Hörenswertes: Coldplay, Lana del Rey, Alt-J, Royksopp & Robyn, Mastodon, Honeyblood, Dexter

Ja ich war faul und habe trotzdem direkt noch eine zweite Ausrede im Gepäck: So richtig große Sachen sind ja in in den letzten Monaten nicht raus gekommen. Jungle wurden mir empfohlen, aber haben einfach nicht überzeugt, La Roux finde ich im zweiten Versuch nach dem nervtötenden Debüt auch nicht besser und überhaupt…ach nee, wir wollen ja nicht meckern, hat sich doch letzten Endes was Altbewährtes Hörenswertes gefunden. Rise Against sind immer noch die Könige unter den Stadion-Punkern, Lana Del Rey zeigt uns die Welt hinter dem schönen Schein, Coldplay sind wieder traurig und zum Ende gibt es sogar Blut, Schweiß und Honig. Wohl bekommt`s!

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Feist/Mastodon – Feistodon (Stream)

Qualitäts-Pop und Prog-Wahnsinn klingt erstmal wie Rotwein und Currywurst. Wenn man das einmal probiert hat (jep, schuldig im Sinne der Anklage) ist das eigentlich gar nicht so übel und die Kollabo von Feist und Mastodon passt doch besser zusammen als gedacht.

Mastodon’s Leviathan Album Covered on Piano (Video und Stream)

Das geht ja gerade durch sämtliche Musik-Blogs und ich bin auch total geflasht von der eigentlich wahnsinnigen Idee den Highspeed-Progmetal von Mastodon auf einem Piano zu spielen, noch dazu an einem Stück und in 40 Minuten. Danke, dass es noch solche grandiosen Spinner wie Sam Abbott gibt und man sich doch ab und zu auf Younot verirren kann.

Wem das Video dann noch zu monton ist und wer nicht 40 Minuten einem Klavierspieler zuschauen möchte:

via Paste

Hörenswertes September/Oktober 2011: Opeth, Dream Theater, Wolves in the Throne Room, Machine Head, Mastodon

Jetzt beginnt die unwirtliche und raue Zeit des Jahres… Aber wir wollen nicht lamentieren und stattdessen den Herbst mit deftiger und roher und vor allem metallschwerer Musik begrüßen. Die gibt es in diesem Soundcheck gleich auf mehrere verschiedene Arten: Die Progressive Metaller von Opeth entdecken die 70er Jahre und bedienen sich ganz ungeniert bei Led Zeppelin und Konsorten, während Wolves in the Throne Room ihre ganz eigene Version eines Smooth Black Metal spielen. Mastodon nehmen knapp vorm selbstverliebten Prog noch rechtzeitig die Ausfahrt und landen so bei deftigen Metal-Attacken zwischen Tradition, Groove und Experiment. Und Machine Head machen das, was sie am besten können und schon immer konnten: Knallen. Falls es neben den deftigen Metalbrettern zwischen Doom, Thrash und Black noch etwas Pathos geben soll, kommen Dream Theater gerade Recht, die sich nach dem Ausstieg von Mike Portnoy zwar nicht runderneuert dafür aber solide wie (fast) immer präsentieren.

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Mastodon -The Hunter (Youtube Stream)

Das neue Mastodon-Album kommt ja eigentlich erst am Freitag raus, aber schon jetzt bekommen wir “The Hunter” als Youtube-Stream, inkl. durchgeknallter Drogen-Optik. Mal sehen ob die Jungs das eh schon geniale Crack The Skye nochmal übertreffen können und wieder den Prog-Metal Thron verteidigen.