Präfix… zusätzlich noch vieles von dem, was sich irgendwie Medieval oder mittelalterlich schimpft, und nicht zuletzt die diversen Hartwurst-Ausflüge, neben der NDH primär die ganzen Teutonen Metalgelage. Anyway, auch diese Genres haben in den 90ern stattgefunden. Und dass ich mit ihnen eher wenig anfangen kann, soll mich nicht davon abhalten, zumindest kurz meinen Senf dazu zu geben.

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Sorry @ all und vor allem sorry an Rinko: Einmal geht es noch durch die Prog-Hölle. Der Progressive Metal hat wohl vor allem das Problem, dass er nie populär, nie trendy war und damals in den 90ern in seiner “Frühphase” bereits antiquiert wirkte. Kein Wunder: Der Progressive Rock hatte zwar seine kurze Hochphase in den 70ern, wurde aber schnell zur Blaupause für pathetischen, anstrengenden, selbstverliebten Rock N Roll ohne coole Attitüde. Der Punk als Quasi-Gegenbewegung zog an seiner Antipode dementsprechend schnell vorbei, setzte Trends und verbannte die Progger auf die hinteren Bänke der Musikgeschichte. Dort wurde dann insbesondere in den 80ern eine Menge musikalischer Müll verbrochen. Auch der Metal gewann in den 90ern sukzessive den Ruf alles andere als cool zu sein: Eher überholt, konservativ, dogmatisch… Die trendbewussten Kids wanderten zum Hip Hop, die Geeks gaben sich dem Grunge und später immer mehr der elektronischen Musik hin. Logisch, dass die Fusionierung zweier eher unpopulärer Genres nichts weiter als ein weiteres unpopuläres Subgenre hervorbringen konnte, zumal der Progressive Metal bereits damals – wie schon im ersten Teil erwähnt – im Vergleich zum Extreme und Avantgarde Metal ziemlich brav und bieder klang. Anyway… er hatte seine Perlen. Vielleicht nicht als Trendsetter, vielleicht nicht als schicke Profilierungsmucke, aber allemal zum Genuss zu Hause oder aber auch auf diversen Metal-Festivals (zusammen mit den anderen Outsidern). Hier kommen sie: Noch einmal Proto-Prog-Pathetisches von Dream Theater, Düster-Pathetisches von Opeth, Pathetisch-Pathetisches von Symphony X und Ayreon sowie verquast Groovy-Pathetisches vom Liquid Tension Experiment und Pain of Salvation.

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Achja… der Progressive Metal: Die Verbindung von klassischem Prog und Heavy Metal hat sich tatsächlich erst Ende der 80er Jahre etablieren können und anschließend Dank Bands wie Dream Theater die gesamten 90er Jahre mal mehr mal weniger erfolgreich beglückt. Dabei wirkte diese Nische des Metal damals schon merkwürdig antiquiert, nicht zuletzt auch weil die 90er Jahre die Geburtstunde des Extreme und Avantgarde Metal bedeuteten, gegen den der Progressive Metal schon ein wenig traditionell – beinahe konservativ – daherkommt. Aber große Werke hat er nichtsdestotrotz hervorgebracht: Natürlich Klassiker wie Psychotic Waltz, Threshold und wahrscheinlich am prominentesten Dream Theater, aber auch so manche Ausreißer aus anderen Genres, wie Devin Townsend, der mit Biomech dem Industrial Speed Metal den Rücken kehrte, oder aber auch Agalloch, die Gothic Metal mit Folk und Postrock ergänzten und die etwas in Vergessenheit geratenen Voivod, die mit der Fusion von Prog und Post Punk selbst in dieser Nische einen gewissen Sonderstatus innehatten. Auch dieses Mal reichen die Highlights für zwei Artikel, und die erste Fuhre folgt nach dem Klick.

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